Schlagzeilen |
  
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||   

Ein Unbekannter hat in der deutschen Grossstadt Köln einem Karnevalisten von hinten einen Kabelbinder um den Hals gelegt und fest zugezogen. Ein Arzt im Sanitätszelt befreite den 22-Jährigen von dem Plastikband, wie die Polizei am Montagabend mitteilte.

Bei einem Erdbeben im Südosten Frankreichs sind am Montag vier Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Nach Angaben des französischen Zivilschutzes wurden rund 50 Häuser beschädigt. Drei Reaktoren eines Atomkraftwerkes wurden vorübergehend heruntergefahren.

Einen Tag nach seinem Rücktritt als Präsident Boliviens hat Evo Morales nach Angaben der mexikanischen Regierung offiziell um Asyl in Mexiko gebeten. Sein Land werde Morales Asyl gewähren, teilte Mexikos Aussenminister Marcelo Ebrard am Montag mit.

Deutsche Kanzlerin Angela Merkel hält bei der Seenotrettung von Migranten die umstrittene Kooperation mit der libyschen Küstenwache für verbesserungswürdig. Die Ausbildung der Libyer sei deshalb «von grosser Bedeutung».

Der unter Mordverdacht stehende russische Historiker Oleg Sokolow sitzt seit Montag in Untersuchungshaft. Der 63-Jährige, hat gestanden, seine 24-jährige Geliebte getötet und zerstückelt zu haben.

In Indien wird ein Elefantenbulle zwangsumgesiedelt, der bei einer 24-stündigen Trampeltour fünf Dorfbewohner getötet hat. Der Elefant war im weiten Umkreis so gefürchtet, dass ihm der Name «Bin Laden» verliehen wurde.

Der aus Grossbritannien stammende Gründer der syrischen Rettungsorganisation Weisshelme ist in Istanbul tot aufgefunden worden. Deren Leiter Raid al-Salih bestätigte den Tod von James Le Mesurier der Deutschen Presse-Agentur, ohne Details zur Todesursache zu nennen.

Nach Roger Federer am Sonntag verliert auch Rafael Nadal sein Auftaktspiel an den ATP Finals in London. Der Weltranglistenerste unterliegt dem Titelverteidiger Alexander Zverev deutlich 2:6, 4:6.

Heftiger Schneefall hat in Chicago zu Hunderten Flugausfällen geführt. Der grösste internationale Flughafen O'Hare war am Montag besonders betroffen, wie das Luftverkehrsamt der Stadt im Nordosten der USA auf seiner Internetseite mitteilte.

In Warschau haben sich am Montag zehntausende Menschen am sogenannten Marsch der Unabhängigkeit beteiligt, zu dem die extreme Rechte seit zehn Jahren am 11. November aufruft.

Das Jüdische Museum Hohenems A beschäftigt sich in einer neuen Ausstellung mit dem Ende der Zeitzeugenschaft des Holocaust: Nur noch wenige Überlebende können aus eigener Erfahrung berichten. Übrig bleiben Bild- und Tondokumente.

Dominique Aegerter steht am Sonntag beim Saisonfinale in Valencia zum vorläufig letzten Mal am Start eines Moto2-Rennens.

Zum Auftakt seines zweitägigen Besuches in Athen hat sich der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping am Montagmorgen mit dem griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos getroffen.

Die konservative ÖVP und die Grünen in Österreich werden Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Nachdem die Grünen am Sonntag ihre Bereitschaft deutlich gemacht hatten, hat sich nun auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz vor Gesprächen für entsprechende Verhandlungen ausgesprochen.

Cristiano Ronaldo wird am Sonntag gegen die AC Milan für einmal ausgewechselt. Der Portugiese von Juventus Turin goutiert seinen vorzeitigen Abgang überhaupt nicht.

In Venedig müssen sich Einwohner und Touristen Gummistiefel besorgen: Nach heftigen anhaltenden Regenfällen ist die Lagunenstadt am Montag wieder mit Hochwasser konfrontiert gewesen. Eine Kombination von starkem Regen, Wind und Gezeiten ist die Ursache von acqua alta.

