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Mittwoch, 07. April 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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US-Finanzministerin Janet Yellen will eine globale Mindeststeuer für internationale Konzerne. Damit stösst sie in vielen Ländern auf offene Ohren. Doch die Schweiz gerät unter Anpassungsdruck.

Bis 2025 will die Migros den Nutriscore auf allen Eigenmarken platzieren. Wer aber nun fortan zu Produkten mit grüner Wertung greift, ernährt sich trotzdem nicht gesünder.

Seit Mittwoch sind Corona-Kits für Privatpersonen in den Apotheken erhältlich. Doch wofür sind die Tests eigentlich geeignet und wozu nicht? Wir beantworten die fünf wichtigsten Fragen.

Diese und elf weitere Thesen für eine Firmenkultur, bei der man sich freut, morgens zur Arbeit zu gehen.

In den amerikanischen Fast-Food-Restaurants wird die rote Sosse knapp. Für die Schweiz gibt es jedoch erst mal Entwarnung.

Der Synthes-Gründer versucht, einen Zeitungskonzern vor einem Hedgefonds zu retten. Es wird befürchtet, dass dieser die Kosten drastisch senken will. Für Wyss ist es ein Kampf um die Wahrheit.

Die Republikaner haben Widerstand gegen Bidens Reform angekündigt, Jeff Bezos äussert sich lobend. Bloss Taktik? Bislang hat Amazon wenig oder gar nicht gezahlt, wie der US-Präsident kritisiert.

Der ehemalige Banker stand am Anfang einer grossen Untersuchung. Kurz vor der diesjährigen Generalversammlung schaltet er Werbung in eigener Sache.

Die Geschichte der Familie Tuil schlug Wellen: Sie lebt bewusst von wenig Einkommen, bezieht jedoch Prämienverbilligung. Einige Kantone berücksichtigen das bei der Berechnung.

Nicht sammeln, sondern ausgeben: Der Onlineshop Microspot.ch, Orell Füssli und auch Sprüngli setzen auf Flugmeilen als Bezahlmöglichkeit. Eine Firma aus Küsnacht macht es möglich.

Milliarden sind weg bei der Credit Suisse, die Aktie serbelt und zwei Top-Kader-Leute sind entlassen. Wie konnte es zum Verlustgeschäft kommen – und wieso schon wieder so ein Skandal? Antworten gibts im Podcast «Apropos».

Die Übernahme der Mailänder Börse durch die französisch dominierte Euronext stösst in Italien auf immer heftigere Kritik. Politik, Aufsichtsbehörden und Medien fordern Zugeständnisse von Euronext, um die Position der Borsa Italiana und des Finanzplatzes Mailand zu sichern.

Die Welt giert nach Computerchips, doch bei den Herstellern gibt es Lieferengpässe. Der Infineon-Chef Reinhard Ploss erklärt die Ursachen des Chip-Mangels. Der Manager befürchtet zudem eine Verschärfung des amerikanisch-chinesischen Konflikts und lobt Angela Merkel.

An der Frühjahrstagung von IMF und Weltbank geben sich die reichen Nationen grosszügig. Das Schuldenproblem der armen Länder wird damit aber nur kurzfristig gelindert.

Dass sich Staaten verschulden, um die Corona-Krise abzumildern, ist vernünftig. Weil die meisten aber schon vorher von soliden Staatsfinanzen wenig wissen wollten, erreichen ihre Schulden bedrohliche Höchststände. Statt zu sparen, empfiehlt ihnen der Währungsfonds nun grüne Investitionen und höhere Steuern.

Ab Anfang Mai wollen die Singapurer Behörden die Ein- und Ausreise von Passagieren, die den digitalen Iata-Reisepass vorweisen können, zulassen. Die Swiss wird ab Mitte April auf der Strecke Zürich–London Heathrow Testflüge mit dieser Neuentwicklung durchführen.

