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Dienstag, 23. Februar 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass die Swiss ein zweites Mal Staashilfe benötigt, hätte die Swiss schlechtere Karten als beim ersten Mal. Anzukreiden hat sie das vor allem sich selbst.

Die von der Corona-Pandemie schwer getroffene US-Wirtschaft ist nach Einschätzung von Notenbankchef Jerome Powell noch für geraume Zeit auf Hilfen der Währungshüter angewiesen.

Frauen sind stärker als Männer von den wirtschaftlichen Folgen durch Schliessungen betroffen. Längerfristig könnte sich das auf ihren Lohn auswirken.

Der deutsche Unternehmer Heinz Hermann Thiele ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Der Selfmade-Millionär hielt auch ein grosses Aktienpaket der Swiss-Mutter Lufthansa.

Mit einem neuen Nachtzug wollen die Österreichischen Bundesbahnen das Netz massiv ausbauen. Mit dabei sind die SBB – obwohl sie von einem Verlustgeschäft ausgehen.

Die Hygienesituation während der Pandemie führt dazu, dass vermehrt mit Karten bezahlt wird. Auch die Bezahl-App Twint wird immer beliebter.

Die Unia veröffentlicht einen Bericht, in dem der Päcklilieferant DPD stark kritisiert wird. Nun schlägt die Gewerkschaft Alarm und verlangt Verhandlungen. Unter anderem wird ein Mindestlohn von 4250 Franken gefordert.

Finanzpolitiker fordern, die Schuldenobergrenze der Bundesbahnen anzuheben – damit diese sistierte Immobilienvorhaben doch noch realisieren können.

Die Swiss krebst mit einem Minimalflugplan durch die Corona-Krise. Weil das so nicht mehr lange gutgeht, schlägt sie jetzt ganz oben Alarm.

Während das BAG seit mehr als einem Monat Zulassungen für einfache Schnelltests prüft, sind in der EU ab sofort 16 Schnelltests auf Corona im Einsatz.

Der Extremsegler Yvan Bourgnon will helfen, die Weltmeere vom Plastik zu befreien – mit einer schwimmenden Recyclingfabrik.

Als Unternehmer «bis zum letzten Atemzug» bezeichnete sich Heinz Hermann Thiele selbst. Neben seiner jahrzehntelangen Führungsrolle in seinem Unternehmen machte Thiele zuletzt als Grossaktionär bei der Lufthansa von sich reden.

Mit den Identitäten von Google & Co. geniessen wir unbekümmert die Annehmlichkeiten der digitalen Welt. Doch jetzt, wo es mit der E-ID um den Rahmen für eine sichere digitale Identifizierung geht, kommen plötzlich fundamentale Bedenken auf. Das bringt uns nicht weiter – im Gegenteil.

Am 7. März stimmt das Volk über das Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste (E-ID) ab. Personen sollen im Internet mit der E-ID eindeutig identifiziert werden, damit sie Waren und staatliche oder private Dienstleistungen einfach und sicher online bestellen können.

Die Corona-Pandemie kann den Immobiliengesellschaften bis jetzt nicht viel anhaben. Selbst Firmen, die ihren Geschäftsmietern stark entgegengekommen sind, weisen hohe Gewinne aus.

Facebook und Google werden sich auf Deals mit Medienhäusern einlassen müssen. Doch Ablasszahlungen von Big Tech sind kein nachhaltiges Geschäftsmodell.

Das Tübinger Unternehmen Curevac ist der Pionier der heute von mehreren Covid-19-Impfstoffherstellern genutzten mRNA-Technologie. Der Entdecker und Mitgründer Ingmar Hoerr schildert im Interview den langen Weg zum Erfolg.

HSBC ist Europas grösste Bank, wird aber immer uneuropäischer. Sie forciert die Expansion in Hongkong und scheut den Konflikt mit Peking. In London muss sich das Geldhaus rechtfertigen.

Im Nachbarland ist in der Pandemie einiges schiefgelaufen. Nun hat Österreich aber den Dreh raus, wie möglichst viel getestet werden kann.

Der Wettbewerb im weitgehend abgeschotteten Strommarkt des Gliedstaats ist so hart wie sonst nirgendwo. Ist aus diesem Grund zu wenig investiert worden? El Paso jedenfalls hat den Wintereinbruch mit vorbereiteter Infrastruktur gut überstanden.

Banken müssen der Finanzmarktaufsicht gewisse Cyberangriffe melden. Eine Ausdehnung dieser Meldepflicht könnte kontraproduktiv sein.

