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Freitag, 19. Februar 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Corona verursacht einen Lieferengpass. Zahlreiche Autohersteller mussten vorübergehend ihre Produktion zurückfahren, was zu längeren Wartezeiten führt.

Der Fahrdienstvermittler hat im Vereinigten Königreich einen wichtigen Rechtsstreit verloren. Der Entscheid könnte für andere europäische Länder wegweisend sein.

Präzisionsmotoren von Maxon aus Obwalden sind an Bord der Mars-Rovers. Sie werden für die Gesteinsentnahmen gebraucht. Und sie steuern den Mars-Helikopter.

Der Schweizer Rückversicherer hat im letzten Jahr einen Verlust von 878 Millionen Dollar eingefahren – nicht nur wegen Corona.

Ökonom Mathias Binswanger zeigt fünf Tatsachen auf, welche helfen, die Auswirkungen von erhöhten Staatsschulden richtig einzuschätzen.

Die atemberaubende Gamestop-Aktienrally vom Januar erhitzt weiter die Gemüter. Nun hat sich auch der US-Kongress damit befasst.

Erste Länder akzeptieren gegenseitig Impfausweise, um immunisierten Touristen die Einreise zu erleichtern.

Die Credit Suisse startete im Herbst ihren Angriff auf Neobanken wie Revolut. Nun nennt die Schweizer Grossbank zum ersten Mal Kundenzahlen. Experten hatten angesichts des grossen Werberummels mehr erwartet.

Rund 6000 Firmen, die nach dem 1. März 2020 gegründet worden sind, haben weiterhin keinen Anspruch auf Härtefallgeld – obwohl Finanzminister Ueli Maurer Hilfe in Aussicht stellte.

Kantonsvertreter stellen sich jetzt offen gegen den Bund und weigern sich, die Bergbeizen-Terrassen zu schliessen.

Der Umsatz des französisch-holländischen Konzerns sank 2020 um fast 60 Prozent. Eine Verbesserung der Lage sei nicht in Sicht.

In der ersten Phase der Pandemie haben der Swiss Re vor allem Schadenzahlungen infolge von Betriebsunterbrüchen zugesetzt. Wie stark die gestiegene Mortalität die Rechnung 2021 belasten wird, wird auch von der Wirksamkeit der Covid-19-Impfstoffe abhängen.

Die Anhörung im amerikanischen Repräsentantenhaus war vor allem populistisches Theater. Oder meint «Demokratisierung der Finanzmärkte» einfach die Möglichkeit, schnell reich zu werden?

Am Donnerstag beschäftigte sich der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses mit den Aktienturbulenzen vom Januar.

Für den Anbieter von Konsumkrediten war 2020 kein erfolgreiches Jahr, aber immerhin sind die meisten Schuldner zahlungsfähig geblieben. Ob alle ihre fälligen Raten auch 2021 begleichen können?

Der Bauchemiekonzern hat im vergangenen Jahr trotz Pandemie mehr verdient und höhere Margen erwirtschaftet. In den kommenden Jahren soll es im gleichen Tempo weitergehen. Der neue Konzernchef Thomas Hasler, der seit über dreissig Jahren für das Unternehmen arbeitet, sorgt für Kontinuität.

In den vergangenen Jahren machten die meisten Anleger einen grossen Bogen um die Türkei. Seit dem November erlebt die türkische Lira aber wieder einen Höhenflug.

Die Monate nach den Zwangsschliessungen im Frühjahr 2020 brachten im Detailhandel einen markanten Nachholkonsum. Mit den kommenden Öffnungen könnte sich dies wiederholen. Die Branche hält aber den Ball flach.

Der Schweizer Tourismus leidet stark unter der Corona-Pandemie. Die Zahl der Hotelübernachtungen sank 2020 um 40 Prozent, vor allem weil ausländische Gäste wegblieben. Frühestens ab dem Sommer wird mit einer langsamen Besserung gerechnet. In Zukunft will der Verband auf Nachhaltigkeit setzen.

Weitere Covid-19-Schäden bescheren der Swiss Re 2020 einen Verlust von 878 Mio. $. Mit Blick auf stark anziehende Preise wird trotzdem die Auszahlung einer unveränderten Dividende beantragt.

Im zurückliegenden Corona-Jahr ist die Credit Suisse, anders als sie in Aussicht gestellt hatte, nicht zu neuen Ufern aufgebrochen. Vielmehr hängt sie in der Vergangenheit fest.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hat sich ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Geht es um Gemeinsinn oder Eigennutz?

