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Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Wo steht der Swiss Market Index Ende 2020? Das wollte cash.ch von seinen Leserinnen und Lesern in einer Online-Umfrage wissen. Das Ergebnis mit fast 4000 Teilnehmenden zeigt in eine Richtung.

Unter dem Druck des Handelskrieges mit den USA öffnet China die Türen zu seinem Markt ein Stück weiter. Zum Jahresanfang senkt das Reich der Mitte die Zölle für Importe im Wert von einigen hundert Milliarden Franken.

Deutsche Unternehmen leiden unter den hohen Steuern und dem Fachkräftemangel. Doch das sind nicht die einzigen Gründe für die schwachen Prognosen.

An der Schweizer Börse haben die Anleger am letzten Handelstag vor Weihnachten zugegriffen.

Der CEO des US-Luftfahrtriesen Boeing, Dennis Muilenburg, tritt im Zuge der Krise um den Flugzeugtyp 737 Max per sofort zurück. Nachfolger soll der bisherige Verwaltungsratschef David Calhoun werden.

Die massive Börsen-Hausse 2019 hat auch das Vermögen der Superreichen wachsen lassen. Mit Ausnahme von Amazon-Gründer Jeff Bezos. Er verlor Milliarden.

US-Aktien haben 2020 laut dem Chef-Investmentstrategen von Vanguard ein überdurchschnittliches Risiko eines Ausverkaufs. Grund seien überzogene Konjunkturerwartungen.

Bei niedrigen Zinsen werden nach Ansicht der britischen Notenbank mehr Kinder gezeugt.

Egal ob die Kapitalerhöhung bei AMS, Geld für die Aktionäre von Swiss Re und Clariant, der Wechsel von Björn Rosenberg zu ABB oder der Überlebenskampf von Meyer Burger und GAM: Für Schlagzeilen ist 2020 gesorgt.

Mit einer milliardenschweren Zusammenarbeit mit dem Santhera-Rivalen Sarepta stösst Roche tiefer ins lukrative Geschäft mit Gentherapien vor. Die Börse begrüsst diesen wenn auch teuren Schritt.

Der Urner Mischkonzern hat einen Käufer für bedeutende Teile seines ungeliebten Geschäfts mit Elektronikteilen gefunden. Die Devestition kommt ihn allerdings teuer zu stehen.

Nach der Überwachung von zwei Konzernleitungsmitgliedern bleiben am Schluss nur Verlierer und ein Opfer zurück.

Iqbal Khan hat nach der Aufdeckung der Beschattung sofort einen Verdacht. Dass ihn die Credit Suisse überwachen liess, erfährt er aber erst später.

Neue Dokumente belegen, wie die Beschattung des ehemaligen CS-Spitzenbankers Iqbal Khan erfolgte. Die Observierung war kein Einzelfall.

Der CEO der Credit Suisse will auch von der zweiten Beschattung in seiner Geschäftsleitung nichts gewusst haben. Der Verwaltungsrat hält deshalb zu ihm. Das Problem der Bank ist nur: Wer glaubt ihr noch?

Die Credit Suisse räumt in ihrem Untersuchungsbericht Fehler ein. Doch weder Konzernchef Tidjane Thiam noch Präsident Urs Rohner sollen von den Observationen gewusst haben.

Der Basler Pharmakonzern Roche investiert ähnlich wie Novartis Milliarden in neuartige Medikamente, die eine Heilung versprechen. Noch ist aber völlig offen, ob sich die hohen Ausgaben dereinst gewinnbringend auswirken werden.

Der Boeing-Chef muss den Hut nehmen. Damit erreicht die Krise um das Unglücksflugzeug 737 Max die nächste Stufe, und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Simone Wyss Fedele leitet seit Oktober Switzerland Global Enterprise und ist damit oberste Exporthelferin und Standortpromoterin. Im Gespräch erzählt sie von der Leidenschaft im Beruf und warum sie kein Problem damit hat, eine Quotenfrau zu sein.

