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Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Mexiko hat nach 13 Monaten noch immer keinen Käufer für sein Präsidentenflugzeug gefunden. Die Regierung hatte gleich nach dem Amtsantritt von Präsident Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 den Verkauf der Maschine in die Wege geleitet.

Nach einer längeren Pause über den Jahreswechsel sind die Proteste gegen die politische Elite im Libanon wieder voll entbrannt. In der Hauptstadt Beirut blockierten Demonstranten am Dienstag in der "Woche des Zorns" mehrere Hauptstrassen und zündeten Reifen an.

Kritiker bezweifeln, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr Klima-Versprechen halten kann.

Emmanuel Macron will eine «Sahel-Koalition» unter französischer Führung zimmern - mit den Deutschen und Amerikanern, aber ohne Russen. Die Krise im Herzen Afrikas spitzt sich derweil weiter dramatisch zu.

Infolge von Schneefällen und Überschwemmungen sind in den Nachbarländern Pakistan und Afghanistan in den vergangenen Tagen mehr als 110 Menschen ums Leben gekommen. Aus Pakistan meldeten die Behörden am Dienstag 75 Todesopfer, 64 Verletzte sowie einige Vermisste.

Bestimmte Immunzellen, die den Körper schützen sollen, könnten eine Antreiber-Rolle bei Alzheimer spielen. Ein internationales Forscherteam um den Schweizer Tony Wyss-Coray zeigte im Fachjournal "Nature", dass sogenannte CD8 T-Zellen das Gehirn beeinflussen.

Iran hat zugegeben, versehentlich eine ukrainische Boeing 737 abgeschossen zu haben. 1988 kam es in der Region zu einem identischen Vorfall. Damals trafen US-Raketen einen iranischen Airbus auf dem Weg nach Dubai.

Weniger Elektroschrott und mehr Benutzerfreundlichkeit: In der Europäischen Union soll es künftig für alle Mobiltelefone und andere Elektrogeräte einheitliche Ladegeräte geben.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders sieht sich drei Wochen vor Beginn der Vorwahlen im Aufwind. Mit ein Grund dafür: Der Senator aus Vermont markiert im Wahlkampf aussenpolitische Distanz zum Rest des Feldes.

Die Internationale Zivilluftfahrtbehörde (ICAO) unterstützt die Untersuchungen zum folgenschweren Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeugs im Iran. Dies gab die im kanadischen Montréal sitzende Organisation am Montagabend (Ortszeit) bekannt.

Nach dem Abschuss der ukrainischen Boeing 737 zeigt das Teheraner Regime ungeahnte Schwächen. Die Proteste gegen die Regierung gehen weiter.

Westafrika wird zur grössten Kampfzone für IS-Dschihadisten. Frankreich will den Militäreinsatz gegen sie aber nicht mehr allein stemmen.

Prinz Harry und dessen Ehefrau Meghan haben vor einer Woche ihren Rücktritt von royalen Pflichten bekanntgegeben. Königin Elizabeth hat für heute einen Krisengipfel einberufen. Experten erwarten allerdings höchstens eine Interimslösung.

Erstmals seit seinem Rücktritt fährt Ex-Papst Benedikt seinem Nachfolger Franziskus in die Parade. Er will am Zölibat festhalten.

Verfolgen Sie die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran im Newsticker.

Rund zwei Jahre nach dem Mord an dem slowakischen Investigativ-Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten hat der mutmassliche Todesschütze überraschend die Tat gestanden. Bisher hatte der Angeklagte seine Schuld bestritten.

Ein Gericht in Pakistan hat das Todesurteil gegen den ehemaligen Präsidenten Pervez Musharraf aufgehoben. Das Sondergericht, das Musharraf im vergangenen Jahr wegen Hochverrats zum Tode verurteilt habe, sei verfassungswidrig.

Der Iran hat bestritten, die Fakten zum Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs vertuscht zu haben. "Der Regierung wurden Vertuschung und Lügen vorgeworfen, aber dies war wirklich nicht der Fall", sagte Regierungssprecher Ali Rabiei am Montag.

Bei dem Angriff mutmasslich islamistischer Extremisten im westafrikanischen Niger sind vergangene Woche deutlich mehr Menschen getötet worden als bisher bekannt.

Vertreter der libyschen Konfliktparteien sind zu Verhandlungen über eine Friedenslösung für das Bürgerkriegsland in die russische Hauptstadt gereist. Das bestätigte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa, am Montag auf Facebook.

