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Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Optimismus im Handelsstreit USA gegen China und robuste Online-Umsätze im US-Weihnachtsgeschäft haben den Technologie-Index Nasdaq an der Wall Street erstmals über 9000 Punkte gehievt.

Was schlecht ist für Exporteure, nützt Reisenden: Tiefe Devisenkurse. 2019 haben nur wenige Währungen zum Franken aufgewertet, dafür gab es um so mehr Länder, die für Schweizer spürbar billiger geworden sind.

Christoph Schenk, Anlagechef der Zürcher Kantonalbank, äussert sich im Interview zum Zeitplan des Brexit, zum US-Wahljahr und zum möglichen Stand des SMI Ende 2020.

Der Franken wird stärker, eine Zinserhöhung scheint auf Jahre hinaus undenkbar. Der Schweiz drohen japanische Zustände. Doch was heisst das?

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 67,83 US-Dollar. Das waren 63 Cent mehr als am Dienstag.

Anders als in früheren Jahren ist der Währungshandel über die Weihnachtstage 2019 von heftigen Ausschlägen verschont geblieben.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der Woche zum 21. Dezember um 13.000 auf 222.000 gefallen.

Nach der Insolvenz des Pauschalreise-Veranstalters Thomas Cook droht Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) dem Versicherer Zurich mit juristischen Konsequenzen.

Neue brisante E-Mails könnten dem kriselnden US-Flugzeugbauer Boeing mit seinem Unglücksflieger 737 Max weiteren Ärger einbringen.

Russland will die von einem Baustopp betroffene Ostseepipeline Nord Stream 2 aus eigener Kraft bald fertigstellen.

Der niederländischen Klimastiftung Urgenda ist gelungen, woran beispielsweise in der Schweiz die Klima-Seniorinnen vorerst gescheitert sind: Sie hat vor dem höchsten nationalen Gericht einen Sieg gegen die Regierung errungen. Den Haag muss nun bis Ende 2020 den CO2-Aussstoss um 25% im Vergleich zu 1990 verringern.

Im März 2020 lädt der Papst zahlreiche Ökonomen und Unternehmer zu einer Wirtschaftskonferenz nach Assisi. Soll der Dialog gelingen, muss sich Franziskus von liebgewonnenen Feindbildern lösen.

Der Buchhandel ist rückläufig. Daniel Kampa hat das nicht abgeschreckt. Er hat sich auf ein wirtschaftliches Abenteuer eingelassen und einen Volltreffer gelandet.

Bei der Olympiade sollen die Medaillen aus rezykliertem Material hergestellt werden. Der Produzent Tanaka Precious Metal, dem auch die Schweizer Metalor gehört, wittert ein grosses Potenzial für die Ausbeutung des Wohlstandsmülls.

Der Börsengang vom 11. Dezember hat den saudischen Ölkonzern Aramco zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Inzwischen hat er einen Grossteil der Aktiengewinne wieder verloren. Das konnte auch das Königshaus nicht verhindern.

Die US-Notenbank hat seit der Finanzkrise viel Geld in den Markt gepumpt. Die Banken haben sich bequem eingerichtet. Das rächt sich: Beim Versuch, Liquidität abzuschöpfen, kommt es zu Verwerfungen. Sogleich springt das Fed wieder ein. Ratlosigkeit macht sich breit.

Peking treibt die Öffnung der Wirtschaft voran. Besonders profitieren von den Zollsenkungen sollen Länder wie die Schweiz, die ein Freihandelsabkommen mit China haben.

Die amerikanischen Sanktionen gegen die Ostseepipeline Nord Stream 2 machen Gazprom einen Strich durch die Rechnung. Wie der russische Erdgasriese aus dem Schlamassel kommen soll, ist alles andere als klar.

Japan hat kaum Christen, aber seit langem einen ausgedehnten Weihnachtstrubel. Doch es geht mehr um Konsum als stille Einkehr.

Der Basler Pharmakonzern Roche investiert ähnlich wie Novartis Milliarden in neuartige Medikamente, die eine Heilung versprechen. Noch ist aber völlig offen, ob sich die hohen Ausgaben dereinst gewinnbringend auswirken werden.

Der CEO der Credit Suisse will auch von der zweiten Beschattung in seiner Geschäftsleitung nichts gewusst haben. Der Verwaltungsrat hält deshalb zu ihm. Das Problem der Bank ist nur: Wer glaubt ihr noch?

Münchens Luft muss besser werden, ein Dieselfahrverbot will der Freistaat jedoch nicht erlassen. Die Deutsche Umwelthilfe wollte daher den bayrischen Ministerpräsidenten in Zwangshaft schicken. Doch der Europäische Gerichtshof hat nun deutlich auf sehr hohe Hürden hingewiesen.

Die polnischen Konsumenten sind dank stark gestiegenem Wohlstand wählerisch geworden. Firmen aus Polen, die sich in ihrem Heimmarkt bewähren, haben auch in westlichen Ländern gute Erfolgschancen.

