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Mittwoch, 17. Februar 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Der traditionsreiche deutsche Industriekonzern ThyssenKrupp verkauft sein Stahlgeschäft nun doch nicht an die Konkurrenz. Stattdessen will er eine «zukunftsfähige Aufstellung» aus eigener Kraft vorantreiben.

Die massgebenden Gläubiger wissen, dass viele afrikanische Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen können. Fallweise sollen deshalb Schulden restrukturiert werden. Es dürfte ein steiniger Weg werden und Streit mit China geben.

Die multilateralen Entschuldungsinitiativen brachten nach der Jahrtausendwende für viele Entwicklungsländer eine grosse Erleichterung. An deren Stelle ist Ernüchterung getreten; vielen Ländern droht die Zahlungsunfähigkeit.

Die Rentabilität von Schindler hat 2020 gelitten. Während der Preisdruck und eine vorsichtigere Kundschaft das operative Geschäft beeinträchtigten, verbesserte sich die Bilanz dank Einsparungen und Effizienzsteigerungen weiter. 2021 wird ein herausforderndes Jahr.

Im vergangenen Jahr haben die Preise für Wohneigentum trotz der Corona-Pandemie kräftig zugelegt. Die Gefahr einer Korrektur hat dadurch zugenommen.

Nestlé trennt sich vom Massengeschäft mit Wasser in den USA und konzentriert sich auf edle Mineralwassermarken wie San Pellegrino. Das ist gut fürs Geschäft wie fürs Image.

Sie nennen ihr Projekt «SNB Observatory» und wollen damit eine Debatte über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank initiieren. Würde diese den Vorschlägen folgen, müsste sie ihr Konzept grundlegend ändern – und hätte wohl ähnliche Probleme wie die EZB.

In der Schweiz bietet sich ein widersprüchliches Bild: Der Konsum bricht ein, dennoch scheint sich die Gesamtwirtschaft recht gut zu halten. Wir zeigen mit Echtzeitdaten in Grafiken den wirtschaftlichen Verlauf der Krise – und wo wir gegenwärtig stehen.

Ivan Glasenberg, der langjährige Chef des Rohstoffkonzerns Glencore, präsentierte zum letzten Mal die Unternehmenszahlen. Er hinterlässt seinem Nachfolger Gary Nagle die Rückkehr zu einer Gewinnausschüttung. Steigende Rohstoffpreise hellen den Ausblick auf.

Seit einiger Zeit ziehen die Preise für Erdöl, Metalle und auch Agrargüter an. Für manche in der Rohstoffbranche sind dies wieder Anzeichen eines Superzyklus. Auch der Glencore-Chef Glasenberg nährt diese Hoffnung.

Eine Walliser Ständerätin und eine Genfer Standesinitiative versuchen das Rad der Zeit zurückzudrehen. Die Wirtschaftskommission des Ständerats erkennt darin zum Glück keine zukunftsgerichtete Politik. Das aber sollte auch die Schweizer Bauern zum Nachdenken anregen.

Das Geschäft des Zahnimplantate-Herstellers Straumann hat sich gegen Ende 2020 deutlich erholt. Trotz Gewinneinbruch, Entlassungen und hohen Wertberichtigungen bleibt die Dividende unverändert und die Entlöhnung von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat fürstlich.

Im vergangenen Jahr sind Umsatz und Gewinn des Uzwiler Anlagenbauers Bühler in allen Regionen deutlich gefallen. Auch die Zahl der Mitarbeiter nahm erneut ab. Die Bilanz jedoch wurde noch solider.

Der Kampf für Gleichstellung ist eigentlich ein Kampf gegen althergebrachte Privilegien. Die Frauenemanzipation ist ein Schulbeispiel dafür. Doch diese einstige Freiheitsbewegung wird zunehmend selbst zur Quelle von Zwängen, Vorschriften und neuen Ungleichheiten.

Der Co-Chef der UBS-Investmentbank Piero Novelli verlässt die Bank und wird künftig die Börse Euronext präsidieren. Es ist nicht zu erwarten, dass der Wechsel bei der UBS eine grundlegende Strategieänderung vorwegnimmt.

Im Corona-Jahr hat Bell mehr Fleisch verkauft. In anderen Sparten hat die Krise aber ihre Spuren hinterlassen. Der Fleischverarbeiter leidet etwa darunter, dass die Leute weniger unterwegs sind.

Norwegen setzt sich gerne als führendes Land der Elektromobilität in Szene. Tatsächlich wurden 2020 weltweit erstmals mehr elektrische Neuwagen verkauft als «fossile». Weniger bekannt ist, dass vor allem in ländlichen Gebieten die Ladeinfrastruktur teilweise drastisch hinterherhinkt.

