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Freitag, 13. Mai 2022 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Blockbuster wie «Top Gun: Maverick» ziehen wieder. Aber falls das Publikum nicht bald zurückkehrt, befürchten Kinobetreiber einen «Klimawandel».

Das Publikum strömt in die Maag-Halle, die Kunstexperten bleiben weg. Die Frage, ob man Bilder von Claude Monet im Grossformat an Wände strahlen darf, ist umstritten. 

Mit dem Gitarristen Mike Stern und dem Saxofonisten Bill Evans treffen sich am Sonntag zwei Musiker, die Miles Davis vor über 40 Jahren zusammengeführt hat.

Neue Recherchen zeigen: Henri Nannen, Gründer des «Sterns», verbreitete für die Nazis rasende antisemitische Propaganda.

Gestern lief die Jubiläumsfolge der deutschen Kultserie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten». Heute Abend geht es weiter. Ohne unsere Autorin.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Lew Tolstois «Hadschi Murat» berichtet von den Grausamkeiten der Kaukasuskriege Russlands im 19. Jahrhundert. Besonders bildgewaltig: die Parallelen zur Gegenwart. 

Nach dem Erfolg mit seinem Roman «Der Turm» über den Untergang der DDR geriet Uwe Tellkamp ins politische Abseits und wurde vom intellektuellen Milieu gebrandmarkt. 14 Jahre später ist nun sein Nachfolgeroman da. Was taugt «Der Schlaf in den Uhren»?

Die 25 Teilnehmer des meistbeachtenden TV-Musikevents weltweit stehen fest. Über 200 Millionen Fernsehzuschauer werden nächsten Samstag am Bildschirm mitfiebern. 

Dass dort ein Schwimmbad entstehen soll, wo im Moment noch Kultur ihren Platz hat, ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung.

Der Streamingdienst hat sein Programm für den Sommer angekündigt. Aber kommen diese Spielfilme wirklich oder sind sie ausgedacht? Raten Sie mit.

Die dienstälteste «Tatort»-Kommissarin ermittelt zum Tod eines Neunjährigen – ein harter Fall, den sie dank eigenen Erfahrungen löst.

Eurosport möchte den verurteilten Tennisstar aus dem Gefängnis die French Open kommentieren lassen. Ein guter Plan oder eine Schnapsidee?

«Ozark» ist das Fieseste, was es gab. Jetzt ist die Thriller-Serie fertig. Eine Würdigung. Vorsicht, Spoiler!

Mir ist aufgefallen, dass viele Frauen eine ablehnende Haltung gegenüber dem alten (weissen) Intellektuellen pflegen. Warum?

Drei tote Wissenschaftler und ein pensionierter Kommissar, der den Tod sucht: Rabenschwarz ist die Geschichte, die der Westschweizer Yves Gaudin in «Nur die Wahrheit» erzählt.

Dieses Buch über menschliches Begehren in all seiner Brutalität und Zärtlichkeit hat mich an meine Grenzen gebracht. Ich hab es trotzdem verschlungen wie eine HBO-Serie.

Alles ist privatisiert, alle werden überwacht, und in der Schweiz denkt man über Miniatombomben nach. Mit «RCE #RemoteCodeExecution» trifft Sibylle Berg ins Schwarze.

Mit Yello gewinnt eine des bestsituierten Bands des Landes den Grand Prix Musik. Eine Ehrung mit Potenzial für Neid und Unverständnis. Richtig ist sie trotzdem.

Die Schweiz setzt mit dem Appenzeller ihre hervorragende ESC-Bilanz der letzten Jahre fort. Wer ist der jüngste Hoffnungsträger? 

Der Elektroniker sieht sich bis heute als Dilettanten. Nur so bleibe man neugierig, sagt der Zürcher, der die gesamte Musik von Yello komponiert hat.

Ein Jahr nach seinem 75. Geburtstag geht Pepe Lienhard auf verspätete Jubiläumstournee. Im Gespräch schlägt er den Bogen von seinem Auftritt am Grand Prix Eurovision 1977 bis zur aktuellen Tour. Auch ein Thema: das abgesagte Konzert mit Sinéad O’Connor.

