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Sonntag, 08. Mai 2022 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die dienstälteste «Tatort»-Kommissarin ermittelt zum Tod eines Neunjährigen – ein harter Fall, den sie dank eigenen Erfahrungen löst.

Lied Basel: Damit ukrainische Künstler trotz Krieg das kulturelle Leben am Leben erhalten können, werden Spendengelder gesammelt.

Mit 76 Jahren ziert die britische Schauspielerin das Beautycover des «People»-Magazins – und spielt sehr proletarisch in «The Duke».

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Ein UFO landet beinahe in Zürich, Autorinnen und Autoren blamieren sich beim Sex – raten Sie, welche journalistische und schriftstellerische Axt wo und wie zugeschlagen hat. 

Nähe versus Distanz, oder: Wenn der einsame Cowboy plötzlich Herz-Emojis verschickt.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Am Freitagabend wurde Johanna Spyris Klassiker zum ersten Mal als Tanzabend aufgeführt. Die unterhaltsame Neuinszenierung eignet sich für Jung und Alt.

Der Starautor wurde 1970 von einem Anhänger der Baader-Meinhof-Gruppe kontaktiert, der Geld für die Flucht des RAF-Anführers sammelte. Nun ist das Protokoll von Dürrenmatts Einvernahme aufgetaucht. 

Design ist mehr als nur Produktgestaltung. Das entdeckte der Basler Lucius Burckhardt mit seinem epochalen Werk «Design ist unsichtbar».

Das erste All-Suite-Hotel der Schweiz hat in einem denkmalgeschützten Gebäude im Post-Haussmann-Stil am Genferseeufer eröffnet.

Eurosport möchte den verurteilten Tennisstar aus dem Gefängnis die French Open kommentieren lassen. Ein guter Plan oder eine Schnapsidee?

«Ozark» ist das Fieseste, was es gab. Jetzt ist die Thriller-Serie fertig. Eine Würdigung. Vorsicht, Spoiler!

Im Rahmen ihres 135-Millionen-Dollar-Deals mit dem Streamingdienst hätten die Ex-Royals eine Animationsserie liefern sollen. Diese wurde nun gestoppt. Die Gründe.

Der neue Franken-«Tatort» verläuft sich zwischen Pharma, Mafia, Kommissarskoller, Lovestory und Hinterbliebenentrauma.

Dieses Buch über menschliches Begehren in all seiner Brutalität und Zärtlichkeit hat mich an meine Grenzen gebracht. Ich hab es trotzdem verschlungen wie eine HBO-Serie.

Alles ist privatisiert, alle werden überwacht, und in der Schweiz denkt man über Miniatombomben nach. Mit «RCE #RemoteCodeExecution» trifft Sibylle Berg ins Schwarze.

In diesen Tagen erscheint der neue Roman von Sibylle Berg. Vorab spricht sie über das Ende von Gewissheiten, soziale Spaltung und ob sich die Welt noch retten lässt.

Sie interessieren sich nicht für Werbung? Lesen Sie trotzdem weiter.

Der Elektroniker sieht sich bis heute als Dilettanten. Nur so bleibe man neugierig, sagt der Zürcher, der die gesamte Musik von Yello komponiert hat.

Ein Jahr nach seinem 75. Geburtstag geht Pepe Lienhard auf verspätete Jubiläumstournee. Im Gespräch schlägt er den Bogen von seinem Auftritt am Grand Prix Eurovision 1977 bis zur aktuellen Tour. Auch ein Thema: das abgesagte Konzert mit Sinéad O’Connor.

Zusammen mit seiner Band Ceramic Dog beschallte der New Yorker Marc Ribot am Freitagabend die Reithalle der Basler Kaserne. Und bescherte dem Jazzfestival ein mitreissendes Konzert.

Am vergangenen Wochenende fand das Basler Club-Festival zum ersten Mal seit 2019 wieder statt. Trotz dem eher verhaltenen Publikumsandrang blickt Tobias Metzger, der scheidende Präsident des Events, optimistisch in die Zukunft.