Im Inland ist die Regierung laufend mit Kritik an der Corona-Politik konfrontiert. Da mag zur Abwechslung ein Lob aus dem Ausland guttun. Dieses lieferte am Mittwoch der Internationale Währungsfonds. Einen Rüffel erhält die Schweiz dagegen wegen der Blockaden in der Altersvorsorge.

Nach starkem, profitablem Wachstum schreiben Kreuzfahrtgesellschaften seit der Corona-Pandemie tiefrote Zahlen. Die Anleger wetten trotzdem auf eine Erholung. Immerhin berichtete der Branchenriese Carnival am Mittwoch bei der Vorlage der Quartalszahlen von beachtlichen Buchungen.

Wie wirkt sich die Corona-Politik auf Konsum, Mobilität, Wirtschaftsleistung und Todesfallzahlen aus? Wir zeigen mit Echtzeitdaten in Grafiken den Verlauf der Krise – und wo wir gegenwärtig stehen.

Der CEO der Grossbank zieht Bilanz über die Milliardenunfälle der letzten Monate: wie die Bank in die Debakel um Archegos und Greensill hineingeraten ist, warum Corona die Risikoüberprüfung behinderte und was die Credit Suisse aus alldem lernen will.

Nach langem Warten gibt die Bank bekannt, dass sie mit ihren unglücklichen Geschäften mit dem US-Hedge-Fund Archegos 4,4 Milliarden Franken verloren hat. Die Geschäftsleitung der Bank wird auf ihren gesamten Bonus 2020 verzichten.

An der Börse bleibt die Aktie unter Druck. Immerhin begrüssen Investoren, dass die Führung ihre Boni kürzt. Auch die externe Aufarbeitung des Debakels stösst auf Zustimmung.

Die Nummer zwei des Schweizer Bankenplatzes schwächelt, ein Ende des Leidenswegs ist auch nach den heutigen Personalentscheiden noch nicht absehbar. Immerhin springen andere in die Bresche.

Die Grossbank steckt in einer tiefen Krise. Will sie nach den vielen Debakeln Vertrauen zurückgewinnen, muss sie endlich sagen, wie es personell und geschäftsmässig weitergehen soll. Nach den Osterfeiertagen dürfte es so weit sein.

Wer die Umstände nicht rechtzeitig verändert, wird von den Umständen verändert. Diese harte Lektion muss die CS-Spitze im Fall Greensill lernen.

Uncle Sam braucht viel Geld. Dieses will man sich bei amerikanischen Firmen holen. Das geht einfacher, wenn alle anderen Länder ihre Unternehmen auch stärker belasten. Janet Yellens Vorstoss ist deshalb nicht ganz uneigennützig.

Nach dem abrupten Ausscheiden von Heinrich Christen soll beim Stahlhersteller Swiss Steel wieder Jens Alder das Präsidium übernehmen. Er steht vor einem Berg strategischer Hausaufgaben.

In Deutschland – und wohl auch in der Deutschschweiz – scheint die Lust an der Angst besonders ausgeprägt zu sein. Dabei geraten die Fakten rasch durcheinander – mit schwerwiegenden Folgen.

In der Schweiz hat der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail fast nur Bewunderer. Doch das Unternehmen steht kurz- und längerfristig vor grossen Herausforderungen.

Aussergewöhnliche Krisen erfordern zwar aussergewöhnliche Massnahmen. Aber diese Binsenwahrheit ist kein Freipass für wirtschaftspolitische Masslosigkeit, wie sie in den USA stattfindet.

Coop will mit der Übernahme von Jumbo die Position in der wachsenden Baumarktbranche stärken. Grundsätzlich stösst der Grossverteiler aufgrund der Marktmacht bei der Expansion in der Schweiz jedoch an Grenzen.

Kleine, einfach bedienbare Roboter – Cobots – erfreuen sich einer äusserst regen Nachfrage. Noch fristen sie ein Nischendasein. Doch sie öffnen Kleinfirmen das Tor zur Automatisierung. Selbst grosse Roboterhersteller wie ABB haben den Trend erkannt.