Der Dokumentarfilm über den Putin-Kritiker Alexei Nawalny ist spannend wie ein Thriller. Und man kann einiges daraus lernen.

Mit 76 Jahren ziert die britische Schauspielerin das Beautycover des «People»-Magazins – und spielt sehr proletarisch in «The Duke».

Marvel, die erfolgreichste Filmreihe der Welt, ist inzwischen zum Multiversum angeschwollen. Doch woher rührt diese Lust an parallelen Welten – und was bringts?

Maya Vanderbeque aus Belgien spielt die Hauptrolle in einem Film über Mobbing auf dem Pausenplatz. Der Dreh habe ihr keine Probleme bereitet. 

In der Orchesterschule Insel musizieren Schülerinnen und Schüler zusammen auf Streichinstrumenten. Für die Aufführung der Oper «Die drei Rätsel» spannen sie mit dem Sinfonieorchester Basel zusammen.

Roman Melish lebt in der Ukraine. Trotzdem muss der Countertenor dank seines Talents momentan nicht in den Militärdienst. Er erzählt über die Gräuel, die er erlebt, und wie er und die Basler mithelfen können, das kulturelle Leben am Leben  zu erhalten.

Der französische Filmkomponist Alexandre Desplat hat für grosse Regisseure wie Luc Besson, Wes Anderson und Roman Polanski gearbeitet. Diesen Freitag dirigiert der Oscarpreisträger das Sinfonieorchester Basel im Stadtcasino.

Das Ensemble aus Salzburg zeigte beim Konzert am Montagabend, wie es individuell auf die einzelnen Werke von Mozart und Haydn eingehen kann.

Nächste Woche ist Spatenstich für das neue Museum, das der weltbekannte Baumeister für die Fondation konzipiert hat. Am Mittwochabend präsentierte er höchstselbst seine Ideen.

Für 195 Millionen Dollar wurde Andy Warhols «Shot Sage Blue Marilyn» in der Nacht auf heute bei Christie’s versteigert. Eine Frage treibt nun die Kunstwelt um: Wer hat das Bild gekauft? 

Am Montagabend wird der erste Teil der Sammlung von Thomas und Doris Ammann versteigert. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Auktion, die den globalen Kunstmarkt seit Wochen umtreibt.

Im Kunsthaus Baselland wurden Anfang April zwei neue Ausstellungen eröffnet. Beide beschäftigen sich jeweils auf ihre Weise mit der Poesie des Alltäglichen und finden sowohl leise als auch laute Zwischentöne.

Zum 50. Geburtstag zeigen die selbst ernannten «Musiker der Stille» die besten Nummern aus den vergangenen Jahren. Darin kneten sich Gestalten ihr eigenes Gesicht, und meterhohe Flammen erleuchten den Saal.

Die Leitpersonen des Basler Balletts, Schauspiels und der Oper führten durch das kommende Theaterjahr. In der nächsten Saison werden Uraufführungen sowie Klassiker zu sehen sein.

Am Freitagabend wurde Johanna Spyris Klassiker zum ersten Mal als Tanzabend aufgeführt. Die unterhaltsame Neuinszenierung eignet sich für Jung und Alt.

«Erbsache» ist ein starkes Stück des Schweizer Schauspielers. Müller beeindruckt mit seinen sattelfesten Dialektkenntnissen – das Stück mit seinem Tiefgang im Leichtsinn.

Der Norddeutsche Rundfunk hat einige der Flugblätter gezeigt, die der spätere Verleger als Leiter einer SS-Propagandakompanie verantwortete. Neu ist daran wenig. Doch die Frage, warum er so lange als journalistische Lichtgestalt galt, stellt sich mit neuer Dringlichkeit.

Die Theaterbühne ist oft Schauplatz heftiger Konflikte. Die Gegenwart reibt sich hier an der Geschichte. Schade nur, dass sich die Spannungen selten aufs Publikum übertragen. Ein umstrittenes Theater wäre ein attraktives Theater.

Auch eine zerstörte Lenin-Statue ist noch ein Mahnmal. Seine Trümmerteile erhalten aber eine neue Bedeutung.