Mehr Wohlstand mit weniger Ressourcen? Ein Blick auf die Materialflüsse zeigt: Das ist keine Utopie, sondern findet statt – auch in der Schweiz

Die deutschen Gründerfamilien des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach haben beim Bundesverwaltungsgericht wegen Verletzung des Minderheitenschutzes Klage eingereicht. Sie verlangen ein Pflichtangebot an alle Aktionäre. Der neue Hauptaktionär Martin Haefner zeigt kein Verständnis dafür.

Münchens Luft muss besser werden, ein Dieselfahrverbot will der Freistaat jedoch nicht erlassen. Die Deutsche Umwelthilfe wollte daher den bayrischen Ministerpräsidenten in Zwangshaft schicken. Doch der Europäische Gerichtshof hat nun deutlich auf sehr hohe Hürden hingewiesen.

Die polnischen Konsumenten sind dank stark gestiegenem Wohlstand wählerisch geworden. Firmen aus Polen, die sich in ihrem Heimmarkt bewähren, haben auch in westlichen Ländern gute Erfolgschancen.

Der Nahrungsmittelhersteller stösst Charcuterie-Aktivitäten ab. Bei vielen Konsumenten sind Wurstwaren nicht mehr besonders gefragt. Bei Nestlé wird es 2020 weitere Überraschungen geben.

Abba als Pop-Gruppe gibt es längst nicht mehr, Publikumsmagneten sind die vier Schweden jedoch nach wie vor. Vor allem, seit sie in Stockholm ihr eigenes Museum haben. Abba-Tourismus hat sich zum Phänomen entwickelt, fand eine Universität heraus.

Airbnb ist ein reiner Vermittler, während Uber eine Verkehrsdienstleistung anbietet. Das hat das höchste Gericht der EU aufgrund von Klagen von Hoteliers und Taxifahrern entschieden. Doch die Verhinderungstaktik analoger Konkurrenten wird diese nicht vor dem Untergang bewahren.

Zwischen der Wettbewerbskommission und der Swatch Group findet ein Schwarzpeterspiel statt. Verlierer sind die Kunden, die Lieferunterbrüche verkraften müssen.

Schwedens Zentralbank hat nach fünf Jahren einen Schlussstrich gezogen unter die Politik negativer Zinsen. Taugt das schwedische Beispiel als Vorbild für die Schweizerische Nationalbank? Wohl kaum.

Der Konflikt zwischen Südkorea und Japan zeigt, wie sehr Geschichte, Politik und Wirtschaft miteinander vermischt werden – zum Schaden der Unternehmen. Das Jahresende könnte eine Eskalation bringen.

Die britische Notenbank erhält einen neuen Gouverneur mit reichlich Erfahrung. Kleinanleger werden aber skeptisch sein: Bei ihnen hat sich Andrew Bailey nicht beliebt gemacht.

Die Kantone tolerieren, dass Privatportale die staatlichen Daten zu Lehrstellenangeboten gratis absaugen. Das grösste Privatportal hat gewisse Bedingungen akzeptiert.

Angesichts drohender US-Sanktionen hat das Schweizer Unternehmen Allseas die Arbeiten an der Gaspipeline Nord Stream 2 suspendiert. Es war an der Verlegung der Rohre beteiligt. Die deutsche Regierung verurteilt die Sanktionen.

Die verfeindeten Regierungen haben überraschend eine Grundsatzeinigung über einen neuen Gasvertrag erzielt. Auch sonst erlebt die Ukraine einen kleinen wirtschaftlichen Höhenflug.

Die britische Notenbank erhält mit Andrew Bailey einen neuen Gouverneur. Der Wechsel wird von der Affäre um eine Sicherheitslücke überlagert, mit der sich Hedge-Funds bereicherten.

Noch haben sich die Geschäfte von Vögele Shoes für dessen neuen Eigentümer alles andere als zufriedenstellend entwickelt. Doch die polnische CCC-Gruppe will Geduld üben. Sie setzt vor allem auf neuartige Online-Verkaufskonzepte.

