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Donnerstag, 01. April 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Der Absturz von Archegos Capital sorgte für markante Kurseinbrüche. Der Credit Suisse drohen milliardenschwere Verluste. Doch Archegos Capital ist nicht der erste Hedgefonds, der in Schwierigkeiten gerät.

Die Schweizer Börse ist mit Kursgewinnen in den neuen Handelsmonat gestartet.

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Die Credit Suisse hat sich Insidern zufolge nur unzureichend um die Wirksamkeit des Versicherungsschutzes für einen zusammen mit Greensill Capital betriebenen Fonds gekümmert.

Die Lufthansa will sich von ihren Aktionären vorab eine mögliche Kapitalerhöhung über bis zu 5,5 Milliarden Euro genehmigen lassen.

Der spektakuläre Absturz der Aktien des britischen Lieferdienstes Deliveroo beim Börsengang hat viele Anleger und Analysten ernüchtert.

Die US-Industrie wächst so kraftvoll wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist überraschend angestiegen.

Nach einer Durststrecke für die Aktionäre stellt die Deutsche Telekom wieder höhere Ausschüttungen in Aussicht.

Die Coronapandemie hat den Schweizer Detailhändlern einen beispiellosen Absturz eingebrockt. Im Februar mussten die hiesigen Geschäfte den zweitschlimmsten Umsatzeinbruch seit der Jahrtausendwende hinnehmen.

Coop will mit der Übernahme von Jumbo die Position in der wachsenden Baumarktbranche stärken. Grundsätzlich stösst der Grossverteiler aufgrund der Marktmacht bei der Expansion in der Schweiz jedoch an Grenzen.

Nimmt man den Arbeitnehmern Geld weg, sollte klar sein, wofür es verwendet wird. Doch bei allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen sind die Geldflüsse schwer nachvollziehbar. Darauf deutet auch ein brisantes Gerichtsurteil.

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände ziehen den Arbeitnehmern jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag von ihren Löhnen ab. Was mit dem Geld geschieht, lässt sich von aussen kaum nachvollziehen. Das muss sich ändern.

Der Grossverteiler kauft der Maus Frères SA die Baumarktkette Jumbo ab. Die Detailhändlerin schliesst damit im Bau- und Gartenbereich fast zur Marktführerin Landi auf. Die Genfer Gruppe fokussiert sich derweil auf Manor und ihr Markenportfolio.

Der Plan, dass Staat und Private zusammen eine Pandemieversicherung auf die Beine stellen, ist an der politischen Realität zerschellt. Die Schweiz kann dennoch viel dafür tun, damit die nächste Pandemie weniger Flurschäden verursacht als Covid-19.

Die Versicherungsbranche hat sich für eine obligatorische Pandemieversicherung starkgemacht. Doch die Idee ist politisch nicht mehrheitsfähig. Das Finanzdepartement hat die Sache nun auf Eis gelegt.

Milliardenverluste bei Grossbanken wecken Erinnerungen an die Finanzkrise und die damaligen staatlichen Bankenrettungen. Der massgebende globale Klub der Finanzaufseher sagt, dass das System heute viel robuster sei.

Der Bundesrat hat am Mittwoch über die Idee einer staatlichen Pandemieversicherung mit Prämien diskutiert. Doch wie für andere grossflächige Risiken gilt: Eine private Versicherung ist kaum möglich, und im Ernstfall dürfte der Staat mit Hilfsgeldern einspringen.

Am Finanzmarkt kursieren Gerüchte, die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe jüngst Devisenreserven verkauft. Ein solches Experiment verlangt viel Fingerspitzengefühl; ein Versuch würde sich aber lohnen.

Der Volkswagen-Konzern will seine Betrugsvergangenheit beim Diesel abschütteln und setzt inzwischen voll auf Elektroautos. Da erscheint es logisch, die vor allem in den USA angeschlagene Marke neu auszurichten und in «Voltswagen» umzubenennen – oder doch nicht?

Die kleine Industriegruppe Schlatter lebt seit Jahren von der Hand in den Mund. Kurzfristige Erholungen wechseln sich regelmässig mit Restrukturierungen ab. Fit wurde die von industriellen Unternehmern kontrollierte Firma nie.

Wir glauben, wir sind alles Individualisten. Aber wir sind genormter, als wir meinen. Durch Schule, Studium, Beruf, Weiterbildung, Medien und Staat werden wir lebenslang auf Standards getrimmt. Oder warum sind fast alle Autos schwarz, weiss oder grau?

Von wegen Wochen oder sogar Monaten: Ägypten hat es geschafft, das havarierte Riesenschiff im Suezkanal in nur sechs Tagen flottzukriegen. Auch sonst läuft es dem Land zurzeit erstaunlich gut.

