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Dienstag, 12. Januar 2021 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der zweite Covid-Impfstoff ist zugelassen. Nicht mehr die Lieferungen sind das Problem, sondern die zügige Organisation der Impfungen.

Das Logistikunternehmen Swissterminal weicht in die Häfen von Südelsass aus, weil ihr nach eigenen Angaben in Basel die Existenzgrundlage genommen wird. Nun verspürt die Containerfirma sogar Oberwasser gegenüber dem Basler Hafenprojekt.

Für den schwäbischen Autohersteller ist diese Rückrufaktion mehr als peinlich. Mercedes-Benz betont immer wieder, die höchsten Sicherheitsansprüche an die Technik zu stellen.

Kenner der Telecomszene zeigen sich irritiert darüber, dass die Swisscom den Kontakt von Carsten Schloter nicht aus dem Verkehr gezogen hat.

Der Onlinehändler Digitec Galaxus machte im letzten Jahr 60 Prozent mehr Umsatz. In der Schweiz baut die Migros-Tochter ein neues Logistikzentrum.

Die UBS reagiert auf die krisenbedingt wachsenden Sparkonti und beschliesst Gebühren neu schon ab 250’000 Franken. Und sie nennt die Orte, an denen die 44 Filialen geschlossen werden.

Die Online-Shops der Migros-Tochter haben ihr Verkaufsvolumen mehr als verdoppelt. Welsche und Tessiner stehen besonders auf den Internethändler.

Nach einem neuen Gesetz müssen Briefkastenfirmen ihre Nutzniesser angeben. Betroffen sind der US-Staat Delaware und die Schweiz.

Der «Tages-Anzeiger» und die Zürcher Regionalzeitungen arbeiten bei der kantonalen Berichterstattung künftig enger zusammen.

Trotz stark steigender Staatsschulden sei es zu früh, um auf die Ausgabenbremse zu treten, sagen Fachleute. Der gleiche Fehler habe nach der Finanzkrise Donald Trump zur Macht verholfen.

Nach ihrem Ausscheiden bei der US-Notenbank trat die künftige US-Finanzministerin als hoch bezahlte Rednerin auf. Nun muss sie beweisen, dass sie unabhängig von den Wallstreet-Banken ist.

Peking droht mit Strafen, sollten Firmen Sanktionen der USA gegen China befolgen. Dies könnte auch europäische Unternehmen hart treffen.

Der Amerikaner hat nach einer Tellerwäscherkarriere mit Spielkasinos Milliarden verdient. Als einer der grössten Spender der Republikanischen Partei hatte er beachtlichen politischen Einfluss, und er setzte früh auf Donald Trump. Sheldon Adelson starb am Montagabend im Alter von 87 Jahren an Krebs.

China ist auf dem besten Weg, an die Weltspitze in der Medikamentenforschung aufzurücken. Dies zeigt sich auch an der jüngsten Kooperation, die Novartis mit einer führenden chinesischen Biotechfirma eingeht.

Der grösste Schweizer Online-Händler hat 2020 deutlich besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt und viele Neukunden gewonnen. Ein Teil davon dürfte weiterhin online bestellen.

Die Republikanische Partei hat ein Problem. Sie sei für moderate und zentristische Bürger nicht mehr wählbar, sagt Rick Wilson, der Journalist, Politstratege und Mitbegründer des Lincoln Project, des Anti-Trump-Flügels der Republikaner.

Die UBS baut 44 Filialen ab und führt Negativzinsen ein. Die «Bankkundensolidarität» stirbt: Die Erträge der guten Kunden finanzieren nicht länger Gratis-Schalter und -Konten für den Rest. Daran müssen sich Kundinnen und Mitarbeiter gewöhnen, nicht nur bei der UBS.

Ab Juli wird die UBS Negativzins von denjenigen Kunden verlangen, die mehr als 250 000 Franken auf dem Sparkonto haben. Die Grossbank könnte damit eine Lawine auslösen.

Der UBS-Schweiz-Chef Axel Lehmann erklärt, warum die UBS einen Fünftel ihrer Filialen schliesst und weshalb die Bank die Schraube beim Negativzins deutlich anzieht.

Vom Skinhead- und Punk-Accessoire zum Börsen-Asset: Stiefel von Dr. Martens gehen den Weg des Kapitalismus. Zum Glück, denn sonst gäbe es sie wohl nicht mehr.

Das Interesse der Arbeitgeber, dass sich ihre Mitarbeiter gegen Covid-19 impfen lassen, ist gross. In der Flugbranche droht gar ein Impfobligatorium. Ist dies zulässig?

Grossbritannien ist innerhalb der EU wiederholt überstimmt worden, wenn es um Regulierungen ging. Durchgesetzt haben sich meist rigide Bestimmungen im Sinne Frankreichs.

Der Winterthurer Traditionskonzern Sulzer erschliesst sich durch Akquisitionen zunehmend neue Absatzmärkte. Doch unter Anlegern wird er weiterhin primär als Zulieferer der Erdöl- und Erdgasbranche wahrgenommen – zu Unrecht.

