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Mittwoch, 08. Dezember 2021 00:00:00 Kultur News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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«No Time to Die» hat das Schweizer Publikum in Scharen ins Kino gelockt. Aber wie viel Booster-Kraft steckt im Bond-Film? Eine Einschätzung in fünf Punkten.

Im düsteren Psychothriller «Kleine Grausamkeiten» lässt die irische Autorin Liz Nugent die Rivalität zwischen drei Brüdern eskalieren, bis einer von ihnen tot ist.

Seine Beziehung zur Stadt am Rheinknie sei älter als er selbst, schrieb der Schriftsteller einst. Vom 9. bis am 11. Dezember 2021 – 75 Jahre nachdem er den Nobelpreis erhielt – findet ein Basler Hesse-Festival mit diversen Programmpunkten statt.

News und Wissenswertes über das Basler Kulturleben

Die Diskussion über schwierige Triage-Entscheidungen verwies auf grundsätzliche Fragen, die weit über die derzeitige Notsituation hinausgehen.

Erst jetzt, nachdem die Bührle-Bilder im Kunsthaus hängen, macht sich das Kunsthaus daran, die Herkunftsangaben der Bilder zu evaluieren.

Nachrichten, Personalien und Fundstücke aus der realen und digitalen Welt der Kultur. Rund um die Uhr aktualisiert.

Slow Food, Slow Sex und jetzt kommt auch noch Slow Gifting – das ach so achtsame Beschenken zu Weihnachten.

Nach der Kritik am Museum und dem Konter mit einem «Fake News»-Inserat nimmt der Pressesprecher des Kunsthauses erstmals Stellung zum Konflikt.

Das Marionettentheater am Münsterplatz startet in die Adventszeit. Es präsentiert einen Klassiker mit einem zeitgemässen Ende.

Er nervt und kann trotzdem lustig sein. Jetzt hat der amerikanische Komiker Mel Brooks seine Lebensgeschichte geschrieben. Mit 95.

1400 Dollar für ein Modestück aus Pixeln: Influencer kleiden sich seit Neustem digital. Wie soll das funktionieren? Und: Erkennen Sie den Unterschied zwischen echtem Stoff und einem virtuellen Kleidungsstück?

Julian Koechlin erzählt, warum er in seiner Rolle in der SRF-Serie «Neumatt» einen Neoprenanzug unter dem Kostüm trug und wie ihm die Pandemie bei der Entschleunigung half.

Eigentlich geht es im neuen Dortmunder Fall um Sex. Aber am Ende gewinnt die Liebe.

In «Hellbound» werden sündige Menschen zu ewigen Qualen verdammt. Die Serie ist bereits jetzt erfolgreicher als «Squid Game».

Was wäre der Deutschunterricht ohne Hermann Hesse? Die Lektüre dieser vier Werke lohnt sich allerdings auch ganz freiwillig in der Freizeit.

Im Frühwerk des Autors ist der Basler «Erziehungsdirektor» Conradin Cramer schon jung auf essenzielle Fragen zum Bildungssystem gestossen. Ein Gastbeitrag.

Die Zeitschrift «Art Review» kürte die Anthropologin Anna Lowenhaupt Tsing zur einflussreichsten Persönlichkeit in der Kunstwelt. Tsings Buch über einen Pilz fasziniert.

Die promovierte Politikwissenschafterin ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen der Gegenwart. Der Luxus zu schweigen, sagt sie im Interview, stehe heute niemandem mehr zu.

Der gebürtige Bündner Jürg Jecklin war beim Studio Basel des Schweizer Radios ein Tonmeister mit herausragenden Qualitäten.

Erst war die Schweiz nicht bereit für die Musik von Mario Batkovic. Nun darf er sich offiziell Hollywood-Komponist nennen. Sein neues Album ist der Wahnsinn.

Zu Weihnachten kommt allerlei Tand auf den Markt, der unbedarfte Musikfans blendet. Ausserdem: House Music als Zeitkapsel.

Recherchen haben in sonderbare Parallelwelten geführt, in denen man unter anderem einer Basler Milliardärin und einem österreichischen Rechtsextremen begegnet.

