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Der italienische Serie-A-Klub Fiorentina findet Ersatz für den vor zwei Tagen entlassenen Vincenzo Montella.

Der Schweizer Goalie Gregor Kobel erhält beim VfB Stuttgart einen neuen Trainer. Der Dritte der 2. Bundesliga trennt sich nach dem Ende der Hinrunde von Tim Walter.

Gesamtweltcupsieger Johannes Thingnes Bö gehört wie erwartet nicht zum norwegischen Aufgebot für die beiden Biathlon-Weltcups in Oberhof und Ruhpolding.

Der Schweizer Exploit im Parallel-Riesenslalom von Alta Badia bleibt aus. Justin Murisier wird als bester Swiss-Ski-Athlet Achter. Der Norweger Rasmus Windingstad feiert seinen ersten Weltcupsieg.

Der Chef des US-Luftfahrtriesen Boeing, Dennis Muilenburg, tritt im Zuge der Krise um den Flugzeugtyp 737 Max zurück. Das teilte der Konzern am Montag in Chicago mit.

Notre-Dame bleibt dunkel: Zum ersten Mal seit über 200 Jahren wird es an Weihnachten keine Messe in der Pariser Kathedrale geben, die vor gut acht Monaten von einem Brand schwer verwüstet wurde.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist zu einem persönlichen Gespräch mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin bereit. «Wenn der Rahmen stimmt, würde ich mich mit Präsident Putin treffen», sagte Stoltenberg in einem Interview der Nachrichtenagentur DPA.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist zu einem persönlichen Gespräch mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin bereit. «Wenn der Rahmen stimmt, würde ich mich mit Präsident Putin treffen», sagte Stoltenberg in einem Interview der Nachrichtenagentur DPA.

Was ist nur aus Eintracht Frankfurt geworden? In vielen Begegnungen 2019 begeistert die Mannschaft von YB-Meistercoach Adi Hütter, am Ende des Jahres geht es aber steil bergab.

Mit einer Zugfahrt auf Russlands längster Brücke hat Präsident Wladimir Putin den Bahnverkehr zur Halbinsel Krim freigegeben. Das Staatsfernsehen zeigte am Montag in einer Livesendung, wie Putin beim Lokführer in der Kabine stand. «Pojechali» - «Los geht's», sagte er.

Die Belgierin Kim Clijsters will am Turnier im mexikanischen Monterrey Anfang März auf die WTA-Tour zurückkehren. Dies gibt die 36-Jährige per Video in den sozialen Medien bekannt.

China, Südkorea und Japan sind besorgt über eine Verschärfung der Spannungen im Atomkonflikt mit Nordkorea. Sie appellieren an die USA, den Dialog fortzusetzen.

Der Formel-1-Rennstall Ferrari verlängert den Vertrag mit seinem monegassischen Fahrer Charles Leclerc (22) vorzeitig bis zum Ende der Saison 2024.

Vier Tage nach der Vereidigung des neuen algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune ist der langjährige Generalstabschef Ahmed Gaid Salah gestorben. Das Staats-TV übertrug am Montag eine Erklärung des Präsidialamtes, nach der der 79-Jährige einem Herzinfarkt erlag.

Der grausame Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi hat Saudi-Arabien international über Monate viel Kritik eingebracht - nun hat ein Gericht in dem Königreich fünf Angeklagte in dem Fall zum Tode verurteilt.

Ein Brand in einem Lagerhaus in der indischen Hauptstadt Neu Delhi hat mindestens neun Menschen das Leben gekostet. Zehn weitere seien verletzt worden, teilte Feuerwehrchef Atul Garg am Montag mit.

Laut Bibel sahen drei Weise aus dem Morgenland einen Stern aufgehen und folgten ihm. So fanden sie den Stall in Bethlehem mit dem Jesuskind in der Krippe. Was das Dreiergespann gesehen haben könnte, beschäftigt Forscher schon seit Jahrhunderten.

Die San Jose Sharks mit Timo Meier schlittern in der NHL immer tiefer in die Krise. Der Halbfinalist der letzten Playoffs kassiert beim 1:3 gegen die Vegas Golden Knights eine weitere Niederlage.