Zwischen Aktiengesellschaften und Pensionskassen gibt es Ähnlichkeiten. Doch während Aktionäre mit den Füssen abstimmen können, ist dies für Pensionskassen-Versicherte kaum möglich.

In der ersten Phase der Pandemie haben der Swiss Re vor allem Schadenzahlungen infolge von Betriebsunterbrüchen zugesetzt. Wie stark die gestiegene Mortalität die Rechnung 2021 belasten wird, wird auch von der Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe abhängen.

Für den Anbieter von Konsumkrediten war 2020 kein erfolgreiches Jahr, aber immerhin sind die meisten Schuldner zahlungsfähig geblieben. Ob alle ihre fälligen Raten auch 2021 begleichen können?

Die Anhörung im amerikanischen Repräsentantenhaus war vor allem populistisches Theater. Oder meint «Demokratisierung der Finanzmärkte» einfach die Möglichkeit, schnell reich zu werden?

Im zurückliegenden Corona-Jahr ist die Credit Suisse, anders als sie in Aussicht gestellt hatte, nicht zu neuen Ufern aufgebrochen. Vielmehr hängt sie in der Vergangenheit fest.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Geht es um Gemeinsinn oder Eigennutz?

Weil sich die Sozialdemokraten von Finanzminister Scholz gegen eine dritte Amtszeit des Wirtschaftsweisen Lars Feld stellten, muss der liberale Ökonom das Gremium Ende Februar verlassen. Und weil sich die Koalition nicht auf einen Nachfolger einigen konnte, bleibt der Posten vorerst unbesetzt.

Zwei Motorenexplosionen mit Triebwerken von Pratt & Whitney in Amerika und in den Niederlanden schrecken auf. Laut der Europäischen Agentur für Flugsicherheit sind die zwei Vorfälle nach ersten Erkenntnissen jedoch nicht vergleichbar.

In der Schweiz sind grössere Unternehmen verpflichtet, Lohngleichheitsanalysen durchzuführen. Der unerklärte Anteil der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern ist weiter gestiegen, wie neue Daten zeigen.

Die brasilianische Regierung will den Energiekonzern Petrobras wieder eng an die Zügel nehmen. Mit Posten, Etats und Aufträgen aus dem Staatskonzern lassen sich Verbündete im Kongress und im Militär belohnen. Das ist eine Katastrophe für den Konzern, der sich immer noch nicht vom Korruptionsskandal der Regierungen Lula und Rousseff erholt hat.

Der neue Konzernchef von Stäubli, Gerald Vogt, will einen anderen Weg als seine Vorgänger einschlagen. Der harte Wettbewerb um junge Fachkräfte in der Robotik lässt ihm keine andere Wahl.

Die einwöchige Ferienzeit anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes stand unter einem schlechten Stern. Chinas Regierung hatte ihre Landsleute aufgefordert, nicht zu reisen. Sie machten aus der Not eine Tugend.

Wenige Wochen nach der Wiederzulassung des Krisenjets 737 Max kommt Boeing wieder in die Bredouille. Nach einem Triebwerkausfall einer Boeing 777 und dem Absturz von Abdeckungsteilen wird der Fall untersucht. Materialermüdung beim Triebwerk ist wahrscheinlich. Die wichtigsten Antworten zum Fall.

Nach dem schweren Triebwerkausfall bei einer Boeing 777 am Samstag in der Nähe von Denver fragt sich, inwiefern andere Airlines betroffen sind. Die Swiss gibt Entwarnung, denn ihre Maschinen sind mit GE90-Triebwerken, und nicht mit solchen von Pratt & Whitney, ausgestattet.

Der Postchef Roberto Cirillo will die Grundversorgung aus eigener Kraft finanzieren. Subventionen des Bundes an die Post lehnt der Tessiner ab. Die Privatisierung der Postfinance könnte seine Pläne durchkreuzen.

Die britische Royal Mail ist privatisiert, tut sich aber mit der Modernisierung schwer. Die Paketflut während der Corona-Pandemie bringt ein Zwischenhoch. Doch jetzt müssen Reformen folgen.

In vier Jahren könnte die Post in eine finanzielle Schieflage geraten. Laut Konzernchef Roberto Cirillo kann die Post dies mit der neuen Strategie verhindern. Er warnt vor den Konsequenzen einer Postfinance-Privatisierung.

Verbissen hat sich der Fahrdienstvermittler dagegen gewehrt und den Fall bis ans Oberste Gericht Grossbritanniens gezogen – vergeblich: Uber-Fahrer gelten auf der Insel nicht als Selbständige. Das wird teuer, und es hat Signalwirkung.

