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Nach amerikanischen Vergeltungsangriffen auf von Iran unterstützte Milizen versuchen deren Mitglieder, die amerikanische Botschaft in Bagdad zu stürmen. Es ist eine Demonstration ihrer Macht im Irak.

Ob in Chile, Hongkong, Frankreich, Libanon oder dem Sudan: 2019 gingen Millionen gegen die Mächtigen auf die Strasse. Die Bewegungen haben einiges gemeinsam.

Millionen demonstrieren, Langzeitpräsidenten müssen abtreten, und dennoch bleiben viele Forderungen unerfüllt. Ein Blick auf die prägendsten Ereignisse der globalen Demonstrationswelle.

Die «Operation Friedensquell» in Nordsyrien genoss in der Türkei breite Unterstützung. Bei der geplanten Militärhilfe für Libyen ist das anders.

Die prominente Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina spricht zum 20. Jahrestag der ersten Amtsübernahme Wladimir Putins von einer Vernichtung der zivilgesellschaftlichen Organisationen in Russland.

Weltweit wachsen über 400 Millionen Kinder in Konfliktgebieten auf. Zehntausende werden Opfer von Gewalt, Millionen können nicht zur Schule gehen.

Die Deutschen streiten sich, mal wieder, übers Krachen. Silvestertradition hin oder her, Böllerei ist sicherheitsgefährdend und umweltschädlich. Ein Verbot ist trotzdem keine Lösung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verspricht in ihrer Neujahrsansprache der jüngeren Generation trotz ihres Alters weiterhin alles zu tun, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen. Damit reagiert sie vermutlich auf den umstrittenen Grosseltern-Tweet der Bewegung «Fridays for Future».

Mit zwei Monaten Verspätung hat die Wahlbehörde die Resultate der Präsidentschaftswahl bekanntgegeben. Es droht eine Pattsituation. Als wahre Gewinner könnten sich die Taliban herausstellen.

Russlands Präsident hat eine neue Obsession: Bei jeder Gelegenheit beschwert er sich über die «verzerrte» westliche Sicht auf die Ereignisse, die zum Zweiten Weltkrieg führten. Auf dünner Faktenbasis versucht der Kremlchef, die Sowjetunion von jeglicher Verantwortung reinzuwaschen.

Die umstrittene Arbeitsmarktreform wird aufgehoben – Katalonien soll mehr Kompetenzen erhalten

Ankara will den Fall der mit ihr verbündeten international anerkannten Regierung verhindern. Mehrere hundert Syrer sollen bereits in Libyen im Einsatz sein.

Die US-Regierung schreibt Hizbullah-Milizen Angriffe zu und verübt Vergeltungsschläge im Irak und in Syrien. Die mit den Amerikanern verbündete irakische Regierung sieht nun ihre Souveränität verletzt und protestiert scharf.

Zwei in Russland festgenommene Männer sollen Vorbereitungen zu einem Terroranschlag gestanden haben. Die politische Botschaft hinter der erfolgreichen Geheimdienstaktion kommt den Behörden gelegen.

Die chinesische Verfassung gewährt eigentlich Religionsfreiheit. In Tat und Wahrheit müssen Gläubige mit Verfolgung rechnen.

Haiti dreht sich weiter im Teufelskreis aus Armut, Gewalt und politischer Krise. Zivilgesellschaft, Opposition und Wirtschaft wollen einen Regimewechsel erzwingen.

Der italienische Ministerpräsident hat während fast drei Stunden Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Der Januar wird für seine wacklige Koalition zum Schlüsselmonat.

Eine aussenpolitische Grossmacht soll die EU endlich werden, fordert die neue Kommission. Das ist plausibel, will sich die Staatengemeinschaft gegenüber China, Russland und den USA behaupten. Schade nur, dass man sich in fast allen strategischen Entscheidungen uneins ist.

Es wäre eine Premiere in Europa. Österreich dürfte bald eine schwarz-grüne Regierung erhalten.

Der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung in Italien gibt derzeit eine hilflose Figur ab. Nun kämpft der 33-Jährige um seine politische Karriere.

Nach einer schlechten Ernte und den Verheerungen des Kriegs drohten im Winter vor hundert Jahren Tausende von Kindern im Osten Österreichs zu verhungern. Die vom späteren Präsidenten Herbert Hoover geleitete amerikanische Ernährungshilfe wurde zu einer logistischen Mammutaufgabe.