Die Unterstützung der Wirtschaft für die deutsche Corona-Politik bröckelt. Nun will Wirtschaftsminister Altmaier zusammen mit den Verbänden eine Öffnungsstrategie erarbeiten und die Überbrückungshilfe auch für grössere Unternehmen öffnen.

Thailands Monarchie mischt sich nicht nur zusehends vermehrt in die Politik ein. Sie verfügt auch wirtschaftlich über immense Ausstrahlungskraft. Ihr Vermögen wird auf 70 Mrd. $ geschätzt – und ist de facto in den Privatbesitz des Königs übergeführt worden.

Früher produzierten Grosskraftwerke zentral Strom und lieferten ihn über das Verteilnetz den Konsumenten. Heute ist jeder Besitzer einer Solaranlage auch Produzent. Das erfordert ein grundlegendes Umdenken für die Strombranche.

Vor 420 Jahren wurde die East India Company gegründet, der erste globale Multi. Nach heutigen Kriterien beurteilt, lässt sich die Handelsgesellschaft durchaus mit modernen Konzernen vergleichen.

Die Pandemie bringt auch Schweizer Winzer in Schwierigkeiten. Verbände und Politiker wittern nun die Chance, alte Forderungen nach Marktabschottung durchzubringen.

In der Pandemie kauften Konsumenten mehr in der Nähe anstatt in grösseren Supermärkten ein

Mit dem elektrisch angetriebenen Fluggerät schnell und bequem zum Flughafen? Das will Archer Aviation anbieten. United Airlines investiert eine Milliarde Dollar, und auch die Anleger an der Börse sind beeindruckt.

Der Unternehmer Andrea Illy erklärt, weshalb die Familienfirma aus Triest externe Investoren ins Boot holt. Die Segafredo-Besitzerin Massimo Zanetti Beverage Group hingegen kehrt der Börse den Rücken.

Nicht alle Unternehmer leiden unter der Corona-Pandemie. Ein Profiteur ist Carlo Centonze mit der in Schlieren ansässigen Firma HeiQ. Das an Londons Börse kotierte Unternehmen verwandelt Textilien in kluge Materialien, die selbst Viren abtöten.

Pascal Soriot sieht den von ihm geführten Impfstoffanbieter AstraZeneca nach wie vor in einer führenden Position bei der Pandemie-Bekämpfung – trotz jüngsten Kontroversen und Rückschlägen.

Der Versicherungskonzern Zurich weist im Corona-Jahr einen Gewinnrückgang von 8% auf 3,83 Mrd. $ aus. Preiserhöhungen für Schaden- und Unfallversicherungen bremsen den Ertragsrückgang. Der Konzernchef Mario Greco bestätigt den Rückzug aus dem Nord-Stream-2-Geschäft in der Ostsee.

Die Winterthurer Startup-Firma Bestsmile hat sich innerhalb kurzer Zeit zum nationalen Marktführer bei transparenten Zahnspangen gemausert. Der Milliardenmarkt wächst rasant. Das Gründertrio strebt nach Höherem.

Die Umlaufmünzen der Schweiz sehen seit über hundert Jahren fast gleich aus. Ist die Zeit im Münzwesen also stillgestanden? Von wegen. Ein Besuch an jenem Ort, wo aus gesichtslosen Metallscheiben amtliches Geld entsteht.

Warum das Riesenreich der Khmer unterging und ab dem 15. Jahrhundert buchstäblich vom Dschungel verschluckt wurde, beschäftigt Forscher bis heute. Auch das Zahlungssystem könnte dabei eine Rolle gespielt haben.

Das Aargauer Jungunternehmen Swiss Shrimp verzichtet in seiner Zucht auf Antibiotika. Es punktet zudem mit kurzen Transportwegen. Doch der Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, die ihre Crevetten deutlich günstiger produzieren, ist hart.

Ohne Notfallinvestition hätte Selecta diesen Sommer wohl nicht überlebt. Was läuft schief im Automaten-Imperium?

Seit Tagen halten die Kursturbulenzen der Aktie der amerikanischen Einzelhandelskette Gamestop die Börsen in Atem. Auch andere Aktien geraten in den Fokus von Anleger-Foren und werden spekulativ gehandelt. Worum geht es eigentlich?

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist fast fertig verlegt. Doch die USA belegen das Verlegeschiff und dessen Eigentümerin mit Sanktionen. Können sie die Fertigstellung noch verhindern? Die wichtigsten Antworten im Überblick.

