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Samstag, 14. November 2020 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die Corona-Krise hält die Schweiz in Atem. Alle News, Reaktionen, Hintergründe und Tipps in unserem Newsblog.

Die Zugewinne an Kaufkraft sind in der Coronakrise weitgehend eine Fiktion – dafür winken anderswo Chancen.

Kurz vor der Abstimmung um die Konzernverantwortungsinitiative wird auf Befürworter- wie Gegnerseite manipuliert und gelogen. Das zeigt sich am Beispiel von Glencore.

Die Affäre um Pierin Vincenz hat die Raiffeisenbank vor drei Jahren in eine tiefe Krise gestürzt, mit Folgen für das berufliche Umfeld des ehemaligen Bankchefs. Was waren die Folgen für seinen Chef, seine Partnerin, seinen Ziehsohn und seinen Geschäftspartner?

Mitten in der Corona-Pandemie flammt der Streit um Öffnungszeiten neu auf. Während viele Läden früher schliessen, weil die Kunden fehlen, bauen grosse Ketten wie die Migros aus. Das sorgt für Streit.

Der einflussreiche britische Regierungsberater Dominic Cummings hat mit einem grossen Pappkarton in den Händen die Downing Street verlassen.

Bei der Härtefallregelung soll der Bund das Zepter wieder übernehmen. Das verlangen die Event-, Schausteller und Reisebranche. Sonst drohe eine Konkurswelle.

Die Zulassungsbehörde Swissmedic nimmt einen dritten potenziellen Corona-Impfstoff unter die Lupe. Geprüft wird eine Substanz des Herstellers Moderna, die teilweise aus der Schweiz kommen soll.

Der Produzentenpreisindex ist gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen. Teurer wurden unter anderem Uhren, Gemüse und Maschinen.

Recherchen zeigen: Finanzminister Ueli Maurer ist jetzt bereit, weit mehr als die ursprünglich geplanten 200 Millionen Franken aufzuwerfen, um Härtefälle aufzufangen. Einige Kantone fordern schon länger ein deutlich höheres Engagement.

Ivan Glasenberg ist CEO des Rohstoffkonzerns Glencore, der im Fokus der Initianten der Konzernverantwortungsinitiative (KVI) steht. Nun äussert er sich zur Initiative und deren möglichen Folgen.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert von den Kantonen ein rasches Handeln, um eine dauerhafte Rezession zu verhindern. Die finanziellen Mittel dazu seien vorhanden.

Chinas Online-Gigant Alibaba glänzte am «Singles Day» mit starken Verkaufszahlen. Der Online-Riese hat während der Rabattschlacht einen Verkaufsrekord erzielt.

Die grösste Molkerei der Schweiz baut an ihrem Standort im luzernischen Emmen ein neues Produktionsgebäude. Emmi lässt sich den Bau einiges kosten.

Die grösste Molkerei der Schweiz investiert im Heimmarkt über 100 Millionen Franken. In Emmen gibt es einen Neubau für die Käseproduktion. Mit gutem Grund: Der Käsekonsum boomt.

Weniger Aufträge, weniger Umsatz und weniger Exporte: Die Coronakrise belastet die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) stark. Daran wird sich auch in nächster Zeit kaum etwas ändern.

Der Versicherer Baloise meldet am Ende des dritten Quartals einen erwarteten Rückgang des Geschäftsvolumens. Im Nichtlebengeschäft nahm die Gruppe dagegen mehr Prämien ein.

Der Versicherungskonzern Zurich verzeichnet einen Rückgang des Jahresprämienäquivalents aus Neugeschäften in der Lebensversicherung. Dagegen hat sie von Juli bis September 2020 in der Schadenversicherung mehr Prämien eingenommen.

Bundespräsidentin betont: Sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz zu verhindern, liege in der Verantwortung der Unternehmensleitung.

Seit Beginn der Coronakrise geht die Angst vor einer Konkurswelle um. Sie ist weitgehend ausgeblieben – im Oktober gibt es in einigen Regionen der Schweiz tatsächlich höhere Zahlen. Ostschweizer Konkursämter verzeichnen aber eher Rückgänge.

Die Blitz-Vernehmlassung zum Vorschlag des Bundesrats über die Regeln für Härtefall-Zahlungen hat das erwartete Ergebnis gebracht: Der vorgeschlagene Maximalbeitrag des Bundes von 200 Millionen Franken wird vielerorts als weit ungenügend beurteilt.