Oumou Sangaré ist mehr als eine exzellente Sängerin. Sie ist die Stimme der westafrikanischen Frauenbewegung und praktiziert erfolgreich, was sie Frauen rät: den Aufbau einer unabhängigen Existenz.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Die deutschen Fernsehsender ARD und ZDF kritisieren Putin-Versteher und Demonstranten, die russischer Propaganda glauben. Dabei hat man ähnliche Verharmlosungen noch vor kurzem selber verbreitet – ausgerechnet dank Journalisten, die gerne ihre «Haltung» demonstrieren.

In Weissrussland hat Russlands Angriff auf die Ukraine grosse Ängste ausgelöst. Trotzdem hält der weissrussische Künstler und Schriftsteller Artur Klinau den Krieg für den Anfang von Putins Ende.

Unter anderem für seinen Roman über seine Erfahrungen als Jugendlicher im KZ erhielt Kertész 2002 den Literaturnobelpreis. Nun kann man den quälenden Entstehungsprozess in frühen Tagebüchern nachverfolgen.

Dem hiesigen Musikbetrieb fehle das historische Bewusstsein, kritisiert der berühmteste Schweizer Komponist und Oboist. Deshalb spielt er mit dem Swiss Orchestra ein Werk des Genfers Frank Martin, das er vor fünfzig Jahren selbst initiiert hat.

Auguste Renoirs Schaffen wird in einer gelungenen Ausstellung auf seine Wurzeln im Rokoko zurückgeführt. Die Verwerfungen seiner eigenen Epoche sucht man in diesen erotischen und unterhaltsamen Bildern vergeblich.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Es ist alles gesagt, nur noch nicht auf jedem Kanal: Alice Schwarzer, die grosse deutsche Feministin – jetzt auch als Doku.

Musik stärkt das Gemeinschaftsgefühl, sie nimmt die Angst, aber sie schafft auch klare Fronten. Im Ukraine-Konflikt ist öffentliches Singen deshalb zu einer symbolischen Waffe geworden.

In einer scharfen Anklage hat die bekannte ukrainische Schriftstellerin Oksana Sabuschko die These aufgestellt, Europa habe sich durch einen als Leidenskult getarnten vermeintlichen «Humanismus» in der russischen Literatur blenden lassen. Dieser habe letztlich mit zum Massaker von Butscha geführt. – Eine Replik.

Es wird eng für das Filmgesetz. Die Branche kämpft für die Streamingmillionen – aber wissen die Schweizer Filmschaffenden, was sie sich herbeiwünschen?

In den Filmen des iranischen Meisters muss man immer höllisch aufpassen: Auch dieses Mal finden wir uns zappelnd in einem Netz von lauter Verstrickungen.

Der eine will von nichts gewusst haben, der andere hat nichts gelernt: Im Dokumentarfilm «Final Account» äussert sich die letzte Generation der Täter aus dem «Dritten Reich».

Josh Brolin muss ein Mysterium ergründen in dieser faszinierenden Amazon-Produktion, die mit lauter bizarren Einfällen und Figuren aufwartet.

Sie konnten ihn nicht vergiften, dann haben sie ihn eingekerkert: «Navalny» zeigt den russischen Oppositionellen, der nie aufgibt.

Bei ihm wirkt alles Schwierige griffig und leicht. Der Gitarrist John Scofield verquickt mit seinem Stil Jazz mit Rock, Blues und Country. Im Alter von 70 Jahren hat er erstmals ein Soloalbum aufgenommen.

Richard Wherlock deutet den Klassiker von Johanna Spyri in seiner letzten Arbeit für das Theater Basel mit den Mitteln des modernen Balletts. Dabei gibt er dem altbekannten Stoff eine überraschende Stossrichtung.

Die selbst ernannte «beste Band der Welt» geht zuerst auf ihre «Berlin Tour MMXXII» mit 13 Konzerten in kleinen Clubs, Hallen sowie auf Open-Air-Bühnen der deutschen Hauptstadt. Im Juni folgt dann eine Stadiontour mit 20 Auftritten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der grosse Pianist und Aphoristiker durchdringt bei einem Vortrag an der Universität Zürich das zwiespältige Verhältnis des Dichters zur Musik. Ausgerechnet zwei für Brendel zentrale Komponisten hat Goethe seinerzeit verkannt.