Adidas verlagert die erst vor wenigen Jahren gestartete hochautomatisierte Produktion von Turnschuhen aus nach Asien. Die so genannten Speedfactories im fränkischen Ansbach und in Atlanta würden spätestens im April kommenden Jahres geschlossen.

EZB-Direktor Benoit Coeure übernimmt nach seinem Ausscheiden bei der Euro-Notenbank bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine wichtige Funktion. Der Franzose soll dort das sogenannte BIS Innovation Hub leiten.

Die Aussichten für die Weltwirtschaft trüben sich weiter ein. Wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte, sinkt das von ihm erhobene Weltwirtschaftsklima im vierten Quartal von minus 10,1 auf minus 18,8 Punkte.

Weil er auf rassistische Beleidigungen von Fans reagiert, wird der Brasilianer Taison von Schachtjor Donezk mit einer Roten Karte bestraft.

Der Ex-Basler David Abraham wirft Freiburgs Trainer Christian Streich am Sonntag um. Dieser sagt, es sei alles okay.

Beim Backen eines Geburtstagskuchens für ihren Sohn ist eine Französin ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben verfing sich das Halstuch der 58-Jährigen in einer Küchenmaschine - die Frau wurde erwürgt.

Die New Jersey Devils kommen in der NHL zum fünften Sieg im 16. Spiel: Nico Hischier und Co. schlagen ihren Lieblingsgegner die Vancouver Canucks.

Wegen der seit Tagen wütenden Buschbrände in Australien hat der östliche Bundesstaat New South Wales für diese Woche den Notstand ausgerufen. Nach Angaben der Feuerwehr sind 40 der 60 Brände in der Region derzeit ausser Kontrolle.

Nach der Neuwahl in Spanien zeichnet sich weiter kein Ausweg aus der politischen Krise ab. Die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez wurden bei der Wahl am Sonntag zwar erneut stärkste Kraft, haben aber weiter keine ausreichende Mehrheit.

Nach landesweiten Massenprotesten gegen seine umstrittene Wiederwahl hat Boliviens Staatschef Evo Morales seinen Rücktritt verkündet. In einer TV-Rede sprach er daraufhin von einem Putsch gegen ihn.

Bei einem Verkehrsunfall mit einer Giraffe im südafrikanischen Krüger-Nationalpark sind am Sonntag vier Menschen verletzt worden, darunter offenbar ein Schweizer schwer. Ein Taxi-Bus war mit dem Tier kollidiert, das daraufhin auf einen Safari-Jeep stürzte.

Roger Federer zeigt sich nach der Niederlage gegen Dominic Thiem im Auftaktspiel an den ATP Finals in London enttäuscht. Und er weiss, dass er nun mit dem Rücken zur Wand steht.

In Hongkong ist es am Montag erneut zu schwerer Gewalt zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Bei den neuerlichen Protesten schoss ein Polizist einem vermummten Kundgebungsteilnehmer in die Brust. Dieser wurde schwer verletzt.

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat eine Reduzierung des CO2-Ausstosses bis 2050 auf null zugesagt. «Wir tun dies aus Überzeugung», sagte Qantas-Chef Alan Joyce in einer Erklärung und nannte den Klimawandel «real».

Einen Tag nach seinem Rücktritt als Präsident Boliviens hat Evo Morales nach Angaben der mexikanischen Regierung offiziell um Asyl in Mexiko gebeten. Sein Land werde Morales Asyl gewähren, teilte Mexikos Aussenminister Marcelo Ebrard am Montag mit.

Deutsche Kanzlerin Angela Merkel hält bei der Seenotrettung von Migranten die umstrittene Kooperation mit der libyschen Küstenwache für verbesserungswürdig. Die Ausbildung der Libyer sei deshalb "von grosser Bedeutung".

Evo Morales, 60, machte den Menschen in Bolivien Hoffnung, dass die korrupte Vergangenheit vorbei sei und das Land fairer, offener und reicher werde. Doch dann packte ihn die Machtgier. Statt Spitäler baute er Sportanlagen, statt auf die Sorgen der Armen zu hören, flog er mit dem Helikopter durchs Land. Das Resultat: Bolivien ist am Boden. Eine Schweizerin, die seit langer Zeit in Bolivien lebt, schildert, wie sie das Chaos vor Ort miterlebt.

