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Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen sich aus der ersten Reihe der Royals zurückziehen. «Wir wollen als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie zurücktreten und arbeiten, um finanziell unabhängig zu werden», erklärte das Paar am Mittwoch,

Im Sommer 2020 soll die zweite Austragung des Street Art Festivals in Chur über die Strassen und Wände gehen. Allerdings fehlt den Organisatoren noch eines, das Wichtigste: Wände zum Bemalen.

Sie sind der Animal Print der Schweizer Musikszene: Frankie Safari aus Bern. Vor Weihnachten hat die Garage-Punk-Rock«n»Roll-Band ihr Debütalbum «From The Wild Frontier» inklusive Comic veröffentlicht - beides gibt Einblick in ihre ganz eigene «Ausweichswelt».

Hazel Brugger wird die 13. Ausgabe der Swiss Music Awards (SMA) moderieren. Der Abend mit ihr werde kein «Pointen-Gemetzel» und sie werde auch keinem Preisträger eine Torte ins Gesicht werfen, versichert die einst als «böseste Frau der Schweiz» benannte Komikerin.

Das Theater St. Gallen startet mit einem aufwendigen Projekt in das neue Jahr. In der Adaption von Franz Kafkas Roman «Der Prozess» stehen Schauspieler und Puppenspieler gemeinsam auf der Bühne. Die Puppen geben der surrealen Welt des Josef K. eine weitere Dimension.

Die ersten Winterausstellungen widmet die Stalla Madulain den beiden Bündner Künstlern Conrad Jon Godly und Kazuyo Okushiba.

«Start now» heisst der offizielle Song der Olympischen Jugendspiele in der Schweiz vom 9. bis 22. Januar. Im fünfsprachigen Song übernimmt Rapper Giganto den rätoromanischen Teil.

US-Schauspieler Timothée Chalamet («Call Me By Your Name») soll in einer Filmbiografie unter der Regie von James Mangold den jungen Bob Dylan spielen. Der Termin des Drehstarts für das noch titellose Projekt sei aber bisher noch nicht bekannt.

Das Bündner Ländlerkapellentreffen lockt seit 56 Jahren ein beachtliches Publikum nach Landquart. Die Tradition wird auch kommenden Samstag wieder grossgeschrieben. Um die nächste Generation anzulocken, muss man sich allerdings etwas einfallen lassen.

Für die Kinder des dänischen Kronprinzen Frederik und von Kronprinzessin Mary ist eine zwölfwöchige Schulzeit in Verbier VS angebrochen. Die Eltern hoffen, dass die Kinder Erfahrungen in einem internationalen Umfeld sammeln und ihre Sprachkenntnisse ausbauen.

Das Kunstmuseum im Unterengadin ist eines der acht Schweizer Kandidaten für den Europäischen Museumspreis.

Das Kriegsdrama «1917» von Regisseur Sam Mendes hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Das gab der Verband der Auslandspresse in der Nacht zum Montag in Beverly Hills bekannt.

Der US-amerikanische Künstler John Baldessari ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Seine Stiftung habe den Tod des gebürtigen Kaliforniers am Sonntag (Ortszeit) bestätigt, berichtete die «Los Angeles Times» gleichentags.

Der britische Rocksänger Rod Stewart soll in einem Luxushotel im US-Bundesstaat Florida gegenüber einem Sicherheitsmann handgreiflich geworden sein. Der Sänger wurde wegen leichter Körperverletzung angezeigt und muss voraussichtlich mit einem Bussgeld rechnen.

Das britische Königshaus hat zum Start des Jahrzehnts ein offizielles Foto der Königin und der Thronfolger veröffentlicht. Die seit 1952 amtierende Elizabeth II. ist darauf mit ihrem ältesten Sohn Charles sowie ihrem Enkel William und ihrem Urenkel George zu sehen.

Vom Sonntag, 12. Januar, bis Sonntag, 1. März, zeigt das Kunsthaus Glarus die Ausstellung «Martin Stützle und Fridolin Walcher – Des Gletschers Kern». Dies ist eine Ausstellung zu Klimawandel und Gletscherschwund in der Schweiz und in Grönland, wie das Kunsthaus in einer Mitteilung schreibt.

Grégoire Maret tritt mit seiner Mundharmonika als Solist mit der Big Band Kanti Wattwil im Kulturtreff Rotfarb in Uznach auf. Er ist einer der weltbesten Jazzharmonika-Spieler.

