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Der Bundesrat hat am Freitag über das Europa-Dossier diskutiert, ohne neue Entscheide zu fällen. Die EU scheint nun einverstanden zu sein mit dem Zeitplan der Schweiz. Sonst markiert sie weiter Härte.

Kriegsmaterial soll nicht in Länder exportiert werden können, welche die Menschenrechte systematisch verletzen. Das fordert die Korrekturinitiative. Nun hat der Bundesrat einen Gegenvorschlag beschlossen. Dafür soll es zwei Varianten geben, die sich drastisch unterscheiden.

Weil das Palästinenserhilfswerk der Uno wegen Missmanagement in der Kritik stand, stellte die Schweiz ihre Zahlungen im Juli ein. Nun hat sie den Zahlungsstopp aufgehoben.

Das AKW Mühleberg ist Geschichte. Mit der Abschaltung des ersten kommerziellen Kernkraftwerks in der Schweiz neigt sich eine Ära dem Ende zu. Doch wie der Strom ersetzt wird, ist unsicher.

Als Ersatz für die wegfallende Kernenergie müsse die Schweiz zusätzliche Kraftwerke im Inland bauen. Sonst fahre sie eine Risikostrategie, sagt der abtretende ElCom-Präsident Carlo Schmid-Sutter und kritisiert eine Reihe weiterer Versäumnisse in der Energiepolitik.

In der Fifa-Affäre wird seit über vier Monaten eine Anklage der Bundesanwaltschaft geprüft. Beschuldigt sind darin Theo Zwanziger und weitere frühere Fussballfunktionäre aus Deutschland und der Schweiz. Um die drohende Verjährung zu vermeiden, greift das Bundesstrafgericht in Bellinzona zu einem ungewöhnlichen Mittel.

Der Ständerat hat beim geplanten Sozialausbau für arbeitslose Ältere eine neue Auflage beschlossen: Die Bezüger müssen weiterhin Arbeit suchen. Dies könnte ungewollte Folgen haben.

Flüchtlinge und Migranten entscheiden sich nicht wegen Integrationsmassnahmen für ein bestimmtes Land. Auch hängt es nicht primär vom Grad der Integration ab, ob Geflüchtete später in ihre Heimat zurückkehren oder nicht. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsbericht.

Die 41-jährige FDP-Nationalrätin Maja Riniker findet es schwierig, angesichts der Unmengen an Mails, Akten und Lobbyingbriefen den Überblick zu behalten. Als neugewählte Parlamentarierin stehe sie im Fokus von Parteikollegen und Journalisten. Um fit zu bleiben, schläft Riniker viel und trinkt wenig Alkohol.

Sie ist Grüne, Frau und jung: Die 27-jährige Zürcher Neu-Nationalrätin Meret Schneider steht für drei Trends der Wahlen von diesem Herbst. An ihrer ersten Session in Bundesbern überraschten sie die durchgetakteten 16-Stunden-Tage mit vielen sozialen Anlässen.

Eine Volksinitiative in Liechtenstein will mehr Frauen in politische Gremien bringen. Doch es gibt noch etliche Hürden zu überwinden.

National- und Ständerat stritten sich lange darüber, wie viele Gegengeschäfte für die Schweizer Industrie herausspringen sollen. Nun haben sie sich auf 60 Prozent geeinigt – kurz, bevor die Vorlage abgestürzt wäre.

Der digitale Wandel werde den Schulunterricht revolutionieren, heisst es. Was ändert sich wirklich, wenn Jugendliche vor allem am Bildschirm lernen? Ein Besuch in einer Französischklasse am linken Zürichseeufer gibt Antworten.

Schüler lernen Französisch auf Tablets und haben Freude daran. Für Kulturpessimisten dürfte das ein Graus, für Tech-Verfechter der Beginn einer neuen Zeitrechnung sein. Die Wahrheit der grauen Bildungswelt in der Schweiz liegt wohl in der Mitte.

