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Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Der Kampf gegen den Terrorismus im Sahelgebiet läuft alles andere als gut. Frankreich, das dort stark engagiert ist, steht zunehmend in der Kritik. Dennoch entscheidet sich der Präsident bei einem Treffen mit den fünf Staats- und Regierungschefs der Region, das französische Engagement zu verstärken.

Russland und die Türkei wollten in Moskau eine Waffenruhe für Libyen besiegeln. Das erwies sich als komplizierter und langwieriger als geplant.

Die Wut der Iraner über den Abschuss der ukrainischen Boeing setzt das Regime unter Druck. Statt auf einen Volksaufstand zu hoffen, sollten die USA die Schwäche der Führung in Teheran nutzen und dieser ein Angebot machen: Lockerung der Sanktionen gegen Zugeständnisse bei Atomprogramm und Aussenpolitik.

Fast 100 000 Bulgaren haben nur noch wenige Stunden am Tag Wasser. Die Krise schlägt politisch Wellen und wirft ein Schlaglicht auf das Korruptionsproblem im Land.

Bisher ist der emeritierte Papst Benedikt meist im Hintergrund geblieben. Nun wehrt er sich in einem Buch für die Beibehaltung des Zölibats. Das Plädoyer von Benedikt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für Papst Franziskus.

Tagelang wurden sie von der eigenen Regierung in die Irre geführt. Das sorgt unter Iranern, aber auch innerhalb des Machtapparats für Unmut.

Die mächtigen Revolutionswächter bieten der Regierung und der Armee die Stirn – und geben diesen die Schuld für den Flugzeugabschuss durch die eigene Abwehrrakete. Wütend über die Vertuschung gehen Tausende in Iran auf die Strasse.

In Libyen ist eine Waffenruhe in Kraft getreten. Der abtrünnige General Khalifa Haftar und der Chef der Einheitsregierung Fayez al-Sarraj sind am Montag derweil zu Gesprächen in Moskau eingetroffen. Was sind die Hintergründe des aktuellen Konflikts? Und welches sind die wichtigsten Akteure?

In der Slowakei stehen die mutmasslichen Hintermänner des Mordes an Jan Kuciak vor Gericht. Die schillerndste und umstrittenste Figur ist der mutmassliche Auftraggeber Marian Kocner, ein Oligarch mit weitreichenden Beziehungen.

70 Prozent der Wahlberechtigten üben auf der von Peking beanspruchten Insel ihr demokratisches Recht aus. Den 1,4 Milliarden Chinesen auf dem Festland bleibt dieses Privileg vorenthalten.

Oft hängt der Smog so dicht über Delhis Strassen, dass die Einwohner der 20-Millionen-Stadt ernsten Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind. Daraus haben zwei Inder eine Geschäftsidee entwickelt, die allerdings fast schon zynisch wirkt.

Der Migrationsforscher Gerald Knaus gilt als Vordenker des Flüchtlingsabkommens EU - Türkei. In «NZZ Standpunkte» spricht er über die gefährlichste Route der Welt, die Versäumnisse der Politik – und sagt, warum die Schweiz im Umgang mit Flüchtlingen Vorbild ist.

Nach Auskunft des Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg will die Nato dieses Jahr auf die Stationierung der russischen atomwaffenfähigen SSC-8 Marschflugkörper reagieren. Die Nato habe jedoch keine Absichten neue landgestützte Atomraketen in Europa zu stationieren.

US-Sicherheitsberater Robert O'Brien will die Gespräche mit Nordkorea wieder auf Kurs bringen.

Die kolumbianische Polizei will einen Anschlag auf den ehemaligen Chef der Farc-Guerilla und heutigen Farc-Parteichef Rodrigo Londoño verhindert haben. Zwei Farc-Abtrünnige seien «neutralisiert» worden.

Die USA haben mit General Soleimani eine der wichtigsten Figuren des iranischen Regimes getötet. Befürchtet wird, dass der Konflikt zwischen den beiden Ländern nun eskalieren könnte.