Thomas Spälti ist die treibende Kraft hinter dem neuen Glarner Ortsnamenbuch. Er erzählt, wie er viele Geschichten gefunden hat.

Heute geht in Sent eine Ära zu Ende. Nach 25 Jahren tritt Leta Mosca als Konzertorganisatorin ab.

Das Gerücht gab es schon länger, nun wurde es bestätigt: Im Rahmen ihrer Wiedervereinigungs-Tour spielt die legendäre Band Rage Against the Machine im April gleich zweimal beim berühmten Coachella-Festival im US-Bundesstaat Kalifornien.

Die schwedische Prinzessin Estelle hat sich in den Skiferien das Schienbein gebrochen. Die siebenjährige Tochter von Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel trage einen Gips und ihr gehe es gut, sagte eine Sprecherin des Königshauses am Freitag.

Prinz Harrys Sohn Archie hat dank eines süssen Mützenfotos einer neuseeländischen Strickwarenfirma eine Auftragsflut beschert. «Ich bekomme sekündlich neue Bestellungen», sagte Mitbegründerin Claire Conza laut örtlichen Medienberichten vom Freitag.

Al-Ula heisst Frankreichs neues Kultur-Mega-Projekt auf der Arabischen Halbinsel. Diesmal geht es um einen Millionen-Deal mit dem Königreich Saudi-Arabien und Jahrtausende alte Wüstenschätze.

Für viele ist es schon fast ein Pflichttermin: Die Sarganserländer Blasmusikanten spielen am ersten Tag des Jahres ein Benefizkonzert in Glarus. 2020 startete für sie mit viel Stimmung in einer ausverkauften Halle.

Das Davoser Heimatmuseum ehrt den Wandermaler, Chronisten und Schulmeister Hans Ardüser mit einem «Ardüserstübli». Am Sonntag ist Vernissage.

Eine weitere Klage wegen sexueller Belästigung gegen den US-Schauspieler Kevin Spacey (60) ist fallengelassen worden. Die Nachlassverwaltung eines Mannes aus Los Angeles, der im September im Alter von 62 Jahren gestorben war, zog eine Klage zurück.

Im Jahr seines 200-jährigen Bestehens hat das weltberühmte Prado-Museum in Madrid einen Besucherrekord verbucht. Im Jubiläumsjahr 2019 habe der Kunsttempel mehr als 3,2 Millionen Menschen angelockt, «die höchste Zahl in seiner Geschichte».

Einzigartig verbinde Dorothee Oberlinger spieltechnische Fähigkeiten mit der Ausdruckskraft der Blockflöte. Zusammen mit dem Lautenisten Edin Karamazov tritt sie erstmals im Glarnerland auf.

Das Kunstmuseum im Unterengadin bleibt seinem Thema treu. Mit Carolee Schneemann wird eine Vorkämpferin für Frauen in der Kunst gewürdigt, die keine Tabus kannte. Nichts für Schamhafte.

Alle Jahre sind sie wieder gefragt: die Neujahrsvorsätze. Die Bündner Prominenz aus Sport, Wirtschaft, Kultur und Politik nimmt sich für 2020 so einiges vor. Zehn Vorsätze von zehn Persönlichkeiten.

Mit Recht rühmt sich Zürich der Vielfalt seines Kulturangebots. Das Ende der traditionsreichen Festspiele lässt aber auch einen anderen Schluss zu: Es gibt inzwischen von vielem zu viel.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten ist Schluss: Die Festspiele Zürich finden zum letzten Mal statt. Was bleibt? Vor allem der Eindruck eines Festivals, das kein eigenes Profil gefunden hat.

Der in Cannes ausgezeichnete Thriller zeigt die Pariser Banlieues als tickende Zeitbombe. Der Regisseur Ladj Ly verrät, wie ihn die heftigen Unruhen von 2005 in Montfermeil zu seinem Filmstoff inspirierten und weshalb er Polizisten nicht als Bösewichte darstellen wollte.

Die Macht der Erwartung ist eine Alltagsmedizin. Sie hilft uns in Situationen fundamentaler Unsicherheit, die richtige Entscheidung zu treffen. Denn Wunschlosigkeit ist die Absage an die Freude. Erwartungen jedoch sind eine Liebeserklärung an das Leben selbst.

