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Donnerstag, 16. Juni 2022 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Unternehmen versuchen ihren Angestellten an Firmenevents einen unvergesslichen Moment zu schenken. Oft sind die Bemühungen einfach peinlich. Manchmal aber auch gefährlich, wie der Feuerlauf der Firma Goldbach Group in Zürich zeigt.

Kevin Spacey muss sich in zwei Gerichtsverfahren in Amerika und Grossbritannien wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung verantworten. Der Oscar-Gewinner gibt sich unschuldig – 2017 sah das noch anders aus.

Im Vorfeld der Documenta 15 wird aus einem Schmierentheater ein Staatsschauspiel.

Nationalismus kann auch produktiv sein – gerade für die Ukraine, die als verspätete europäische Nation immer noch in den Geburtswehen liegt.

Sind europäische Staaten verpflichtet, der Ukraine zu helfen? Und wenn ja, wie? Die Philosophin Anna Goppel über moralische Dilemmata des Westens im Ukraine-Krieg.

Er spielte in über hundert Filmen, den letzten inszenierte ein junger Schweizer Regisseur. Dieser erinnert sich an einen Charakterdarsteller voller Bescheidenheit. Nun ist Hall mit 90 Jahren gestorben.

Die unheimliche Gegenwart zeitgenössischer Kunst: wenn junge Schweizer Kunstschaffende erstmals an der Art Basel ausstellen.

Seit Jahren führt die russische Punk-Formation Künstlerinnen und Musikerinnen gegen das Regime Putin ins Feld. Mit ihren multimedialen Konzerten zelebrieren sie eine Ästhetik des Widerstandes.

Ihr Roman «Lamento» erzählt von der Liebe. Oder davon, dass es Liebe vielleicht gar nicht gibt. Madame Nielsen muss es wissen. Vor zwanzig Jahren liess sie Claus Beck-Nielsen, der sie damals war, sterben.

Sie ist klug, schwarz und feministisch. Trotzdem ist die gebürtige Somalierin Ayaan Hirsi Ali für weisse linke Frauen und Männer eine Provokation. Das zeigt sich auch in den Medien.

Eine Reise nach China, ein denkwürdiges Gespräch im Deutschen Herbst: Das Max-Frisch-Archiv der ETH Zürich wirft einen Blick auf die Begegnungen zwischen Helmut Schmidt und Max Frisch.

Der amerikanische Konzeptkünstler Lawrence Weiner schickt uns auf den Weg der Lebensrätsel

Sie schert sich nicht um Trends und Moden und lotet Grenzen aus. Nun wird die Schweizer Künstlerin für ihr eigenwilliges Œuvre mit dem Prix Meret Oppenheim 2022 ausgezeichnet.

Wien wächst als Galerienstadt: Mit dem erstklassigen Angebot an Kunstmuseen wird Österreichs Hauptstadt und Kulturzentrum für den Kunsthandel immer attraktiver.

Lange wollte sich die Kunstöffentlichkeit ihre verstörenden Bilder vom Leibe halten. Die unbeirrte Position einer kämpferischen Natur verschafft der Schweizer Malerin nun breite Anerkennung.

Der Papst ist krank, bestellt die Kardinäle zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt nach Rom und nimmt an einer Feier teil, die er noch nie besucht hat. Experten ziehen den Schluss, Franziskus erkläre im Sommer seinen Rücktritt. Damit würde der Amtsverzicht Tradition.

Den eigenen Körper lieben und ihn zur Schau stellen, auch wenn er alles andere als «perfekt» ist: Das ist schön, das ist gut. Aber es ist zu einer Pose geworden.

Als Russland die Krim eroberte, geriet der Schriftsteller Dmitrij Kapitelman in Streit mit seiner Mutter. Vor drei Jahren reist er dann selbst auf die ukrainische Halbinsel. Für ihn  ist heute klarer denn je: wir hätten die Annexion viel härter bekämpfen müssen.

Als Kind im neuen Staat Israel erlebte er schwere Stunden. Heute ist Dov Glickman der glücklichste Schauspieler der Welt. Eine Begegnung.

Auch die finale Staffel spaziert nicht auf der Sonnenseite des Lebens, legt aber Wert darauf, dabei gut auszusehen. Anfangs belächelt, ist die Serie längst ein kulturelles Phänomen geworden.

Im sechsten Film des Franchise finden sich Dinosaurier von Kalifornien bis in die Dolomiten. Was zählt, sind die Fleischfresser. Die Stars sind Beigemüse.

Die spanische Sozialsatire gibt sich klassenkämpferisch, teilt aber nach allen Seiten hin aus.

Daniel Cohn-Bendit beschäftigte sich lange nicht mit seinem Jüdischsein. In einem Dokumentarfilm holt er dies nach, und im Interview mit der NZZ spricht der Grünen-Politiker und Grossachtundsechziger auch über sein gespaltenes Verhältnis zu Israel.