Titelverteidiger Toronto Raptors gelingt in der Nacht auf Montag eine bemerkenswerte Aufholjagd. Die Kanadier holen gegen die Dallas Mavericks einen 30-Punkte-Rückstand auf und siegen mit 110:107.

Zwei Wochen nach dem Ausbruch eines neuseeländischen Vulkans ist ein weiterer Mensch seinen Verletzungen erlegen. Damit stieg die Zahl der Toten offiziell auf 17, wie die Polizei Neuseelandes am Montag mitteilte.

Unter dem Druck des Handelskriegs mit den USA öffnet China die Türen zu seinem Markt ein Stück weiter. Zum Jahresanfang senkt die zweitgrösste Volkswirtschaft die Zölle für Importe im Wert von einigen hundert Milliarden Euro.

Der neunte Film der «Star Wars»-Reihe ist weniger erfolgreich als seine Vorgänger-Versionen gestartet. An seinem ersten Wochenende lockte das Werk deutlich weniger Fans in die Kinos als zwei seiner Vorgänger.

Nach einem Schiffsunfall vor den Galápagos-Inseln haben die Behörden eine Naturkatastrophe nach eigenen Angaben verhindert: Die Ausbreitung von Dieselkraftstoff aus dem sinkenden Schiff sei «unter Kontrolle», teilte Ecuadors Regierung am Sonntag mit.

Italiens Industrieminister Stefano Patuanelli sieht trotz US-Warnungen keinen Grund, den chinesischen Telekomkonzern Huawei beim Aufbau des 5G-Netzwerks des Landes auszuschliessen. Er könne bei entsprechenden Schutzvorrichtungen keine Sicherheitsbedenken erkennen.

Im dritten Meisterschaftsspiel in Folge erreicht Real Madrid nur ein Unentschieden. Im Heimspiel gegen Athletic Bilbao spielt Real 0:0 - wie vier Tage vorher im nachgeholten Clásico in Barcelona.

Nach dem Rücktritt des linken Präsidenten Evo Morales hat Bolivien eine Kehrtwende in den Beziehungen zu Venezuela vollzogen. Die Übergangsregierung des Andenlandes trat der sogenannten Lima-Gruppe bei, wie das Aussenministerium am Sonntag mitteilte.

Bei einer Massenkarambolage im Weihnachtsreiseverkehr im US-Bundesstaat Virginia sind 63 Fahrzeuge ineinander gekracht. 35 Menschen mussten laut Polizei am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) ärztlich behandelt werden.

Tausende Menschen haben bei Protesten in Bagdad und anderen Teilen des Iraks die Ernennung eines unabhängigen Regierungschefs gefordert.

Beat Feuz hat sich im Super-G von Val Gardena an der linken Hand verletzt. In Bormio will der Emmentaler nächste Woche trotzdem starten.

Zum Auftakt der Vierschanzentournee am 29. Dezember in Oberstdorf werden die Schweizer Farben durch ein Quartett vertreten.

Der algerische Armeechef General Ahmed Gaid Salah zog im Hintergrund die Fäden. Die Opposition sah in ihm ihren mächtigsten Widersacher. Am Montag ist Salah einem Herzinfarkt erlegen.

Mit zwei Monaten Verspätung hat die Wahlbehörde die Resultate der Präsidentschaftswahl bekanntgegeben. Es droht eine Pattsituation. Als wahre Gewinner könnten sich die Taliban herausstellen.

Dass während der Festtage etwas Normalität zurückkehrt, bleibt ein frommer Wunsch der Regierung. Die streikenden Eisenbahner geben ihre Opposition gegen die Rentenreform nicht auf. Dabei will selbst der Präsident auf einige Privilegien verzichten.

Hundert Jahre nach der abenteuerlichen Besetzung der heute kroatischen Hafenstadt Rijeka durch italienische Freischärler ist ein Geschichtsstreit entbrannt. Italien und Kroatien bezichtigen sich gegenseitig der Verharmlosung vergangenen Unrechts.

Der 40-jährige Eritreer mit Wohnsitz im Kanton Zürich soll zur Tatzeit im vergangenen Juli eine schizophrene Psychose erlitten haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Durchführung eines Sicherungsverfahrens beantragt.

