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Der erste grössere Prozess in der Schweiz zu Klimaprotesten endet am Bezirksgericht Renens mit dem Freispruch für zwölf Aktivisten. Sie hatten eine Filiale der Credit Suisse in Lausanne besetzt.

Kinder finanziell schwacher Eltern kommen nicht nur selten ans Gymnasium, sie brechen dieses auch oft ab. Gegen diesen Missstand startet die Kantonsschule Reussbühl Luzern ein Pionierprojekt – als erste in der Deutschschweiz.

Das Volk wird darüber entscheiden, ob Wölfe leichter abgeschossen werden dürfen. Es zeichnet sich ein gehässiger Abstimmungskampf Städter gegen Bergler ab. Die Bergler haben die schlechteren Karten.

Sozialminister Alain Berset hat zwei Untersuchungen zur IV angeordnet. Sie erscheinen wie ein Misstrauensvotum gegen seine eigenen Fachleute. Ungelöst sind die finanziellen Probleme des Sozialwerks.

Zehn Prozent aller Erwachsenen in der Schweiz halten Homosexualität für unmoralisch. Das zeigt eine neue Untersuchung. Angst vor Prügel, verbale Attacken sowie Hassschreiben gehören für Schwule und Lesben in der Schweiz zum Alltag.

Nach dem Krieg benützen zahlreiche Faschisten die Schweiz als Ziel- oder Durchgangsland. Einer von ihnen ist der Kroate Andrija Artukovic, der «Schlächter vom Balkan» – ein Blick zurück.

Mit der Obwaldner Neo-Nationalrätin Monika Rüegger wird eine weitere Kandidatin für das SVP-Präsidium ins Spiel gebracht.

Für 2020 sind die Prämien so gut wie gleich geblieben, doch an einer Gesundung des Systems liegt das nicht. Ohne einschneidende Reformen flattern bald wieder höhere Krankenkassenrechnungen ins Haus.

Im Februar stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Erweiterung der Antirassismusstrafnorm ab. Damit ist auch die Meinungsäusserungsfreiheit wieder in aller Munde. Ein Blick in die Fallstatistik zeigt: Gesagt werden darf relativ viel.

Im Kanton Aargau ist ein zusätzlicher Ort für Sondierbohrungen freigegeben worden. Damit darf die Nagra auf der Suche nach einem Atomendlager an insgesamt 18 Orten in den Opalinuston vorstossen.

In einem Dorf, wo jeder jeden kennt, reicht ein Mann über 20 Jahre lang keine Steuererklärung ein. Die letzten Jahre seines Lebens haust er wie ein Obdachloser. Die Behörden wollen von alldem nichts gewusst haben. Eine Rekonstruktion.

Nicht alle schreien «Lügenpresse», aber viele kritisieren die Medien. Für guten Journalismus ist das eine Chance: indem er auf Glaubwürdigkeit und Dialog setzt. Denn Leser sind keine lästigen Bittsteller, sondern Partner auf Augenhöhe.

Seit 240 Jahren erscheint die «Neue Zürcher Zeitung». Ein Rückblick in 26 Buchstaben.

Der profilierte Journalist und Buchautor Gabor Steingart plädiert im NZZ-Interview für mehr Mitsprache der Leser und mehr Unabhängigkeit von der Werbewirtschaft.

Die ersten NZZ-Redaktoren sind deutsche Freigeister. Unter der Zensur produzieren sie eine subversive Zeitung. Einer nach dem anderen wird entlassen. Und was tun die arrivierten Zürcher Herausgeber des Blatts?

Der digitale Wandel werde den Schulunterricht revolutionieren, heisst es. Was ändert sich wirklich, wenn Jugendliche vor allem am Bildschirm lernen? Ein Besuch in einer Französischklasse am linken Zürichseeufer gibt Antworten.

Schüler lernen Französisch auf Tablets und haben Freude daran. Für Kulturpessimisten dürfte das ein Graus, für Tech-Verfechter der Beginn einer neuen Zeitrechnung sein. Die Wahrheit der grauen Bildungswelt in der Schweiz liegt wohl in der Mitte.

Petra Ehmann vom Netzwerk We Shape Tech in Zürich will mehr Frauen für die Tech-Branche gewinnen. Wichtig seien Vorbilder – die weltläufige ETH- und Stanford-Absolventin ist selber eines.

Die technologische Entwicklung betrifft die ganze Gesellschaft. Was macht sie mit uns? Eine angehende Mediamatikerin, eine Seniorin, ein Berufsmann alter Schule, ein Berufsbildner und eine Dozentin für digitale Ethik erzählen.

