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Sonntag, 21. November 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Der US-Finanzinvestor KKR erwägt die Übernahme der Telecom Italia für rund 10,8 Milliarden Euro.

Deutschlands grösster Wohnungsvermieter Vonovia will im Rahmen einer Kapitalerhöhung rund acht Milliarden Euro einsammeln.

Um viele ehemalige Börsen-Highflyer ist es nach herben Kursverlusten nahezu still geworden. Dabei haben einige Titel mittlerweile interessante Einstiegniveaus erreicht.

Dem Zürcher Infektiologen Huldrych Günthard geht es zu langsam mit der Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 in der Schweiz.

Der angeschlagene Softwareanbieter Teamviewer will derzeit das Geld zusammenhalten und erst im kommenden Jahr intensiver über die Verwendung freier Mittel nachdenken.

Sinkende Krankenkassenprämien sind gut für Prämienzahlende, aber schlecht für Vergleichsdienste.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Europa wittern dank Nachhaltigkeits-Kriterien ein Milliardengeschäft.

Elektrofahrzeuge schneiden in der jüngsten Zuverlässigkeitsstudie der Konsumentenschützer schlecht ab. Ein Grund dafür sind technische Spielereien.

Angesichts der dramatischen Corona-Lage in Russland will das Land seine Impfstoffproduktion ausbauen.

Der Nationalrat stellt in der Wintersession die Weichen in der zweiten Säule der Altersvorsorge. Nach den jüngsten Parteibeschlüssen zeichnet sich eine Mehrheit für eine deutliche Reduktion der versteckten Umverteilung ab.

Der 61-jährige Alexander Wynaendts soll der Nachfolger von Paul Achleitner als Chefkontrolleur von Deutschlands grösster Bank werden. Die Entscheidung ist insofern überraschend, als zuvor in den Medien nur interne Kandidaten gehandelt wurden.

Ryanair beendet die Kotierung in London. Auch der Bergbauriese BHP tritt an der Themse kürzer. Den Prestigeverlust kann die Börse aus eigener Kraft kompensieren – wenn sie sich nicht verzettelt.

Die hohen Energiekosten könnten für Stahl Gerlafingen existenzbedrohend werden. Das Management macht sich auch Sorgen zur künftigen Stromversorgung in der Schweiz.

Unter dem Druck der chinesischen Regierung verpfändet Xu Jiayin Villen und verkauft Teile seiner Kunstsammlung. Mit den Erlösen soll der Milliardär Schulden des taumelnden Immobilienkonzerns begleichen. Auch andere Anbieter kommen zunehmend in Schwierigkeiten.

Der ehemalige Wirtschaftsprüfer kann auf drei Jahrzehnte bei der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley zurückblicken. Während der Finanzkrise schaukelte er als Finanzchef das Boot.

Die Schweizer Grossbank holt mit dem ehemaligen Morgan-Stanley-Mann Colm Kelleher einen Investmentbanker als Präsidenten in ihr Haus. Dass sie gleichzeitig ein Schweizer Gegengewicht im Verwaltungsrat installiert, ist sinnvoll.

Der erfahrene Manager übernimmt das neu geschaffene Amt als Vizepräsident im Verwaltungsrat.

Die grösste Schweizer Bank unterstreicht mit der Wahl eines Investmentbankers amerikanischer Prägung ihre globalen Ambitionen. Gleichzeitig schafft sie ein Gegengewicht im Verwaltungsrat.

Sogenannte Totimpfstoffe wecken nicht zuletzt unter Impfskeptikern Interesse. Grosse Hoffnungen ruhen auf einem Präparat des französisch-österreichischen Unternehmens Valneva. Novavax aus Amerika aber könnte uns noch im Winter einen mit bewährter Technik hergestellten Impfstoff zur Verfügung stellen.

Der Wegzug von Shell ist für die Niederlande ein Donnerschlag. Arbeitgeberverbände sehen ihn als weiteres Zeichen für die langsame Verschlechterung des Geschäftsklimas. Doch in der Gesellschaft hatte der Konzern zunehmend einen schweren Stand.

Der Corona-Wind hat gekehrt. Nun sind auch in der Schweiz wieder Einschränkungen statt Lockerungen in Diskussion. Auch die Heimbüro-Pflicht könnte erneut zum Thema werden.

Bis zum 13. Dezember wird in Österreich das öffentliche Leben erneut komplett heruntergefahren. Die Wirtschaft befürchtet grosse Schäden. Ihre Vertreter wissen aber auch, dass nur mit einem erfolgreichen Lockdown die wichtige Wintersaison im Tourismus zu retten ist.

Der 64-jährige Multi-Verwaltungsrat Jens Alder tritt Ende Jahr als Verwaltungsratspräsident von Alpiq zurück. Noch ist er in gleicher Funktion bei Swiss Steel engagiert. Dort sind Pendenzen offen.