Was lange unerreichbar schien, ist nun plötzlich problemlos möglich: Das britische Parlament hat heute mit grosser Mehrheit dem Austrittsvertrag von Boris Johnson zugestimmt. Was bedeutet das, und wie geht es weiter?

Der britische Premierminister will die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen bis Ende 2020 über die Runden bringen. Eine Verlängerung der elfmonatigen Übergangsfrist ab Februar soll deshalb per Gesetz ausgeschlossen werden.

Am 1. Januar tritt in Kalifornien ein neues Gesetz zum Schutz der Privatsphäre in Kraft – das bisher schärfste in Amerika. Vorbild für das neue Gesetz war die europäische Datenschutz-Grundverordnung.

In Los Angeles lebt die grösste iranische Diaspora der Welt. Hier zeigt sich, wie ein säkulares Iran aussehen könnte. Doch die Bewohner geraten zunehmend ins Spannungsfeld zwischen Washington und Teheran.

Der vorsitzende Richter des Supreme Court, John Roberts, waltet über den bevorstehenden Prozess gegen Donald Trump im Senat. In einem von Parteipolitik vergifteten Washington muss er versuchen, das öffentliche Ansehen und die Unabhängigkeit der Judikative zu verteidigen.

Die Gewalt ist abgeflaut und der Weg zu Neuwahlen geebnet – Evo Morales bleibt ein Unsicherheitsfaktor.

Im Westen Nepals gelten Frauen und Mädchen während ihrer Blutungen als unrein und sind deshalb angehalten, jeden Monat einige Tage abseits von Haus und Hof in einer sogenannten Menstruationshütte zu verbringen. Das hat regelmässig tragische Folgen.

In Mauretanien gibt es fast so viele Kamele wie Menschen. Trotzdem hat die EU dem Wüstenstaat kürzlich 250 weitere gespendet. Der Spott liess nicht auf sich warten.

Jahrzehntelang durften Frauen in Iran nicht in Fussballstadien. Inzwischen dürfen auch sie ihren Lieblingsmannschaften zujubeln – dank einer Frau, deren tragisches Schicksal selbst das Regime bewegte.

Ehepaare in einem nordostindischen Gliedstaat müssen sich künftig genau überlegen, ob sie ein drittes Kind bekommen wollen: Von 2021 an dürfen Eltern mit mehr als zwei Kindern in Assam keine Beamtenposten mehr bekleiden.

Die Rolle des Geldes in der Politik ist ein heikles Thema, auch für die amerikanischen Präsidentschaftsbewerber. Doch was hat ein luxuriöser Weinkeller in Kalifornien damit zu tun?

Am Sonntag wurde bestätigt, dass bei den Luftangriffen gegen die terroristische Organisation al-Shabab in Somalia amerikanische Drohnen eingesetzt wurden. Die Angriffe waren offenbar eine Reaktion auf den Bombenanschlag in der Hauptstadt Mogadiscio.

Erstmals halten Iran, Russland und China ein gemeinsames Seemanöver ab. Das ist vor allem eine Botschaft an die Amerikaner.

Der westafrikanische IS-Ableger Iswap bekannte sich zu dem Anschlag mit sieben Toten vom Dienstag auf ein Militärlager, aber nicht zu dem Anschlag am selben Tag in der nahegelegenen Stadt Arbinda mit 35 zivilen Todesopfern. In Burkina Faso, wurden nach offiziellen Angaben in der Weihnachtszeit über 100 Menschen getötet.

Ende November hatten die Türkei und die Regierung in Tripolis ein Abkommen zur Sicherheits- und Militärkooperation geschlossen. Das erlaubt es der Türkei laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, militärische Ausbilder und Berater zu schicken. Erdogan will sich Anfang Januar die Erlaubnis zur Entsendung von Soldaten vom Parlament holen.

Ein Einbürgerungsgesetz, das Muslime diskriminiert, versetzt Indien in Aufruhr. Der Hindu-nationalistische Regierungschef versucht die Proteste mit einer doppelten Strategie in den Griff zu bekommen.

Immer wieder werden Boote aus Nordkorea von der Küstenwache festgesetzt oder an japanischen Küsten angeschwemmt, oft mit sterblichen Überresten an Bord. Beobachter vermuten, dass sich nordkoreanische Fischer wegen hoher Fangquoten zu weit aufs offene Meer wagen.