Lange wurde Informatik an Schweizer Schulen vernachlässigt. Das ändert sich nun. Doch was bedeutet Informatik überhaupt? Ein erhellender Besuch in einer fünften Klasse in Uri.

Die Schweiz wählt, und wir fragen: Was macht dieses Land eigentlich aus? Wir besuchen 7 Menschen aus 7 Regionen. Das sind ihre Geschichten.

Weil Zippora Marti keine Unterwäsche fand, die gleichzeitig schön und bequem war, hat sie kurzerhand ihr eigenes Modelabel gegründet. Ihre Wäsche soll den Frauen nicht nur ein gutes Körpergefühl verleihen: Auch Nachhaltigkeit ist wichtig.

Der Älpler Jean-Michel Fellay betreut mit seiner Frau und einem Hirten über 250 Schafe und Geissen. Obwohl er praktisch nichts mehr sieht, ist er zufrieden mit seinem Leben. Wenn da bloss der Wolf nicht wäre.

Mit dem sogenannten Meldebeschluss versucht der Bundesrat Anfang der 1960er Jahre das Problem von Holocaust-Geldern auf Schweizer Banken zu lösen. Doch die später angeordnete Liquidation von Vermögen aus Oststaaten hat gravierende Folgen, wie sich in den 1990er Jahren zeigt – ein Blick zurück.

Um mehr Touristen aus Asien anzulocken, erfindet der Luzerner Tourismusdirektor Kurt H. Illi 1982 die sogenannten Japanerhochzeiten. Die Marketingaktion hat ungeahnte Konsequenzen.

Am 26. Dezember 1971 kämpft der beste Boxer aller Zeiten in Zürich gegen den Deutschen Jürgen Blin. Es ist die Geschichte eines sportlichen Spektakels und finanziellen Fiaskos – ein Blick zurück.

Mit der Schubladisierung von Volksinitiativen durch Bundesrat und Parlament wird die direkte Demokratie zur Farce. Den Rekord stellt die Initiative «für die Wahrung der Pressefreiheit» auf, die 1935 eingereicht wird. Erst 1976, als das Anliegen längst überholt ist, wird sie abschliessend behandelt und abgeschrieben.

Im November 1984 führte die Schweiz eine grossangelegte Verteidigungsübung durch. Die linke «Wochenzeitung» machte das geheime Drehbuch öffentlich und löste damit aussenpolitische Turbulenzen aus – ein Blick zurück.

Im November 1979 findet im österreichischen St. Pölten ein grosses Militärmanöver statt. Während die offizielle Schweizer Delegation sich auf der Rückreise befindet, sorgt Kurt Schilling für einen Eklat – ein Blick zurück.

Sie nennen sich «alte Frauen» und provozieren damit bewusst. Die Organisation «GrossmütterRevolution» engagierte sich am Frauenstreik.

Am 14. Juni 1991 beteiligten sich Hunderttausende Frauen am ersten Frauenstreik mit dem Motto: «Wenn Frau will, steht alles still.» Der Schweizerische Gewerkschaftsbund dokumentierte den Tag mit der Videokamera. Auszüge aus dem Film: «Der Aufstand gilt dem Patriarchat».

Die Schweiz unterscheidet zwischen meldepflichtigen, bewilligungspflichtigen und verbotenen Waffen. Mit der Teilrevision des Waffenrechts ändert sich die Klassierung einiger Waffen.

Das von Bundesrätin Simonetta Sommaruga präsentierte Massnahmenpaket zur Medienförderung findet Anklang. Die Umsetzung aber dürfte sich als Balanceakt erweisen.

Ältere Arbeitnehmer allein aufgrund ihres Alters zu entlassen, wäre missbräuchlich. Der Arbeitgeber ist gehalten, zunächst nach alternativen Lösungen zu suchen. Ziel ist es, eine Kündigung zu vermeiden.

Den Willen des Erblassers umzusetzen, tönt einfach, ist in der Praxis aber komplizierter. Für die Erben kann das Engagement eines Willensvollstreckers sinnvoll sein, doch müssen sich beide Seiten über die Bedeutung der Aufgabe im Klaren sein.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.

Nach der Affäre wegen häuslicher Gewalt tritt der Waadtländer SVP-Politiker Yves Ravenel nicht nur als Präsident des Grossen Rats zurück. Er scheidet überraschend vollständig aus dem Kantonsparlament aus - mit sofortiger Wirkung.

In seiner Stellungnahme betont Rechtsanwalt Werner Ritter, es gebe keinen Grund für einen Rücktritt seines Mandanten Patrick Stach von seinem Amt als Universitätsrat. Er wiederholt ausserdem etliche Argumente zur Verteidigung seines Mandaten, die vor Bundesgericht kein Gehör gefunden hatten.

