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Mittwoch, 01. September 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die Schweizer Wirtschaftsleistung hat das Vorkrisenniveau im zweiten Quartal 2021 fast wieder erreicht. In Nachbarländern wie Deutschland ist das noch nicht so. Wir zeigen mit Echtzeitdaten in Grafiken den wirtschaftlichen Verlauf der Corona-Krise.

Das Swiss Economic Forum zeigt es eindrücklich: Bei vielen Unternehmern herrscht wieder Aufbruchstimmung. Gut 1300 Teilnehmer suchen an der Wirtschaftskonferenz in Interlaken Austausch und Inspiration und nutzen den Anlass, um neue Kontakte zu knüpfen.

Die Aktie des Zürcher Medienkonzerns ist rund 50 Prozent mehr wert als noch Anfang Woche. Die Auslagerung der digitalen Marktplätze weckt hohe Erwartungen.

Sabrina Soussan will als Unternehmensleiterin beim Spezialisten für Schliesstechnik und Zutrittssysteme, Dormakaba, frühere Versäumnisse vergessen machen. Sie kündigt organisatorische Veränderungen und eine neue Kultur der «Aufrichtigkeit» und «Verlässlichkeit» an.

Die Regierung hat am Mittwoch zusätzliche Massnahmen zur Tourismusförderung für total 60 Millionen Franken beschlossen. Die Stichworte: mehr Geld für Innovationsprojekte, für ausländische Marketingaktivitäten, für regionale Projektförderung und zur finanziellen Entlastung von Tourismusanbietern.

Subventionen statt Preise, Detailplanung statt Markt und Vertrauen in den technologischen Fortschritt: Die staatliche Schweizer Klima- und Energiepolitik hat alle Zutaten, zu einem ineffizienten Subventionsmonster zu verkommen. Das muss nicht sein.

Die SP geht derzeit mit Anti-Grosskonzern-Rhetorik auf Stimmenfang für das Referendum gegen die Abschaffung einer Sondersteuer für Firmen. Neue Zahlen des Bundesrats zeigen nun den Umfang der Betroffenheit.

Ein einziger Corona-Fall legte im August Teile des Hafens von Ningbo lahm. Der Stau am weltweit drittgrössten Containerhafen bremst den Welthandel bis jetzt und kommt China teuer zu stehen.

So eindeutig wie selten zuvor weist die Schweizerische Nationalbank auf Risiken am Hypothekar- und Immobilienmarkt hin. Sie erkennt Zeichen einer Überbewertung und einer erhöhten Anfälligkeit für Korrekturen. Bei einer Warnung wird sie es kaum bleiben lassen.

Der Fall des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen. Bisher mussten die Chefs der Finanzaufsicht Bafin, der «Bilanzpolizei» DPR und von EY Deutschland ihre Posten räumen. Jetzt ist eine Schlüsselfigur in Singapur verhaftet worden.

Die Woche begann für die US-Neobroker nicht gut. Einerseits meinte der Chef der Börsenaufsicht, ein Verbot des bisherigen Geschäftsmodells sei abzusehen, andererseits kündete sich potente Konkurrenz an – ein Signal an Kunden und Investoren.

Viele der wichtigsten Schweizer Online-Marktplätze werden künftig unter einem Dach vereint sein: Dass Homegate, Scout 24 und Anibis in einem Digitalunternehmen aufgehen, wirft zahlreiche Fragen auf. Etwa: Wie steht es mit der Konkurrenz durch Facebook oder Google?

Die strikte Regulierung von Spielzeiten zeigt, wie stark sich Pekings Staatsführung als moralische Instanz zur Erziehung der Jugend versteht. Wirtschaftlich bleiben die Auswirkungen der Massnahmen überschaubar – zumindest bis jetzt.

Lothar Lanz, der designierte Verwaltungsratspräsident des geplanten Joint Ventures, ist verantwortlich dafür, dass der Absichtserklärung erfolgreiche Taten folgen.

Am Swiss Economic Forum 2021 diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft am Donnerstag und Freitag über die Pandemie sowie die Chancen und Herausforderungen, die sie bringt.

Die Schweiz ist selbsternannte Recyclingweltmeisterin. Will sie die Nachhaltigkeitsziele der UNO-Agenda 2030 erreichen, muss die Wirtschaft einen wesentlichen Beitrag leisten. Denn wir sind aktuell nicht die Musterschülerin, als die wir uns gerne sehen.

Die Pandemie hat zu Eingriffen in unser Leben und in die Tätigkeit der Wirtschaft geführt, die wir bis für kurzem noch für unmöglich gehalten hätten. Sie hat aber auch gezeigt, wie gross die Anpassungsfähigkeit der Menschen in Krisensituationen ist.