Der Konzernchef von Glencore, Ivan Glasenberg, erklärt im Gespräch mit Giorgio V. Müller, wie er seine Tochter davon überzeugt hat, gegen die Konzernverantwortungsinitiative zu stimmen, und weshalb er nicht Verwaltungsratspräsident des Bergbauunternehmens werden will.

Bei der Konzernverantwortungsinitiative geht es nicht darum, ob Schweizer Unternehmen im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Vielmehr geht es um den Weg, wie dies erreicht werden soll. Der Weg, den die Initiative dazu vorschlägt, ist der falsche und wäre für die ärmeren Länder wahrscheinlich sogar kontraproduktiv.

Der Streit zwischen der Zentrale und einem früheren «Regionalfürsten» hat Mängel in Sachen Corporate Governance offengelegt. Diese geht die Genossenschaft nun an – auch, um Reputationsschäden zu verhindern.

UBS, Credit Suisse, Deutsche Bank: Gerüchte über Bankenfusionen haben sich jüngst gehäuft, passiert ist aber bisher noch wenig. Warum? Drei Bankenexperten ordnen das Fusionsfieber ein.

Der Transport von Covid-19-Impfstoffen in alle Ecken der Welt wird eine Herkulesaufgabe sein. Doch die Logistikbranche sollte sie bewältigen können, auch weil manche Vakzine wohl doch nicht tiefgekühlt werden müssen.

Wer noch keine Umsätze hat, kann auch keine Umsatzeinbussen haben. Deshalb sind gewisse forschende Jungunternehmen von der geplanten Härtefallhilfe ausgeschlossen. Der Biotech-Sektor fühlt sich ausgegrenzt und fordert nun Zugang zu Härtefall-Darlehen.

Der ehemalige Finanzminister ist Hauptfigur eines Monsterprozesses. Es geht um Korruption bei einer grossen Immobilientransaktion. Österreichs Justiz präsentiert sich in einem schlechten Licht.

Das Tübinger Unternehmen Curevac ist im Rennen um die Zulassung eines Impfstoffs gegen Covid-19 noch nicht ganz so weit wie Biontech. Aber es wartet mit anderen guten Nachrichten auf.

Mit dem von ihm gegründeten Unternehmen Biontech könnte Ugur Sahin bald den ersten Corona-Impfstoff auf den Markt bringen. Dabei wollte er eigentlich Krebs heilen.

Die amerikanische Regierung krebst zurück und muss Tiktok vorläufig gewähren lassen. Auch wer das Amerikageschäft von Tiktok künftig kontrolliert, bleibt offen. Derweil will Präsident Trump amerikanische Investoren davon abhalten, das chinesische Regime zu finanzieren.

Nicht ohne diskretes Klopfen auf die eigene Schulter hat Joe Kaeser seine letzte Bilanzpressekonferenz als Siemens-Chef absolviert. Tatsächlich hat er den Konzern massiv umgebaut.

Operativ hat sich das in der Augenheilkunde tätige Alcon, eine frühere Division von Novartis, im dritten Quartal vom pandemiebedingten Rückschlag weitgehend erholt. Wegen fortgesetzt hoher Sonderkosten schreibt die Firma aber weiterhin Verluste.

Das EU-Parlament hat den EU-Staats- und -Regierungschefs einige zusätzliche Milliarden für Forschung, Studentenaustausch und Gesundheitsprojekte abgerungen. Finanziert werden die meisten Mehrausgaben mit Kartellbussen. Das ist keine gute Idee.

Als Reaktion auf die Pandemie haben viele Grossfirmen die Investitionen unter die Abschreibungen gedrückt, zum Beispiel der Stahlhersteller Voestalpine. Das kann kein Dauerzustand sein. Der Gegentrend könnte heftig ausfallen.

Der Dachverband der Schweizer Banken sollte die Interessen der inlandorientierten Banken ernster nehmen. Sonst riskiert er weitere Austritte, und sein Anspruch, mit einer Stimme für die gesamte Branche zu reden, liesse sich nicht mehr aufrechterhalten.