Unternehmer haben einen notorisch schlechten Ruf, Gesinnungsethiker werden überall gefeiert. Die Gegenüberstellung führt jedoch in die Irre. Steve Jobs hat für die grüne Revolution viel mehr getan als moderne Öko-Apokalyptiker, die sich in paternalistischer Rhetorik überbieten.

2020 findet die letzte Ausgabe der Zürcher Festspiele statt. Der Geschäftsführer Alexander Keil erklärt im Interview, wie es zum Ende gekommen ist.

Ab dem nächsten Jahr wird Zürich keine Festspiele mehr haben. Ohne zusätzliches Geld könne das Festival nicht weitergeführt werden, sagen die Initianten.

Er schreibe nicht, um sich auszudrücken. Er wolle damit von sich loszukommen, sagt Jon Fosse. Es ist eine Spitze gegen seinen dem Autobiografischen verfallenen Kollegen Knausgård. Das neuste Projekt, «Der andere Name», soll daher ein Exerzitium der Form sein.

Der Westschweizer Jungregisseur Blaise Harrison schaffte es mit seinem Spielfilmdebüt bis nach Cannes. «Les particules» zeigt, was die Romandie der Deutschschweiz in Sachen Kino voraus hat.

1936 weitete sich ein innerspanischer Konflikt zum Schauplatz der Weltpolitik. Freiwillige aus etlichen Ländern engagierten sich für die Volksfront oder für Franco. Auf beiden Seiten waren auch Russen im Einsatz – und Stalin nutzte den Krieg für Säuberungen in den eigenen Reihen.

Er war ein Selfmademan: Johann Rudolf Schmid von Schwarzenhorn machte am Osmanischen Hof in Istanbul Karriere, im Dienst der Habsburger. Seiner Heimatstadt Stein am Rhein schenkte er 1660 einen Silberpokal, der nun das erste Mal die Stadt verlassen hat.

Historische Parallelen sind sehr schnell gezogen – gerade in unseren Tagen. Oft verhüllen sie jedoch mehr, als dass sie erklären. Welche Gefahren drohen im Nahen Osten nach der Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und Iran wirklich?

Den Duft eines frischen Brots oder eines Parfums im Internet riechen. Auf dem World Wide Web ein Archiv historischer Düfte einrichten. Davon träumen Tüftler schon lange. Aber wäre es wirklich wünschenswert?

Die Kritik an den IT-Giganten und ihren Geschäftspraktiken wird lauter und insistenter. Aber wichtige Aspekte bleiben dabei ausgeblendet – etwa die mächtigen Akteure, die ein Interesse an der Vormachtstellung des Silicon Valley haben.

Er war unkonventionell, in höchstem Grad selbstreflexiv und sorgte dafür, dass Konzeptkunst nicht langweilt: zum Tod des amerikanischen Konzeptkünstlers John Baldessari

Die senegalesische Designerin Diarra Bousso verbindet Mathematik, Design und afrikanische Tradition. Die Muster für ihre farbenfrohen Stoffe entwickelt sie mithilfe von algebraischen Gleichungen und Algorithmen.

Afroamerikanisches Kultur-Recycling: Der Chicagoer Künstler, Stadtplaner und Musiker Theaster Gates versteht es, kreative Prozesse für das urbane Zusammenleben fruchtbar zu machen. So erneuert er Stadtviertel ebenso wie seelische Verbindungen.

«Once Upon a Time . . . in Hollywood» gewinnt drei Auszeichnungen, «The Irishman» geht leer aus. Während der britische Moderator auf die Spassbremse tritt, gelingt einem britischen Regisseur eine faustdicke Überraschung.

Hollywood-Regisseur Rian Johnson beweist sich nach «Star Wars: The Last Jedi» mit einem exzellenten, hochkarätig besetzten Thriller, in dem nicht zuletzt der einstige «Miami Vice»-Star Don Johnson gross aufspielt.

In ihrem zweiten Spielfilm erzählt Lulu Wang ihre bizarre und herzergreifende Familiengeschichte. Die amerikanisch-chinesische Regisseurin verrät im Gespräch, wie sie sich jahrelang dagegen gewehrt hat, aus ihrem sehr intimen Filmstoff eine typische Hollywoodkomödie zu machen.

Der Hamburger «Tatort» drückt die Reset-Taste und gesteht seinem Haudegen-Kommissar erstaunlich nachdenkliche Momente zu.

Die 2010er Jahre werden als das Serien-Jahrzehnt in die Kulturgeschichte eingehen. Sie haben ein neues Genre geprägt und filmische Erzählformen revolutioniert.