Eine einstmals stolze Branche droht den Anschluss an die Zukunft zu verlieren. Statt die Ertragserosion zu bekämpfen und die digitale Transformation voranzutreiben, setzt sie auf das Prinzip Hoffnung. Dabei ist klar, wie die Bank von morgen aussehen wird.

Im Sommer 2020 haben sich Google-Mitarbeiter in Zürich gewerkschaftlich organisiert. Jetzt ziehen Kollegen im Silicon Valley nach. Was von der Tech-Arbeitnehmerbewegung zu erwarten ist.

Die Credit Suisse muss wegen Gerichtsfällen in den USA 850 Mio. $ zur Seite legen. Die Rechnung bleibt, sollte sie eintreffen, wohl an den Aktionären hängen.

Es ist unwahrscheinlich, dass der populäre Gründer auf Dauer verschwunden bleibt oder gar in Haft sitzt. Doch das Abtauchen des chinesischen E-Commerce-Pioniers zeigt: In China wird jeder Nagel, der zu weit herausragt, wieder eingeschlagen.

Die frühere Notenbankchefin der USA, Janet Yellen, hat in den vergangenen zwei Jahren mit Vorträgen vor Bankenvertretern über 7,2 Millionen Dollar verdient. Nun soll sie als Finanzministerin diese Banken kontrollieren. Kein unproblematischer Rollenwechsel.

Seit Montag steht der Rohstoffmagnat Beny Steinmetz in der Schweiz vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, sich mit Schmiergeldern die Abbaurechte für ein riesiges Eisenerzvorkommen in Guinea gesichert zu haben. Es ist einer der spektakulärsten internationalen Korruptionsfälle der jüngeren Zeit.

Mit dem Impfen grosser Teile der Menschheit könnte es schon dieses Jahr klappen. Allerdings müssen zusätzliche Impfstoffe zugelassen werden – und dabei darf man sich nicht nur auf westliche Anbieter verlassen.

Bis zu vier Milliarden Franken kostet eine Verzögerung des Impfens um einen Monat. Aber eine Beschleunigung ist gar nicht so einfach. Vier Fragen und Antworten zu den wirtschaftlichen Aspekten der Impfstrategie in der Schweiz.

Das erste Logistik-Chaos durch den Brexit ereignet sich nicht in Grossbritannien, sondern in der EU – in Irland. Schuld ist ein Berg aus Bürokratie. Mittelfristig setzt die Insel auf mehr Direktverbindungen zum Kontinent.

Schon jetzt ist Israel beim Impfen weltweit Spitzenreiter. Doch dem Regierungschef Benjamin Netanyahu kann es gar nicht schnell genug gehen. Geht es nach ihm, gehört die Pandemie für die Israeli bald schon der Vergangenheit an.

Internetkonzerne, Banken, Verlage, Autohersteller und E-Commerce-Unternehmen: Immer mehr Firmen distanzieren sich von der Regierung Trump. Nach den Ausschreitungen in Washington kommen sie opportunistisch aus der Deckung.

André Wall redet nicht um den heissen Brei herum. Der gelernte Maschinenschlosser soll den früheren Rüstungskonzern des Bundes sanieren und dann privatisieren. Seine Lebenserfahrung und seine unkomplizierte Art werden ihm bei dem schweren Auftrag helfen.

Streitigkeiten um hypothekenbasierte Wertpapiere könnten die Bank noch teurer zu stehen kommen als gedacht. Sie legt weitere 850 Millionen Dollar zur Seite, was ihr den Jahresabschluss 2020 verhageln dürfte.

Der Homeoffice-Boom zieht Südkoreas IT-Riesen aus dem Tal. Doch die US-Währung und eine mögliche Haft für den Konzernchef überschatten die Erholung.

Die Pandemie setzt Restaurants, Hotels und Reisebüros zwar zu. Aber sie wird in den Kreditbüchern der Banken nur wenig Spuren hinterlassen. Die Kreditausfälle bleiben überschaubar.

Der weltgrösste Zementhersteller übernimmt den amerikanischen Dachsysteme-Anbieter Firestone Building Products für 3,4 Milliarden Dollar. Finanziert wird die Transaktion mit Barmitteln und Fremdkapital. Bei kommerziellen Gebäuden wird Lafarge-Holcim damit zum Komplettanbieter.

Die Entlassungswelle am Arbeitsmarkt hat im Corona-Jahr die verschiedensten Sektoren erfasst. Doch es gibt auch Branchen, in denen derzeit viele Stellen offen sind.

Die Umlaufmünzen der Schweiz sehen seit über hundert Jahren fast gleich aus. Ist die Zeit im Münzwesen also stillgestanden? Von wegen. Ein Besuch an jenem Ort, wo aus gesichtslosen Metallscheiben amtliches Geld entsteht.

Warum das Riesenreich der Khmer unterging und ab dem 15. Jahrhundert buchstäblich vom Dschungel verschluckt wurde, beschäftigt Forscher bis heute. Auch das Zahlungssystem könnte dabei eine Rolle gespielt haben.