Der spanische Kultregisseur hat keine Ahnung, weshalb Penélope Cruz die ideale Mutter für ihn ist. Aber er lüftet mit ihr in «Madres Paralelas» dunkle Geheimnisse.

Mit einem emotionalen Gespräch zum tödlichen Filmset-Unfall will der Hollywood-Star die öffentliche Wahrnehmung steuern.

Die Sängerin spielt als Patrizia Reggiani alle anderen Darsteller an die Wand. Ein Vergleich mit vier Musikerinnen, die es ebenfalls beim Film versuchten.

Der Regisseur von «Basic Instinct» hat einen Film über lesbische Nonnen gedreht. Wir treffen ihn und reden über – Bücher.

Matthias Schulz übernimmt 2025 die Leitung des Zürcher Opernhauses. Er ist eine vernünftige Wahl.

Der 44-jährige Deutsche Matthias Schulz übernimmt 2025 die Nachfolge von Andreas Homoki. Wer ist er, und was hat er vor? Antworten gibt er im Interview.

Wie wird man eine Gattin los? In Donizettis «Anna Bolena» wird die Frage auf sehr unschöne Weise beantwortet.

Das Weihnachtskonzert der Stiftung «BaZ hilft» ist zurück im Stadtcasino. Ein amerikanischer Dirigent und ukrainische Solistinnen boten am Sonntag Aussergewöhnliches.

Der in Basel lebende Künstler Hanspeter Hofmann stellt bei Nicolas Krupp seine neue Serie figurativer Gemälde aus, die während des Lockdown 2020 entstanden sind.

Wie soll mit dem digitalen Kunsttrend umgegangen werden? Diese Frage müssen sich auch klassische Messen stellen.

Das renommierte Magazin «Art Review» veröffentlicht seine Liste der 100 Einflussreichsten im Kunstbetrieb. Nicht alle sind Menschen.

Der bekannte Künstler und Stiftungsgründer Onorio Mansutti zeigt im Kunstraum Rhein in Dornach seine Lettrografien.

Einen 900-Seiten-Wälzer wie Honoré de Balzacs «Verlorene Illusionen» muss ein Theater erst mal stemmen. Umso müheloser wirkt, wie das Theater Basel den Roman adaptiert. Und das keineswegs parodiefrei.

Im Weihnachtsmärchen «König der Frösche» zieht Regisseur Nicolas Stemann Klischees, aber auch die Wokeness durch den Kakao.

Es ist eine Tour de Force, die die deutsche Schauspielerin Gala Othero Winter im Stück «Die Mühle von Saint Pain» zu spielen hat. Aber überaus sehenswert.

Am Sonntag präsentierte der deutsch-türkische Komiker dem Basler Publikum sein neues Programm «Fluch der Familie». Darin geht es um seine Eltern und den eigenen Nachwuchs.

Aus Paris sind grossartige Kunstwerke verschwunden: Erstmals hat Frankreich Kulturgüter zurückgegeben, die Vertreter der ehemaligen Kolonialmacht in Afrika gestohlen hatten. Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy erklärt, warum Restitutionen jetzt überall zum Thema werden – und wieso die Objekte nach Afrika gehören.

Was haben Marine Le Pen, Frauke Petry und George W. Bush gemeinsam? Sie galten in den Medien als Extremisten oder Schurken und zogen das Böse auf sich. Bis einer kam, der ihnen den Rang ablief.

Der Bildband «Oh Yeah» feiert gut vierzig Jahre Yello. Die dokumentarischen und inszenierten Fotos zeigen, dass es sich bei Boris Blank und Dieter Meier nicht nur um ein Pop-Duo handelt, sondern auch um ein Multimedia-Kunstprojekt.

Mit seinem Vorwurf, er sei antisemitisch beleidigt worden, hat der Sänger Gil Ofarim einen Entrüstungssturm ausgelöst. Was die Aufarbeitung des Falls über den Umgang mit Antisemitismus in Deutschland aussagt.

Ein Schlaganfall verändert das Leben von einem Moment auf den anderen radikal. Aber nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen. Gabriele von Arnim hat einen so bedrückenden wie fulminanten Erfahrungsbericht geschrieben.

Der amerikanische Autor Dave Eggers türmt im Nachfolger des Bestsellers «The Circle» Idee um Idee darüber auf, wie die Welt noch schlimmer werden könnte.

