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Mittwoch, 11. Mai 2022 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Russlands Angriff auf ein souveränes Land hat viele überrascht. Umso energischer muss nun die Ukraine in ihrem Kampf unterstützt werden. Die grosse politische Herausforderung aber kommt erst danach.

Das Gefühl von Europa als einem gemeinsamen europäischen Zuhause, auf das seine Erbauer nach dem Zweiten Weltkrieg so stolz waren, verschwand mit der Zeit in den Mühlen des Alltags. Jetzt meldet es sich zurück mit neuer Dringlichkeit.

Die Leipziger Schriftstellerin porträtiert in ihrem brillanten Roman eine Generation, die von der Zeitgeschichte aufgerieben zu werden droht.

Disney pflegte lange ein apolitisches Image. Doch jüngst hat der Konzern Partei für sexuelle Minderheiten ergriffen und damit den Zorn der Republikanischen Partei auf sich gezogen.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Seit «Der Gang vor die Hunde» 2013 erstmals ungekürzt erschienen ist, erfreut sich Erich Kästners Roman im Theater grosser Beliebtheit. Aber jeder Regisseur schafft sich den Antihelden Fabian wieder neu.

Andy Warhols «Shot Sage Blue Marilyn» ist mit einem Preis von 195 Millionen Dollar zum teuersten je versteigerten Kunstwerk aus dem 20. Jahrhundert geworden. Wer hierbei an irrationale Preisexzesse auf dem Kunstmarkt denkt, liegt nicht ganz richtig.

Das intelligente Wesen hat ein zwiespältiges Verhältnis zu seiner Umwelt. Es kann ohne sie nicht sein und versucht sie trotzdem technisch zu überwinden.

Bis im 19. Jahrhundert gab es in Frankreich mehrere hundert Hersteller von Federschmuck. Heute gehört das Geschäft des Plumassiers zu den seltenen Handwerken. Eric Donatien ist einer der Letzten, die in Paris ein Atelier betreiben.

In der poststalinistischen Sowjetunion setzten sich die Erben des Diktators für einen Wandel ein: Stalins Mittäter begrenzten die Gewalt und führten einen neuen Herrschaftsstil ein. Wird Ähnliches dereinst auch in Russland möglich sein?

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Musik stärkt das Gemeinschaftsgefühl, sie nimmt die Angst, aber sie schafft auch klare Fronten. Im Ukraine-Konflikt ist öffentliches Singen deshalb zu einer symbolischen Waffe geworden.

In einer scharfen Anklage hat die bekannte ukrainische Schriftstellerin Oksana Sabuschko die These aufgestellt, Europa habe sich durch einen als Leidenskult getarnten vermeintlichen «Humanismus» in der russischen Literatur blenden lassen. Dieser habe letztlich mit zum Massaker von Butscha geführt. – Eine Replik.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Es wird eng für das Filmgesetz. Die Branche kämpft für die Streamingmillionen – aber wissen die Schweizer Filmschaffenden, was sie sich herbeiwünschen?

In den Filmen des iranischen Meisters muss man immer höllisch aufpassen: Auch dieses Mal finden wir uns zappelnd in einem Netz von lauter Verstrickungen.

Der eine will von nichts gewusst haben, der andere hat nichts gelernt: Im Dokumentarfilm «Final Account» äussert sich die letzte Generation der Täter aus dem «Dritten Reich».

Josh Brolin muss ein Mysterium ergründen in dieser faszinierenden Amazon-Produktion, die mit lauter bizarren Einfällen und Figuren aufwartet.

Sie konnten ihn nicht vergiften, dann haben sie ihn eingekerkert: «Navalny» zeigt den russischen Oppositionellen, der nie aufgibt.

Bei ihm wirkt alles Schwierige griffig und leicht. Der Gitarrist John Scofield verquickt mit seinem Stil Jazz mit Rock, Blues und Country. Im Alter von 70 Jahren hat er erstmals ein Soloalbum aufgenommen.

Richard Wherlock deutet den Klassiker von Johanna Spyri in seiner letzten Arbeit für das Theater Basel mit den Mitteln des modernen Balletts. Dabei gibt er dem altbekannten Stoff eine überraschende Stossrichtung.

Die selbst ernannte «beste Band der Welt» geht zuerst auf ihre «Berlin Tour MMXXII» mit 13 Konzerten in kleinen Clubs, Hallen sowie auf Open-Air-Bühnen der deutschen Hauptstadt. Im Juni folgt dann eine Stadiontour mit 20 Auftritten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Der grosse Pianist und Aphoristiker durchdringt bei einem Vortrag an der Universität Zürich das zwiespältige Verhältnis des Dichters zur Musik. Ausgerechnet zwei für Brendel zentrale Komponisten hat Goethe seinerzeit verkannt.