Die Aktionäre des Aargauer Pharmazulieferers Dottikon ES können sich an einer prächtigen Kursentwicklung erfreuen. Zugleich müssen sie akzeptieren, dass der Patron der Firma, Markus Blocher, fast uneingeschränkt das Sagen hat. Risikolos ist das nicht.

Im vergangenen Jahr haben die Preise für Wohneigentum trotz der Corona-Pandemie kräftig zugelegt. Die Gefahr einer Korrektur hat dadurch zugenommen.

Mit staatlichen Vorgaben, immer neuen Plänen und Programmen sowie kräftigen Subventionen will Chinas Regierung das Land zur führenden Technologiemacht der Welt machen. Um sich wirklich global an die Spitze zu setzen, brauchen die Unternehmen und Institutionen des Landes allerdings weniger Gängelung und mehr Freiräume.

Die Rentabilität von Schindler hat 2020 gelitten. Während der Preisdruck und eine vorsichtigere Kundschaft das operative Geschäft beeinträchtigten, verbesserte sich die Bilanz dank Einsparungen und Effizienzsteigerungen weiter. 2021 wird ein herausforderndes Jahr.

Nestlé trennt sich vom Massengeschäft mit Wasser in den USA und konzentriert sich auf edle Mineralwassermarken wie San Pellegrino. Das ist gut fürs Geschäft wie fürs Image.

In der Schweiz sind 44 Prozent aller Erwerbslosen ausländischer Herkunft. Der überdurchschnittlich hohe Anteil erklärt sich nicht nur mit Personen aus Drittstaaten, sondern auch mit Bürgern der EU.

Die EU will künftig nicht mehr nur den regelbasierten Freihandel fördern, sondern sich auch stärker vor feindlichen Massnahmen Chinas und der USA schützen können. Die neue Strategie versucht überdies, mit dem Handel auch Klimaschutz zu betreiben.

Die amerikanische Regierung hat sich auf globaler Ebene gegen die diskriminierende Besteuerung amerikanischer Technologiefirmen gewehrt. Nun nehmen solche Steuern in Amerika selber Fahrt auf. Das dürfte in Washington zu einem Umdenken führen.

Sie nennen ihr Projekt «SNB Observatory» und wollen damit eine Debatte über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank initiieren. Würde diese den Vorschlägen folgen, müsste sie ihr Konzept grundlegend ändern – und hätte wohl ähnliche Probleme wie die EZB.

Die massgebenden Gläubiger wissen, dass viele afrikanische Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen können. Fallweise sollen deshalb Schulden restrukturiert werden. Es dürfte ein steiniger Weg werden und Streit mit China geben.

In der Schweiz bietet sich ein widersprüchliches Bild: Der Konsum bricht ein, dennoch scheint sich die Gesamtwirtschaft recht gut zu halten. Wir zeigen mit Echtzeitdaten in Grafiken den wirtschaftlichen Verlauf der Krise – und wo wir gegenwärtig stehen.

Die Grossbank hat sich operativ einigermassen anständig durch das schwierige Jahr manövriert. Doch die negativen Einmaleffekte haben sich 2020 kumuliert.

Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern ist 2020 mit seinen angestammten Geschäften gewachsen und profitabler geworden. Der Umbau unter dem Konzernchef Schneider trägt Früchte.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bauen das Nachtzugsangebot aus. Die ökologischen und ökonomischen Erwartungen der Politik sind hoch, aber überzogen. Das gibt selbst der ÖBB-Chef Matthä zu.

Kaufentscheide werden grösstenteils unbewusst gefällt. Dies bietet Firmen viele Möglichkeiten, Konsumenten zu beeinflussen.

Ivan Glasenberg, der langjährige Chef des Rohstoffkonzerns Glencore, präsentierte zum letzten Mal die Unternehmenszahlen. Er hinterlässt seinem Nachfolger Gary Nagle die Rückkehr zu einer Gewinnausschüttung. Steigende Rohstoffpreise hellen den Ausblick auf.

In der Pandemie kauften Konsumenten mehr in der Nähe anstatt in grösseren Supermärkten ein

Die Winterthurer Startup-Firma Bestsmile hat sich innerhalb kurzer Zeit zum nationalen Marktführer bei transparenten Zahnspangen gemausert. Der Milliardenmarkt wächst rasant. Das Gründertrio strebt nach Höherem.