Der britische Lieferdienst Deliveroo, ein Flaggschiff der Gig-Economy, muss im Vorfeld seines Börsengangs Konzessionen machen. Die Arbeitsbedingungen der Fahrer sorgen bei grossen Investoren für Skepsis.

Ein hoher Beamter hat sich einen gut dotierten Managerjob bei der staatlichen Beteiligungsfirma Öbag geschneidert. Solche Probleme liessen sich lösen, wenn der Staat seine Beteiligungen verkaufte. Doch in Österreich wäre selbst das ein Geschäft mit Risikopotenzial.

Erst Greensill, jetzt Archegos – die Unfälle an den Finanzmärkten häufen sich. Ihre Ursache sind nicht nur fehlgeschlagene Wetten von Bankern, sondern vor allem die Geldschwemme der Notenbanken.

Mohammed bin Salman will Saudiarabien unabhängig vom Erdöl machen. Grosse Erfolge konnte er dabei noch nicht erzielen. Nun soll ein Investitionsplan von insgesamt 3,2 Billionen Dollar die Privatwirtschaft beflügeln.

Der ehemalige SP-Präsident wird Verwaltungsratspräsident der Post. Der Bundesrat hat einem entsprechenden Antrag von Simonetta Sommaruga zugestimmt.

Das Corona-Jahr 2020 hat die Gleichstellung der Frauen weltweit deutlich verschlechtert. Spitzenreiter im Gleichstellungsindex des WEF ist eine einzige europäische Region. Die Schweiz hat grosse Fortschritte gemacht.

Joe Biden kündigt in diesen Tagen in Pittsburgh das «Rebuilding Better» an. Das ist symbolträchtig. Denn offensichtlich will er auch im Rostgürtel zwischen Philadelphia und Milwaukee für einen Aufbruch sorgen, nachdem dort seit den 1960er Jahren viele produktive Jobs verloren gegangen sind.

Der Bundesrat hat die vom Parlament in der Frühjahrssession geänderten Regeln für Covid-19-Härtefälle auf Verordnungsstufe angepasst. Künftig gelten neue Höchstgrenzen und neue Bezugsregeln.

Wie wirkt sich die Corona-Politik auf Wirtschaftsleistung, Konsum, Mobilität und Todesfallzahlen aus? Wir zeigen mit Echtzeitdaten in Grafiken den Verlauf der Krise – und wo wir gegenwärtig stehen.

Der Tech-Konzern verkaufte 2020 zwar viel weniger Smartphones, dafür baute er das Geschäft daheim und mit Geschäftskunden aus. Doch die Zukunft bleibt unsicher.

Die Pandemie hat der CSS-Gruppe 2020 wenig anhaben können. In der Grundversicherung gingen sinkende Prämien mit einem markanten Kundengewinn einher. Corona-Effekte werden in Pflegeheimen und der Jugendpsychiatrie sichtbar.

Anlässlich der Publikation der Jahreszahlen erklärt der Migros-Chef, weshalb der Grossverteiler 2020 im Kerngeschäft hinter Coop zurückgeblieben ist, wo neue Stellen geschaffen wurden und was die Post-Covid-19-Welt für die Migros bedeutet.

York Capital Management, Greensill Capital, Archegos Capital – diese Namen stehen für verlustträchtige «Einmalereignisse» der vergangenen Monate.

Auf das kommende Jahr sinken in der BVG-Vollversicherung der Swiss Life die Umwandlungssätze, sie liegen aber noch etwas höher als bei den Konkurrenten Helvetia und Bâloise. Die Absenkung bedeutet, dass die Renten ab 2022 um rund 2 bis 4 Prozent tiefer ausfallen werden.

Die Grossbank warnt vor möglicherweise bedeutenden Verlusten, die ihr wegen eines amerikanischen Hedge Fund erwachsen können.

Die Winterthurer Startup-Firma Bestsmile hat sich innerhalb kurzer Zeit zum nationalen Marktführer bei transparenten Zahnspangen gemausert. Der Milliardenmarkt wächst rasant. Das Gründertrio strebt nach Höherem.

Die Umlaufmünzen der Schweiz sehen seit über hundert Jahren fast gleich aus. Ist die Zeit im Münzwesen also stillgestanden? Von wegen. Ein Besuch an jenem Ort, wo aus gesichtslosen Metallscheiben amtliches Geld entsteht.

Warum das Riesenreich der Khmer unterging und ab dem 15. Jahrhundert buchstäblich vom Dschungel verschluckt wurde, beschäftigt Forscher bis heute. Auch das Zahlungssystem könnte dabei eine Rolle gespielt haben.

Das Aargauer Jungunternehmen Swiss Shrimp verzichtet in seiner Zucht auf Antibiotika. Es punktet zudem mit kurzen Transportwegen. Doch der Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, die ihre Crevetten deutlich günstiger produzieren, ist hart.