Zum Ärger der Ukraine und der EU gibt es erstmals seit fünf Jahren wieder eine Zugverbindung auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Trotz internationalen Protests gegen Russlands Annexion hat Kremlchef Putin nun die längste Brücke Europas auch für den Bahnverkehr freigegeben.

Er schuf Weltliteratur, war ein Schürzenjäger, Kriegsheld und Populist. Mit seinem anarchischen Freistaat Fiume wurde Gabriele d’Annunzio zum Choreografen des Faschismus.

Unter dem Druck des Kremls sieht sich die Führung in Minsk gezwungen, neue Vereinbarungen mit Moskau abzuschliessen. Dies weckt Widerstand in der sonst politisch stark kontrollierten weissrussischen Öffentlichkeit.

Mehr als ein Jahr nach der Ermordung von Jamal Kashoggi hat ein saudisches Gericht das Urteil gegen elf Tatverdächtige gesprochen. Die mutmasslichen Drahtzieher sind nicht dabei.

Die Anklage des Präsidenten ist die gerechtfertigte Folge des Machtmissbrauchs in der Ukraine-Affäre. Die Verteidigungslinie der Republikaner ist heuchlerisch, doch auch die Demokraten haben ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Ehepaare in einem nordostindischen Gliedstaat müssen sich künftig genau überlegen, ob sie ein drittes Kind bekommen wollen: Von 2021 an dürfen Eltern mit mehr als zwei Kindern in Assam keine Beamtenposten mehr bekleiden.

Die USA machen sich darauf gefasst, dass das Kim-Regime nach zwei Jahren erstmals wieder eine Interkontinentalrakete zündet. Ein solcher Test würde den Atomstreit anheizen und Präsident Trumps Gipfeldiplomatie entlarven.

Sind die in Kanada geborenen Nachkommen ausländischer Spione Staatsbürger? Die Frage beschäftigte jahrelang die kanadischen Gerichte – und inspirierte eine Fernsehserie.

Das syrische Regime hat eine neue Offensive auf die letzte Bastion der Aufständischen gestartet. Deren Schutzmacht, die Türkei, sieht zu.

In Rumänien hat sich in den letzten zwanzig Jahren eine Bürgergesellschaft gebildet, die sich für Rechtsstaat und Demokratie einsetzt. Das hat auf paradoxe Weise mit der «halben Revolution» gegen Ceausescu zu tun.

Kein Umsturz in Osteuropa erfolgte schneller, keiner forderte mehr Todesopfer, und keiner wirft bis heute so viele Fragen auf. Dieser Tage jähren sich die dramatischen Ereignisse zum 30. Mal.

Die rechte Präsidentin zog mit dem Amtsbonus, ihr linker Herausforderer mit dem Versprechen von Normalität ins Rennen. Etwas überraschend hat nun der Sozialdemokrat Milanovic die Nase vorne. Die konservative Grabar-Kitarovic setzt ihre Hoffnungen in die Stichwahl.

Die Präsidentenwahl in Afghanistan sollte dem künftigen Präsidenten ein stabiles Mandat verschaffen, auch für mögliche Verhandlungen mit den Taliban. Doch nach wochenlangen erbitterten Kontroversen über umstrittene Stimmen bringt sie vielmehr neue Unruhe.

Seit 2014 sind die Fronten zwischen der NATO und Moskau wegen Meinungsverschiedenheiten über die Ukraine verhärtet. Bei einem Interview in Brüssel sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nun, er sei grundsätzlich zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten bereit.

Mitten in Moskau hat am Donnerstagabend ein Schütze mindestens eine Person getötet und mehrere verletzt. Der Ort des Geschehens direkt am Hauptsitz des Inlandsgeheimdienstes FSB hat grosse Symbolkraft. Mögliche Motive deuten sich erst an.

Mit der Ansprache der Queen hat die Arbeit des neuen britischen Parlaments begonnen. Premierminister Johnson will seine grosse Macht auch nutzen, um sich mehr Kompetenzen zu geben.