Der Abgang von Boliviens Präsident Evo Morales könnte eine Tradition wieder beleben, die man für vergangen hielt: den Putsch des Militärs. Allerdings hat das Militär in Bolivien nicht die Macht ergriffen, wie das im 20. Jahrhundert in Südamerika Usus war, sondern nur einen Machtwechsel initiiert.

Chile, Ecuador, Venezuela, Haiti, Bolivien: In Lateinamerika ist der seit langem schwelende gesellschaftliche und politische Konflikt in offene Rebellion umgeschlagen.

Der aus Grossbritannien stammende Gründer der syrischen Rettungsorganisation Weisshelme ist in Istanbul tot aufgefunden worden. Deren Leiter Raid al-Salih bestätigte den Tod von James Le Mesurier der Deutschen Presse-Agentur, ohne Details zur Todesursache zu nennen.

Mehr Lehrstellen und mehr abgeschlossene Lehren: Das Departement für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Tessin will mit besonderen Massnahmen den dualen Bildungsweg stärken.

In Warschau haben sich am Montag zehntausende Menschen am sogenannten Marsch der Unabhängigkeit beteiligt, zu dem die extreme Rechte seit zehn Jahren am 11. November aufruft.

Etwa jeder dritte der Islamisten, die aus Deutschland ins Gebiet des sogenannten Islamischen Staates (IS) ausgereist waren, ist tot. Von denen, die den Niedergang des Pseudo-Kalifats überlebt haben, kommen jetzt einige zurück. Abgeschoben aus der Türkei. Darunter sind auch andere Nationalitäten.

Das Jüdische Museum Hohenems A beschäftigt sich in einer neuen Ausstellung mit dem Ende der Zeitzeugenschaft des Holocaust: Nur noch wenige Überlebende können aus eigener Erfahrung berichten. Übrig bleiben Bild- und Tondokumente.

Zum Auftakt seines zweitägigen Besuches in Athen hat sich der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping am Montagmorgen mit dem griechischen Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos getroffen.

Die konservative ÖVP und die Grünen in Österreich werden Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Nachdem die Grünen am Sonntag ihre Bereitschaft deutlich gemacht hatten, hat sich nun auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz vor Gesprächen für entsprechende Verhandlungen ausgesprochen.

Beim Backen eines Geburtstagskuchens für ihren Sohn ist eine Französin ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben verfing sich das Halstuch der 58-Jährigen in einer Küchenmaschine - die Frau wurde erwürgt.

Wegen der seit Tagen wütenden Buschbrände in Australien hat der östliche Bundesstaat New South Wales für diese Woche den Notstand ausgerufen. Nach Angaben der Feuerwehr sind 40 der 60 Brände in der Region derzeit ausser Kontrolle.

In Hongkong ist es am Montag erneut zu schwerer Gewalt zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Bei den neuerlichen Protesten schoss ein Polizist einem vermummten Kundgebungsteilnehmer in die Brust. Dieser wurde schwer verletzt.

Nach der Neuwahl in Spanien zeichnet sich weiter kein Ausweg aus der politischen Krise ab. Die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez wurden bei der Wahl am Sonntag zwar erneut stärkste Kraft, haben aber weiter keine ausreichende Mehrheit.

Nach landesweiten Massenprotesten gegen seine umstrittene Wiederwahl hat Boliviens Staatschef Evo Morales seinen Rücktritt verkündet. In einer TV-Rede sprach er daraufhin von einem Putsch gegen ihn.

Nach dem Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Evo Morales hat Mexiko dem linksgerichteten Politiker Asyl angeboten. Zuvor hatten 20 Regierungsvertreter und Abgeordnete Zuflucht in der mexikanischen Botschaft in Boliviens Hauptstadt La Paz gesucht.

Die Präsidentenwahl in Rumänien hat Amtsinhaber Klaus Iohannis mit klarem Vorsprung gewonnen. Der 60-jährige kam demnach am Sonntag auf 36,6 Prozent der Stimmen, teilte die Wahlbehörde in Bukarest am Sonntag nach Auszählung von 99,1 Prozent der Stimmzettel mit.