Ohne Notfallinvestition hätte Selecta diesen Sommer wohl nicht überlebt. Was läuft schief im Automaten-Imperium?

Mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden wird einiges anders – aber nicht alles. Gegenüber China will auch Biden Stärke zeigen. Anders als sein Vorgänger Trump will er sich aber mit Partnerstaaten absprechen.

Seit Tagen halten die Kursturbulenzen der Aktie der amerikanischen Einzelhandelskette Gamestop die Börsen in Atem. Auch andere Aktien geraten in den Fokus von Anleger-Foren und werden spekulativ gehandelt. Worum geht es eigentlich?

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist fast fertig verlegt. Doch die USA belegen das Verlegeschiff und dessen Eigentümerin mit Sanktionen. Können sie die Fertigstellung noch verhindern? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Er hat von den Finanzgeschäften des Lex Greensill am meisten profitiert: Sanjeev Gupta, ein britischer Magnat, der ein Stahlimperium errichten wollte. Aber niemand sollte sehen, wie es gebaut ist.

Lex Greensill hatte eine gute Idee und verkaufte sie grossartig. Das brachte ihm Ehre, Geld und hochrangige Freunde. Solange es funktionierte. Jetzt sind deutsche Sparer nervös, und Schweizer Fonds haben ein Problem.

Wiederkehrende Einmalereignisse wie zuletzt der Greensill-Fall verstärken den Eindruck, dass die Grossbank ein zu komplexes, mit Interessenkonflikten behaftetes Geschäftsmodell betreibt. Das überfordert das Risikomanagement.

Die Fondsfirma Greensill Capital ist in argen Schwierigkeiten. Nachdem zwei Kooperationspartner Anfang März die gemeinsam herausgegebenen Fonds geschlossen haben, ist das australisch-britische Unternehmen nun insolvent. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Professor Erik Hofmann, Direktor des Instituts für Supply Chain Management an der Universität St. Gallen, fordert einen Verhaltenskodex für das Geschäft mit der Lieferketten-Finanzierung.

Erst Wirecard, nun die Bremer Greensill Bank. Deutschland hat eine weitere Finanzaffäre. Die überschuldete Tochter der britisch-australischen Greensill Capital wird womöglich von der Insolvenz der Muttergesellschaft mitgerissen. Private und institutionelle Anleger müssen offenbar um rund drei Milliarden Euro bangen.

Die Gesetze der Bürokratie führen dazu, dass die Fesseln des Staates die Freiheit immer enger einschnüren. Beat Kappeler zeigt in einem neuen Buch, wie man sich gegen solche Anmassung zur Wehr setzt.

In der Ökonomie stehen Zahlen und Modelle hoch im Kurs. Zwei renommierte britische Ökonomen beschreiben in einem eloquent geschriebenen Buch, warum dies zu schlechten Entscheidungen in unsicheren Zeiten führen kann, etwa bei einer Pandemie.

Der Ökonom Bruno S. Frey präsentiert innovative Rezepte gegen Übertourismus. Gerade in der derzeitigen Krise sind sie bedenkenswert.

Puma, Hippo, Oktopus oder doch eher ein Mammut? Ein neues Buch versucht, die komplexe Beziehung von Familien zu ihrem Unternehmen zu kategorisieren und liefert allerlei interessante Einblicke.

Die neue Doktrin der britischen Streitkräfte verlangt, dass sich das Land vermehrt dem pazifischen Raum zuwendet. Verliert damit die Nato-Mitgliedschaft der Briten an Bedeutung?

Israel greift seit zwei Jahren iranische Tanker an. Sie exportieren Erdöl – und verstossen damit gegen das amerikanische Embargo.

Die traditionelle Automobilindustrie fordert Elon Musk heraus. Doch dieser bleibt ihr mit Tesla in einem wichtigen Bereich voraus. Wer im globalen Autogeschäft mitspielen will, muss Musks Methoden übernehmen.

Die Demokraten beherrschen Washington, doch die Republikaner haben mehr Einfluss in den Gliedstaaten und in den Gerichten. Damit können sie der anderen Partei durchaus gefährlich werden.

Zu den einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz gehören Deutsche. Sie nutzen Twitter viel offensiver als viele Schweizer Fachkollegen.

Die Pandemie hat ihnen Auftrieb verschafft. Die Ökonomenzunft insgesamt hat sich öffentlich deutlich mehr zu Wort gemeldet als früher. Den grössten Sprung nach vorne in der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten hat der Chef der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gemacht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr behauptet sich in beiden Ländern an der Spitze – aber es ist eng.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen sechs Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Der Schokoladehersteller belieferte früher vor allem Grosskunden. Dann setzte er auf eigene Verkaufsläden und eröffnet jetzt an der 5th Avenue das hundertste Geschäft. Dem kommerziellen Erfolg steht die Kritik am Glauben der Glarner Unternehmerfamilie gegenüber.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.