Petra Ehmann vom Netzwerk We Shape Tech in Zürich will mehr Frauen für die Tech-Branche gewinnen. Wichtig seien Vorbilder – die weltläufige ETH- und Stanford-Absolventin ist selber eines.

Die technologische Entwicklung betrifft die ganze Gesellschaft. Was macht sie mit uns? Eine angehende Mediamatikerin, eine Seniorin, ein Berufsmann alter Schule, ein Berufsbildner und eine Dozentin für digitale Ethik erzählen.

Lange wurde Informatik an Schweizer Schulen vernachlässigt. Das ändert sich nun. Doch was bedeutet Informatik überhaupt? Ein erhellender Besuch in einer fünften Klasse in Uri.

Die Schweiz wählt, und wir fragen: Was macht dieses Land eigentlich aus? Wir besuchen 7 Menschen aus 7 Regionen. Das sind ihre Geschichten.

Weil Zippora Marti keine Unterwäsche fand, die gleichzeitig schön und bequem war, hat sie kurzerhand ihr eigenes Modelabel gegründet. Ihre Wäsche soll den Frauen nicht nur ein gutes Körpergefühl verleihen: Auch Nachhaltigkeit ist wichtig.

Der Älpler Jean-Michel Fellay betreut mit seiner Frau und einem Hirten über 250 Schafe und Geissen. Obwohl er praktisch nichts mehr sieht, ist er zufrieden mit seinem Leben. Wenn da bloss der Wolf nicht wäre.

Bei der Debatte um die Zauberformel geht es nur um eines: um die Macht. SP und Grüne wollen mehr Einfluss im Bundesrat, weil sie ein klares Programm verfolgen – mehr Reglementierung, mehr Staatseinfluss und weniger Wirtschaftsfreiheit.

Das neue Parlament wird weiblicher und grüner. Die komplette Übersicht.

Die Grünen holen mit der früheren Nationalratspräsidentin im Baselbiet einen weiteren Ständeratssitz. Doch in den Kantonen Aargau und Schwyz schaffen es die Bürgerlichen problemlos.

Mit der Schubladisierung von Volksinitiativen durch Bundesrat und Parlament wird die direkte Demokratie zur Farce. Den Rekord stellt die Initiative «für die Wahrung der Pressefreiheit» auf, die 1935 eingereicht wird. Erst 1976, als das Anliegen längst überholt ist, wird sie abschliessend behandelt und abgeschrieben.

Im November 1984 führte die Schweiz eine grossangelegte Verteidigungsübung durch. Die linke «Wochenzeitung» machte das geheime Drehbuch öffentlich und löste damit aussenpolitische Turbulenzen aus – ein Blick zurück.

Im November 1979 findet im österreichischen St. Pölten ein grosses Militärmanöver statt. Während die offizielle Schweizer Delegation sich auf der Rückreise befindet, sorgt Kurt Schilling für einen Eklat – ein Blick zurück.

Trotz Schweizer Bezug kennt kaum jemand Eglantyne Jebb. Dabei war sie eine der bedeutendsten Vorkämpferinnen für Kinderrechte – und führte selbst ein unkonventionelles Leben. Dieser Tage wird besonders häufig an ihr Erbe erinnert.

Die Schweiz hat bis 1982 insgesamt 5321 Tonnen Atomabfälle im Nordatlantik versenkt. In welchem Zustand die Fässer sind, weiss niemand. Und schon gar nicht, ob man sie zurückholen könnte.

Dass Spitzenvertreter einer unabhängigen Bundesbehörde den Stuhl räumen müssen, ist selten. 1965 trifft es den Präsidenten der Bankenkommission, Max Hommel: In einem beispiellosen Schritt setzt ihn der Bundesrat ab – ein Blick zurück.

Sie nennen sich «alte Frauen» und provozieren damit bewusst. Die Organisation «GrossmütterRevolution» engagierte sich am Frauenstreik.

Am 14. Juni 1991 beteiligten sich Hunderttausende Frauen am ersten Frauenstreik mit dem Motto: «Wenn Frau will, steht alles still.» Der Schweizerische Gewerkschaftsbund dokumentierte den Tag mit der Videokamera. Auszüge aus dem Film: «Der Aufstand gilt dem Patriarchat».