Die frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen US-Aussenminister Rex Tillerson und Ex-Stabschef John Kelly erhoben. Diese sollen gegen US-Präsident Donald Trump gearbeitet haben.

Die Chefredaktorin der bolivianischen Tageszeitung «Página Siete» sagt, die Politik des zurückgetretenen Präsidenten Evo Morales habe auf Polarisierung basiert. Sie glaubt dennoch, dass Morales als Reformer in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Das linke Lager ist nicht mehrheitsfähig – Pedro Sánchez muss nach neuen Verbündeten suchen

Finanzminister Olaf Scholz will die Gemeinnützigkeit von Vereinen neu regeln: Männerchöre und andere Vereine, die ohne Grund ein bestimmtes Geschlecht ausschliessen, müssen um ihre Steuervorteile bangen.

Abgesehen von seinem autoritären Regierungsstil hat Evo Morales durchaus einiges Gutes bewirkt in Bolivien. Doch der unvorbereitete Abgang gefährdet sein Erbe.

In La Paz und anderen Städten greifen Regierungsanhänger Personen und Einrichtungen an. Armee und Polizei hielten sich vorerst zurück, griffen aber am Montag ein. Wie es politisch weitergeht, ist unklar.

Die von Spaniens sozialistischem Ministerpräsidenten Pedro Sánchez herbeigeführten Neuwahlen haben keinen Ausweg aus der politischen Blockade des Landes gebracht.

Aus den Trümmern des syrischen Bürgerkriegs retteten die Weisshelme Zehntausende Menschen. Nun verliert die Rettungsorganisation den Mann, der bei ihrer Gründung im Jahr 2013 eine treibende Kraft war.

Die Wahlsieger in Österreich machen mit den Koalitionsgesprächen Ernst. Der guten Atmosphäre stehen einige inhaltliche Knacknüsse entgegen.

Die rechtsnationalistische Brexit-Partei will bei den kommenden Unterhauswahlen nicht gegen bisherige Abgeordnete der Konservativen Partei antreten. Die Sorgen von Boris Johnson sind damit allerdings nicht aus dem Weg geräumt.

Fünf Monate nach Beginn der Protestbewegung nimmt die Gewaltbereitschaft in der Sonderverwaltungszone Hongkong auf beiden Seiten zu: Die Polizei hat auf mindestens zwei Aktivisten scharf geschossen.

Gewaltsame Proteste, eine Welle von Abgängen in der Regierung und schliesslich die Abkehr der Sicherheitskräfte hatten Evo Morales isoliert. Nun beugt sich der umstrittene Langzeitpräsident dem Druck.

Frankreichs Präsident bescheinigt der Nato den «Hirntod» und ruft zur strategischen Autonomie Europas auf. Doch Macrons Analyse ist nicht nur geprägt von simplen Eigeninteressen. Sie krankt auch an einem grundlegenden Irrtum.

Die Moskauer Proteste des vergangenen Sommers waren massgeblich durch junge Leute getragen. Für deren Aufbegehren hat ein führender Kreml-Propagandist nun eine Erklärung: Die Universitäten seien schuld.

Bei der spanischen Parlamentswahl vom Sonntag bleiben die Sozialisten zwar stärkste Kraft, trotzdem müssen sie Federn lassen. Die grossen Gewinner sind die Rechtsnationalen der Vox. Die Regierungsbildung dürfte erneut schwierig werden.

Nach langen Verhandlungen haben sich die deutschen Regierungsparteien auf die Einführung einer höheren Rente für Geringverdiener geeinigt. Die Sozialdemokraten können damit einen Erfolg verbuchen, und die Koalition dürfte halten. CDU und CSU zahlen dafür allerdings einen hohen Preis.

Iran weitet die Urananreicherung schnell aus und verabschiedet sich seinerseits vom Atomabkommen. Uranspuren in einem geheimen Lagerhaus nähren zusätzlich Zweifel, ob es Teheran jemals ernst war.

In Australien sind nach Schätzungen von Umweltschützern in den letzten Wochen Hunderte Koalas verbrannt. Der Klimawandel verschlimmert auf dem Fünften Kontinent Hitzewellen, Dürreperioden und Waldbrände. Fast 2000 australische Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.