Seit Beginn seiner Amtszeit hat Donald Trump mehrmals deutlich gemacht, welcher seiner Vorgänger ihn am stärksten inspiriert. Es ist Andrew Jackson, der sich als Vertreter des «einfachen Mannes» präsentierte und für seine Kampfeslust bekannt war.

Die Aussenpolitik des heutigen Präsidenten gibt immer wieder Rätsel auf. Dabei wurzelt sie teilweise in einer alten politischen Grundströmung, dem «Jacksonianismus». Dessen «Stammvater» wird von Trump offen verehrt.

Ministerpräsident Sánchez ruft fünf neue Ressorts ins Leben und besetzt das Kabinett paritätisch: je elf Frauen und Männer führen 22 Ministerien.

Nach dreijährigem Dauerstreit und der Lähmung der Regionalregierung in Belfast erlaubt ein Kompromiss im Sprachenstreit beiden Seiten, das Gesicht zu wahren.

Der Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia führt mit zwei Jahren Verzögerung zum Regierungswechsel. Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen hat jedoch erst begonnen.

Matteo Salvini will bei den Regionalwahlen in der Emilia-Romagna die «Roten» vertreiben.

Ende des Monats verlässt Grossbritannien die EU. Danach wollen London und Brüssel über ein neues bilaterales Verhältnis verhandeln. Boris Johnson und EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen bereiteten bei einem ersten Treffen den Boden für die Gespräche.

Die britische Volkskammer hat dem mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag erwartungsgemäss zugestimmt. Zuvor hatte die Regierung an der entsprechenden Vorlage einige bemerkenswerte Änderungen vorgenommen.

Der bald 100 Jahre alte Vorschlag für einen Verfassungszusatz zur Gleichstellung erreicht wohl dieses Jahr die nötige Zahl von Gliedstaaten für seine Ratifizierung. Aber der Erfolg könnte zu spät kommen.

Venezuelas Oppositionsführer ist am Dienstag trotz Widerstand der Nationalgarde ein zweites Mal als Vorsitzender des Parlaments vereidigt worden. Die Kräfteverhältnisse in dem Land werden sich deshalb wohl aber kaum verschieben.

Kongressmitglieder empören sich über die dürftigen Informationen, mit denen die Regierung Trump die Tötung des iranischen Generals Soleimani rechtfertigt. Mit dem Versuch, Trumps Vollmachten bei der Kriegsführung zu beschränken, wollen die Demokraten dem Präsidenten einen Denkzettel verpassen.

Der Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen ist schwer zu prognostizieren. Je nach Ergebnis dürften die Folgen für die Finanzmärkte völlig unterschiedlich ausfallen.

Bei Faschismus denken die Russen vor allem an das nationalsozialistische Deutschland. Der eigentliche Faschismus sei aber gar nicht böse, wollen jetzt ein paar Staatspropagandisten weismachen.

Eine Panne des ORF bei der Übertragung der Vereidigungszeremonie sorgt in Österreich für Belustigung. Demnach hat die «Koalition Isabelle» ihre Arbeit aufgenommen.

Ein Mann besuchte einen Saunaklub bei Darmstadt und bestand auf einer Quittung für seine Bezahlung. Die Betreiber liessen ihn hinauswerfen – und lösten damit einen Polizeieinsatz aus.

Gleichstellung zwischen Frau und Mann? In manchen afrikanischen Dörfern ist man davon Welten entfernt. Ein Beispiel aus Côte d’Ivoire.

Der britische Premierminister verunglimpft die BBC gerne als «Brexit Bashing Corporation». Wie passt das zu den versöhnlichen Tönen seiner Neujahrsbotschaft?

Die iranische Führung hat bestätigt, dass die Maschine mit 176 Passagieren an Bord von einer Flugabwehrrakete getroffen wurde. Offen bleibt die Frage, ob Teheran das Risiko von zivilen Opfern willentlich in Kauf nahm.