Vor zwanzig Jahren wurde das Akronym Bric kreiert. Man prognostizierte, dass Brasilien, Russland, Indien und China im Eiltempo zu den reichen Industrieländern aufschliessen würden. Für China und Indien trifft das zu, für Brasilien und Russland nicht.

Eine Übersicht der Einkommensströme der Taliban zeigt: Es wird schwierig für den Westen, finanziellen Druck auf die Gruppierung auszuüben.

Afghanistans Wirtschaft steht vor herkulischen Aufgaben. Milliarden Dollar an Hilfe sind ohne Wirkung verpufft, der Krieg trocknet die verbliebenen Ressourcen aus.

Emanuel Probst ist seit dreissig Jahren Chef von Jura. Mit Hartnäckigkeit und verkäuferischem Geschick hat er es geschafft, die Kaffeevollautomaten der Firma zu einem Statussymbol für vermögende Haushalte rund um den Globus zu machen.

In der Theorie weiss man, wie ein gutes Steuersystem aussehen sollte: möglichst breite Steuerbasis, möglichst tiefe Steuersätze. In der Praxis marschiert die Politik in die Gegenrichtung. Steuerabzüge erlauben die Privilegierung von Gruppen unter Verschleierung der Kosten.

Im Gesundheitswesen hat es Wettbewerb besonders schwer. Dies zeigt sich im Spitalsektor, den die Kantone dominieren. Sie machen der privaten Konkurrenz das Leben schwer. Gerade die häufigsten Eingriffe sollten stärker für den Wettbewerb geöffnet werden.

Die freie Arztwahl ist eine heilige Kuh des Schweizer Gesundheitswesens. Doch der Kontrahierungszwang zwischen Ärzten und Versicherungen schafft Fehlanreize, die der Bund mit immer neuen Regulierungen zu korrigieren versucht.

Die knappe Entscheidung zum Handelsabkommen mit Indonesien an der Urne ist ein Weckruf. Damit der Aussenhandel eine Frischzellenkur für die Schweiz und ihre gesamte Wirtschaft bleibt, muss sein Potenzial auch ausgeschöpft und er selbst vor seinen Kritikern geschützt werden.

Die Verwaltung dehnt sich aus. Die Personalausgaben des Bundes sind in den letzten zwanzig Jahren um die Hälfte gestiegen. Wie stoppt man diese Tendenz? Beim Bund könnte ein Finanzreferendum als Bremse wirken.

Kleinanzeigen und Stellenbörsen haben lange den Journalismus querfinanziert. Damit ist es endgültig vorbei. Die Frage nach der Finanzierung stellt sich immer dringlicher.

Pleiten, Pech und Pannen haben die letzten Jahre der ehemaligen Rüstungsfirma des Bundes geprägt, die privatisiert werden soll. Der neue Chef, André Wall, hat die Firma immerhin stabilisiert.

Die Pandemie hat bei den Schweizer Banken zu höheren Erträgen geführt. Der Grund: je grösser die Hektik an den Märkten, desto lukrativer das Handelsgeschäft. Das spiegelt sich auch beim Personalbestand.

Afghanistan ist ein bitterarmes Land, obwohl es reich an Bodenschätzen ist. Viele Rohstoffe, die gerade für grüne Technologien notwendig sind, schlummern im Boden des asiatischen Landes. Profitieren damit die Taliban vom Boom für Elektroautos?

Die häufigsten und lautesten Klagen über den Eigenmietwert kommen laut Politikern von den Rentnern. Diese haben ihre Hypothek oft weitgehend abbezahlt und würden von einem Systemwechsel besonders stark profitieren. Ein Verkauf der eigenen Liegenschaft aus Geldgründen gilt offenbar als unzumutbar.

Bei einer Pressekonferenz in Basel wehrte sich Lachappelle gegen Vorwürfe und entschuldigte sich gleichzeitig für die Weitergabe eines vertraulichen Dokuments in seiner Zeit als Chef der Basler Kantonalbank.

Er sollte nicht weniger tun, als mit der Ära Vincenz brechen. Nicht einmal drei Jahre nach einem rasanten Start im Präsidium der Raiffeisen Schweiz tritt Guy Lachappelle zurück. Eine kurze Bilanz.

Der scheidende Präsident hinterlässt bei der Genossenschaftsbank einige offene Baustellen und zahlreiche Fragen: Wo wird Raiffeisen nun hinsteuern?