Rechtsanwalt Patrick Stach sei nach dem Bundesgerichtsurteil gegen ihn als HSG-Universitätsrat nicht mehr tragbar, sagen die Linken im Kantonsparlament. Der Anwalt des Angesprochenen sieht das anders: «Es ist keine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Universitätsrat, im Ruf der Heiligkeit zu stehen.»

Zwölf Klimaaktivisten haben ihren Prozess wegen einer Aktion in den Räumlichkeiten der Grossbank Credit Suisse (CS) in Lausanne gewonnen. Das Bezirksgericht in Renens VD sprach sie am Montag frei.

Zürcher Forschende haben eine Maschine gebaut, die eine Spenderleber eine Woche lang am Leben erhalten kann. Das eröffnet Möglichkeiten, auch mangelhafte Spenderlebern zu retten und doch noch zu transplantieren.

Das Schwarzeis auf den Seen im Oberengadin hat in den letzten Tagen viele Besucher angelockt. Die Kantonspolizei Graubünden warnt jedoch, dass es auf den Seen zurzeit sehr gefährlich ist.

Das Stimmvolk wird entscheiden, ob der Schutz des Wolfes gelockert werden soll. Umweltverbände und Tierschützer haben 65'000 Unterschriften für ein Referendum gegen das Jagdgesetz eingereicht.

Wenn Pferde und Kutschen in öffentlichen Diensten sind, dann meist aus historischen oder nostalgischen Gründen. In Freiburg hingegen ist war am Montag erstmals eine Pferdekutsche probehalber für das Strasseninspektorat unterwegs.

In Ausserrhoder Hinterland wird am heutigen 13. Januar zum zweiten Mal der Jahreswechsel gefeiert. Die umherziehenden Silvesterchläuse ziehen viele Zuschauer an.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft zeigt mit einer Studie auf, dass Steuererleichterungen den Arbeitsplatzrückgang im Industriesektor leicht abschwächen.

Wer eine mechanische Herzklappe trägt, hat ein erhöhtes Risiko für Hirnschläge. Forschende der Uni Bern berichten nun, das in erster Linie die Form der Klappe das Risiko für Gerinnsel und Schlaganfall erhöht. Ein optimiertes Design könnte das Problem beheben.

Rund 11'600 Rekruten, darunter 171 Rekrutinnen, dürften am Montag zum ersten Start der Rekrutenschulen (RS) 2020 eingerückt sein. Rund 1280 Rekruten wollen ihren Dienst am Stück als Durchdiener absolvieren.

Am Montag sind rund 11‘600 Rekruten in die erste Rekrutenschule des Jahres eingerückt. Darunter sind auch 171 Frauen. Das sind mehr als im letzten Jahr, als 120 Frauen eingerückt sind.

Der "Vogel Gryff" hat am Montag in Basel erneut eine grosse Zahl Schaulustiger angelockt. Die Schildhalter der drei Kleinbasler Ehrengesellschaften - Vogel Gryff, Leu und Wild Maa - zeigten am Feiertag der "minderen Stadt" ihre uralten Tänze.

Die Pollensaison 2020 hat bereits begonnen. Milde Temperaturen und trockenes Wetter führen stellenweise zu einer frühzeitigen Hasel- und Erlenblüte. Im Tessin setzte der Pollenflug bereits in den Weihnachtstagen ein.

Der St.Galler Rechtsanwalt und HSG-Universitätsrat Patrick Stach hat laut Bundesgericht mit einer überrissenen Honorarforderung gegen das Gesetz verstossen. Er verlangte von einer Klientin und Sozialhilfeempfängerin für seine Arbeit über 420'000 Franken. Nun wird er gebüsst.

Um Behandlungen zu verbessern, wollen Schweizer Universitätsspitäler ab diesem Jahr Patientendaten austauschen. Davon profitieren sollen bald auch Pharmafirmen. Patientenschützer sind alarmiert.

Belgische Panzer können nur noch von Soldaten unter 1,70 m gefahren werden. Einen Teil der Arbeiten verantwortet der Schweizer Rüstungskonzern Ruag.

Peter Grünenfelder, der Direktor von "avenir suisse", plädiert für eine unternehmerische Schweizer Landwirtschaft statt eines überregulierten und subventionenverschlingenden Agrarkomplexes.

Zuchwil hat leere Wohnungen zuhauf, in Zug fehlen sie. Warum stehen viele Wohnungen am falschen Ort?