Der Fall des insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard hat weitreichende Folgen: Felix Hufeld, der Präsident der Finanzaufsicht Bafin, wurde jüngst abgelöst und der BGH fällte ein wichtiges Urteil zur Verschwiegenheitspflicht von Abschlussprüfern.

Die Gesetze der Bürokratie führen dazu, dass die Fesseln des Staates die Freiheit immer enger einschnüren. Beat Kappeler zeigt in einem neuen Buch, wie man sich gegen solche Anmassung zur Wehr setzt.

In der Ökonomie stehen Zahlen und Modelle hoch im Kurs. Zwei renommierte britische Ökonomen beschreiben in einem eloquent geschriebenen Buch, warum dies zu schlechten Entscheidungen in unsicheren Zeiten führen kann, etwa bei einer Pandemie.

Der Ökonom Bruno S. Frey präsentiert innovative Rezepte gegen Übertourismus. Gerade in der derzeitigen Krise sind sie bedenkenswert.

Puma, Hippo, Oktopus oder doch eher ein Mammut? Ein neues Buch versucht, die komplexe Beziehung von Familien zu ihrem Unternehmen zu kategorisieren und liefert allerlei interessante Einblicke.

Präsident Joe Biden will sich dem Nachbarstaat Kanada wieder annähern. Als eine der ersten Amtshandlungen stoppte er jedoch den Bau einer Ölpipeline. Für Kanada ist das ein harter Schlag.

Viele amerikanische Schulen sind seit Beginn der Pandemie ganz oder teilweise geschlossen. Neue Richtlinien der Regierung sollen die Schüler wieder ins Klassenzimmer holen.

Der Abbau und Export von Jade ist ein Milliardengeschäft. Es wird von einer Clique aus obskuren Geschäftsleuten, Generälen, Kommandanten und Drogenbaronen kontrolliert.

Die Handelsbeziehungen im transpazifischen Raum entwickeln sich sehr dynamisch. In Bundesbern verfolgt man die Entwicklung aufmerksam, fühlt sich aber durch die Landwirtschaft gehemmt.

Zu den einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz gehören Deutsche. Sie nutzen Twitter viel offensiver als viele Schweizer Fachkollegen.

Die Pandemie hat ihnen Auftrieb verschafft. Die Ökonomenzunft insgesamt hat sich öffentlich deutlich mehr zu Wort gemeldet als früher. Den grössten Sprung nach vorne in der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten hat der Chef der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gemacht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr behauptet sich in beiden Ländern an der Spitze – aber es ist eng.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen sechs Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Der Schokoladehersteller belieferte früher vor allem Grosskunden. Dann setzte er auf eigene Verkaufsläden und eröffnet jetzt an der 5th Avenue das hundertste Geschäft. Dem kommerziellen Erfolg steht die Kritik am Glauben der Glarner Unternehmerfamilie gegenüber.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.

«Grüne» Aktien fristeten lange ein Mauerblümchendasein. Das hat sich spätestens letztes Jahr drastisch geändert - auch dank des Präsidentenwechsels in den USA. Fünf Aktien mit Potenzial.

Die EZB-Bankenaufsicht hat vor dem Hintergrund der Corona-Krise Schwachstellen in den Sanierungsplänen der von ihr überwachten Geldhäuser ausgemacht.

Der Bankensoftwarespezialist Temenos hat im Gesamtjahr 2020 zwar einen leichten Gewinnrückgang ausgewiesen. Dennoch sollen die Aktionäre eine höhere Dividende erhalten.

Die wachsende Sorge über einen weltweiten Mangel an Halbleitern illustriert das Risiko, dass manche Industrien schwerwiegende Probleme mit ihren Lieferketten bekommen könnten.

Die Schweizer Börse hat ihre Talfahrt am Mittwoch fortgesetzt.

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Ab 1. März sollen Läden, Museen und Zoos in der Schweiz wieder öffnen. Restaurants bleiben geschlossen. Die Lockerungen des Bundesrates im Überblick.

Der Bund schliesst das Rechnungsjahr 2020 Coronavirus-bedingt mit einem Rekorddefizit von 15,8 Milliarden Franken ab.

Die US-Wirtschaft hat auch dank neuer Corona-Schecks einen unerwartet starken Start ins Jahr 2021 hingelegt.

Eine Gruppe von Schweizer Ökonomen fordert von der SNB-Führung unter Präsident Thomas Jordan ein ein höheres Inflationsziel und mehr Fokus auf den Wechselkurs.