Die Speakerin des Repräsentantenhauses möchte die Anklagepunkte noch diese Woche an den Senat überweisen. Präsident Trump will, dass die Anklage dort umgehend abgeschmettert wird, stösst aber auf Widerstand.

Das völkerrechtlich zu Georgien gehörende Gebiet am Schwarzen Meer hat seinen Präsidenten aus dem Amt gejagt. In Moskaus Sinn war das kaum – aber viel schlechter kann es ohnehin nicht werden.

Erstmals geben die Amerikaner Einblick in die Verwüstungen auf einer Militärbasis, die Iran letzte Woche angriff. Bilder zeugen von der Zerstörungskraft, aber auch der Präzision der iranischen Raketen. Die Amerikaner kamen nur dank Vorwarnungen ohne Todesopfer davon.

Rund um die jüngste Eskalation mit Iran bleiben verschiedene Rätsel ungelöst. Nun gibt es zumindest eine Antwort auf die Frage, weshalb sich die USA überraschend zur Tötung des iranischen Generals Soleimani entschieden.

Saudiarabien und seine regionalen Verbündeten forderten stets einen harten Isolationskurs gegenüber Iran. Doch nun, da ein Krieg droht, rufen sie nach Deeskalation. Ihr Vertrauen in die amerikanische Rückendeckung ist offensichtlich beschädigt.

Russland und die Türkei wollten in Moskau eine Waffenruhe für Libyen besiegeln. Der ostlibysche Kriegsherr Haftar ist jedoch ohne Unterzeichnung des Dokuments abgereist.

Justizminister William Barr beklagt sich darüber, dass es den Ermittlungsbehörden bisher nicht gelungen sei, sich Zugriff zu zwei iPhones eines Amokläufers zu verschaffen – weil Apple den Datenschutz höher gewichte als die Kooperation mit der Bundespolizei FBI.

Seit Wochen tobt in Brasilien eine Kontroverse um einen Film, in dem Jesus als homosexuell dargestellt wird. Der Oberste Gerichtshof wendet sich jedoch gegen ein Verbot: Eine Satire habe nicht die Macht, die Werte des christlichen Glaubens zu untergraben.

Vor hundert Jahren fielen mit dem Versailler Vertrag neun deutschsprachige Gemeinden an Belgien. Die dort lebende Bevölkerung gilt heute als Europas bestgeschützte Minderheit – und als besonders königstreu.

Für die einen hat sich der Bundesnachrichtendienst (BND) in den vergangenen Jahren in eine globale Überwachungsmaschine verwandelt, für die anderen ist er eine notwendige Schutzmacht deutscher Interessen. Nun verhandelt das Bundesverfassungsgericht, welche Seite recht hat.

Die Wut der Iraner über den Abschuss der ukrainischen Boeing setzt das Regime unter Druck. Statt auf einen Volksaufstand zu hoffen, sollten die USA die Schwäche der Führung in Teheran nutzen und dieser ein Angebot machen: Lockerung der Sanktionen gegen Zugeständnisse bei Atomprogramm und Aussenpolitik.

Oft hängt der Smog so dicht über Delhis Strassen, dass die Einwohner der 20-Millionen-Stadt ernsten Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind. Daraus haben zwei Inder eine Geschäftsidee entwickelt, die allerdings fast schon zynisch wirkt.

Irlands Regierungschef bittet am heutigen Dienstag Staatspräsident Michael D. Higgins um die Auflösung des Parlaments. Die Neuwahlen sollen am 8. Februar stattfinden.

Ab Mittwoch soll im Südsudan Waffenruhe herrschen. Die geistliche Gemeinschaft Sant'Egidio hatte Verhandlungen zwischen der südsudanesischen Regierung und einer Allianz der Rebellen organisiert.

Der Kampf gegen den Terrorismus im Sahelgebiet läuft alles andere als gut. Frankreich, das dort stark engagiert ist, steht zunehmend in der Kritik. Von seinen Partnern hat Emmanuel Macron nun ein starkes Bekenntnis verlangt.

Immer mehr Staaten wollen ihre Klimaschutzpläne vor dem nächsten Weltklimagipfel verbessern. Wichtige Staaten wie China und Indien sind allerdings nicht darunter.

Fast 100 000 Bulgaren haben nur noch wenige Stunden am Tag Wasser. Die Krise schlägt politisch Wellen und wirft ein Schlaglicht auf das Korruptionsproblem im Land.