Die amerikanische und die russische Militärführung wollen die Risiken von unbeabsichtigten Zusammenstössen vermindern. Diesem Zweck dient ein Gesprächsfaden auf hoher Ebene, der nun erstmals in der Schweiz weitergepflegt wurde.

Was lange unerreichbar schien, ist nun plötzlich problemlos möglich: Das britische Parlament hat heute mit grosser Mehrheit dem Austrittsvertrag von Boris Johnson zugestimmt. Was bedeutet das, und wie geht es weiter?

Der britische Premierminister will die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen bis Ende 2020 über die Runden bringen. Eine Verlängerung der elfmonatigen Übergangsfrist ab Februar soll deshalb per Gesetz ausgeschlossen werden.

Amerikanische Ermittler haben über 230 Mitglieder einer Strassengang in in New York, Baltimore und in El Salvador festgenommen. Durch einen koordinierten Polizeieinsatz konnten sieben Mordanschläge vereitelt werden.

Mit der Unterzeichnung des Verteidigungshaushalts 2020 durch Präsident Trump ist auch der Weg frei für die Schaffung einer neuen «Space Force». Sie soll die Vorherrschaft der USA im All verteidigen. Der Weltraum sei eine «neue Kriegsfront», sagte Trump.

Die Anklage gegen Präsident Trump wird von den demokratischen Kontrahenten einhellig unterstützt. In der neusten Fernsehdebatte griff die linke Senatorin Warren ihren parteiinternen Widersacher Buttigieg heftig an.

Vor den Weihnachtsferien haben die Politiker in Washington zum Impeachment von Präsident Trump nochmals Vollgas gegeben. Neue Ränkespiele sind garantiert.

Die Rolle des Geldes in der Politik ist ein heikles Thema, auch für die amerikanischen Präsidentschaftsbewerber. Doch was hat ein luxuriöser Weinkeller in Kalifornien damit zu tun?

Englands grösstes Freilichtmuseum versetzt einen zurück in die Lebenswelt von Arbeitern in den Frühzeiten der Industrialisierung. Stärker als jeder optische Reiz ist jedoch der Geruch von Kohle – er lässt sogleich Erinnerungen an früher hochkommen.

Niemand wurde 2019 so oft in die grossen deutschen Fernsehsendungen eingeladen wie die Vorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock. Für liberale und konservative Kritiker des öffentlichrechtlichen Rundfunks ist diese Nachricht eine Steilvorlage. Doch sie sollten sich nicht allzu sehr aufregen. Die Macht der Talkshows wird überschätzt.

In internationalen Ratings über die Lebensqualität von Grossstädten schneidet Moskau regelmässig schlecht ab. Die Stadtherren fühlen sich missverstanden – und glauben die Lösung auf dem Weg zu einem besseren Image gefunden zu haben.

Ein hoher französischer Uno-Vertreter wird wegen eines Versprechers aus Mali hinausgeworfen. Die Überreaktion zeigt, wie sehr die Nerven im Sahel blankliegen, zeugt aber auch von Heuchelei.

Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bekanntgab, hat Israel Raketen auf Positionen der syrischen Regierungsseite sowie des Iran in Syrien abgeschossen. Mindestens zwei seien eingeschlagen, eine dritte sei von der syrischen Armee abgeschossen worden.

Seit der Tötung eines ranghohen Kommandeurs der Organisation Islamischer Jihad im Gazastreifen durch israelische Kräfte verschärft sich die Lage in der Region, die Anzahl gegenseitiger Angriffe steigt.

Am 19. Dezember 2018 begannen in einer kleinen Stadt im Sudan die Strassenproteste, die zur Absetzung des Langzeitherrschers Bashir führen sollten. Ein Blick zurück auf ein Jahr voller Wut, Hoffnung und Zweifel.

Die Kurden in Syrien geben eigene Schulbücher heraus, erheben Steuern und sorgen für Strom und Wasser. Der türkische Präsident ist nicht der Einzige, dem das nicht passt.

Bei den folgenschwersten Buschbränden der jüngeren Geschichte in Australien sind bis Sonntag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Eine Fläche so gross wie Belgien ist abgebrannt.

Macaus Wirtschaft hat sich seit der Rückgabe an das chinesische Festland vor zwanzig Jahren gut entwickelt. Die Abhängigkeit vom Festland und die Immobilienpreise in der Stadt geben jedoch Anlass zur Sorge.