Aus Protest gegen die Verurteilung von neun führenden Unabhängigkeitspolitikern haben katalanische Demonstranten am Montag eine Autobahn zwischen Spanien und Frankreich blockiert.

Einen Monat nach dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien ist es laut Aktivisten erneut zu schweren Kämpfen zwischen mit der Türkei verbündeten Rebellen und kurdischen Milizen gekommen. Die Türkei will derweil gefangene IS-Kämpfer in ihre Heimatländer zurückschicken.

Weil Iran gegen das internationale Atomabkommen verstösst, droht der deutsche Aussenminister Heiko Maas dem iranischen Regime mit einem Verfahren. Dieses könnte zur Wiedereinführung von EU-Wirtschaftssanktionen gegen Iran führen.

Dreissig Jahre nach dem Fall der Mauer haben die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin gemeinsam mit Gästen aus Osteuropa gefeiert. Von den Worten, die deutsche Politiker angesichts eines wahrhaft historischen Jubiläums fanden, dürfte kaum etwas in Erinnerung bleiben.

Im Dezember 1978 kam Deng Xiaoping in China an die Macht. Er führte das Land auf einen wirtschaftlichen Reform- und Öffnungskurs, der eine rasante Entwicklung ermöglicht hat.

Seit der Unabhängigkeit 1947 standen die beiden Staaten mehrfach miteinander im Krieg. In diesem Jahr haben sich die Spannungen wieder verschärft. Im Zentrum steht der alte Zankapfel: die Region Kaschmir.

In den USA sind geschätzte 300 Millionen Waffen im Umlauf, beinahe eine pro Einwohner. Kein anderes Land erlebt so viele Schusswaffenmassaker – und doch verteidigen die USA vehement das Recht, eine Waffe zu tragen.

Als erster amerikanischer Präsident trifft sich Donald Trump regelmässig mit dem Diktator Nordkoreas. Was hat er damit erreicht? Und was ist vom nordkoreanischen Bekenntnis zur Abrüstung der Atomwaffen zu halten?

Die Raketentests der vergangenen Jahre zeigen: Nordkorea kann nicht nur Ziele in Ostasien ins Visier nehmen, auch Amerika liegt nun in Reichweite seiner neusten Raketen. Eine Übersicht.

Es begann mit friedlichen Demonstrationen, dann flammte ein Bürgerkrieg auf. Heute ist der Syrien-Krieg ein komplexer Stellvertreterkrieg mit Auswirkungen auf die gesamte Region und die Welt. Welche Seite hat welche Absichten in dem seit über acht Jahren andauernden Konflikt? Die wichtigsten Antworten.

Seit die Briten 2016 für einen EU-Austritt ihres Landes gestimmt haben, beherrscht das Thema Brexit die Politik in Grossbritannien. Ein Austrittsabkommen mit der EU wurde vom Parlament in London drei Mal abgelehnt und die Premierministerin Theresa May musste zurücktreten. Nun kämpft ihr Nachfolger Boris Johnson um die Durchsetzung des EU-Austritts.

Amerikanische Abtreibungsärzte werden beschimpft, bedroht, bisweilen auch erschossen. Trotzdem pendelt Jane Howe* dreieinhalb Flugstunden nach Oklahoma City, um in einer Abtreibungsklinik zu arbeiten.

Kaum ein Thema spaltet die amerikanische Gesellschaft derart wie die Frage, ob schwangere Frauen abtreiben dürfen. Das war nicht immer so.

Matthew Collins wurde vom Rechtsradikalen zum Informanten. Heute lässt er Spitzel auf Neonazis los, um deren Handlungen zu durchkreuzen.

Spanien droht eine Fortsetzung der politischen Blockade: Nach Auszählung von mehr als 50 Prozent der Stimmen fehlt den Sozialisten eine regierungsfähige Mehrheit. Was heisst das? Die wichtigsten Antworten.

Nachdem die prorussischen Sozialisten bei den Lokalwahlen gewonnen haben, verlangen sie von ihrem proeuropäischen Bündnispartner mehr Macht. Die Justizreform wird zum Zankapfel.

