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Freitag, 06. Mai 2022 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Marodierende Truppen führen schnell einmal zu einem maroden Heer. Ausserdem untersagt das Kriegsvölkerrecht Plünderungen. Trotzdem werden sie immer wieder toleriert.

Der grosse Pianist und Aphoristiker durchdringt bei einem Vortrag an der Universität Zürich das zwiespältige Verhältnis des Dichters zur Musik. Ausgerechnet zwei für Brendel zentrale Komponisten hat Goethe seinerzeit verkannt.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Die Werke von Varlin und Wilfrid Moser sind geprägt von den Krisen und dem Fortschritt der Moderne. Nun führt eine Schau in Schaffhausen die beiden Maler zusammen. Sie zeigt das Nachdenken über die eigene Endlichkeit – und die Sehnsucht nach einem Alltag.

Elon Musk, Steve Jobs, Walter Faber: Ingenieure sind mehr als nur Techniker. Sie bündeln die Ängste und Hoffnungen ihrer Zeit. Besonders deutlich wird das in der Literatur.

In den Filmen des iranischen Meisters muss man immer höllisch aufpassen: Auch dieses Mal finden wir uns zappelnd in einem Netz von lauter Verstrickungen.

Wenn die Apokalypse mit dicken Büchern aufzuhalten wäre, dann hätten wir gerade sehr gute Überlebenschancen. Zwei Wälzer werfen sich mit viel Kitsch und Pathos in die Bresche.

In Münchenstein entworfen, bald international beliebt – die Helvetica ist eine der berühmtesten Schriften. Doch heute hadern Gestalter mit ihr. Sie werden sie nicht mehr los.

Alice Schwarzer, Jürgen Habermas, Bernhard Schlink, Alexander Kluge, Maxim Biller und Herta Müller sind sich in einem Punkt einig: Die Ukraine darf den Krieg nicht verlieren. Wie das erreicht werden kann, ist allerdings umstritten.

Seit Urzeiten geben sich die Menschen Sagen weiter. Inzwischen werden die traditionsreichen Erzählungen als Kulturgut erforscht – und im Museum präsentiert: Das Forum Schweizer Geschichte zeigt in einer Schau, wie die alten Stoffe unsere heutige Kultur durchdringen.

In der Schweiz legten am Ende des Ersten Weltkriegs geschätzte 250 000 Personen die Arbeit nieder. In anderen Kleinstaaten kam es zu keinen vergleichbaren Aktionen. Das ist auf die unterschiedlichen Konstellationen in den Regierungen zurückzuführen.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Die Pandemie ist auf dem Rückzug, die Normalität kehrt allmählich zurück. Doch die deutschen Gemüter haben sich noch nicht ganz beruhigt.

Russland pflegt seit einigen Jahren ein Geschichtsbild, das den Westen wieder dämonisiert, die Einzigartigkeit der eigenen Zivilisation betont und ein mystisches Verhältnis zwischen Volk und autoritärer Herrschaft behauptet. Das kommt nicht von ungefähr.

Der ukrainische Schriftsteller Sergei Gerasimow lebt mit seiner Frau im Zentrum der umkämpften Frontstadt Charkiw. Von ihrer Wohnung in einem Hochhaus aus sendet er seine «Notizen aus dem Krieg».

Der eine will von nichts gewusst haben, der andere hat nichts gelernt: Im Dokumentarfilm «Final Account» äussert sich die letzte Generation der Täter aus dem «Dritten Reich».

Josh Brolin muss ein Mysterium ergründen in dieser faszinierenden Amazon-Produktion, die mit lauter bizarren Einfällen und Figuren aufwartet.

Sie konnten ihn nicht vergiften, dann haben sie ihn eingekerkert: «Navalny» zeigt den russischen Oppositionellen, der nie aufgibt.

Über mehrere Generationen schildert die dramatische Serie auf Apple TV+ die Pein der Japan-Koreaner. Ein bild- und sprachgewaltiges Fernsehereignis.

Ein Frauenteam für Rostock: Katrin König bekommt eine intuitive und empathische Kollegin. Diese neue «Polizeiruf»-Folge geht unter die Haut.

Der britische Singer-Songwriter trotzt den Wirrungen des Lebens eingängige Songs ab. Am Dienstag präsentierte er sie in Zürich – und wirkte dabei so spontan wie routiniert.

Mit der Premiere von «Rheingold» beginnt eine Neuproduktion von Wagners Zyklus «Der Ring des Nibelungen», die erste in Zürich seit zwanzig Jahren. Wohin die Reise bei der Regie geht, bleibt noch unklar, aber im Orchestergraben gibt es ein vielversprechendes Konzept.