Das Ampatuan-Massaker gilt als das skrupelloseste Verbrechen auf den Philippinen und als brutalster politischer Massenmord. Nun wurden die Verantwortlichen zu langen Gefängnisstrafen verurteilt. Unter ihnen sind mehrere Vertreter eines mächtigen Clans.

Vor zwanzig Jahren ging die ehemalige portugiesische Kolonie an China zurück. Trotz den historischen Parallelen zu Hongkong ist es in Macau ruhig. Doch auch hier entsteht langsam eine eigene Identität.

Hongkong kommt seit mehr als vier Monaten nicht zur Ruhe. Den Protesten vorausgegangen war ein Mord in Taiwan – doch die Sonderverwaltungszone kann gegen den jungen Hongkonger, der mutmasslich seine schwangere Freundin umgebracht hatte, nicht juristisch vorgehen.

Der Nachfolger der jetzigen Regierungschefin Carrie Lam könnte bis März ernannt werden und den Rest ihrer Amtszeit bis 2022 übernehmen.

Apple hat eine App aus seinem Angebot entfernt, mit der Demonstranten in Hongkong die Bewegungen der Polizei verfolgen. Aktivisten, Behörden und pekingtreue Kreise tragen ihren Konflikt auch in der digitalen Welt aus – oft mit überraschenden Methoden.

Der Journalist George F. Will veröffentlicht ein Buch über die Konservativen in den Vereinigten Staaten. Der amtierende US-Präsident Donald Trump kommt darin nicht ein einziges Mal vor. Will, der lebenslange Verfechter klassisch konservativer Werte, gibt damit ein unmissverständliches Statement ab.

Wie die Stasi die Regierungen von Adenauer bis Kohl bespitzelt hat

Unter dem ebenso ungeduldigen wie skrupellosen Kronprinzen Mohammed bin Salman verändert sich Saudiarabien. Eine deutsche Reporterin erzählt von ihren Erfahrungen in dem Land um Umbruch und beschreibt die Zerrissenheit der vom Wandel Betroffenen.

Eine kritische Bilanz hundert Jahre nach der Gründung des südslawischen Staates

Vernon Bogdanor liefert Bausteine für eine endlich kodifizierte Verfassung für Grossbritannien. Nach dem EU-Austritt hält er dies für unbedingt nötig.

Bevor der Präsident aus dem Land geflüchtet war, stürmten Demonstranten in Ouagadougou das staatliche Fernsehen. Das Bild aus dem Nachrichtenstudio wirkt wie ein Denkmal der Strassenrevolution.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Es begann eine Geschichte von radikalen Experimenten und Hungersnöten, von marktwirtschaftlichen Reformen und Massakern. Heute fordert eine hoch technologisierte Diktatur die westlichen Demokratien heraus.

Vor 100 Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, lagen die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in der schottischen Bucht Scapa Flow fest. Weil sie den Briten nicht in die Hände fallen sollten, wurde Scapa Flow zu ihrer letzten Ruhestätte.

Am 17. März 1959 musste der Dalai Lama seine tibetische Heimat wohl für immer verlassen. Er entkam dem chinesischen Militär nur knapp. Für Peking ist der Dalai Lama auch sechzig Jahre danach die Personifikation des bösen Separatisten.

Sinn und Zweck der Idee der europäischen Integration ist es, Monopole zu brechen oder Monopolstellungen zu verhindern. Eine Sphäre ist davon verschont geblieben: Die politischen Parteien, welche die EU tragen, sind nach wie vor national verfasst.

Nach der schweren Niederlage bei den Unterhauswahlen will sich die Labour Party neu orientieren. Das ist schwierig, denn Boris Johnsons Tories werden die Sympathien der Arbeiterschichten in der Provinz nicht leichtsinnig verspielen.

Im Fall der 2014 abgeschossenen Boeing der Malaysia Airlines hat das internationale Ermittlerteam erstmals vier Verdächtige benannt. Ihnen soll 2020 der Prozess gemacht werden – allerdings wohl in Abwesenheit, da Russland sie kaum ausliefert.