Die Schweiz unterscheidet zwischen meldepflichtigen, bewilligungspflichtigen und verbotenen Waffen. Mit der Teilrevision des Waffenrechts ändert sich die Klassierung einiger Waffen.

Ältere Arbeitnehmer allein aufgrund ihres Alters zu entlassen, wäre missbräuchlich. Der Arbeitgeber ist gehalten, zunächst nach alternativen Lösungen zu suchen. Ziel ist es, eine Kündigung zu vermeiden.

Den Willen des Erblassers umzusetzen, tönt einfach, ist in der Praxis aber komplizierter. Für die Erben kann das Engagement eines Willensvollstreckers sinnvoll sein, doch müssen sich beide Seiten über die Bedeutung der Aufgabe im Klaren sein.

Die Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung ist für die Schweiz zentral, denn es geht auch um Reputation und Integrität des Finanzplatzes. Die heutigen Ressourcen reichen dafür allerdings kaum aus.

Wie sich die Links-rechts-Positionierungen im Nationalrat seit dem letzten Jahr verändert haben und welche Politiker auffallen: Das interaktive Parlamentarier-Rating.

Der Schwyzer SVP-Ständerat politisiert im Rat am weitesten rechts. Die am weitesten links stehende Vertreterin der Kantone ist Liliane Maury Pasquier.

Der Parlamentsschnitt ist wieder ziemlich genau in der Mitte angekommen. Die SVP wird immer rechter, die SP wird immer linker. Zwei Jahrzehnte Nationalrat im Überblick.

Mit einem gross inszenierten Showdown hat die BKW den Betrieb des Atomkraftwerks Mühleberg beendet.

Mit dem Kernkraftwerk Mühleberg geht ein alter Reaktor vom Netz. Noch älter ist Beznau. Nur wenige Atomkraftwerke weltweit laufen länger. Ein Überblick.

Techniker drückten im AKW Mühleberg um 12:30 Uhr auf zwei Knöpfe, nun fährt der Reaktor für immer runter. Wir berichteten vom bedeutenden Tag für die Schweizer Energiepolitik.

Die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» und das Verbot der Diskriminierung von Homosexuellen kommen bald vors Volk. Was schreiben Sie auf Ihren Stimmzettel?

Mit einem Stichentscheid von Nationalratspräsidentin Isabelle Moret nimmt das Parlament das geänderte Wasserkraftgesetz an.

Der lebenslänglich verwahrte P. V. will mithilfe von Exit im Gefängnis sterben. Der Fall des 69-Jährigen beschäftigt die Schweizer Justiz.

Die Wasserkraftbetreiber können sich über ein Millionengeschenk freuen – dank eines fragwürdigen Meinungsumschwungs im Nationalrat.

Die Kosten von sechs Milliarden Franken für neue Kampfjets sind für die SP zu hoch. Sie will die Abstimmung an die Urne bringen.

Dem Bundesrat will ein Verbot von Waffenexporten in Bürgerkriegsländer nicht auf Verfassungsstufe umzusetzen und arbeitet einen Gegenvorschlag aus.

Was der Sparzins, die Schweizer Unabhängigkeit und die EU gemeinsam haben.

Nach massiven Vorwürfen gegen den Chef des UNRWA fror die Schweiz ihre Beiträge ein. Jetzt fliesst das Geld wieder. Damit bricht der Streit neu los.

Obwohl die Pensionierung in jungen Jahren noch in weiter Ferne liegt, ist es sinnvoll, die Altersvorsorge schon früh zu optimieren. So können Vorsorgelücken verringert werden.

Gemäss einer ersten SRG-Umfrage erhält die Vorlage viel Zuspruch. Auch für die Intiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» scheint sich eine Mehrheit zu finden.

Überraschend folgen National- und Ständerat dem Bundesrat bezüglich Kampfjets, der nur noch 60 statt den üblichen 100 Prozent Offset-Geschäfte will.