Um ein Haar wären die letzten französischen Béret-Hersteller ausgestorben. Doch in den vergangenen Jahren haben sich zwei Unternehmer in die traditionelle Herstellung gewagt. Trotz Billigkonkurrenz aus Asien wachsen sie kontinuierlich.

Die Firma Allseas zählt zu den führenden Erbauern von Unterwasser-Pipelines. Nun sieht sich der Konzern aus Châtel-Saint-Denis aber mit Sanktionsdrohungen aus den USA konfrontiert.

In Chinas Metropolen besteht wegen der hohen Immobilienpreise reges Interesse an den Angeboten von Firmen, die Büroräume vermitteln. Ob sie damit jedoch Geld verdienen, steht in den Sternen.

«Systematisches Mobbing» als Methode einer Personalpolitik, die Beschäftigte in Gefahr bringt oder sogar in den Tod treibt, darf nicht ungestraft bleiben. Ein Urteil der französischen Justiz gegen France Télécom hat exemplarischen Charakter.

2009 stellte die Wettbewerbskommission fest, dass die Swisscom AG sowie die Swisscom (Schweiz) AG den Wettbewerb verletzt haben. Die beiden Gesellschaften wehrten sich bis vor Bundesgericht, doch dieses weist die Beschwerde nun ab.

Erstmals in der Menschheitsgeschichte, so die These von Branko Milanovic, wird die Welt von derselben Wirtschaftsordnung dominiert. Der Triumph des Kapitalismus zeigt im Westen indes ein anderes Gesicht als im Osten.

Früher verloren Notenbanken kaum ein Wort über ihr Tun; die Geldpolitik erschien als Geheimwissenschaft. Dies hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert, wie ein Buch von Otmar Issing zeigt.

Der Historiker Werner Plumpe hat eine lesenswerte Geschichte des Kapitalismus geschrieben. Wer kein Scharlatan sein will, sollte es lesen.

Wenn die Staatsfinanzen aus dem Lot geraten, sind Austeritätsprogramme gefragt. Wie sollten solche Programme aussehen, damit die wirtschaftlichen Kosten möglichst gering ausfallen? Ein Buch liefert Antworten – und räumt auf mit Dogmen.

Casey Neistat zählt fast zwölf Millionen Abonnenten auf seinem Youtube-Kanal. Er sieht die Video-Plattform vor kaum lösbaren Aufgaben.

Vor dreissig Jahren fiel der Eiserne Vorhang. Betroffene erzählen, wie sich die Lebensqualität in Polen seither verändert hat.

Durch zwei Übernahmen hat sich der Hersteller von Verbrauchsmaterial für Zahnärzte Coltene grössenmässig auf einen Schlag fast verdoppelt. In diesem Geschäft ist Wachstum nur über Zukäufe möglich.

Stahl gehört im englischen Scunthorpe zur Identität. Chinesische Investoren wollen das riesige Stahlwerk aus der Insolvenz führen. Sie könnten viele Jobs sichern, hofft die Stadt. Aber für wie lange?

Die Einnahmen aus Sarawaks Erdöl fliessen zum grössten Teil in die malaysische Staatskasse. Von der Rodung der Primärwälder im ostmalaysischen Gliedstaat profitieren vor allem die Firmen, die als «Big Six» bekannt sind – sowie ein Familienclan um einen jahrzehntelang regierenden Regionalfürsten.

Um nach vorne zu schauen, ist es notwendig, zurückzuschauen. Wir sehen uns deshalb in dieser Ausgabe von «Global Risk» an, wie treffend unsere Vorhersagen waren.

Die USA und China haben sich auf ein erstes Teilabkommen zur Beilegung ihres Handelskonflikts geeinigt. Die für Sonntag vorgesehene Zollerhöhung für zusätzliche chinesische Waren ist damit vom Tisch.