Der Nahrungsmittelhersteller stösst Charcuterie-Aktivitäten ab. Bei vielen Konsumenten sind Wurstwaren nicht mehr besonders gefragt. Bei Nestlé wird es 2020 weitere Überraschungen geben.

Abba als Pop-Gruppe gibt es längst nicht mehr, Publikumsmagneten sind die vier Schweden jedoch nach wie vor. Vor allem, seit sie in Stockholm ihr eigenes Museum haben. Abba-Tourismus hat sich zum Phänomen entwickelt, fand eine Universität heraus.

Airbnb ist ein reiner Vermittler, während Uber eine Verkehrsdienstleistung anbietet. Das hat das höchste Gericht der EU aufgrund von Klagen von Hoteliers und Taxifahrern entschieden. Doch die Verhinderungstaktik analoger Konkurrenten wird diese nicht vor dem Untergang bewahren.

Der Konflikt zwischen Südkorea und Japan zeigt, wie sehr Geschichte, Politik und Wirtschaft miteinander vermischt werden – zum Schaden der Unternehmen. Das Jahresende könnte eine Eskalation bringen.

Die britische Notenbank erhält einen neuen Gouverneur mit reichlich Erfahrung. Kleinanleger werden aber skeptisch sein: Bei ihnen hat sich Andrew Bailey nicht beliebt gemacht.

Die Kantone tolerieren, dass Privatportale die staatlichen Daten zu Lehrstellenangeboten gratis absaugen. Das grösste Privatportal hat gewisse Bedingungen akzeptiert.

Angesichts drohender US-Sanktionen hat das Schweizer Unternehmen Allseas die Arbeiten an der Gaspipeline Nord Stream 2 suspendiert. Es war an der Verlegung der Rohre beteiligt. Die deutsche Regierung verurteilt die Sanktionen.

Die verfeindeten Regierungen haben überraschend eine Grundsatzeinigung über einen neuen Gasvertrag erzielt. Auch sonst erlebt die Ukraine einen kleinen wirtschaftlichen Höhenflug.

Die britische Notenbank erhält mit Andrew Bailey einen neuen Gouverneur. Der Wechsel wird von der Affäre um eine Sicherheitslücke überlagert, mit der sich Hedge-Funds bereicherten.

Der Urner Mischkonzern hat einen Käufer für bedeutende Teile seines ungeliebten Geschäfts mit Elektronikteilen gefunden. Die Devestition kommt ihn allerdings teuer zu stehen.

Der Boeing-Chef muss den Hut nehmen. Damit erreicht die Krise um das Unglücksflugzeug 737 Max die nächste Stufe, und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Die Credit Suisse räumt in ihrem Untersuchungsbericht Fehler ein. Doch weder Konzernchef Tidjane Thiam noch Präsident Urs Rohner sollen von den Observationen gewusst haben.

Simone Wyss Fedele leitet seit Oktober Switzerland Global Enterprise und ist damit oberste Exporthelferin und Standortpromoterin. Im Gespräch erzählt sie von der Leidenschaft im Beruf und warum sie kein Problem damit hat, eine Quotenfrau zu sein.

Noch haben sich die Geschäfte von Vögele Shoes für dessen neuen Eigentümer alles andere als zufriedenstellend entwickelt. Doch die polnische CCC-Gruppe will Geduld üben. Sie setzt vor allem auf neuartige Online-Verkaufskonzepte.

Um ein Haar wären die letzten französischen Béret-Hersteller ausgestorben. Doch in den vergangenen Jahren haben sich zwei Unternehmer in die traditionelle Herstellung gewagt. Trotz Billigkonkurrenz aus Asien wachsen sie kontinuierlich.

Erstmals in der Menschheitsgeschichte, so die These von Branko Milanovic, wird die Welt von derselben Wirtschaftsordnung dominiert. Der Triumph des Kapitalismus zeigt im Westen indes ein anderes Gesicht als im Osten.

Früher verloren Notenbanken kaum ein Wort über ihr Tun; die Geldpolitik erschien als Geheimwissenschaft. Dies hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert, wie ein Buch von Otmar Issing zeigt.

Der Historiker Werner Plumpe hat eine lesenswerte Geschichte des Kapitalismus geschrieben. Wer kein Scharlatan sein will, sollte es lesen.

Wenn die Staatsfinanzen aus dem Lot geraten, sind Austeritätsprogramme gefragt. Wie sollten solche Programme aussehen, damit die wirtschaftlichen Kosten möglichst gering ausfallen? Ein Buch liefert Antworten – und räumt auf mit Dogmen.

Casey Neistat zählt fast zwölf Millionen Abonnenten auf seinem Youtube-Kanal. Er sieht die Video-Plattform vor kaum lösbaren Aufgaben.

Vor dreissig Jahren fiel der Eiserne Vorhang. Betroffene erzählen, wie sich die Lebensqualität in Polen seither verändert hat.

Durch zwei Übernahmen hat sich der Hersteller von Verbrauchsmaterial für Zahnärzte Coltene grössenmässig auf einen Schlag fast verdoppelt. In diesem Geschäft ist Wachstum nur über Zukäufe möglich.