Marvel, die erfolgreichste Filmreihe der Welt, ist inzwischen zum Multiversum angeschwollen. Doch woher rührt diese Lust an parallelen Welten – und was bringts?

Maya Vanderbeque aus Belgien spielt die Hauptrolle in einem Film über Mobbing auf dem Pausenplatz. Der Dreh habe ihr keine Probleme bereitet. 

Julian Fellowes ist adlig und Erfinder der erfolgreichen Serie – zum Start des neuen «Downton Abbey»-Kinofilms verrät er, wieso Nostalgie auch zeitgemäss sein kann.

Der Film des Berners Ueli Grossenbacher zeigt Ausbeutung und Elend und ist gleichzeitig witzig. Wer ihn gesehen hat, betrachtet die Welt mit neuen Augen.

Der französische Filmkomponist Alexandre Desplat hat für grosse Regisseure wie Luc Besson, Wes Anderson und Roman Polanski gearbeitet. Diesen Freitag dirigiert der Oscarpreisträger das Sinfonieorchester Basel im Stadtcasino.

Das Ensemble aus Salzburg zeigte beim Konzert am Montagabend, wie es individuell auf die einzelnen Werke von Mozart und Haydn eingehen kann.

Andreas Homoki inszeniert Wagners «Rheingold» im Opernhaus Zürich. Er hält sich eng an die Vorlage und schafft damit viel Raum für Details und Humor. 

Laura Alvarado von der Schola Cantorum Basiliensis präsentiert im Rahmen ihres Projekts «Bach-Tropfen» eine Idee, wie Bach, Vivaldi und Co. so lebendig wie in der Barockzeit aufgeführt werden könnten.

Bis Sonntag ist Basel der Hotspot für unabhängiges Design. Die Blickfang lockt auch in diesem Jahr mit nachhaltigem Design: Livia Naef färbt ihre Kleider mit alten Avocados, und die Gebrüder Dubois bauen Betten, die einen ein Leben lang begleiten. 

Kunstvermittlerin Cristina Bechtler kandidiert für das Präsidium der Kunstgesellschaft –  nominiert ist der Ex-Präsident der Nationalbank. Kommt ihre Kandidatur zu spät? 

Die Kunst ist ein Rätsel, für das es keine Lösung gibt – da kann man so viel fragen, wie man will. Wir versuchen es trotzdem. 

Der Franko-Amerikaner Jean-Jacques Lebel war einer der Ersten, der Happenings veranstaltete. Dem heute 86-Jährigen ist in Basel eine kleine Ausstellung gewidmet.

«Erbsache» ist ein starkes Stück des Schweizer Schauspielers. Müller beeindruckt mit seinen sattelfesten Dialektkenntnissen – das Stück mit seinem Tiefgang im Leichtsinn.

In «POV:», der neusten Produktion des Jungen Theaters Basel, entscheiden die Zuschauerinnen, wie sich die Handlung entwickelt. Nur mit ihrer Hilfe können Ying und Adi ihren Freund Elio wiederfinden.

2019 feierte dieses Schweizer Musical Weltpremiere in Luzern. Nun steht die Produktion von Drehbuchautor und Regisseur Max Sieber wieder auf der Bühne. Mit neuer Besetzung soll nun der Rest der Schweiz erobert werden.

Wie Milo Rau am Pfauen in seinem «Wilhelm Tell» kleine Revolutionen versucht – und uns mitnimmt. Smart.

In einer scharfen Anklage hat die bekannte ukrainische Schriftstellerin Oksana Sabuschko die These aufgestellt, Europa habe sich durch einen als Leidenskult getarnten vermeintlichen «Humanismus» in der russischen Literatur blenden lassen. Dieser habe letztlich mit zum Massaker von Butscha geführt. – Eine Replik.

Ein Schüler stürzt von der Treppe – wer kann den Unfall provoziert haben? Jeder. Die Folge «Marlon» nimmt Problemkinder leicht und überlastete Pädagogen in Schutz.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Er lümmelt den ganzen Tag auf der Couch herum, tut nichts Gescheites und isst nur, was Mama kocht: Die Karikatur des Muttersohns sagt viel über unsere Vorstellung von Männlichkeit.