Der neue Flughafen Berlin Brandenburg hat garstige Wochen hinter sich. Das ist nur zum Teil auf Corona-bedingte Probleme zurückzuführen, die alle Flughäfen plagen.

Österreich galt im Fremdenverkehr als Vorbild. Doch die Pandemie hat die Schwächen der Geschäftsmodelle gnadenlos offengelegt. Die Branche kämpft mit Schwierigkeiten, mit denen sich der Schweizer Tourismus seit langem herumschlägt.

Die deutschen Wirtschaftsweisen haben in ihrem am Mittwoch publizierten Jahresgutachten die Konjunkturprognose für 2021 nach unten revidiert. In zwei finanzpolitischen Fragen kam es unter den vier «Weisen» zu einem Patt, wie Veronika Grimm im Interview erklärt.

Der Bundesrat will der kriselnden Postfinance möglichst rasch erlauben, Kredite und Hypotheken zu vergeben. Erst in einem zweiten Schritt soll die Bank privatisiert werden. Bürgerliche Politiker kritisieren die Pläne.

Der Euro-Franken-Kurs ist unter die Marke von 1,05 gefallen. Die Gründe sind vor allem im Euro-Raum zu suchen. Entsprechend aussichtslos ist es, gegen den Trend ankämpfen zu wollen.

Der Musikmarkt boomt, auch dank dem Streaming. Finanzinvestoren bieten für die Urheberrechte bekannter Künstler riesige Summen. BMG kaufte etwa jüngst die Musikrechte der Schweizerin Tina Turner. Doch jenseits der Superstars hadern Künstler mit den geringen Erträgen.

Wer ist Satoshi Nakamoto? Die wahre Identität des Bitcoin-Ideengebers ist ein ungelöstes Rätsel. Ein Prozess in Florida könnte das nun klären. Die wichtigsten Antworten dazu.

Für eine effiziente Klimapolitik wäre der Finanzsektor im Prinzip nur ein Nebenschauplatz. Doch weil es auf dem Hauptschauplatz klemmt, geraten die Finanzmärkte verstärkt in den Fokus. Die Forschungsliteratur zeichnet zur Wirkung von Finanzinvestoren auf das Umweltverhalten der Firmen ein durchwachsenes Bild.

Die Risiken und Nebenwirkungen der extrem lockeren Geldpolitik werden immer grösser. Das räumt sogar die Europäische Zentralbank inzwischen selbst ein. Doch die Verantwortung für die Eindämmung der Gefahren schiebt sie ab, anstatt sich selbst darum zu kümmern.

Fünf Monate vor der geplanten nächsten Durchführung der «Baselworld» zieht die Messebetreiberin MCH Group die Reissleine: Die Ausgabe 2022 ist abgesagt. Direktor Michel Loris-Melikoff nimmt den Hut.

Der Finanzinvestor CVC verkauft einen Teil der Uhrenmarke Breitling an die Schweizer Partners Group. Im Gespräch erklären die beteiligten Parteien, was es mit diesem Schritt auf sich hat.

Die Uhrenmarke Tudor wurde als preisgünstige Alternative zu Rolex gegründet. In der heutigen Zeit genügt dieser Daseinszweck jedoch nicht mehr. Seit Rolex dies erkannt hat und der Zweitmarke mehr Eigenständigkeit gibt, hebt Tudor geradezu ab.

Der Corona-Einbruch in der Schweizer Uhrenindustrie war von kurzer Dauer. Heute boomt es bei vielen Herstellern. Dabei gilt die Devise: Je teurer die Uhr, desto begehrter ist sie. Das ist nicht unbedingt gut.

Der Handel mit alten und gebrauchten Luxusuhren boomt. Dies ist nicht zuletzt den verschiedenen Online-Uhrenplattformen zu verdanken, die Transparenz in den Markt gebracht haben.

Schweizer Banken und Versicherungen finanzieren sich kaum über staatliche Subventionen, sondern müssen mit ihren Angeboten um Kunden kämpfen. Dennoch werden die Marktkräfte mancherorts unnötig eingeschränkt und behindert.

Der Föderalismus ist bloss ein Grund, warum die digitale Transformation der Behörden zu langsam vorankommt. Es geht auch um Verantwortungsbewusstsein und Mut zum nicht Perfekten.

Subventionen statt Preise, Detailplanung statt Markt und Vertrauen in den technologischen Fortschritt: Die staatliche Schweizer Klima- und Energiepolitik hat alle Zutaten, zu einem ineffizienten Subventionsmonster zu verkommen. Das muss nicht sein.