Bisher ist der emeritierte Papst Benedikt meist im Hintergrund geblieben. Nun wehrt er sich in einem Buch für die Beibehaltung des Zölibats. Das Plädoyer von Benedikt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für Papst Franziskus.

Tagelang wurden sie von der eigenen Regierung in die Irre geführt. Das sorgt unter Iranern, aber auch innerhalb des Machtapparats für Unmut.

Ministerpräsident Sánchez ruft fünf neue Ressorts ins Leben und besetzt das Kabinett paritätisch: je elf Frauen und Männer führen 22 Ministerien.

Nach dreijährigem Dauerstreit und der Lähmung der Regionalregierung in Belfast erlaubt ein Kompromiss im Sprachenstreit beiden Seiten, das Gesicht zu wahren.

Der Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia führt mit zwei Jahren Verzögerung zum Regierungswechsel. Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen hat jedoch erst begonnen.

Matteo Salvini will bei den Regionalwahlen in der Emilia-Romagna die «Roten» vertreiben.

Ende des Monats verlässt Grossbritannien die EU. Danach wollen London und Brüssel über ein neues bilaterales Verhältnis verhandeln. Boris Johnson und EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen bereiteten bei einem ersten Treffen den Boden für die Gespräche.

Die britische Volkskammer hat dem mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag erwartungsgemäss zugestimmt. Zuvor hatte die Regierung an der entsprechenden Vorlage einige bemerkenswerte Änderungen vorgenommen.

Der bald 100 Jahre alte Vorschlag für einen Verfassungszusatz zur Gleichstellung erreicht wohl dieses Jahr die nötige Zahl von Gliedstaaten für seine Ratifizierung. Aber der Erfolg könnte zu spät kommen.

Venezuelas Oppositionsführer ist am Dienstag trotz Widerstand der Nationalgarde ein zweites Mal als Vorsitzender des Parlaments vereidigt worden. Die Kräfteverhältnisse in dem Land werden sich deshalb wohl aber kaum verschieben.

Kongressmitglieder empören sich über die dürftigen Informationen, mit denen die Regierung Trump die Tötung des iranischen Generals Soleimani rechtfertigt. Mit dem Versuch, Trumps Vollmachten bei der Kriegsführung zu beschränken, wollen die Demokraten dem Präsidenten einen Denkzettel verpassen.

Der Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen ist schwer zu prognostizieren. Je nach Ergebnis dürften die Folgen für die Finanzmärkte völlig unterschiedlich ausfallen.

Bei Faschismus denken die Russen vor allem an das nationalsozialistische Deutschland. Der eigentliche Faschismus sei aber gar nicht böse, wollen jetzt ein paar Staatspropagandisten weismachen.

Eine Panne des ORF bei der Übertragung der Vereidigungszeremonie sorgt in Österreich für Belustigung. Demnach hat die «Koalition Isabelle» ihre Arbeit aufgenommen.

Ein Mann besuchte einen Saunaklub bei Darmstadt und bestand auf einer Quittung für seine Bezahlung. Die Betreiber liessen ihn hinauswerfen – und lösten damit einen Polizeieinsatz aus.

Gleichstellung zwischen Frau und Mann? In manchen afrikanischen Dörfern ist man davon Welten entfernt. Ein Beispiel aus Côte d’Ivoire.

Der britische Premierminister verunglimpft die BBC gerne als «Brexit Bashing Corporation». Wie passt das zu den versöhnlichen Tönen seiner Neujahrsbotschaft?

Die mächtigen Revolutionswächter bieten der Regierung und der Armee die Stirn – und geben diesen die Schuld für den Flugzeugabschuss durch die eigene Abwehrrakete. Wütend über die Vertuschung gehen Tausende in Iran auf die Strasse.

Die iranische Führung hat bestätigt, dass die Maschine mit 176 Passagieren an Bord von einer Flugabwehrrakete getroffen wurde. Offen bleibt die Frage, ob Teheran das Risiko von zivilen Opfern willentlich in Kauf nahm.

Die schwierige Regierungsbildung in Tunesien ist vorerst gescheitert. Präsident Kais Saied hat nun zehn Tage Zeit, um eine andere Person mit dem Auftrag auszustatten, eine Koalition zu bilden. Sollte dies dann nicht in einem Monat gelingen, stehen Neuwahlen an.