Ab 7. April sind in Schweizer Apotheken Corona-Tests für den Heimgebrauch erhältlich. Aber wie sind die Resultate zu interpretieren?

Der ab Mittwoch verfügbare Corona-Heimtest von Roche ist nur für Personen ohne Symptome gedacht. Die vorliegenden Daten zur Zuverlässigkeit des Tests verzerren das Bild. Das ruft nach der Frage: Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass man trotz negativem Heimtest ansteckend ist?

Generationen von Ökonominnen und Ökonomen haben die Modelle von Robert A. Mundell studiert. Die Innovation des Nobelpreisträgers gründete nicht zuletzt auf seiner kanadischen Herkunft.

Der Internationale Währungsfonds erwartet nach der historischen Kontraktion im vergangenen Jahr einen starken Aufschwung für die Weltwirtschaft. Zwischen den Ländern und innerhalb der Länder klafft die Entwicklung aber auseinander.

Bruno Le Maire sieht für Europa eine eigenständige Rolle neben den USA und China. Dazu brauche es mehr industriepolitische Investitionen. Die Schweiz möchte er verstärkt in strategische Projekte einbinden. Mit der EU sollte ein Kompromiss zum Rahmenabkommen noch möglich sein, sagt er im Interview.

Die Daten von über 500 Millionen Nutzern sind jetzt gratis im Internet zu haben. Für Cyber-Kriminelle ist das verlockend.

Aktionärsaktivisten wollen beim japanischen Traditionskonzern schon lange die Macht übernehmen. Nun eilt der europäische Fonds CVC dem Management zu Hilfe und will Toshiba von der Börse nehmen.

Einst galt Deutschland als der wichtigste Hersteller und Lieferant von Präparaten und Medikamenten. Nobelpreise gingen en masse an deutsche Forscher. Wie ist es dazu gekommen, und warum hat das Land das Prädikat in den letzten fünfzig Jahren wieder verloren?

Die Winterthurer Startup-Firma Bestsmile hat sich innerhalb kurzer Zeit zum nationalen Marktführer bei transparenten Zahnspangen gemausert. Der Milliardenmarkt wächst rasant. Das Gründertrio strebt nach Höherem.

Die Umlaufmünzen der Schweiz sehen seit über hundert Jahren fast gleich aus. Ist die Zeit im Münzwesen also stillgestanden? Von wegen. Ein Besuch an jenem Ort, wo aus gesichtslosen Metallscheiben amtliches Geld entsteht.

Warum das Riesenreich der Khmer unterging und ab dem 15. Jahrhundert buchstäblich vom Dschungel verschluckt wurde, beschäftigt Forscher bis heute. Auch das Zahlungssystem könnte dabei eine Rolle gespielt haben.

Das Aargauer Jungunternehmen Swiss Shrimp verzichtet in seiner Zucht auf Antibiotika. Es punktet zudem mit kurzen Transportwegen. Doch der Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, die ihre Crevetten deutlich günstiger produzieren, ist hart.

Ohne Notfallinvestition hätte Selecta diesen Sommer wohl nicht überlebt. Was läuft schief im Automaten-Imperium?

Mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden wird einiges anders – aber nicht alles. Gegenüber China will auch Biden Stärke zeigen. Anders als sein Vorgänger Trump will er sich aber mit Partnerstaaten absprechen.

Seit Tagen halten die Kursturbulenzen der Aktie der amerikanischen Einzelhandelskette Gamestop die Börsen in Atem. Auch andere Aktien geraten in den Fokus von Anleger-Foren und werden spekulativ gehandelt. Worum geht es eigentlich?

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist fast fertig verlegt. Doch die USA belegen das Verlegeschiff und dessen Eigentümerin mit Sanktionen. Können sie die Fertigstellung noch verhindern? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Er hat von den Finanzgeschäften des Lex Greensill am meisten profitiert: Sanjeev Gupta, ein britischer Magnat, der ein Stahlimperium errichten wollte. Aber niemand sollte sehen, wie es gebaut ist.