Die schwierige Regierungsbildung in Tunesien ist vorerst gescheitert. Präsident Kais Saied hat nun zehn Tage Zeit, um eine andere Person mit dem Auftrag auszustatten, eine Koalition zu bilden. Sollte dies dann nicht in einem Monat gelingen, stehen Neuwahlen an.

Sein Glanzstück war die erfolgreiche Geheimdiplomatie zwischen den USA und Iran, die zum Atomabkommen führte. Nun ist Sultan Kabus bin Said Al Said tot. Seine Nachfolge hat er lange vor seinem Tod umsichtig organisiert.

Das russische Tor-Raketensystem könnte die ukrainische Boeing abgeschossen haben. Experten halten es für unwahrscheinlich, dass die Flugzeugbesatzung irgendwie auf den Angriff hätte reagieren können.

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat die Wiederwahl deutlich geschafft. Die Frage des Verhältnisses zu Festlandchina stand im Zentrum der Wahl. Die Taiwaner wählen die Distanz.

Seit August sind die Bewohner des indischen Teils von Kaschmir ohne Internet. Die Hindu-nationalistische Regierung verstösst mit dieser Blockade laut dem Supreme Court gegen die Meinungsfreiheit.

Das Oberste Gericht Indiens zwingt die Regierung dazu, Rechenschaft über die Repression in Kaschmir abzulegen. Das Urteil ist ein wichtiges Zeichen. Ob es die regierenden Hindu-Nationalisten kümmert, ist offen.

Malaysia, traditionell ein liberales muslimisches Land, sieht sich einer wachsenden Islamisierung ausgesetzt. Das ist nicht zuletzt auf enge Beziehungen mit Saudiarabien zurückzuführen, der Heimat des radikalen Wahhabismus. Nun versucht Kuala Lumpur seine Beziehungen zum Mittleren Osten neu auszurichten, auch mit Iran.

Die anhaltenden Unruhen in Hongkong beeinflussen auch die Beziehungen zwischen Amerika und China. Zuerst beschloss das amerikanische Abgeordnetenhaus die Demokratiebewegung in Hongkong mit Gesetzesentwürfen zu unterstützen, und nun auch der US-Senat. China ist empört.

Hongkong kommt seit mehr als vier Monaten nicht zur Ruhe. Den Protesten vorausgegangen war ein Mord in Taiwan – doch die Sonderverwaltungszone kann gegen den jungen Hongkonger, der mutmasslich seine schwangere Freundin umgebracht hatte, nicht juristisch vorgehen.

Der Nachfolger der jetzigen Regierungschefin Carrie Lam könnte bis März ernannt werden und den Rest ihrer Amtszeit bis 2022 übernehmen.

Der Journalist George F. Will veröffentlicht ein Buch über die Konservativen in den Vereinigten Staaten. Der amtierende US-Präsident Donald Trump kommt darin nicht ein einziges Mal vor. Will, der lebenslange Verfechter klassisch konservativer Werte, gibt damit ein unmissverständliches Statement ab.

Wie die Stasi die Regierungen von Adenauer bis Kohl bespitzelt hat

Unter dem ebenso ungeduldigen wie skrupellosen Kronprinzen Mohammed bin Salman verändert sich Saudiarabien. Eine deutsche Reporterin erzählt von ihren Erfahrungen in dem Land um Umbruch und beschreibt die Zerrissenheit der vom Wandel Betroffenen.

Eine kritische Bilanz hundert Jahre nach der Gründung des südslawischen Staates

Vernon Bogdanor liefert Bausteine für eine endlich kodifizierte Verfassung für Grossbritannien. Nach dem EU-Austritt hält er dies für unbedingt nötig.

Im April 1978 ergriffen afghanische Kommunisten die Macht im Land. Der Putsch war der Prolog zum sowjetischen Einmarsch eineinhalb Jahre später – und damit zu Chaos und Gewalt, die bis heute kein Ende nehmen.