Sein Glanzstück war die erfolgreiche Geheimdiplomatie zwischen den USA und Iran, die zum Atomabkommen führte. Nun ist Sultan Kabus bin Said Al Said tot. Seine Nachfolge hat er lange vor seinem Tod umsichtig organisiert.

Am Sonntag haben sich in Bangkok Tausende von Menschen versammelt – die einen demonstrierten gegen, die anderen für die Militärregierung.

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat die Wiederwahl deutlich geschafft. Die Frage des Verhältnisses zu Festlandchina stand im Zentrum der Wahl. Die Taiwaner wählen die Distanz.

70 Prozent der Wahlberechtigten üben auf der von Peking beanspruchten Insel ihr demokratisches Recht aus. Den 1,4 Milliarden Chinesen auf dem Festland bleibt dieses Privileg vorenthalten.

Seit August sind die Bewohner des indischen Teils von Kaschmir ohne Internet. Die Hindu-nationalistische Regierung verstösst mit dieser Blockade laut dem Supreme Court gegen die Meinungsfreiheit.

Die anhaltenden Unruhen in Hongkong beeinflussen auch die Beziehungen zwischen Amerika und China. Zuerst beschloss das amerikanische Abgeordnetenhaus die Demokratiebewegung in Hongkong mit Gesetzesentwürfen zu unterstützen, und nun auch der US-Senat. China ist empört.

Hongkong kommt seit mehr als vier Monaten nicht zur Ruhe. Den Protesten vorausgegangen war ein Mord in Taiwan – doch die Sonderverwaltungszone kann gegen den jungen Hongkonger, der mutmasslich seine schwangere Freundin umgebracht hatte, nicht juristisch vorgehen.

Der Nachfolger der jetzigen Regierungschefin Carrie Lam könnte bis März ernannt werden und den Rest ihrer Amtszeit bis 2022 übernehmen.

Der Journalist George F. Will veröffentlicht ein Buch über die Konservativen in den Vereinigten Staaten. Der amtierende US-Präsident Donald Trump kommt darin nicht ein einziges Mal vor. Will, der lebenslange Verfechter klassisch konservativer Werte, gibt damit ein unmissverständliches Statement ab.

Wie die Stasi die Regierungen von Adenauer bis Kohl bespitzelt hat

Unter dem ebenso ungeduldigen wie skrupellosen Kronprinzen Mohammed bin Salman verändert sich Saudiarabien. Eine deutsche Reporterin erzählt von ihren Erfahrungen in dem Land um Umbruch und beschreibt die Zerrissenheit der vom Wandel Betroffenen.

Eine kritische Bilanz hundert Jahre nach der Gründung des südslawischen Staates

Vernon Bogdanor liefert Bausteine für eine endlich kodifizierte Verfassung für Grossbritannien. Nach dem EU-Austritt hält er dies für unbedingt nötig.

Im April 1978 ergriffen afghanische Kommunisten die Macht im Land. Der Putsch war der Prolog zum sowjetischen Einmarsch eineinhalb Jahre später – und damit zu Chaos und Gewalt, die bis heute kein Ende nehmen.

Bevor der Präsident aus dem Land geflüchtet war, stürmten Demonstranten in Ouagadougou das staatliche Fernsehen. Das Bild aus dem Nachrichtenstudio wirkt wie ein Denkmal der Strassenrevolution.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Es begann eine Geschichte von radikalen Experimenten und Hungersnöten, von marktwirtschaftlichen Reformen und Massakern. Heute fordert eine hoch technologisierte Diktatur die westlichen Demokratien heraus.

Vor 100 Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, lagen die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in der schottischen Bucht Scapa Flow fest. Weil sie den Briten nicht in die Hände fallen sollten, wurde Scapa Flow zu ihrer letzten Ruhestätte.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Boris Johnson und Donald Trump halten eine unangenehme Wahrheit bereit. Die Wähler wollen heute Politiker mit Profil und Fokus auf ein Thema. Dafür nehmen sie Rüpelhaftigkeit und Regelverletzungen in Kauf. Deutschland bietet einen Gegenentwurf: Stagnation und eine Politik, die sich in Details verzettelt.

Dmitri Bykow ist der wohl berühmteste und mit zehn Romanen und fünfzehn Lyrikbänden gewiss aktivste Autor der russischen Gegenwartsliteratur. Er sieht sich als Teil des zivilgesellschaftlichen Russland, für das er seine Stimme erhebt.