Berühmt wurde der Pop-Sänger Xavier Naidoo dank seinem deutschsprachigen Soul. Berüchtigt war er lange für seinen Glauben an Verschwörungstheorien. Nun hat er diesem plötzlich abgeschworen.

Der junge Schweizer Dirigent kommt mit einem originellen Programm nach Zürich, das er auch selber erläutert. Bei der musikalischen Umsetzung gehen allerdings die Feinheiten im Klangrausch unter.

Mit seinen Eingriffen in die natürlichen Prozesse ist der Mensch zur geologischen Macht geworden. Das verlangt nach einer neuen Philosophie: Der Historiker Dipesh Chakrabarty plädiert für ein Denken, das die Welt von anderen Spezies aus betrachtet.

Kleider trugen unsere Vorfahren schon immer am Körper. Aber erst vor ein paar Jahrhunderten haben sie begonnen, sich in dauernd wechselnden Gewändern zu zeigen: Die Historikerin Ulinka Rublack geht der «Geburt der Mode» in der Renaissance nach.

Ausserdem ist dank neuen Übersetzungen der letztjährige Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah zu entdecken, mit dem Historiker Michael Sommer kann man die dunklen Seiten des alten Rom erkunden, und das Tagebuch eines jungen Niederländers vermittelt eine Vorstellung vom Leben als NS-Zwangsarbeiter.

Städtische Bauten gehören zu den eindrücklichsten Spuren der Antike. Aber seit wann leben Menschen in Städten? Und warum tun sie das? Der Historiker Greg Woolf betrachtet die Geschichte der Stadt neu – mit überraschenden Ergebnissen.

Der europäische Charakter der russischen Kultur wird auch und gerade in Zeiten des Überfalls auf die Ukraine betont. Doch sollte man endlich genauer hinschauen. Denn russischer Humanismus folgt dem Irrglauben, dass «es keine Schuldigen auf der Welt gibt» (Tolstoi).

Im Zellwegerpark Uster wird ein Raum für internationale Kunst eröffnet. Die Walter-A.-Bechtler-Stiftung zeigt dort auch permanent Walter De Marias zweitausendteilige Skulptur, die der amerikanische Künstler für den Bührlesaal im Kunsthaus entworfen hatte.

Die Biennale in Venedig zeichnet ein neues Bild der Gegenwart. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kunst der Welt eine Diagnose stellt. Umso brisanter ist das Ergebnis.

Er war ebenso berühmt wie berüchtigt: Ron Galella. Und er machte aus der Paparazzo-Fotografie eine eigene Kunstform. Seine Bilder von Hollywoodstars dokumentieren deren Privatleben abseits der Studios.

Sachsens Residenzstadt ist ein urbaner Erlebnisgarten von der barocken Hochkultur bis zum Street-Art-Kiez: Und man wird den Eindruck nie ganz los, einer einzigen urbanen Illusion aufzusitzen.

Die Ausstellung «Take Care: Kunst und Medizin» bewegt sich zwischen Kunst und Medizingeschichte. Mit rund 300 Exponaten spannt das Kunsthaus Zürich einen riesigen Themenbogen auf.

Grosse Teile von Richard Wagners Mythendrama «Der Ring des Nibelungen» sind in Zürich entstanden. Jetzt bringt der Intendant Andreas Homoki den Zyklus nach zwanzig Jahren Pause zurück ans Opernhaus. Wie geht er das vieldeutige Riesenwerk an?

Die aufregendste Zusammenarbeit zweier Tanzkünstler findet dieses Jahr in St. Gallen statt: Die Zirkus-Artistik von Martin Zimmermann trifft da auf die klassische Ballettsprache von Kinsun Chan. Ihr Stück «Wonderful World» eröffnet das Schweizer «Steps»-Festival.

Das Krakauer Juliusz-Slowacki-Theater ist in Polen eine Institution. Nun sorgt eine regierungskritische Inszenierung von Mickiewiczs Nationalepos «Totenfeier» für Furore. Konservativ-nationalistische Kreise geben sich empört und handeln.

Das Internet sollte die Menschen über alle Grenzen hinweg verbinden. Davon bleibt immer weniger übrig. Die einstige Vision wird ersetzt durch Zersplitterung – und ausgefeilteste Repression.

Die höchste Schweizerin hat das Fernsehen von Ringier mit nach Kiew genommen. Die Berichterstattung grenzt an eine Farce. Das liegt an beiden Seiten.

Die Forschung bekommt ein Publikum, eine Zeitung veröffentlicht mehr Berichte zu wissenschaftlichen Themen. Was auf den ersten Blick wie eine gute Kombination aussieht, ist eigentlich hochproblematisch.