Wenn sich die Literatur nicht mehr zu provozieren und herauszufordern getraut, kann man sie gleich ganz abschaffen.

Im Dezember 1941 haben fünf Tage die Welt entscheidend verändert. Ein brillantes Buch schildert, inwiefern der Angriff auf Pearl Harbor das Machtgefüge umgestaltete – und warum Nazideutschland den USA den Krieg erklärte.

Die Geschichte der gefälschten Hitler-Tagebücher wird als Miniserie von RTL+ neu erzählt. «Faking Hitler» steht sinnbildlich für das zwanghafte Verhältnis der Deutschen zum NS-Diktator.

Die zwei wichtigsten Schweizer Opernhäuser zeigen konkurrierende Neuproduktionen von Donizettis packender Tudor-Oper. Die beiden Inszenierungen sind stimmig, die Besetzungen erstklassig – aber wer hat die Nase vorn?

Matthias Schulz, derzeit Intendant der Berliner Lindenoper, übernimmt 2025 die Leitung der grössten Schweizer Kulturinstitution.

Robert F. Kennedy Jr. kämpft in seinem neuen Buch gegen alle an: gegen Bill Gates, Anthony Fauci, die Medien, die Pharma-Industrie. Bei Amazon hat das Werk die Spitze der Bestsellerlisten erklommen.

Banden von marokkanischen Emigranten beherrschen in den Niederlanden den Kokainhandel und verüben brutale Morde. Die lockere Drogenpolitik hat diese Entwicklung begünstigt.

Die Berühmtheit des Künstlers kam nicht zuletzt daher, dass man ihn für eine Art Medizinmann hielt, der mit Naturgeistern kommunizieren kann. Die gemeinsame Performance mit einem Kojoten begründete diese Legende. Beuys reiste dazu extra nach New York City – ohne auch nur einen Blick auf die Stadt zu werfen.

Der italienische Regisseur arbeitet in seinem neuen Film ein traumatisches Jugenderlebnis auf. Das hält ihn nicht davon ab, Maradona ein Denkmal zu setzen.

Der Regisseur Peter Jackson hat mit «Get Back» eine monumentale Dokumentation der Fab Four geschaffen.

Das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte wird in dieser Folge berührend gespiegelt. Dabei schält sich als Kernfrage heraus, wie man über das Unsagbare redet.

Ridley Scott richtet in seinem neusten Kinowerk wahrlich prächtig an. Die zwei Hauptrollen sind grandios besetzt. Bloss wirken die übrigen Darsteller, als wähnten sie sich im «Denver-Clan».

Der notorische Straftäter Walter Stürm wurde in den achtziger Jahren zum Robin Hood hochstilisiert. Ihm und seiner Strafverteidigerin setzt nun ein solide gemachtes Stück Unterhaltungskino ein Denkmal.

Vor vierzehn Jahren hatte das Duo Alison Krauss und Robert Plant für Furore gesorgt mit seinem Debütalbum. Nun versuchen die Country-Sängerin und der Led-Zeppelin-Star, mit einem zweiten Album an den Erfolg anzuknüpfen.

Im gebeutelten Bergamo blüht das Kulturleben wieder. Doch der Glanz des frisch sanierten Teatro Donizetti kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Opernwelt hier wie andernorts vor Herausforderungen steht, die die Pandemie überdauern werden.

Sonic Matter, die Konzertreihe für experimentelle Musik unserer Zeit, startet am Donnerstag und will neben der Tonhalle weitere Orte in Zürich zum Klingen bringen. Gefragt ist dabei auch «mitgestaltendes Zuhören». Was verbirgt sich dahinter?

Sophie de Lint war bis 2018 Operndirektorin in Zürich, seither ist sie Intendantin am Musiktheater Amsterdam. Sie wird als Kandidatin für die Nachfolge von Andreas Homoki ab 2025 gehandelt. Neben ihr zeichnen sich unterdessen noch weitere Kandidaten am Horizont ab.

Pop ist ein Spielfeld technischer Innovationen. In einem aufschlussreichen Buch spürt der Publizist Tobi Müller den Wechselwirkungen von Musik, Technik und Kulturwandel nach.