In «Tod einer Journalistin» gehen nicht nur Lenski und Raczek der Moral-Formel «Tue das Richtige» nach.

In der neuen Folge fängt sogar Borowski zu beten an. So tief sind hier Generationen im Hass verfeindet. Dabei will jede nur eine bessere Welt.

Elisabeth Eyckhoff muss in ihrem zweiten Einsatz gegen die eigenen Kollegen ermitteln. Unter der Regie von Dominik Graf ist eine wilde, berührende Folge entstanden, die den ständigen Kontrollverlust zelebriert.

Der Regisseur aus der DDR hat dem zeitgenössischen Musiktheater wesentliche Impulse gegeben. In seinen Inszenierungen hat Harry Kupfer klassische Werke der Opernliteratur radikal neu durchdacht. Am Montag ist er 84-jährig in Berlin gestorben.

Die Chilenin Mon Laferte hat sich mit ihrem Song «Plata Ta Tá»  zur Ikone der lateinamerikanischen Protestbewegungen aufgeschwungen. Sie ist nicht die einzige Musikerin, die politische Botschaften aussendet.

Leopold Mozart, der 2019 seinen 300. Geburtstag begangen hätte, war ein hochgebildeter, freiheitsliebender Mensch – und beileibe nicht bloss der Manager von Wolfgang Amadeus Mozart.

Das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach präsentiert Andreas Jost in zwanzig sonntäglichen Konzerten im Grossmünster. An jedem dieser Sonntage gestalten die Kantoren der vier Zürcher Altstadtkirchen einen darauf abgestimmten Kantaten-Gottesdienst.

Er war einer der gefragtesten klassischen Sänger für Oper, Oratorium und Konzert. Vor allem seine Bach- und seine Mozart-Interpretationen setzen noch heute Massstäbe. Jetzt ist Peter Schreier in seiner Heimat Dresden 84-jährig gestorben.

Im angelsächsischen Raum gilt der Brite James Wood als eine der führenden Stimmen in Sachen Literaturkritik. Sein Roman «Upstate» gibt auch Antwort auf die Frage, ob und wie Wood aus seiner Kompetenz schriftstellerischen Mehrwert schlägt.

Zugegeben, der Entscheid fällt schwer: Soll nun «Emma» oder «Pride and Prejudice» als Austens Meisterwerk gelten? Der erstgenannte Roman jedenfalls, kürzlich in neuer Übersetzung erschienen, begeistert als hintergründiges Kammerspiel immer wieder.

Die romantischen Gefühle erleben gerade im Praxistest ihre Entzauberung. Botho Strauss sammelt ihre Überreste ein.

Der Tessiner Schriftsteller Matteo Terzaghi erzählt in seiner Kurzprosa Kürzestgeschichten. Aber in den kurzen Texten leuchtet die grosse weite Welt auf.

Wo andere Kindheit und Jugend genossen, ist der schottische Schriftsteller John Burnside durch Höllen gegangen. Das hat seine Ästhetik nachhaltig geprägt. Sein jüngstes, autobiografisch-essayistisches Buch beleuchtet solche Zusammenhänge.

Der gefeierte Barockdirigent hat sich zu Beethoven vorgearbeitet und dessen einzige Oper aufgenommen – in der Urfassung. Das Klischee vom gescheiterten Musikdramatiker Beethoven bedarf der Korrektur, erklärt Jacobs.

Keine Band hat die British Invasion so aggressiv vorangetrieben wie The Who. Der Sänger Roger Daltrey und der Songwriter und Gitarrist Pete Townshend haben die sechziger Jahre mitgeprägt. Nun wenden sie sich mit einem Alterswerk nochmals an ihre Generation.

Lange standen sie im Schatten ihres Mentors Dmitri Schostakowitsch. Aus Anlass ihrer 100. Geburtstage wird jetzt mit neuen Einspielungen an Galina Ustwolskaja und Mieczysław Weinberg erinnert. Was eint, was trennt die beiden?

Aus Ayn Rands «Atlas Shrugged» soll am Schiffbau ein «Wirtschafts-Musical» werden. Beim Probenbesuch vor der Uraufführung liegen die Nerven blank.

Wer will, dass keiner weiss, wo man sich gerade aufhält, setzt sich ins Theaterparkett. Dort bleibt das Handy ausgeschaltet, idealerweise. Neuerdings gefährden Handys allerdings nicht nur die Ruhe, sondern sogar das Zustandekommens des Stücks.

