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Trotz Kritik von Umweltschützern will Siemens an einer Zulieferung für ein umstrittenes Kohlebergwerk festhalten. Laut Vorstandschef Joe Kaeser sei man vertraglich dazu verpflichtet.

Seit dem Jahr 2000 ist Wladimir Putin der starke Mann in Russland. Ein Kreml ohne Putin ist schwer vorstellbar, doch der Zeitpunkt wird einmal kommen. «Global Risk» stellt sich deshalb die spekulative Frage «Was wäre, wenn . . .?» für dieses und weitere Themen.

Washington und Peking stehen vor einer Entschärfung des Handelsstreits. Dennoch ist klar, dass dies nur eine Episode in einem Ringen um Einfluss und Wirtschaftsmacht zwischen den USA und China ist. «Global Risk» stellt sich deshalb die spekulative Frage «Was wäre, wenn . . .?» für dieses und weitere Themen.

Die Digitalisierung schreitet auch im Geldwesen voran. Manche Länder kommen einer bargeldlosen Gesellschaft bereits nahe – mit weitreichenden Folgen.«Global Risk» stellt sich deshalb die spekulative Frage «Was wäre, wenn . . .?» für dieses und weitere Themen.

Der Vorstandsvorsitzende Kaeser hat den Siemens-Konzern in der Kontroverse um einen Auftrag in Australien in eine Ecke manövriert. Ein Ausweg ohne Reputationsverlust ist kaum absehbar.

Gemessen an der relativ geringen Grösse seiner Wirtschaft hat Finnland eine äusserst lebendige Tech-Szene. Eine treibende Kraft des Ökosystems sind die Studenten technischer Hochschulen. Und eine Rolle spielt Nokia, wenn auch nicht immer so, wie man meinen könnte.

Mit der Ausgabe von weiteren 450 Mio. Aktien ist das Börsendebüt des Erdölkonzerns Saudi Aramco auf ein Volumen von 29,4 Mrd. $ gewachsen.

Der Aktienkurs von Tesla scheint ausser Rand und Band: Starke Kursgewinne machen den Konzern zu einem der wertvollsten der Autobranche. Angeblich hat der Hersteller elektrisch angetriebener Fahrzeuge kompetitive Vorteile.

Carlos Ghosn ist vor der japanischen Justiz nicht zufällig in das Land seiner Kindheit geflohen. In Libanon wird der Topmanager als unternehmerisches Genie verehrt und als künftiger Minister gehandelt. Doch nun ermittelt die Justiz auch hier: wegen Israel-Besuchen.

Man werde auch im Jahr 2020 dafür sorgen, dass die Haushalte nicht mehr für Strom bezahlen müssten, liess sie verlauten. Und auch 2040 soll Kohle noch 50% Anteil an der Stromerzeugung haben.

Cyberkriminelle fordern von Travelex, einer Devisengesellschaft mit Sitz in London, «Lösegeld» für gestohlene Daten.

Es seien «unzutreffende Aussagen publiziert und falsche Schlussfolgerungen gezogen» worden, teilte der Schindler-Patron am Freitag in einem Zehn-Punkte-Communiqué mit.

Der Fondsmanager Neil Woodford war ein Star der Branche und genoss das Vertrauen der Anleger. Zu Unrecht, wie sich immer klarer herausstellt.

Harald Nedwed, der langjährige Spitzenmann der Migros Bank, geht in Pension. Er hinterlässt seinem Nachfolger Manuel Kunzelmann ein wohlbestelltes Haus.

Politiker, Verbände und Gewerkschaften fordern staatliche Eingriffe am Schweizer Arbeitsmarkt. Doch solche sind fehl am Platz.

Die Negativzinsen schlagen immer stärker auf die Profitabilität der Branche durch, die Aussichten sind trübe. Gefragt sind neue Geschäftsmodelle.