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls trifft der amerikanische Aussenminister Mike Pompeo in Leipzig seinen deutschen Amtskollegen Heiko Maas. Dass Maas die Rolle der USA bei der Wiedervereinigung in einem Aufsatz mit keinem Wort erwähnt hatte, versuchte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz wiedergutzumachen.

Am Donnerstag sind am Stadtrand von Paris mehrere Flüchtlingslager geräumt worden. Der Geschäftsführer der Hilfsorganisation France Terre d'Asile, Pierre Henry, lobt das Vorgehen der Behörden. Das Gesetzespaket der französischen Regierung zur Migration kritisiert er allerdings als zu wenig konsistent.

Eine zweite Volksabstimmung zum EU-Ausstieg, und das in nur sechs Monaten – zum Wahlkampfauftakt verspricht Labour den Briten einen sehr engen Zeitplan. Die Flucht nach vorn ist aus der Not geboren.

Der frühere britische Aussenminister William Hague war gegen den Brexit. Heute kritisiert er die Kompromisslosigkeit der überzeugten Brexit-Befürworter, drängt aber gleichzeitig zur Umsetzung des Austritts.

Der Karibikstaat Haiti ist durch wochenlange Unruhen weitgehend lahmgelegt. Der diskreditierte Präsident klammert sich an sein Amt. Verhandlungen mit der Opposition kommen nicht zustande.

Die Rolle der Familie Biden in der Ukraine ist undurchsichtig. Die Firma, in der ein Sohn des früheren amerikanischen Vizepräsidenten im Aufsichtsrat sass, war tiefer in Strafuntersuchungen verwickelt, als bisher berichtet wurde.

Das Oberste Gericht verbietet die vorgezogene Inhaftierung von in zweiter Instanz Verurteilten – und kehrt damit eine erst 2016 von denselben Richtern getroffene Entscheidung komplett um.

Massenhaft Geld, beste Beziehungen und die Überzeugung, dass seine Stunde geschlagen hat: Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg will Präsidentschaftskandidat der Demokraten werden. Das freut die Linkspopulisten.

Die Touristiker in der ungarischen Hauptstadt tun alles, um ihre Thermalbäder auf der ganzen Welt bekannt zu machen. Man könnte fürchten, dass diese so ihren einzigartigen Charakter verlieren – wären da nicht einige unausrottbare Unsitten.

Was machen abgesägte Spitzenpolitiker, die auf der Strasse landen? Viele suchen ein warmes Plätzchen in ihren alten Netzwerken. Ann-Sofie Hermansson aber, die frühere Bürgermeisterin der Volvo-Stadt Göteborg, will auf der Strasse bleiben – als Lastwagenchauffeurin.

Der Kaiserenkel Karl Habsburg-Lothringen möchte sich Karl von Habsburg nennen. Doch ein hundert Jahre altes Gesetz verbietet dies – zu Recht, wie das Verfassungsgericht nun entschieden hat.

Japan ist so gut wie kaum ein Land auf Naturkatastrophen vorbereitet. Aber der demografische Wandel sorgt für eine neue Schwachstelle: beim Wiederaufbau.

Der 1980 abgewählte amerikanische Präsident scheint der Beweis für die ausgleichende Gerechtigkeit zu sein, die das Leben manchmal bereithält. Glücklos in der Politik, ist Carter heute ein Rekordhalter der besonderen Art.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte die Einrichtung einer «Sicherheitszone» in Syrien angekündigt. Erreicht hat er das Gegenteil.

Laut Ankara befinden sich mehrere Familienangehörige des getöteten IS-Chefs Abu Bakr al-Baghdadi in türkischem Gewahrsam. Der Westen setzt im Kampf gegen die Terrormiliz aber weiterhin auf die kurdischen Milizen in Syrien. Die Türkei bleibt isoliert.

Der Chef der UNRWA, Pierre Krähenbühl, ist zurückgetreten. Vorwürfe gegen das Hilfswerk wurden bereits im Sommer publik und auch finanziell befindet sich die Organisation in einer schwierigen Lage.