Der britische Singer-Songwriter trotzt den Wirrungen des Lebens eingängige Songs ab. Am Dienstag präsentierte er sie in Zürich – und wirkte dabei so spontan wie routiniert.

Der Historiker Michael Wildt lädt in einem bemerkenswerten Buch dazu ein, einem schwarzen Schaffner in Berlin zu folgen – und aus der Perspektive ganz unterschiedlicher Menschen auf die Geschichte zu blicken.

Chimamanda Ngozi Adichie hat ein Buch über die Trauer verfasst. Darin zeigt die nigerianische Autorin, was es für Hinterbliebene so schwierig macht: das Leben wieder als Glück zu fassen.

Elon Musk, Steve Jobs, Walter Faber: Ingenieure sind mehr als nur Techniker. Sie bündeln die Ängste und Hoffnungen ihrer Zeit. Besonders deutlich wird das in der Literatur.

Wenn die Apokalypse mit dicken Büchern aufzuhalten wäre, dann hätten wir gerade sehr gute Überlebenschancen. Zwei Wälzer werfen sich mit viel Kitsch und Pathos in die Bresche.

Mit seinen Eingriffen in die natürlichen Prozesse ist der Mensch zur geologischen Macht geworden. Das verlangt nach einer neuen Philosophie: Der Historiker Dipesh Chakrabarty plädiert für ein Denken, das die Welt von anderen Spezies aus betrachtet.

Der bekannte Schweizer Maler realisiert seinen alten Traum in Lapislazuli. Das Museum Franz Gertsch zeigt jetzt seine jüngsten Werke ganz in Blau.

Die Werke von Varlin und Wilfrid Moser sind geprägt von den Krisen und dem Fortschritt der Moderne. Nun führt eine Schau in Schaffhausen die beiden Maler zusammen. Sie zeigt das Nachdenken über die eigene Endlichkeit – und die Sehnsucht nach einem Alltag.

Im Zellwegerpark Uster wird ein Raum für internationale Kunst eröffnet. Die Walter-A.-Bechtler-Stiftung zeigt dort auch permanent Walter De Marias zweitausendteilige Skulptur, die der amerikanische Künstler für den Bührlesaal im Kunsthaus entworfen hatte.

Die Biennale in Venedig zeichnet ein neues Bild der Gegenwart. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kunst der Welt eine Diagnose stellt. Umso brisanter ist das Ergebnis.

Er war ebenso berühmt wie berüchtigt: Ron Galella. Und er machte aus der Paparazzo-Fotografie eine eigene Kunstform. Seine Bilder von Hollywoodstars dokumentieren deren Privatleben abseits der Studios.

Mit der Premiere von «Rheingold» beginnt eine Neuproduktion von Wagners Zyklus «Der Ring des Nibelungen», die erste in Zürich seit zwanzig Jahren. Wohin die Reise bei der Regie geht, bleibt noch unklar, aber im Orchestergraben gibt es ein vielversprechendes Konzept.

Grosse Teile von Richard Wagners Mythendrama «Der Ring des Nibelungen» sind in Zürich entstanden. Jetzt bringt der Intendant Andreas Homoki den Zyklus nach zwanzig Jahren Pause zurück ans Opernhaus. Wie geht er das vieldeutige Riesenwerk an?

Der junge Schweizer Dirigent kommt mit einem originellen Programm nach Zürich, das er auch selber erläutert. Bei der musikalischen Umsetzung gehen allerdings die Feinheiten im Klangrausch unter.

Der politische Diskurs funktioniert zunehmend wie Google-Suchen – und wie der Ukraine-Konflikt zeigt, beeinflusst das sogar Krieg und Frieden. Wenn der Milliardär Elon Musk nun Twitter kauft, kommt die wohl mächtigste Medienmaschine der Welt in die Hände eines Exzentrikers. Ist das gut?

Das Internet sollte die Menschen über alle Grenzen hinweg verbinden. Davon bleibt immer weniger übrig. Die einstige Vision wird ersetzt durch Zersplitterung – und ausgefeilteste Repression.

Die höchste Schweizerin hat das Fernsehen von Ringier mit nach Kiew genommen. Die Berichterstattung grenzt an eine Farce. Das liegt an beiden Seiten.