Lex Greensill hatte eine gute Idee und verkaufte sie grossartig. Das brachte ihm Ehre, Geld und hochrangige Freunde. Solange es funktionierte. Jetzt sind deutsche Sparer nervös, und Schweizer Fonds haben ein Problem.

Wiederkehrende Einmalereignisse wie zuletzt der Greensill-Fall verstärken den Eindruck, dass die Grossbank ein zu komplexes, mit Interessenkonflikten behaftetes Geschäftsmodell betreibt. Das überfordert das Risikomanagement.

Die Fondsfirma Greensill Capital ist in argen Schwierigkeiten. Nachdem zwei Kooperationspartner Anfang März die gemeinsam herausgegebenen Fonds geschlossen haben, ist das australisch-britische Unternehmen nun insolvent. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Professor Erik Hofmann, Direktor des Instituts für Supply Chain Management an der Universität St. Gallen, fordert einen Verhaltenskodex für das Geschäft mit der Lieferketten-Finanzierung.

Erst Wirecard, nun die Bremer Greensill Bank. Deutschland hat eine weitere Finanzaffäre. Die überschuldete Tochter der britisch-australischen Greensill Capital wird womöglich von der Insolvenz der Muttergesellschaft mitgerissen. Private und institutionelle Anleger müssen offenbar um rund drei Milliarden Euro bangen.

Die Gesetze der Bürokratie führen dazu, dass die Fesseln des Staates die Freiheit immer enger einschnüren. Beat Kappeler zeigt in einem neuen Buch, wie man sich gegen solche Anmassung zur Wehr setzt.

In der Ökonomie stehen Zahlen und Modelle hoch im Kurs. Zwei renommierte britische Ökonomen beschreiben in einem eloquent geschriebenen Buch, warum dies zu schlechten Entscheidungen in unsicheren Zeiten führen kann, etwa bei einer Pandemie.

Der Ökonom Bruno S. Frey präsentiert innovative Rezepte gegen Übertourismus. Gerade in der derzeitigen Krise sind sie bedenkenswert.

Puma, Hippo, Oktopus oder doch eher ein Mammut? Ein neues Buch versucht, die komplexe Beziehung von Familien zu ihrem Unternehmen zu kategorisieren und liefert allerlei interessante Einblicke.

Am 7. April wählen Seouls Bürger ein neues Stadtoberhaupt. Der Urnengang gilt als Barometer für die Präsidentschaftswahl 2022. Ein Einheitskandidat der Opposition könnte Südkoreas Regierungspartei eine herbe Niederlage beibringen.

Peking forciert den Ausbau von Elektromobilität, weshalb viele Firmen das grosse Geld wittern und investieren. Nun entdecken auch Chinas Hightech-Konzerne wie Baidu und Xiaomi den Markt für Elektroautos.

Im Zusammenhang mit der DSSI wird vor allem über Afrika gesprochen. Aber auch Länder im Asien-Pazifik-Raum profitieren von der Initiative – wenn der wichtigste Gläubiger denn auch tatsächlich mitmacht.

Die Verfassung besagt, der Sitz der Regierung dürfe kein Teilstaat der Union sein. Für dieses Problem gibt es eine kreative Lösung. Aber gibt es auch eine Mehrheit im Kongress und im Volk?

Zu den einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz gehören Deutsche. Sie nutzen Twitter viel offensiver als viele Schweizer Fachkollegen.

Die Pandemie hat ihnen Auftrieb verschafft. Die Ökonomenzunft insgesamt hat sich öffentlich deutlich mehr zu Wort gemeldet als früher. Den grössten Sprung nach vorne in der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten hat der Chef der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gemacht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr behauptet sich in beiden Ländern an der Spitze – aber es ist eng.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen sechs Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Der Schokoladehersteller belieferte früher vor allem Grosskunden. Dann setzte er auf eigene Verkaufsläden und eröffnet jetzt an der 5th Avenue das hundertste Geschäft. Dem kommerziellen Erfolg steht die Kritik am Glauben der Glarner Unternehmerfamilie gegenüber.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.