Der britische Singer-Songwriter trotzt den Wirrungen des Lebens eingängige Songs ab. Am Dienstag präsentierte er sie in Zürich – und wirkte dabei so spontan wie routiniert.

Fantasy-Romane spielen mit einem neuen Motiv: Ihre Helden tauchen in andere Bücher ein und begegnen dort legendären Figuren aus der Weltliteratur.

Die Leipziger Schriftstellerin porträtiert in ihrem brillanten Roman eine Generation, die von der Zeitgeschichte aufgerieben zu werden droht.

Der Historiker Michael Wildt lädt in einem bemerkenswerten Buch dazu ein, einem schwarzen Schaffner in Berlin zu folgen – und aus der Perspektive ganz unterschiedlicher Menschen auf die Geschichte zu blicken.

Chimamanda Ngozi Adichie hat ein Buch über die Trauer verfasst. Darin zeigt die nigerianische Autorin, was es für Hinterbliebene so schwierig macht: das Leben wieder als Glück zu fassen.

Elon Musk, Steve Jobs, Walter Faber: Ingenieure sind mehr als nur Techniker. Sie bündeln die Ängste und Hoffnungen ihrer Zeit. Besonders deutlich wird das in der Literatur.

Andy Warhols «Shot Sage Blue Marilyn» ist mit einem Preis von 195 Millionen Dollar zum teuersten je versteigerten Kunstwerk aus dem 20. Jahrhundert geworden. Wer hierbei an irrationale Preisexzesse auf dem Kunstmarkt denkt, liegt nicht ganz richtig.

Der bekannte Schweizer Maler realisiert seinen alten Traum in Lapislazuli. Das Museum Franz Gertsch zeigt jetzt seine jüngsten Werke ganz in Blau.

Die Werke von Varlin und Wilfrid Moser sind geprägt von den Krisen und dem Fortschritt der Moderne. Nun führt eine Schau in Schaffhausen die beiden Maler zusammen. Sie zeigt das Nachdenken über die eigene Endlichkeit – und die Sehnsucht nach einem Alltag.

Im Zellwegerpark Uster wird ein Raum für internationale Kunst eröffnet. Die Walter-A.-Bechtler-Stiftung zeigt dort auch permanent Walter De Marias zweitausendteilige Skulptur, die der amerikanische Künstler für den Bührlesaal im Kunsthaus entworfen hatte.

Die Biennale in Venedig zeichnet ein neues Bild der Gegenwart. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kunst der Welt eine Diagnose stellt. Umso brisanter ist das Ergebnis.

Seit «Der Gang vor die Hunde» 2013 erstmals ungekürzt erschienen ist, erfreut sich Erich Kästners Roman im Theater grosser Beliebtheit. Aber jeder Regisseur schafft sich den Antihelden Fabian wieder neu.

Mit der Premiere von «Rheingold» beginnt eine Neuproduktion von Wagners Zyklus «Der Ring des Nibelungen», die erste in Zürich seit zwanzig Jahren. Wohin die Reise bei der Regie geht, bleibt noch unklar, aber im Orchestergraben gibt es ein vielversprechendes Konzept.

Grosse Teile von Richard Wagners Mythendrama «Der Ring des Nibelungen» sind in Zürich entstanden. Jetzt bringt der Intendant Andreas Homoki den Zyklus nach zwanzig Jahren Pause zurück ans Opernhaus. Wie geht er das vieldeutige Riesenwerk an?

Der politische Diskurs funktioniert zunehmend wie Google-Suchen – und wie der Ukraine-Konflikt zeigt, beeinflusst das sogar Krieg und Frieden. Wenn der Milliardär Elon Musk nun Twitter kauft, kommt die wohl mächtigste Medienmaschine der Welt in die Hände eines Exzentrikers. Ist das gut?

Das Internet sollte die Menschen über alle Grenzen hinweg verbinden. Davon bleibt immer weniger übrig. Die einstige Vision wird ersetzt durch Zersplitterung – und ausgefeilteste Repression.

Die höchste Schweizerin hat das Fernsehen von Ringier mit nach Kiew genommen. Die Berichterstattung grenzt an eine Farce. Das liegt an beiden Seiten.