Seit zwei Wochen strömen in Guinea Tausende von Demonstranten auf die Strassen, um gegen eine dritte Amtszeit des Präsidenten Alpha Condé zu protestieren. Der einstige Hoffnungsträger entpuppt sich als Sesselkleber.

Am 9. November 1989 wurde spätabends die Mauer zwischen West- und Ostdeutschland geöffnet. Am Samstag fanden in Berlin die Gedenkfeierlichkeiten statt.

Die NZZ-Bildredaktion präsentiert täglich eindrückliche Aufnahmen aus der ganzen Welt.

Der in Frankreich lebende Sam Rainsy ist in seiner Heimat wegen Hochverrats angeklagt. Er wollte gemeinsam mit anderen Oppositionellen die thailändisch-kambodschanische Grenze zu Fuss überschreiten – ein verzweifelter und chancenloser Versuch zum Sturz des Autokraten Hun Sen.

Angetrieben von einem religiösen Fundamentalisten, sprechen sich Parteien aller Couleur für den Rücktritt des wegen der desolaten Wirtschaftslage unbeliebten Premierministers aus.

Beim Asean-Gipfeltreffen in Bangkok herrschte höchste Sicherheit. Nur einen Tag später haben mutmassliche Separatisten im Süden des Königreichs zugeschlagen. Mit mindestens 15 Toten übersteigt die Opferbilanz dort das übliche Mass an Gewalt.

Die Spitzen der Kommunistischen Partei Chinas haben beschlossen, das Regierungssystem zu modernisieren. Der Westen darf sich von der teilweise wohlklingenden Abschlusserklärung zum 4. Plenum jedoch nicht blenden lassen.

Hongkong kommt seit mehr als vier Monaten nicht zur Ruhe. Den Protesten vorausgegangen war ein Mord in Taiwan – doch die Sonderverwaltungszone kann gegen den jungen Hongkonger, der mutmasslich seine schwangere Freundin umgebracht hatte, nicht juristisch vorgehen.

Der Nachfolger der jetzigen Regierungschefin Carrie Lam könnte bis März ernannt werden und den Rest ihrer Amtszeit bis 2022 übernehmen.

Apple hat eine App aus seinem Angebot entfernt, mit der Demonstranten in Hongkong die Bewegungen der Polizei verfolgen. Aktivisten, Behörden und pekingtreue Kreise tragen ihren Konflikt auch in der digitalen Welt aus – oft mit überraschenden Methoden.

Das Buch «Die Welt braucht den Westen» bringt nüchterne Vorschläge für zukunftsfähige Reformen. Der Autor nennt drei zentrale Bedingungen für einen «robusten Liberalismus».

Eine Biografie des Soldaten, Politikers und Hoffnungsträgers Yitzhak Rabin aus der Feder eines seiner engsten Vertrauten.

Die Harvard-Historikerin Jill Lepore schaltet sich in die Debatte um die historische Identität der Vereinigten Staaten ein. Sie plädiert für eine erneuerte Geschichtsschreibung der einzigartigen Nation USA, die nicht auf der Idee eines ethnisch und kulturell möglichst homogenen Nationalstaates aufgebaut ist.

Damit in Zukunft nicht Mächte wie China oder Russland über uns bestimmen, braucht es mehr als aussenpolitische Improvisation. Dazu ermahnen uns Henry Kissinger und zwei regierungserfahrene Autoren.

Warum ist die EU so bürgerfern? Weil Europa als politischer Raum zu gross ist und dies mit einem Verlust an Demokratie einhergeht. Dirk Jörke plädiert deshalb für eine teilweise Rückgabe von Kompetenzen an die Nationalstaaten.

Bevor der Präsident aus dem Land geflüchtet war, stürmten Demonstranten in Ouagadougou das staatliche Fernsehen. Das Bild aus dem Nachrichtenstudio wirkt wie ein Denkmal der Strassenrevolution.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Es begann eine Geschichte von radikalen Experimenten und Hungersnöten, von marktwirtschaftlichen Reformen und Massakern. Heute fordert eine hoch technologisierte Diktatur die westlichen Demokratien heraus.

Vor 100 Jahren, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, lagen die Schiffe der deutschen Hochseeflotte in der schottischen Bucht Scapa Flow fest. Weil sie den Briten nicht in die Hände fallen sollten, wurde Scapa Flow zu ihrer letzten Ruhestätte.