Bevor der Präsident aus dem Land geflüchtet war, stürmten Demonstranten in Ouagadougou das staatliche Fernsehen. Das Bild aus dem Nachrichtenstudio wirkt wie ein Denkmal der Strassenrevolution.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Es begann eine Geschichte von radikalen Experimenten und Hungersnöten, von marktwirtschaftlichen Reformen und Massakern. Heute fordert eine hoch technologisierte Diktatur die westlichen Demokratien heraus.

Vor 100 Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, lagen die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in der schottischen Bucht Scapa Flow fest. Weil sie den Briten nicht in die Hände fallen sollten, wurde Scapa Flow zu ihrer letzten Ruhestätte.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Boris Johnson und Donald Trump halten eine unangenehme Wahrheit bereit. Die Wähler wollen heute Politiker mit Profil und Fokus auf ein Thema. Dafür nehmen sie Rüpelhaftigkeit und Regelverletzungen in Kauf. Deutschland bietet einen Gegenentwurf: Stagnation und eine Politik, die sich in Details verzettelt.

Dmitri Bykow ist der wohl berühmteste und mit zehn Romanen und fünfzehn Lyrikbänden gewiss aktivste Autor der russischen Gegenwartsliteratur. Er sieht sich als Teil des zivilgesellschaftlichen Russland, für das er seine Stimme erhebt.

Warum ukrainische Experten schnell erkannt haben, dass Flug PS752 abgeschossen wurde – ungeachtet aller Behauptungen aus Teheran.

Ex-Papst Benedikt warnt seinen Nachfolger Franziskus vor einer Aufweichung des Zölibats. Und macht ihn plötzlich fehlbar.

Vor zehn Tagen war für halb Amerika und ganz Europa klar, dass der US-Präsident den Nahen Osten in ein Inferno stürzen würde. Aber diese Darstellung verkennt Trumps Anliegen.

Ein Gericht hat das Urteil gegen Pervez Musharraf wegen Hochverrats aufgehoben. Die Anklage sei verfassungswidrig.

Teheran bestreitet die Vertuschung des Abschusses von Flug PS 752. Und äussert sich zu den in Persisch verfassten Twitter-Botschaften aus den USA.

Der Abschuss der Passagiermaschine ist ein Desaster für die Islamische Republik. Das Regime steht im Inland nun enorm unter Druck.

Nicht zum ersten Mal kommt es bei militärischen Spannungen zu solch fatalen Fehlern. Der Iran hätte den Luftraum sperren müssen.

Die Anhörungen ergaben genug Material, um den US-Präsidenten seines Amtes zu entheben, sagt die Vorsitzende des Repräsentantenhauses.

Die Proteste nach dem Abschuss-Geständnis setzen Teheran unter Druck. Der US-Präsident bezieht dabei klar Stellung.

China hat ein Zugnetz, von dem Europa noch lange träumen muss.

Luo Huining ist hochrangiger Parteikader. Er gefällt Chinas Chefs wegen seiner linientreuen Gnadenlosigkeit.

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran hatten sich dramatisch zugespitzt – als offenbar eine geheime Nachricht beim Schweizer Botschafter in Teheran eintraf.

Der US-Präsident hat auch sein Gutes. Er trägt etwa dazu bei, die Schönheit unserer Sprache international bekannt zu machen.

Wladimir Putin und Angela Merkel rücken zusammen. Der Kremlchef unterstützt einen Libyen-Gipfel.

Demonstranten fürchten, der Libanon könnte dem Konflikt zwischen den USA und Iran zum Opfer fallen.

Markus Somm über den US-Schlag gegen den Iran.

Politologe Jan-Werner Müller glaubt, dass symbolhafte Taten von Politikern nicht nur Populisten zustehen. Es wäre ein Mittel, um den Rechtsrutsch in Europa zu bremsen.

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen wird mit einem historischen Vorsprung wiedergewählt. Das dürfte neue Spannungen mit Peking auslösen.

Soll Österreichs neue Regierung fünf Jahre bestehen, muss Kanzler Kurz flexibler werden.

Heinrich Bedford-Strohm, der oberste Protestant Deutschlands, wird wegen der geplanten Rettung von Migranten angegriffen.