Eine sichere und zugleich profitable Geldanlage: Lex Greensill schien den heiligen Gral gefunden zu haben. Das glaubte die Grossbank, und viele ihrer Kunden stiegen ein. Die Geschichte eines Angebots, das letztlich doch zu gut war, um wahr zu sein.

Eine unabhängige Untersuchung der Geschäftsbeziehung zwischen den CS-Bankern in New York und dem Spekulanten Bill Hwang zeichnet das Bild einer fahrlässigen Risikokultur.

Die Spätfolgen der Milliardenpleite des Hedge-Fund Archegos werden die Bank noch lange beschäftigen, auch wenn der unmittelbare Brand gelöscht ist. Es sind derzeit keine rosigen Aussichten für die Anleger.

Vier Monate nach dem Grossunfall Archegos legt die Bank ihren Bericht dazu vor, wie sie mit dem Hedge-Fund rund 5 Milliarden Franken verlieren konnte. Die Credit Suisse konnte derweil nicht an ihr Glanzresultat aus dem Frühjahr anknüpfen.

Die Aufsichtsbehörde hat in den Fällen Greensill und Archegos je ein formelles Verfahren eröffnet. Mit allen Vollmachten ausgerüstete Untersuchungsbeauftragte klären ab, ob die Bank gegen aufsichtsrechtliche Vorgaben verstossen hat. Die Folgen können, auch für einzelne Manager, einschneidend sein.

Der dritte und intensivste Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn steht kurz bevor. Ab Donnerstag sollen die Personenzüge für fünf Tage stillstehen. Am frühen Mittwochabend legte die Bahn der GDL jedoch ein verbessertes Angebot vor.

In den vergangenen Wochen wurden mehrere bedeutende Firmen Opfer von Ransomware-Attacken. Doch wie funktioniert Ransomware überhaupt, und wer steckt dahinter?

China und die USA steuern immer mehr auf Konfrontation zu. Auch unter US-Präsident Biden gibt Streit es um Handelsfragen, Hackingvorwürfe, Menschenrechtsverstösse und um Hongkong.

Die Aktien chinesischer Firmen an der Wall Street stehen aus zwei Gründen unter Druck. Erstens, weil chinesische Regulatoren die Geschäftsaussichten beeinträchtigen. Zweitens, weil die amerikanische Börsenaufsicht vor deren Rechtsstruktur warnt.

Der Anwalt und China-Experte Thomas Pattloch über die Auswirkungen des neuen chinesischen Datensicherheitsgesetzes auf das Geschäft ausländischer Firmen im Reich der Mitte.

Die Taliban haben noch nicht bewiesen, dass sie auch regieren können. Vier Probleme, die sie bald lösen müssen.

Japan und Taiwan starten einen inoffiziellen Sicherheitsdialog – und erzürnen damit China. Ein wichtiges Thema ist dabei Taiwans Halbleiterindustrie, die ein unentbehrlicher Teil der globalen Lieferkette ist.

Japan hat als erstes Land eine Wasserstoffstrategie beschlossen. Doch mit Japans neuen Klimaplänen muss sie grundsätzlich überarbeitet werden.

Der als träge und ereignisarm verschriene Börsen-Sommer hat in diesem Jahr einiges geboten. Die Tops und Flops der Monate Juli und August am Schweizer Markt – und bei welchen Aktien weiter Potenzial besteht.

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Erstmals seit 2001 sind keine US-Truppen mehr in Afghanistan. Die letzten an der Evakuierungsmission am Kabuler Flughafen beteiligten Soldaten sind abgezogen.

Das zuletzt von Forschungsrückschlägen gebeutelte Pharmaunternehmen Polyphor hat seine Zukunft geregelt.

Hoffnungen auf weitere Konjunkturhilfen der Notenbanken haben der Schweizer Börse am Mittwoch Rückenwind verliehen.

Der Druck auf Airlines und Flugzeugbauer in Sachen Klimaschutz wächst. Wie reagiert die Branche? Antworten im Podcast.

Der Ende August über die US-Golfküste hinweggezogene Hurrikan "Ida" wird die Versicherungskonzerne Schätzungen zufolge mit 18 Milliarden Dollar belasten.

Glauber Contessoto ist mit Dogecoin Millionär geworden. Nun setzt der US-Amerikaner auf die noch eher unbekannte Kryptowährung Ada der Blockchain Cardano.

Der Flugzeugbauer Airbus wird die letzten drei Grossraumflugzeuge der A380-Reihe noch in diesem Jahr an die arabische Airline Emirates ausliefern.

Eine maltesische Bank, zu der die 2017 ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia recherchierte, ist wegen dubioser Finanzaktivitäten mit einer Millionenstrafe belegt worden.