Nordkorea diskutiert kurz vor dem Jahresende die künftige Sicherheitspolitik auf höchster Parteiebene. Eine mögliche Neuorientierung könnte sich auch auf die Verhandlungen mit Amerika über die nukleare Abrüstung auswirken.

80 Prozent des von Japan importierten Erdöls werden durch die Strasse von Hormuz verschifft. Darum ist für Tokio die freie Schifffahrt dort eminent wichtig. Doch es will es sich auch mit Teheran nicht verscherzen.

Hongkong kommt seit mehr als vier Monaten nicht zur Ruhe. Den Protesten vorausgegangen war ein Mord in Taiwan – doch die Sonderverwaltungszone kann gegen den jungen Hongkonger, der mutmasslich seine schwangere Freundin umgebracht hatte, nicht juristisch vorgehen.

Der Nachfolger der jetzigen Regierungschefin Carrie Lam könnte bis März ernannt werden und den Rest ihrer Amtszeit bis 2022 übernehmen.

Apple hat eine App aus seinem Angebot entfernt, mit der Demonstranten in Hongkong die Bewegungen der Polizei verfolgen. Aktivisten, Behörden und pekingtreue Kreise tragen ihren Konflikt auch in der digitalen Welt aus – oft mit überraschenden Methoden.

Der Journalist George F. Will veröffentlicht ein Buch über die Konservativen in den Vereinigten Staaten. Der amtierende US-Präsident Donald Trump kommt darin nicht ein einziges Mal vor. Will, der lebenslange Verfechter klassisch konservativer Werte, gibt damit ein unmissverständliches Statement ab.

Wie die Stasi die Regierungen von Adenauer bis Kohl bespitzelt hat

Unter dem ebenso ungeduldigen wie skrupellosen Kronprinzen Mohammed bin Salman verändert sich Saudiarabien. Eine deutsche Reporterin erzählt von ihren Erfahrungen in dem Land um Umbruch und beschreibt die Zerrissenheit der vom Wandel Betroffenen.

Eine kritische Bilanz hundert Jahre nach der Gründung des südslawischen Staates

Vernon Bogdanor liefert Bausteine für eine endlich kodifizierte Verfassung für Grossbritannien. Nach dem EU-Austritt hält er dies für unbedingt nötig.

Im April 1978 ergriffen afghanische Kommunisten die Macht im Land. Der Putsch war der Prolog zum sowjetischen Einmarsch eineinhalb Jahre später – und damit zu Chaos und Gewalt, die bis heute kein Ende nehmen.

Bevor der Präsident aus dem Land geflüchtet war, stürmten Demonstranten in Ouagadougou das staatliche Fernsehen. Das Bild aus dem Nachrichtenstudio wirkt wie ein Denkmal der Strassenrevolution.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Es begann eine Geschichte von radikalen Experimenten und Hungersnöten, von marktwirtschaftlichen Reformen und Massakern. Heute fordert eine hoch technologisierte Diktatur die westlichen Demokratien heraus.

Vor 100 Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, lagen die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in der schottischen Bucht Scapa Flow fest. Weil sie den Briten nicht in die Hände fallen sollten, wurde Scapa Flow zu ihrer letzten Ruhestätte.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Nach der schweren Niederlage bei den Unterhauswahlen will sich die Labour Party neu orientieren. Das ist schwierig, denn Boris Johnsons Tories werden die Sympathien der Arbeiterschichten in der Provinz nicht leichtsinnig verspielen.

Dmitri Bykow ist der wohl berühmteste und mit zehn Romanen und fünfzehn Lyrikbänden gewiss aktivste Autor der russischen Gegenwartsliteratur. Er sieht sich als Teil des zivilgesellschaftlichen Russland, für das er seine Stimme erhebt.

Nordkorea wird sich nach den Worten seines Machthabers Kim Jong Un nicht mehr an das Moratorium für Atomversuche und Tests von Interkontinentalraketen halten. "Es gibt keinen Grund für uns, sich länger einseitig an die Verpflichtungen gebunden zu fühlen."

Der monatelange Konflikt zwischen den USA und dem Iran schaukelt sich nun im Krisenland Irak gefährlich hoch: Nach einem US-Luftangriff auf pro-iranische Milizen im Irak stürmten am Dienstag tausende Demonstranten das massiv gesicherte US-Botschaftsgelände in Bagdad.