Es wird eng für das Filmgesetz. Die Branche kämpft für die Streamingmillionen – aber wissen die Schweizer Filmschaffenden, was sie sich herbeiwünschen?

Die Schriftstellerin Judith Hermann hat seit ihrem Debüt emblematische Figuren entworfen, die unbehaust im Leben stehen. Nun erhalten ihre Bücher vor dem Hintergrund von Flucht und Vertreibung eine neue Dringlichkeit.

Im wissenschaftlichen Publikationswesen gibt es gravierende Missstände. Doch die Open-Access-Praxis ist nicht das Problem, sondern ein Teil der Lösung. Eine Replik.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Marodierende Truppen führen schnell einmal zu einem maroden Heer. Ausserdem untersagt das Kriegsvölkerrecht Plünderungen. Trotzdem werden sie immer wieder toleriert.

An einer Diskussionsveranstaltung in Berlin reden ukrainische Autorinnen und Autoren über Europas zerstörte Illusionen und den täglichen Albtraum.

Der grosse Pianist und Aphoristiker durchdringt bei einem Vortrag an der Universität Zürich das zwiespältige Verhältnis des Dichters zur Musik. Ausgerechnet zwei für Brendel zentrale Komponisten hat Goethe seinerzeit verkannt.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Alice Schwarzer, Jürgen Habermas, Bernhard Schlink, Alexander Kluge, Maxim Biller und Herta Müller sind sich in einem Punkt einig: Die Ukraine darf den Krieg nicht verlieren. Wie das erreicht werden kann, ist allerdings umstritten.

Die Pandemie ist auf dem Rückzug, die Normalität kehrt allmählich zurück. Doch die deutschen Gemüter haben sich noch nicht ganz beruhigt.

Russland pflegt seit einigen Jahren ein Geschichtsbild, das den Westen wieder dämonisiert, die Einzigartigkeit der eigenen Zivilisation betont und ein mystisches Verhältnis zwischen Volk und autoritärer Herrschaft behauptet. Das kommt nicht von ungefähr.

In den Filmen des iranischen Meisters muss man immer höllisch aufpassen: Auch dieses Mal finden wir uns zappelnd in einem Netz von lauter Verstrickungen.

Der eine will von nichts gewusst haben, der andere hat nichts gelernt: Im Dokumentarfilm «Final Account» äussert sich die letzte Generation der Täter aus dem «Dritten Reich».

Josh Brolin muss ein Mysterium ergründen in dieser faszinierenden Amazon-Produktion, die mit lauter bizarren Einfällen und Figuren aufwartet.

Sie konnten ihn nicht vergiften, dann haben sie ihn eingekerkert: «Navalny» zeigt den russischen Oppositionellen, der nie aufgibt.

Über mehrere Generationen schildert die dramatische Serie auf Apple TV+ die Pein der Japan-Koreaner. Ein bild- und sprachgewaltiges Fernsehereignis.

Der britische Singer-Songwriter trotzt den Wirrungen des Lebens eingängige Songs ab. Am Dienstag präsentierte er sie in Zürich – und wirkte dabei so spontan wie routiniert.

Mit der Premiere von «Rheingold» beginnt eine Neuproduktion von Wagners Zyklus «Der Ring des Nibelungen», die erste in Zürich seit zwanzig Jahren. Wohin die Reise bei der Regie geht, bleibt noch unklar, aber im Orchestergraben gibt es ein vielversprechendes Konzept.

Berühmt wurde der Pop-Sänger Xavier Naidoo dank seinem deutschsprachigen Soul. Berüchtigt war er lange für seinen Glauben an Verschwörungstheorien. Nun hat er diesem plötzlich abgeschworen.

Der junge Schweizer Dirigent kommt mit einem originellen Programm nach Zürich, das er auch selber erläutert. Bei der musikalischen Umsetzung gehen allerdings die Feinheiten im Klangrausch unter.