Das Bundesinnenministerium will aus Sicherheitsgründen für rund 180 Mio. € Selbstbedienungsterminals für Passfotos für die Ausweisbehörden anschaffen. Allein dort sind dann künftig die Bilder für Passfotos zu machen. Fotofachgeschäfte sind nicht amüsiert.

Die Schweizerische Nationalbank verspricht der öffentlichen Hand zusätzliche Gelder. Damit wird die Phantasie ausgabefreudiger Politiker beflügelt. Das dürfte kaum im Interesse der Notenbank sein.

Diese Woche wählen die Bürger des Inselstaats eine neue Regierung. Diese wird sich vor allem auch an den Umbau der eng mit dem Festland verflochtenen Wirtschaft machen müssen.

Das Fed leistete 2019 nur noch halb so viel Budgethilfe wie 2014/2015. Nun erwirbt die Zentralbank wieder Anleihen, und das US-Finanzministerium kann aufatmen.

In den USA sind auch 2019 über 2 Millionen neue Jobs geschaffen worden. Die Arbeitslosenquote beträgt historisch niedrige 3,5 Prozent. Der Industriesektor hatte aber ein schwieriges Jahr.

Rücknahme von Reformen, höhere Ausgaben: Rating-Agenturen und Unternehmer werfen der neuen Regierung Sánchez einen Rückfall in alte Zeiten mit unsoliden Staatsfinanzen vor.

63 Stunden benötigt ein typisches KMU in der Schweiz, um seine Steuererklärung auszufüllen. Das ist noch ein guter Wert – und doch könnte man den Prozess deutlich erleichtern, sagt eine Studie.

Amerikanische Firmen haben unter Präsident Trump profitiert. Sie könnten sich nun im Wahljahr 2020 mit wirtschaftspolitischen Forderungen zurückhalten. Statt zu ruhen, weisen sie aber auf diverse Baustellen hin.

Laut Umfragen geniesst die Digitalisierungsstrategie der deutschen Regierung nur geringes Vertrauen. Erneut ertönt der Ruf nach einem Digitalministerium.

Wissenschafter habe man schon genug, sagt der Siemens-Chef. Bis Montag will das Unternehmen über den umstrittenen Auftrag in Australien entscheiden.

Die Warenhauskette Manor baut ihre Organisation um. Ein Warenhaus wird geschlossen, für zwei Supermärkte werden neue Lösungen gesucht. Gegen achtzig Mitarbeiter, unter ihnen viele Kaderleute, verlieren ihre Stelle.

Seit einem Jahr ist der amerikanische IT-Konzern Dell Technologies wieder an der Börse. Doch nach einer riesigen Übernahme drückt eine enorme Schuldenlast. Mit dem einstigen Direktverkäufer von PC habe Dell nur noch wenig gemein, sagt Finanzchef Thomas Sweet im Gespräch.

Kritische E-Mails von Boeing-Angestellten über den Umgang mit dem Unglücksmodell 737 Max werfen ein schlechtes Licht auf die Unternehmenskultur bei dem amerikanischen Flugzeugbauer.

Willie Walsh, der den Zusammenschluss von British Airways und Iberia zur IAG eingefädelt hat, tritt Ende Juni ab. Neuer Chef von IAG soll der Iberia-CEO Luis Gallego Martín werden.

Der Liquidator der 2011 verstaatlichten und dann abgewickelten litauischen Bank Snoras beschuldigt die Bank Julius Bär vor einem Genfer Gericht, durch Verletzung ihrer Sorgfaltspflicht die Aushöhlung des litauischen Finanzhauses nicht verhindert zu haben. Die Bank Julius Bär weist dies zurück.

Erstmals in der Menschheitsgeschichte, so die These von Branko Milanovic, wird die Welt von derselben Wirtschaftsordnung dominiert. Der Triumph des Kapitalismus zeigt im Westen indes ein anderes Gesicht als im Osten.

Früher verloren Notenbanken kaum ein Wort über ihr Tun; die Geldpolitik erschien als Geheimwissenschaft. Dies hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert, wie ein Buch von Otmar Issing zeigt.