Das Jahr geht zu Ende – die Zeit der Lektüre beginnt! Wir empfehlen zehn aktuelle Bücher, die Sie unter den Baum legen oder sich selber schenken können.

Der französische Schriftsteller lässt sich in keine Schablone pressen. Seine Eigenständigkeit macht ihn zur herausragenden Figur des Geisteslebens in Frankreich.

Was Aleksandar Hemon umtreibt, sind Emigration und Immigration, das Leben zwischen zwei Welten, die nie endende Suche nach Identität. Das Buch über seine Eltern, entstanden aus «einem Flickwerk von Gefühlen, Urteilen und Irrtümern», ist ein Geschenk.

Der Mann als Jäger und Erfinder, die Frau als Mutter beim Sammeln: In den Vorstellungen, die wir von der Steinzeit haben, sind die Rollen klar verteilt. Aber womöglich war alles ganz anders – das legt die Urhistorikerin Marylène Patou-Mathis nahe.

Das bedeutendste Werk Wole Soyinkas blickt mit kindlicher Perspektive auf die Kluft zwischen afrikanischer Stadt und den Traditionen eines Dorfes. Nun ist das Werk endlich wieder verfügbar.

Wie der italienische Bohémien in Paris, um den sich so viele Legenden ranken, zu seiner einzigartigen Bildsprache fand, führt jetzt eine Wiener Ausstellung anschaulich vor Augen.

Der Tessiner Architekt legte Linien durch die Landschaft und machte die Mauern des Castelgrande in Bellinzona neu erlebbar. Nun ist er 85-jährig gestorben.

Der maskuline Schurwolle-Anzug hat ausgedient. Die Traditionsmarke Hugo Boss setzt auf Stretch – und für die Zukunft des Planeten auch auf Textilien aus Algen und Pilzen.

Sotheby’s versteigert über 1000 Objekte der Mode-Legende. Das Auktionsfieber klettert hoch, bietet sich doch die Chance, dem Unnahbaren postum etwas näher zu kommen.

Er glaubte an die Kunst als Denkanstoss zu ästhetischen Erfahrungen. Nun ist Lawrence Weiner nach langer Krankheit am 2. Dezember im Alter von 79 Jahren gestorben.

Matthias Schulz wird zur Saison 2025/26 neuer Intendant der Oper Zürich. Seine Wahl steht für Kontinuität.

Beim Choreografen Trajal Harrell führt der Laufsteg der Eitelkeiten in absurdes Spektakel. Im Zürcher Schiffbau glänzt er mit «Monkey off My Back or the Cat’s Meow».

John Eliot Gardiner dirigiert am Wochenende in der Tonhalle «L’enfance du Christ», das ungewöhnlichste Werk von Hector Berlioz. Im Gespräch erzählt er, warum ihn die humanistische Botschaft dieses Weihnachtsoratoriums besonders berührt.

Mit «Forward» etablieren die Festivalmacher im KKL Luzern ein neuartiges Herbstfestival für die Musik unserer Zeit. Was steckt dahinter – und was bringt das?

Eine Findungskommission regelt derzeit in aller Stille die Nachfolge von Andreas Homoki am Opernhaus – eine Debatte über die Zukunft der grössten Schweizer Kulturinstitution findet nicht statt. Dabei wäre sie wichtiger als Namedropping.

Der Regie-Altmeister, ein Vordenker des kritischen Musiktheaters, fliegt in Nürnberg aus seiner eigenen Opernproduktion: wegen einer angeblich diskriminierenden Äusserung.

Der deutsche Rap-Star inszeniert sich in einer langfädigen Serie als reumütiger Sünder. Die Boulevardpresse hat Bushido jahrelang als Zirkuspferd vorgeführt – nun ist der Axel-Springer-Verlag an der Produktion beteiligt.

Er lärmt, stinkt und ist historisch etwa so belastet wie die Bührle-Sammlung im Kunsthaus. Dennoch ist der «Bulli» in rot-grünen Städten ein Medienstar – für den es neuerdings auch günstige Parkplätze braucht.

Die steuerfinanzierte Deutsche Welle der ARD leitet wegen schwerwiegender Vorwürfe eine externe Untersuchung ein – und befeuert die Diskussion um Antisemitismus in deutschen Medien.