Gut vier Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals hat am Montag in Deutschland ein wegweisender Prozess begonnen. Das Gericht sieht Chancen für einen Vergleich von VW und Konsumentenschützern. Wir liefern Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Die Welthandelsorganisation (WTO) erlaubt den USA, Strafzölle in der Höhe von 7,5 Milliarden Dollar gegen europäische Exportsubventionen in der Flugzeugbranche zu erheben. Nun machen die USA von diesem Urteil Gebrauch. Die wichtigsten Antworten in der Übersicht.

Seit seiner Mechanikerlehre begeistert sich Nunzio Caponio für italienische Autos der Marke Alfa Romeo. Und dies, obwohl die heutigen Autos immer mehr zu Computern mutieren und heutige Mechaniker, Mechatroniker genannt, Bits und Bytes im Blut haben statt Benzin.

Nach dem Platzen der Dotcom-Blase gerieten die Velokuriere in eine schwere Krise. Doch heute sieht die Zukunft wieder rosig aus – trotz und wegen der Digitalisierung.

Die Digitalisierung hat die Hotellerie durchdrungen wie nur wenige Branchen. Martin von Moos, der Geschäftsführer zweier Zürcher Betriebe, sieht sich als Allrounder. Ähnliche Qualitäten sind von den Mitarbeitern gefragt.

Ein Aktienindex ist eine Kennzahl für die Entwicklung von ausgewählten Aktienkursen. Der Swiss Market Index bildet beispielsweise die Aktienentwicklung der zwanzig liquidesten und grössten Unternehmen der Schweiz ab. Wir erklären, welche Arten von Indizes es gibt und wieso es für private Anleger wichtig ist, diese Arten zu kennen.

Partizipationsscheine sind Aktien, bei denen der Inhaber zwar einen Anteil am Bilanzgewinn oder Liquidierungserlös erhält, aber dabei keinerlei Mitwirkungs- oder Stimmrechte besitzt. Wir erklären, wo Partizipationsscheine ihren Ursprung haben und wann sie für private Anleger interessant sind.

Junk-Bonds sind Anleihen, die dem Anleger hohe Gewinne versprechen, allerdings mit einem markant höheren Ausfallrisiko im Vergleich zu normalen Unternehmensanleihen. Oft werden sie auch als Ramsch- oder Schrottanleihen bezeichnet. Wir erklären, was sich sonst noch hinter dem Begriff verbirgt und welche Unterschiede es in den Bewertungen von Junk-Bonds gibt.

In den Zeitungsspalten und in der Wandelhalle, nicht nur im Hörsaal und an Konferenzen: Welche Ökonomen prägen in der Schweiz die Debatten?

Insgesamt haben 40 Wirtschaftswissenschafter die Aufnahme in das Ranking geschafft. Bei den Institutionen liegt erneut die Universität Zürich klar vorne.

Ein origineller Denker auf einem Spitzenplatz im Ökonomen-Ranking: Es wäre ein gutes Zeichen, wenn hiesige Politiker auf Mathias Binswanger hörten. Doch es sind Zweifel angebracht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr setzt sich dafür gleich in beiden Ländern an die Spitze.

In die Rangliste fliessen vier Teil-Rankings ein: Medien, Politik, Forschung und Social Media. Aufnahme finden nur Ökonomen, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft wahrgenommen werden.

Die amerikanische Zentralbank rückt von ihrer neutralen Haltung ab und signalisiert Lockerungswillen. Eine baldige Zinssenkung ist nicht ausgeschlossen. Den politischen Druck wird das Fed nach diesem neuerlichen Kurswechsel aber nicht los.

Der Dieselskandal hat den Volkswagen-Konzern in Deutschland inzwischen gut 2,3 Milliarden Euro an Bussgeldern und Gewinnabschöpfungen gekostet. Nach den Marken VW und Audi muss nun auch die Tochtergesellschaft Porsche eine satte Strafe zahlen.

Die OECD-Pläne für eine Reform der internationalen Regeln zur Unternehmensgewinn-Besteuerung sind problematisch. Gerade deshalb sollte sich die Schweiz weiter an den Arbeiten beteiligen.