Das Aargauer Jungunternehmen Swiss Shrimp verzichtet in seiner Zucht auf Antibiotika. Es punktet zudem mit kurzen Transportwegen. Doch der Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, die ihre Crevetten deutlich günstiger produzieren, ist hart.

Ohne Notfallinvestition hätte Selecta diesen Sommer wohl nicht überlebt. Was läuft schief im Automaten-Imperium?

Der Aargauer Landgasthof Heinrüti-Rank schliesst wegen Corona frühzeitig. Viele Gastrounternehmen bluten aus in der Corona-Krise, doch die Branche krankte schon vorher. Restaurants sind oft mehr Lebenstraum als Geschäftsmodell.

Aufruhr im Autoland Deutschland: Zunächst erschütterte der Dieselskandal um manipulierte VW-Motoren die Öffentlichkeit. Später gerieten weitere Hersteller ins Visier der Ermittler und müssen sich nun vor Gericht verantworten. Wir liefern Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Der Fall des insolventen deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard ist verworren. Mit der Zeugenbefragung durch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss hat die politische Aufarbeitung begonnen. Zu Jahresbeginn haben die Titel des Pleite-Konzerns einen unerwarteten Sprung vollzogen.

Gigantische Kosten aufgrund der nach zwei verheerenden Abstürzen stillgelegten 737-Max-Flotte haben den amerikanischen Flugzeughersteller Boeing in die heftigste Krise seiner über 100-jährigen Konzerngeschichte getrieben. Ein Überblick über offene Fragen.

Die Gesetze der Bürokratie führen dazu, dass die Fesseln des Staates die Freiheit immer enger einschnüren. Beat Kappeler zeigt in einem neuen Buch, wie man sich gegen solche Anmassung zur Wehr setzt.

In der Ökonomie stehen Zahlen und Modelle hoch im Kurs. Zwei renommierte britische Ökonomen beschreiben in einem eloquent geschriebenen Buch, warum dies zu schlechten Entscheidungen in unsicheren Zeiten führen kann, etwa bei einer Pandemie.

Der Ökonom Bruno S. Frey präsentiert innovative Rezepte gegen Übertourismus. Gerade in der derzeitigen Krise sind sie bedenkenswert.

Puma, Hippo, Oktopus oder doch eher ein Mammut? Ein neues Buch versucht, die komplexe Beziehung von Familien zu ihrem Unternehmen zu kategorisieren und liefert allerlei interessante Einblicke.

Chinas junge Generation hat eine hohe Affinität zu internationalen Luxusmarken. Ohne Präsenz auf den E-Commerce-Plattformen der Alibaba-Gruppe dürften es europäische Anbieter aber schwer haben.

In den nächsten Tagen wollen Chinas Statistiker die Konjunkturdaten zum Schlussquartal des vergangenen Jahres vorlegen. Das Riesenreich, so viel steht jetzt schon fest, ist die einzige grosse Volkswirtschaft der Welt mit positiven Wachstumsraten.

Die rasche Zulassung eines zweiten Impfstoffes gibt zu reden. Sie könnte ein Mittel sein, um den Preiskampf zu eröffnen.

Über die App des brasilianischen Jungunternehmens Agrobee können Kaffeeproduzenten Bienenstämme mieten. Durch die Bestäubung produzieren sie mehr Bohnen mit höherer Qualität.

Zu den einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz gehören Deutsche. Sie nutzen Twitter viel offensiver als viele Schweizer Fachkollegen.

Die Pandemie hat ihnen Auftrieb verschafft. Die Ökonomenzunft insgesamt hat sich öffentlich deutlich mehr zu Wort gemeldet als früher. Den grössten Sprung nach vorne in der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten hat der Chef der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gemacht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr behauptet sich in beiden Ländern an der Spitze – aber es ist eng.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen sechs Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Der Schokoladehersteller belieferte früher vor allem Grosskunden. Dann setzte er auf eigene Verkaufsläden und eröffnet jetzt an der 5th Avenue das hundertste Geschäft. Dem kommerziellen Erfolg steht die Kritik am Glauben der Glarner Unternehmerfamilie gegenüber.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Wenn es nicht läuft im Job, liegt es häufig am Vorgesetzten. Diese einseitige Haltung sollten Mitarbeiter überdenken, denn Ärger mit dem Chef ist eine gute Schule – gerade im Umgang mit sich selbst.

Sind Vorgesetzte eine Erfindung der Natur oder eine Schöpfung der menschlichen Kultur? Vermutlich beides. Fest steht, dass auch die Natur Anführer kennt, weil eine klare Führung in vielen Situationen für eine Gruppe Vorteile bringt.

Der Chef entscheidet. Der Chef sagt, was seine Mitarbeiter zu tun haben – und wie. Diese Haltung ist an Klarheit nicht zu überbieten. Doch ist sie auch zukunftsfähig, in einer zunehmend komplexen Arbeitswelt?