Elon Musk, Steve Jobs, Walter Faber: Ingenieure sind mehr als nur Techniker. Sie bündeln die Ängste und Hoffnungen ihrer Zeit. Besonders deutlich wird das in der Literatur.

Wenn die Apokalypse mit dicken Büchern aufzuhalten wäre, dann hätten wir gerade sehr gute Überlebenschancen. Zwei Wälzer werfen sich mit viel Kitsch und Pathos in die Bresche.

Mit seinen Eingriffen in die natürlichen Prozesse ist der Mensch zur geologischen Macht geworden. Das verlangt nach einer neuen Philosophie: Der Historiker Dipesh Chakrabarty plädiert für ein Denken, das die Welt von anderen Spezies aus betrachtet.

Kleider trugen unsere Vorfahren schon immer am Körper. Aber erst vor ein paar Jahrhunderten haben sie begonnen, sich in dauernd wechselnden Gewändern zu zeigen: Die Historikerin Ulinka Rublack geht der «Geburt der Mode» in der Renaissance nach.

Ausserdem ist dank neuen Übersetzungen der letztjährige Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah zu entdecken, mit dem Historiker Michael Sommer kann man die dunklen Seiten des alten Rom erkunden, und das Tagebuch eines jungen Niederländers vermittelt eine Vorstellung vom Leben als NS-Zwangsarbeiter.

Die Werke von Varlin und Wilfrid Moser sind geprägt von den Krisen und dem Fortschritt der Moderne. Nun führt eine Schau in Schaffhausen die beiden Maler zusammen. Sie zeigt das Nachdenken über die eigene Endlichkeit – und die Sehnsucht nach einem Alltag.

Im Zellwegerpark Uster wird ein Raum für internationale Kunst eröffnet. Die Walter-A.-Bechtler-Stiftung zeigt dort auch permanent Walter De Marias zweitausendteilige Skulptur, die der amerikanische Künstler für den Bührlesaal im Kunsthaus entworfen hatte.

Die Biennale in Venedig zeichnet ein neues Bild der Gegenwart. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kunst der Welt eine Diagnose stellt. Umso brisanter ist das Ergebnis.

Er war ebenso berühmt wie berüchtigt: Ron Galella. Und er machte aus der Paparazzo-Fotografie eine eigene Kunstform. Seine Bilder von Hollywoodstars dokumentieren deren Privatleben abseits der Studios.

Sachsens Residenzstadt ist ein urbaner Erlebnisgarten von der barocken Hochkultur bis zum Street-Art-Kiez: Und man wird den Eindruck nie ganz los, einer einzigen urbanen Illusion aufzusitzen.

Grosse Teile von Richard Wagners Mythendrama «Der Ring des Nibelungen» sind in Zürich entstanden. Jetzt bringt der Intendant Andreas Homoki den Zyklus nach zwanzig Jahren Pause zurück ans Opernhaus. Wie geht er das vieldeutige Riesenwerk an?

Die aufregendste Zusammenarbeit zweier Tanzkünstler findet dieses Jahr in St. Gallen statt: Die Zirkus-Artistik von Martin Zimmermann trifft da auf die klassische Ballettsprache von Kinsun Chan. Ihr Stück «Wonderful World» eröffnet das Schweizer «Steps»-Festival.

Das Krakauer Juliusz-Slowacki-Theater ist in Polen eine Institution. Nun sorgt eine regierungskritische Inszenierung von Mickiewiczs Nationalepos «Totenfeier» für Furore. Konservativ-nationalistische Kreise geben sich empört und handeln.

Das Internet sollte die Menschen über alle Grenzen hinweg verbinden. Davon bleibt immer weniger übrig. Die einstige Vision wird ersetzt durch Zersplitterung – und ausgefeilteste Repression.

Die höchste Schweizerin hat das Fernsehen von Ringier mit nach Kiew genommen. Die Berichterstattung grenzt an eine Farce. Das liegt an beiden Seiten.

Die Forschung bekommt ein Publikum, eine Zeitung veröffentlicht mehr Berichte zu wissenschaftlichen Themen. Was auf den ersten Blick wie eine gute Kombination aussieht, ist eigentlich hochproblematisch.