Keiner hat das klassische Ballett so radikal auf seine Grenzen hin befragt und damit die Tanzlandschaft im späteren 20. Jahrhundert verändert wie William Forsythe. Der Geburtstag des genialen amerikanischen Choreografen wird auch in Zürich gefeiert.

24 Jahre lang hat Spörri das genossenschaftlich organisierte Theater geleitet. 1983 ist er mit dem Hans-Reinhart-Ring ausgezeichnet worden.

Das Beispiel der Schülerin Laura Sophie aus München zeigt, was der grösste Fehlanreiz solcher Plattformen ist.

In Ostdeutschland hat die «Super Illu» mehr Käufer als «Spiegel», «Stern» und «Focus» zusammen. In Branchenkreisen wird das Blatt verspottet, doch im Kanzleramt nimmt man es ernst. «Der Ostdeutsche nutzt Medien noch immer anders als der Westdeutsche», erklärt der Chefredaktor Stefan Kobus den Erfolg.

Die Social-Media-Plattform belohnt Hass und Hetze mit Likes und Retweets. Das holt selbst aus dem nettesten Menschen das grösste Arschloch hervor.

Erst in Genf, dann in Monte Carlo und demnächst auch in Moskau: Thomas & Laura nennt sich das Super-Team, das eine Kunstmesse nach der anderen eröffnet und mit Erfolg betreibt.

Der deutsche Kunstmarkt zeichnet sich durch Kontinuität und Preisvernunft aus. Millionenzuschläge sind seltener geworden, in vielen Marktsegmenten regiert das gehobene Mittelmass.

Der Kunstmarkt ist immer gut für Skandale. In einer Branche, in der neben Sachverstand und Geschäftssinn vor allem Diskretion zählt, können ganz besondere Formen der Kreativität gedeihen. Das zeigt der jüngste Fall Schultz, aber auch die Wiederbelebung einer alten Geschichte um Helge Achenbach und Heinz Mack.

Die Kunstmesse Art Berlin findet 2020 nicht mehr statt

Während Sotheby’s sehr durchzogen abschnitt, verbuchte die Konkurrenz bei Christie’s eines der besten Ergebnisse in der Sparte seit langem.

Es ist eine Umweltkatastrophe der stillen Art, die das russische Schoina bedroht. Die Küste auf, Küste ab wandernden Dünen sind die Folge einer unachtsamen Ausbeutung der Fischgründe und jahrzehntelanger Übernutzung des kargen Bodens. Aber noch harren Menschen im Dorf aus.

Das Weihnachtsfest im nigerianischen Calabar war schon immer etwas Besonderes. In die christliche Feier mischten sich Elemente der einheimischen Kultur und Spiritualität, und seit der Dezember 2004 zum vierwöchigen Karneval umgemünzt wurde, geht es erst recht hoch her. Das gefällt nicht allen.

Eisbären, die Schlittschuh laufen, Elefanten, die malen, boxende Orang-Utans – die Fotografin Kirsten Luce hat Tiere die befremdlichsten Dinge tun gesehen. Wüssten die Zuschauer über Dressur und Haltung der Vierbeiner Bescheid, verginge ihnen wohl die Freude an den Darbietungen.

25 Jahre sind seit dem Ende der Apartheid in Südafrika vergangen, doch noch immer kämpft das Land mit den Folgen. Junge Frauen und Männer wollen das Land voranbringen, stossen aber immer wieder an Grenzen.

Er malt Berge, vor allem Berge, immer wieder. Und er malt auch das Meer. Was malt dieser Künstler aber, wenn er immer dasselbe malt? Ist er auf der Suche nach der Essenz der Landschaft? Oder sucht er nach dem Wesen des Sehens selber? – Malerei ist ein ewiges Exerzitium für den Schweizer Künstler Conrad Jon Godly.

Heimo Zobernig stellt freie Gestaltungslust vor alles: Mit und gegen die Moderne erweitert er einen Werkansatz antiformalistischer Ausrichtung. Damit holt er zum grossen Gegenentwurf aus gegen alle Formen institutionalisierter Präsentation von Kunst.

Die Schweizerin Nives Widauer verknüpft Intuition mit scharfsinniger Beobachtung, Vergangenes mit Gegenwärtigem und schafft damit ein dichtes Netz an Referenzen.