Ein Gericht in der von Huthi-Rebellen kontrollierten jemenitischen Hauptstadt Sanaa hat den ins Exil geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi und weitere Amtsträger zum Tode verurteilt.

Am Silvesterabend ist es in Hongkong zu vereinzelten Protestaktionen gekommen. Doch war die Lage weitgehend ruhig. In mehreren Bezirken formten Demonstranten Menschenketten und forderten Passanten auf, sich einer grossen Demonstration am Neujahrstag anzuschliessen.

Die Silvesternacht hat für viele Erdenbürger bereits begonnen und die ersten Pazifikstaaten sind bereits im Jahr 2020 angekommen. Wie die ersten Länder feiern, sehen Sie im Video.

Im Irak haben mehrere tausend Demonstranten am Dienstag die US-Botschaft in Bagdad angegriffen. Unter den Menschen, die sich vor dem Gebäude versammelten, waren auch zahlreiche Kämpfer von Milizen und einige ihrer Anführer.

Die Buschbrände im Südosten Australiens nehmen immer dramatischere Ausmasse an und haben möglicherweise über einem Dutzend Menschen das Leben gekostet. Im Staat Victoria flüchteten Tausende Urlauber an den Strand, um Schutz vor dem herannahenden Flammenmeer zu suchen.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat führende Funktionäre der regierenden Arbeiterpartei auf eine "militante" Linie eingeschworen. Er rief sie zur Vorbereitung militärischer Massnahmen für die nationale Sicherheit auf.

Eine in Sri Lanka wegen angeblicher Falschaussagen zu einer möglichen Entführung festgenommene Mitarbeiterin der Schweizer Botschaft ist wieder auf freiem Fuss. Die Frau wurde am Montag gegen eine Kaution freigelassen, wie lokale Medien berichteten.

Wird wirklich alles immer schlimmer? Überhaupt nicht, sagen die Statistiken. Der Menschheit geht es so gut wie nie zuvor. Ein Jahresrückblick von Auslandredaktor Samuel Schumacher.

Die russische Justiz hat zwei Männer in Untersuchungshaft genommen, die einen Anschlag während der Neujahrsfeiern in St. Petersburg geplant haben sollen. Ein Gericht der Stadt verhängte am Montag die U-Haft für die beiden Russen im Alter von 22 und 23 Jahren.

Nach umstrittener Grosseltern-Äusserung der Klimabewegung: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verspricht der jüngeren Generation trotz ihres fortgeschrittenen Alters einen entschiedenen Kampf gegen den Klimawandel.

In Österreich zeichnet sich ein Ende der Koalitionsverhandlungen mit einem Erfolg für die Grünen ab. Die Ökopartei soll in der Regierung mit der konservativen ÖVP vier Ministerien erhalten.

Die Terrormiliz Al-Shabaab hat sich am Montagabend als Urheberin des Anschlags mit mindestens 83 Toten vom Wochenende in der somalischen Hauptstadt Mogadischu zu erkennen gegeben. Die islamischen Fanatiker gefallen sich in der Rolle als Vollstrecker von Allahs Wille.

Die Mitte Monat festgenommene Angestellte der Schweizer Botschaft ist auf Kaution entlassen worden.

In einem Interview mit der BBC äusserte Greta Thunbergs Vater Bedenken, was die Klimabewegung und der Hass vieler Menschen gegen seine Tochter für einen Einfluss auf sie habe.

Rund um ein Café nahe dem Checkpoint Charlie im Zentrum Berlins ist es am Montagmittag zu einem grösseren Polizeieinsatz gekommen. Der Grund dafür war zunächst unklar.

2019 war das heisseste Jahr in Russland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: In Moskau lagen die Temperaturen im Jahresdurchschnitt bei 7,6 bis 7,7 Grad Celsius und damit um 0,3 Grad über dem bisherigen Rekord.

Der frühere Regierungschef des ostdeutschen Bundeslandes Brandenburg, Manfred Stolpe, ist tot. Er starb in der Nacht zum Sonntag im Alter von 83 Jahren, wie die Staatskanzlei Brandenburg am Montag mitteilte.

Nach US-Luftschlägen auf schiitische Milizen im Irak und in Syrien hat der Iran die Luftangriffe scharf verurteilt. Die USA sollten die territoriale Integrität und die Souveränität des Iraks respektieren, sagte Aussenamtssprecher Abbas Mussawi am Montag.