Die Winterthurer Startup-Firma Bestsmile hat sich innerhalb kurzer Zeit zum nationalen Marktführer bei transparenten Zahnspangen gemausert. Der Milliardenmarkt wächst rasant. Das Gründertrio strebt nach Höherem.

Die Umlaufmünzen der Schweiz sehen seit über hundert Jahren fast gleich aus. Ist die Zeit im Münzwesen also stillgestanden? Von wegen. Ein Besuch an jenem Ort, wo aus gesichtslosen Metallscheiben amtliches Geld entsteht.

Warum das Riesenreich der Khmer unterging und ab dem 15. Jahrhundert buchstäblich vom Dschungel verschluckt wurde, beschäftigt Forscher bis heute. Auch das Zahlungssystem könnte dabei eine Rolle gespielt haben.

Das Aargauer Jungunternehmen Swiss Shrimp verzichtet in seiner Zucht auf Antibiotika. Es punktet zudem mit kurzen Transportwegen. Doch der Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, die ihre Crevetten deutlich günstiger produzieren, ist hart.

Ohne Notfallinvestition hätte Selecta diesen Sommer wohl nicht überlebt. Was läuft schief im Automaten-Imperium?

Seit Tagen halten die Kursturbulenzen der Aktie der amerikanischen Einzelhandelskette Gamestop die Börsen in Atem. Auch andere Aktien geraten in den Fokus von Anleger-Foren und werden spekulativ gehandelt. Worum geht es eigentlich?

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist fast fertig verlegt. Doch die USA belegen das Verlegeschiff und dessen Eigentümerin mit Sanktionen. Können sie die Fertigstellung noch verhindern? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Der Fall des insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen: Felix Hufeld, der Präsident der Finanzaufsicht Bafin, wurde jüngst abgelöst und der BGH fällte ein wichtiges Urteil zur Verschwiegenheitspflicht von Abschlussprüfern.

Die Gesetze der Bürokratie führen dazu, dass die Fesseln des Staates die Freiheit immer enger einschnüren. Beat Kappeler zeigt in einem neuen Buch, wie man sich gegen solche Anmassung zur Wehr setzt.

In der Ökonomie stehen Zahlen und Modelle hoch im Kurs. Zwei renommierte britische Ökonomen beschreiben in einem eloquent geschriebenen Buch, warum dies zu schlechten Entscheidungen in unsicheren Zeiten führen kann, etwa bei einer Pandemie.

Der Ökonom Bruno S. Frey präsentiert innovative Rezepte gegen Übertourismus. Gerade in der derzeitigen Krise sind sie bedenkenswert.

Puma, Hippo, Oktopus oder doch eher ein Mammut? Ein neues Buch versucht, die komplexe Beziehung von Familien zu ihrem Unternehmen zu kategorisieren und liefert allerlei interessante Einblicke.

Dem Markt für hochwertige Tees wird in China eine grosse Zukunft prognostiziert. Bis 2025 soll er jährlich um durchschnittlich 25 Prozent zulegen. Einer der Marktführer geht nun an die Börse in Hongkong.

Am 7. März stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über das Freihandelsabkommen mit Indonesien ab. Sollte das Vertragswerk angenommen werden, ergäbe sich für schweizerische Exporteure ein jährliches Einsparpotenzial von 25 Millionen Franken.

Das Land ächzt wirtschaftlich unter der Corona-Krise, und seine Bevölkerungszahl sinkt erstmals. Trotzdem schiessen die Wohnpreise nach oben. Die Ursachen: Geldschwemme und fehlgeleitete Staatsinterventionen.

In Dänemark sollen alle, die es wollen, bis im Sommer nicht nur gegen das Coronavirus geimpft sein, sondern dies zudem mit einem elektronischen Dokument belegen können. Auch Schweden und Finnland arbeiten an solchen Lösungen. Dass die Nordländer vorangehen, hat seine Logik.

Zu den einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz gehören Deutsche. Sie nutzen Twitter viel offensiver als viele Schweizer Fachkollegen.

Die Pandemie hat ihnen Auftrieb verschafft. Die Ökonomenzunft insgesamt hat sich öffentlich deutlich mehr zu Wort gemeldet als früher. Den grössten Sprung nach vorne in der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten hat der Chef der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gemacht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr behauptet sich in beiden Ländern an der Spitze – aber es ist eng.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen sechs Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Der Schokoladehersteller belieferte früher vor allem Grosskunden. Dann setzte er auf eigene Verkaufsläden und eröffnet jetzt an der 5th Avenue das hundertste Geschäft. Dem kommerziellen Erfolg steht die Kritik am Glauben der Glarner Unternehmerfamilie gegenüber.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.