Am 17. März 1959 musste der Dalai Lama seine tibetische Heimat wohl für immer verlassen. Er entkam dem chinesischen Militär nur knapp. Für Peking ist der Dalai Lama auch sechzig Jahre danach die Personifikation des bösen Separatisten.

Der Euro-Gipfel vom Freitag beschäftigt sich einmal mehr mit Reformen der Währungsunion. Doch die Debatte droht in Endlosschlaufen zu versanden. Handlungsbedarf besteht – aber nicht unbedingt dort, wo gehandelt wird.

Mit der Einigung des britischen Parlaments auf Neuwahlen im Dezember haben die Parteien endlich den Weg zu einem möglichen Ende des Brexit-Dramas geebnet. Anfang nächsten Jahres könnte Grossbritannien aus der EU ausgetreten sein.

Im Fall der 2014 abgeschossenen Boeing der Malaysia Airlines hat das internationale Ermittlerteam erstmals vier Verdächtige benannt. Ihnen soll 2020 der Prozess gemacht werden – allerdings wohl in Abwesenheit, da Russland sie kaum ausliefert.

Nach 14 Jahren ist der sozialistische Spuk in Bolivien vorbei. Bei anderen sozialistischen Diktaturen macht sich Angst breit.

In Bolivien wurden nach dem Rücktritt von Evo Morales mehrere Busse sowie Häuser in Brand gesetzt.

Die ehemalige US-Botschafterin Nikki Haley erhebt Vorwürfe gegen zwei prominente Ex-Mitglieder der Trump-Regierung.

Der 38-jährige grüne Politiker Belit Onay ist der erste türkischstämmige Oberbürgermeister Deutschlands.

Nicht nur beim Klima und der Migration sind sie uneins. Jetzt wollen die beiden Parteien in Österreich eine gemeinsame Regierung bilden.

Der Brite James Le Mesurier wurde von Passanten leblos vor seinem Haus entdeckt. Er soll vom Balkon gestürzt sein.

Die Demonstrationen haben am Montagmorgen eine neue Stufe der Gewalt erreicht. Die Polizei schoss auf mehrere Demonstranten.

Boliviens Präsident hat vieles richtig gemacht. Doch fatalerweise glaubte er, ohne ihn gehe es nicht. Jetzt erhält er die Quittung.

Nach den Neuwahlen gibt es Anzeichen dafür, dass Spanien die innenpolitische Lähmung überwinden könnte.

Im Wahlkampf 2016 hatte Donald Trump versprochen, die Soldaten heimzuholen. Passiert ist wenig. Nun wächst bei den Kriegsveteranen die Kritik.

Nach wochenlangen Unruhen hat der Präsident Boliviens seinen Rücktritt erklärt. Mexiko bietet ihm Asyl an.

Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Pedro Sánchez bleiben die stärkste Kraft. Wahlsiegerin ist die rechtspopulistische Vox.

Am Mittwoch beginnen die Impeachment-Anhörungen gegen Präsident Donald Trump. Die Demokraten setzen auf die Aussagen von Mitarbeitern der Regierung.

In Rumänien hat Amtsinhaber Klaus Johannis die erste Runde der Präsidentenwahl gewonnen.

Nach monatelangem Ringen hat die grosse Koalition ihren Streit über die Grundrente beigelegt. Sie soll bis zu 1,5 Millionen Menschen zugute kommen.

Michael Bloomberg will als Präsidentschaftskandidat die US-Demokraten beglücken. Das passt an der Basis vielen nicht. Bereits wird der Wahlkauf-Vorwurf laut.

Früher wurde Brasilien sogar von den USA respektiert. Was würde ein Kaiser ändern?

Vier Wochen vor den Neuwahlen in Grossbritannien führen gemäss Erhebungen die Tories. Doch so einfach ist die Rechnung nicht.

Mit gut 28 Prozent der Stimmen verpassten die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez erneut deutlich die absolute Mehrheit. Die Ultrarechte wird drittstärkste Kraft.

Der bolivianische Präsident beugt sich dem Druck von Polizei und Militär.