Die Umlaufmünzen der Schweiz sehen seit über hundert Jahren fast gleich aus. Ist die Zeit im Münzwesen also stillgestanden? Von wegen. Ein Besuch an jenem Ort, wo aus gesichtslosen Metallscheiben amtliches Geld entsteht.

Warum das Riesenreich der Khmer unterging und ab dem 15. Jahrhundert buchstäblich vom Dschungel verschluckt wurde, beschäftigt Forscher bis heute. Auch das Zahlungssystem könnte dabei eine Rolle gespielt haben.

Das Aargauer Jungunternehmen Swiss Shrimp verzichtet in seiner Zucht auf Antibiotika. Es punktet zudem mit kurzen Transportwegen. Doch der Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, die ihre Crevetten deutlich günstiger produzieren, ist hart.

Ohne Notfallinvestition hätte Selecta diesen Sommer wohl nicht überlebt. Was läuft schief im Automaten-Imperium?

Seit Tagen halten die Kursturbulenzen der Aktie der amerikanischen Einzelhandelskette Gamestop die Börsen in Atem. Auch andere Aktien geraten in den Fokus von Anleger-Foren und werden spekulativ gehandelt. Worum geht es eigentlich?

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist fast fertig verlegt. Doch die USA belegen das Verlegeschiff und dessen Eigentümerin mit Sanktionen. Können sie die Fertigstellung noch verhindern? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Der Fall des insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen: Felix Hufeld, der Präsident der Finanzaufsicht Bafin, wurde jüngst abgelöst und der BGH fällte ein wichtiges Urteil zur Verschwiegenheitspflicht von Abschlussprüfern.

Die Gesetze der Bürokratie führen dazu, dass die Fesseln des Staates die Freiheit immer enger einschnüren. Beat Kappeler zeigt in einem neuen Buch, wie man sich gegen solche Anmassung zur Wehr setzt.

In der Ökonomie stehen Zahlen und Modelle hoch im Kurs. Zwei renommierte britische Ökonomen beschreiben in einem eloquent geschriebenen Buch, warum dies zu schlechten Entscheidungen in unsicheren Zeiten führen kann, etwa bei einer Pandemie.

Der Ökonom Bruno S. Frey präsentiert innovative Rezepte gegen Übertourismus. Gerade in der derzeitigen Krise sind sie bedenkenswert.

Puma, Hippo, Oktopus oder doch eher ein Mammut? Ein neues Buch versucht, die komplexe Beziehung von Familien zu ihrem Unternehmen zu kategorisieren und liefert allerlei interessante Einblicke.

Dank ihrer Marktmacht haben die Regulierungen der EU das Zeug dazu, globale Standards zu werden. Zwei Kommissare in Brüssel arbeiten besonders intensiv daran.

Trotz der Corona-Krise treibt der weltgrösste Autokonzern, Toyota, eines der ambitioniertesten Smart-City-Projekte der Welt voran. Am 23. Februar wird der Grundstein zu dem Projekt gelegt, das der Konzernchef Akio Toyoda als Freilandlabor für künftige Mobilitäts- und Lebenswelten sieht.

Dank klarer Strategie und einem starken Team wächst das Vertrauen in den italienische Regierungschef. Und ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass die Gelder aus dem EU-Aufbaufonds sinnvoll investiert werden.

Präsident Joe Biden will sich dem Nachbarstaat Kanada wieder annähern. Als eine der ersten Amtshandlungen stoppte er jedoch den Bau einer Ölpipeline. Für Kanada ist das ein harter Schlag.

Zu den einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz gehören Deutsche. Sie nutzen Twitter viel offensiver als viele Schweizer Fachkollegen.

Die Pandemie hat ihnen Auftrieb verschafft. Die Ökonomenzunft insgesamt hat sich öffentlich deutlich mehr zu Wort gemeldet als früher. Den grössten Sprung nach vorne in der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten hat der Chef der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gemacht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr behauptet sich in beiden Ländern an der Spitze – aber es ist eng.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen sechs Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Der Schokoladehersteller belieferte früher vor allem Grosskunden. Dann setzte er auf eigene Verkaufsläden und eröffnet jetzt an der 5th Avenue das hundertste Geschäft. Dem kommerziellen Erfolg steht die Kritik am Glauben der Glarner Unternehmerfamilie gegenüber.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.