Stahl gehört im englischen Scunthorpe zur Identität. Chinesische Investoren wollen das riesige Stahlwerk aus der Insolvenz führen. Sie könnten viele Jobs sichern, hofft die Stadt. Aber für wie lange?

Die Einnahmen aus Sarawaks Erdöl fliessen zum grössten Teil in die malaysische Staatskasse. Von der Rodung der Primärwälder im ostmalaysischen Gliedstaat profitieren vor allem die Firmen, die als «Big Six» bekannt sind – sowie ein Familienclan um einen jahrzehntelang regierenden Regionalfürsten.

Um nach vorne zu schauen, ist es notwendig, zurückzuschauen. Wir sehen uns deshalb in dieser Ausgabe von «Global Risk» an, wie treffend unsere Vorhersagen waren.

Die USA und China haben sich auf ein erstes Teilabkommen zur Beilegung ihres Handelskonflikts geeinigt. Die für Sonntag vorgesehene Zollerhöhung für zusätzliche chinesische Waren ist damit vom Tisch.

Gut vier Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals hat am Montag in Deutschland ein wegweisender Prozess begonnen. Das Gericht sieht Chancen für einen Vergleich von VW und Konsumentenschützern. Wir liefern Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die Welthandelsorganisation (WTO) erlaubt den USA, Strafzölle in der Höhe von 7,5 Milliarden Dollar gegen europäische Exportsubventionen in der Flugzeugbranche zu erheben. Nun machen die USA von diesem Urteil Gebrauch. Die wichtigsten Antworten in der Übersicht.

Seit seiner Mechanikerlehre begeistert sich Nunzio Caponio für italienische Autos der Marke Alfa Romeo. Und dies, obwohl die heutigen Autos immer mehr zu Computern mutieren und heutige Mechaniker, Mechatroniker genannt, Bits und Bytes im Blut haben statt Benzin.

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase gerieten die Velokuriere in eine schwere Krise. Doch heute sieht die Zukunft wieder rosig aus – trotz und wegen der Digitalisierung.

Die Digitalisierung hat die Hotellerie durchdrungen wie nur wenige Branchen. Martin von Moos, der Geschäftsführer zweier Zürcher Betriebe, sieht sich als Allrounder. Ähnliche Qualitäten sind von den Mitarbeitern gefragt.

Ein Aktienindex ist eine Kennzahl für die Entwicklung von ausgewählten Aktienkursen. Der Swiss Market Index bildet beispielsweise die Aktienentwicklung der zwanzig liquidesten und grössten Unternehmen der Schweiz ab. Wir erklären, welche Arten von Indizes es gibt und wieso es für private Anleger wichtig ist, diese Arten zu kennen.

Partizipationsscheine sind Aktien, bei denen der Inhaber zwar einen Anteil am Bilanzgewinn oder Liquidierungserlös erhält, aber dabei keinerlei Mitwirkungs- oder Stimmrechte besitzt. Wir erklären, wo Partizipationsscheine ihren Ursprung haben und wann sie für private Anleger interessant sind.

Junk-Bonds sind Anleihen, die dem Anleger hohe Gewinne versprechen, allerdings mit einem markant höheren Ausfallrisiko im Vergleich zu normalen Unternehmensanleihen. Oft werden sie auch als Ramsch- oder Schrottanleihen bezeichnet. Wir erklären, was sich sonst noch hinter dem Begriff verbirgt und welche Unterschiede es in den Bewertungen von Junk-Bonds gibt.

In den Zeitungsspalten und in der Wandelhalle, nicht nur im Hörsaal und an Konferenzen: Welche Ökonomen prägen in der Schweiz die Debatten?

Insgesamt haben 40 Wirtschaftswissenschafter die Aufnahme in das Ranking geschafft. Bei den Institutionen liegt erneut die Universität Zürich klar vorne.

Ein origineller Denker auf einem Spitzenplatz im Ökonomen-Ranking: Es wäre ein gutes Zeichen, wenn hiesige Politiker auf Mathias Binswanger hörten. Doch es sind Zweifel angebracht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr setzt sich dafür gleich in beiden Ländern an die Spitze.

In die Rangliste fliessen vier Teil-Rankings ein: Medien, Politik, Forschung und Social Media. Aufnahme finden nur Ökonomen, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft wahrgenommen werden.

Die amerikanische Zentralbank rückt von ihrer neutralen Haltung ab und signalisiert Lockerungswillen. Eine baldige Zinssenkung ist nicht ausgeschlossen. Den politischen Druck wird das Fed nach diesem neuerlichen Kurswechsel aber nicht los.

Der Dieselskandal hat den Volkswagen-Konzern in Deutschland inzwischen gut 2,3 Milliarden Euro an Bussgeldern und Gewinnabschöpfungen gekostet. Nach den Marken VW und Audi muss nun auch die Tochtergesellschaft Porsche eine satte Strafe zahlen.

Die OECD-Pläne für eine Reform der internationalen Regeln zur Unternehmensgewinn-Besteuerung sind problematisch. Gerade deshalb sollte sich die Schweiz weiter an den Arbeiten beteiligen.