Der deutsche Pop hat lange mit der eigenen Sprache gehadert. Das Buch «Schmalz und Rebellion» zeigt, wie er über das Englische zu sich selbst gefunden hat – sogar im Deutschrap.

Klaus Mäkelä ist der Senkrechtstarter unter den jungen Dirigenten: Wo immer in der Klassikwelt hochrangige Posten zu vergeben sind, fällt sein Name. Jetzt hat das Amsterdamer Concertgebouw-Orchester zugegriffen und geht damit eine Wette auf die Zukunft ein.

Noch ist die neue Orgel der Tonhalle nicht im hiesigen Musikleben etabliert. Die Internationalen Orgeltage Zürich propagieren jetzt unerhörte Einsatzmöglichkeiten für das Instrument. Nicht alle überzeugen, aber der Mut zu neuartigen Programmen zählt.

Er ist ein Elder Statesman des Country. Der Schauspieler und Singer-Songwriter beweist, wie falsch das Klischee einer Redneck-Musik ist. Sein neues Album variiert zwischen Swing, Gospel und Folk.

Michalkow schrieb die Texte zur sowjetischen und zur russischen Hymne. War der Dichter, der im Lauf seines fast hundertjährigen Lebens vielen Diktatoren diente, mehr als ein virtuoser Wendehals?

Die portugiesische Schriftstellerin Djaimilia Pereira de Almeida erzählt in ihrem Roman «Im Auge der Pflanzen» von einer Vergangenheit, die längst nicht vergangen ist.

Eine neue Biografie begibt sich auf die Spuren des deutschen Schriftstellers. Sie beginnt dort zu leuchten, wo es Widersprüche gibt.

Mit ihrem Gedicht zur Inauguration von Joe Biden erregte die junge amerikanische Lyrikerin grosses Aufsehen. Nun ist ein Gedichtband ins Deutsche übersetzt worden.

Israel verdankt seine Existenz nicht zuletzt jüdisch-arabischen Spionen. Der Autor Matti Friedman blickt zurück auf den Unabhängigkeitskrieg und findet abenteuerliche Agentenstorys.

Der Brite Paul Mason ist sich sicher: Wenn wir jetzt nicht handeln, werden faschistische Kräfte unsere Demokratien vernichten. Allerdings sieht der linke Autor die Gefahr nicht dort, wo sie sich heute am deutlichsten zeigt.

Sie ist weltweit eine der besten Sammlungen von Aborigines-Kunst und stünde jedem Museum für moderne Kunst gut an. Gerd und Helga Plewig haben sie über Jahrzehnte mit viel Sachkenntnis aufgebaut, um sie einem Museum zu vermachen. Jetzt ist sie im Museum Fünf Kontinente in München erstmals zu sehen.

Der Schweizer Galerist Juerg Judin macht es möglich. Er hatte in Berlin eine Tankstelle aus den fünfziger Jahren zu seinem Wohnhaus umgebaut. Dieses stellt er nun zur Verfügung: George Grosz erhält ein Museum.

Dieses Jahr hat stammt Gebäude im Hydepark vom Chigacoer. Es trägt den passenden Namen «The Black Chapel» – und erinnert ans Pantheon.

Es handelt sich um den grössten Kunstraub in der Geschichte der ehemaligen DDR. Seine Aufklärung zog sich über Jahrzehnte hin bis in die Gegenwart.

Traumatische Kindheitserlebnisse prägten sein künstlerisches Schaffen zeitlebens. Der österreichische Zeichner und Illustrator fand darin den Nährboden für sein phantastisch-abgründiges Werk.

Die Ballettausbildung ist durch autoritäre Lehrmethoden und Body-Shaming-Vorwürfe in Verruf geraten, jüngst auch an der Tanz-Akademie Zürich. Der Schweizer Choreograf Martin Schläpfer ist selbst mit dem Thema konfrontiert und weist den Weg für Reformen.

Die Kulturszene wendet sich von der Familie ab, die sie jahrelang bezuschusste. Hintergrund ist deren Verstrickung in die amerikanische Opioid-Krise.

Die Diva darf sich im Flamenco-Look zeigen, und der singende Tausendsassa macht nach Herzenslust Quatsch: Rossinis «Barbier von Sevilla» entpuppt sich bei den Pfingstfestspielen als chaotisches Kinderparadies im Filmtraumland.

Islamisten lehnen Frauenrechte ab, verachten Homosexuelle und verbreiten antisemitische Verschwörungstheorien. Aus strategischen Gründen geben sie sich im Westen jedoch ausgesprochen «woke». Wie das geht, zeigt der weltbekannte Sender al-Jazeera.

Der britische Premier könnte von seiner ehemaligen deutschen Kollegin noch einiges lernen. Zum Beispiel Coolness, auch wenn ungewiss ist, ob es ihm helfen würde.

Als Journalistin der Oppositionszeitung «Nowaja Gaseta» hat Ekaterina Glikman den Aufstieg des russischen Despoten aus nächster Nähe mitverfolgt. Ihr einstiger Chef wurde ermordet, sie lebt heute in der Schweiz.