Der Historiker Werner Plumpe hat eine lesenswerte Geschichte des Kapitalismus geschrieben. Wer kein Scharlatan sein will, sollte es lesen.

Wenn die Staatsfinanzen aus dem Lot geraten, sind Austeritätsprogramme gefragt. Wie sollten solche Programme aussehen, damit die wirtschaftlichen Kosten möglichst gering ausfallen? Ein Buch liefert Antworten – und räumt auf mit Dogmen.

Aufgrund von Absatzproblemen rufen Winzer in der Westschweiz nach Subventionen. Am Zürichsee hingegen ist eine neue Winzergeneration entstanden, die einiges anders zu machen versucht.

Um ein Haar wären die letzten französischen Béret-Hersteller ausgestorben. Doch in den vergangenen Jahren haben sich zwei Unternehmer in die traditionelle Herstellung gewagt. Trotz Billigkonkurrenz aus Asien wachsen sie kontinuierlich.

Casey Neistat zählt fast zwölf Millionen Abonnenten auf seinem Youtube-Kanal. Er sieht die Video-Plattform vor kaum lösbaren Aufgaben.

Vor dreissig Jahren fiel der Eiserne Vorhang. Betroffene erzählen, wie sich die Lebensqualität in Polen seither verändert hat.

Durch zwei Übernahmen hat sich der Hersteller von Verbrauchsmaterial für Zahnärzte Coltene grössenmässig auf einen Schlag fast verdoppelt. In diesem Geschäft ist Wachstum nur über Zukäufe möglich.

Um nach vorne zu schauen, ist es notwendig, zurückzuschauen. Wir sehen uns deshalb in dieser Ausgabe von «Global Risk» an, wie treffend unsere Vorhersagen waren.

Vorläufig dürfte der ehemalige Auto-Manager in seinem Heimatland bleiben. Nach seiner Verteidigungs-Pressekonferenz hat Libanon offenbar eine Ausreisesperre für Carlos Ghosn verhängt.

Die USA und China haben sich auf ein erstes Teilabkommen zur Beilegung ihres Handelskonflikts geeinigt. Die für Sonntag vorgesehene Zollerhöhung für zusätzliche chinesische Waren ist damit vom Tisch.

Gut vier Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals hat am Montag in Deutschland ein wegweisender Prozess begonnen. Das Gericht sieht Chancen für einen Vergleich von VW und Konsumentenschützern. Wir liefern Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Seit seiner Mechanikerlehre begeistert sich Nunzio Caponio für italienische Autos der Marke Alfa Romeo. Und dies, obwohl die heutigen Autos immer mehr zu Computern mutieren und heutige Mechaniker, Mechatroniker genannt, Bits und Bytes im Blut haben statt Benzin.

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase gerieten die Velokuriere in eine schwere Krise. Doch heute sieht die Zukunft wieder rosig aus – trotz und wegen der Digitalisierung.

Die Digitalisierung hat die Hotellerie durchdrungen wie nur wenige Branchen. Martin von Moos, der Geschäftsführer zweier Zürcher Betriebe, sieht sich als Allrounder. Ähnliche Qualitäten sind von den Mitarbeitern gefragt.

Ein Aktienindex ist eine Kennzahl für die Entwicklung von ausgewählten Aktienkursen. Der Swiss Market Index bildet beispielsweise die Aktienentwicklung der zwanzig liquidesten und grössten Unternehmen der Schweiz ab. Wir erklären, welche Arten von Indizes es gibt und wieso es für private Anleger wichtig ist, diese Arten zu kennen.

Partizipationsscheine sind Aktien, bei denen der Inhaber zwar einen Anteil am Bilanzgewinn oder Liquidierungserlös erhält, aber dabei keinerlei Mitwirkungs- oder Stimmrechte besitzt. Wir erklären, wo Partizipationsscheine ihren Ursprung haben und wann sie für private Anleger interessant sind.