In der Theorie weiss man, wie ein gutes Steuersystem aussehen sollte: möglichst breite Steuerbasis, möglichst tiefe Steuersätze. In der Praxis marschiert die Politik in die Gegenrichtung. Steuerabzüge erlauben die Privilegierung von Gruppen unter Verschleierung der Kosten.

Die Ökonomenzunft hat sich in der Corona-Krise beherzt zu Wort gemeldet. Der Wirtschaftsgang, die Staatsschulden oder die Ungleichheit waren wichtige Themen. In der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten schafft es der Vizepräsident der Covid-Task-Force neu aufs Podest.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen fünf Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Bei einer Pressekonferenz in Basel wehrte sich Lachappelle gegen Vorwürfe und entschuldigte sich gleichzeitig für die Weitergabe eines vertraulichen Dokuments in seiner Zeit als Chef der Basler Kantonalbank.

Er sollte nicht weniger tun, als mit der Ära Vincenz brechen. Nicht einmal drei Jahre nach einem rasanten Start im Präsidium der Raiffeisen Schweiz tritt Guy Lachappelle zurück. Eine kurze Bilanz.

An der Spitze ist es oft einsam. Entsprechend schnell droht man die Bodenhaftung zu verlieren. Umso wichtiger sind eine Betriebskultur und Corporate Governance, die auf Zwischenmenschliches achten und übermässige Machtkonzentration verhindern.

Der scheidende Präsident hinterlässt bei der Genossenschaftsbank einige offene Baustellen und zahlreiche Fragen: Wo wird Raiffeisen nun hinsteuern?

Seit António Horta-Osório das Präsidium der Credit Suisse übernommen hat, heisst es, er wolle den Konzernchef Thomas Gottstein loswerden. Jetzt soll Horta-Osório sogar sich selbst als CEO ins Spiel bringen. Was davon zu halten ist.

Eine sichere und zugleich profitable Geldanlage: Lex Greensill schien den heiligen Gral gefunden zu haben. Das glaubte die Grossbank, und viele ihrer Kunden stiegen ein. Die Geschichte eines Angebots, das letztlich doch zu gut war, um wahr zu sein.

Eine unabhängige Untersuchung der Geschäftsbeziehung zwischen den CS-Bankern in New York und dem Spekulanten Bill Hwang zeichnet das Bild einer fahrlässigen Risikokultur.

Die Spätfolgen der Milliardenpleite des Hedge-Fund Archegos werden die Bank noch lange beschäftigen, auch wenn der unmittelbare Brand gelöscht ist. Es sind derzeit keine rosigen Aussichten für die Anleger.

Der Fall des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen. Bisher mussten die Chefs der Finanzaufsicht Bafin, der «Bilanzpolizei» DPR und von EY Deutschland ihre Posten räumen. Jetzt veröffentlichte das «Handelsblatt» einen geheimen Bericht zur Rolle von EY in dem Skandal.

In den letzten Monaten kam es zu mehreren schwerwiegenden Ransomware-Attacken auf Unternehmen und Behörden. Wie funktioniert diese Form der Cybererpressung, und wer steckt dahinter?

In einer ganzen Reihe von Milliardenstrafen der EU gegen Google hat das EU-Gericht in einem ersten Fall zugunsten der Wettbewerbshüter entschieden. Wegen Missbrauchs der Marktmacht beim Preisvergleichsdienst Google Shopping muss der US-Konzern eine Busse von 2,42 Milliarden Euro zahlen.

Und wieder geht die Angst um. Aber wo sind sinnvolle Grenzen der Freiheit, und wie viel Solidarität braucht es? Ein Blick auf die Erfahrungen des vergangenen Jahres zeigt: Je gezielter und verhältnismässiger die Massnahmen, umso besser. Was wir jetzt zuallerletzt brauchen, sind neue Lockdowns für alle.

An der Klimakonferenz in Glasgow wurden die Staaten dazu aufgefordert, Subventionen für Erdöl und Erdgas auslaufen zu lassen. Solche Erklärungen gibt es schon länger. Warum ist es so schwierig, solche offensichtlich schädlichen Zahlungen zu unterlassen?

Er sagt: China wird erst dann zur Weltmacht, wenn die Familien auf dem Land mit ihren Babys spielen. Ein Telefongespräch mit dem Entwicklungsökonomen Scott Rozelle.

Der Handelsplatz in Peking soll dem Land dabei helfen, bis 2049 der weltweite Technologieführer zu werden. Die Beispiele der Börsen Shenzhen und Schanghai mahnen zur Vorsicht.

In den vergangenen Jahren hat Südkorea immer wieder die bittere Erfahrung machen müssen, wie abhängig man von einzelnen Ländern bei Importen ist. Nun mangelt es an Harnstoff aus China. Die Belebung der Wirtschaft ist in Gefahr.