Junk-Bonds sind Anleihen, die dem Anleger hohe Gewinne versprechen, allerdings mit einem markant höheren Ausfallrisiko im Vergleich zu normalen Unternehmensanleihen. Oft werden sie auch als Ramsch- oder Schrottanleihen bezeichnet. Wir erklären, was sich sonst noch hinter dem Begriff verbirgt und welche Unterschiede es in den Bewertungen von Junk-Bonds gibt.

In den Zeitungsspalten und in der Wandelhalle, nicht nur im Hörsaal und an Konferenzen: Welche Ökonomen prägen in der Schweiz die Debatten?

Insgesamt haben 40 Wirtschaftswissenschafter die Aufnahme in das Ranking geschafft. Bei den Institutionen liegt erneut die Universität Zürich klar vorne.

Ein origineller Denker auf einem Spitzenplatz im Ökonomen-Ranking: Es wäre ein gutes Zeichen, wenn hiesige Politiker auf Mathias Binswanger hörten. Doch es sind Zweifel angebracht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr setzt sich dafür gleich in beiden Ländern an die Spitze.

In die Rangliste fliessen vier Teil-Rankings ein: Medien, Politik, Forschung und Social Media. Aufnahme finden nur Ökonomen, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft wahrgenommen werden.

Die amerikanische Zentralbank rückt von ihrer neutralen Haltung ab und signalisiert Lockerungswillen. Eine baldige Zinssenkung ist nicht ausgeschlossen. Den politischen Druck wird das Fed nach diesem neuerlichen Kurswechsel aber nicht los.

Der Dieselskandal hat den Volkswagen-Konzern in Deutschland inzwischen gut 2,3 Milliarden Euro an Bussgeldern und Gewinnabschöpfungen gekostet. Nach den Marken VW und Audi muss nun auch die Tochtergesellschaft Porsche eine satte Strafe zahlen.

Die OECD-Pläne für eine Reform der internationalen Regeln zur Unternehmensgewinn-Besteuerung sind problematisch. Gerade deshalb sollte sich die Schweiz weiter an den Arbeiten beteiligen.

Banken und andere Hausfinanzierer werden in den nächsten zwei Jahren bei Geldmarkthypotheken mehr und mehr vom Referenzzins Libor auf den Saron umstellen. In einem Punkt müssen Bankkunden aufpassen.

Schweizer Firmenchefs bleiben nur vier Jahre im Amt, obwohl viele von ihnen verhältnismässig jung an die Spitze wechseln. Zudem sind sie im weltweiten Vergleich nur selten weiblich. Wie kommt das?

Der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) hat 2019 offenbar mit schrumpfenden Umsätzen in seinem Kerngeschäft zu kämpfen gehabt.

Der Autozulieferer Prevent schlägt im Streit mit seinem früheren Kunden Volkswagen schärfere Töne an.

Die iranische Staatsspitze beteuert, der Abschuss eines ukrainischen Flugzeuges sei ein Versehen gewesen. Inzwischen fordern auch iranische Zeitungen Konsequenzen für die Verursacher der Katastrophe.

«Donald Trump loszuwerden - das hat die höchste Priorität», sagt US-Milliardär und Präsidentschaftsbewerber Michael Bloomberg der Nachrichtenagentur Reuters in seinem Wahlkampfbus.

Das Gezerre in Nordirland hat ein Ende: Nach drei Jahren gibt es in Belfast wieder eine gemeinsame Regierung von Protestanten und Katholiken.

Die Credit Suisse hat ihren früheren Top-Manager Iqbal Khan und sogar dessen Familie offenbar über längere Zeit fast lückenlos überwachen lassen.

Während Banken insgesamt gerade die stärksten Stellenstreichungen seit 2015 zu verdauen hatten, gibt es beim Wandel der Branche einen klaren Gewinner: die Informationstechnologie.

Der Ölkonzern Saudi Aramco gibt im Zuge seines Börsengangs zusätzliche Aktien aus.