Dem US-Pharmakonzern Pfizer und seinem Partner Biontech scheint als Ersten gelungen zu sein, was alle herbeisehnen – die Entwicklung eines wirksamen und sicheren Impfstoffs gegen Sars-CoV-2. Bevor indes Massenimpfungen möglich werden, gilt es noch einige Hürden zu nehmen.

Unter Trump haben viele Schweizer Firmen in Amerika glänzende Geschäfte gemacht. Mit der Wahl Joe Bidens eröffnen sich vor allem im Infrastrukturbereich Chancen, doch auf die Pharmabranche könnten härtere Zeiten zukommen.

Der Flughafen BER und «Giga Berlin» von Tesla sind fast Nachbarn. Dennoch liegen Welten zwischen der langsamsten und der schnellsten deutschen Baustelle. Welche Lehren lassen sich daraus ziehen?

Die Staatschefs der EU-Länder wollen, dass Kommunikations-Apps ihre Verschlüsselung aufweichen. Schweizer Behörden gewichten anders.

Die deutschen Wirtschaftsweisen haben in ihrem Jahresgutachten die Konjunkturprognose für 2020 nach oben korrigiert. Das Konjunkturpaket der Regierung kritisieren sie als in Teilen wenig zielgenau, wie Volker Wieland, einer der Weisen, im Interview erklärt.

Die Privatbahn Italo, die für Wettbewerb gesorgt hat, streicht fast alle Verbindungen. Auch die staatliche «Freccia rossa» entgeht dem Virus nicht.

In der Corona-Krise verändert sich die Wirtschaftslage fast im Wochenrhythmus. Wir zeigen mit neuartigen Daten in achtzehn Grafiken den Verlauf der Krise – und wo wir gegenwärtig stehen.

Beim Aufbau von Produktionskapazitäten ist die Pharmabranche weit vorangekommen. Sorge bereiten hingegen der Transport per Luftfracht sowie die Feinverteilung am Boden.

Laut Gegnern schafft die Initiative zur Firmenverantwortung ein Einfallstor für PR-Klagen durch ausländische Anwaltskanzleien und Nichtregierungsorganisationen. Doch Kläger müssten immer noch erhebliche Hürden überwinden.

Das Pandemie-Risiko haben die Versicherungsunternehmen rechtzeitig vor der zweiten Welle aus ihren Policen ausgeschlossen. Auch die Bilanzen von Zurich und Bâloise sind nicht ganz resistent gegen das Virus.

Die Fluggesellschaft Emirates hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 3,4 Mrd. $ hinnehmen müssen. Die Kürzung der Kapazitäten um zwei Drittel war wegen Covid-19 unausweichlich.

Die Behörden wollen den zweitletzten Schweizer Stahlhersteller nicht hängenlassen. Insgesamt sind Swiss Steel aus staatlichen Kreditprogrammen zur Bewältigung der Covid-19-Krise fast 70 Millionen Euro zugeflossen.

Das kontaktlose Bezahlen mit Bank- oder Kreditkarten boomt. Doch wie sicher ist das kontaktlose NFC-Verfahren? Wer haftet, wenn die Karte abhanden kommt? Und können Betrüger heimlich Zahlungen provozieren? Der EuGH hat sich mit einem Urteil an die Seite der Konsumenten gestellt.

Die beiden Versicherungsunternehmen vermelden im dritten Quartal einen soliden Geschäftsgang. Aber natürlich können sie die Pandemie nicht ad acta legen; das Geschäft der Zurich mit Reiseversicherungen dürfte etwa noch länger darben.

Leiser, leistungsfähiger und günstiger: Apple stattet seine Mac-Laptops mit dem selbst entwickelten Chip M1 aus. Doch die Trennung von Intel klappt nur schrittweise.

Internationale Tabakmultis haben das Dreiecksgeschäft aufgebaut. Der Familienkonzern von Paraguays letztem Präsidenten ist dabei zum «global champion» des weltweiten Tabakschmuggels geworden. Ein Ortsbesuch.

Der Laden um die Ecke in Rom lief gut, jetzt fällt er Covid-19 zum Opfer. Ein Beispiel von vielen.

Schulen sind dazu da, allen Kindern eine gute Startchance im Leben zu geben. Die Schweiz schneidet bei dieser Aufgabe nur mittelmässig ab. Macht Corona alles noch schlimmer?

Der Fluch des Sommers: Die Corona-Pandemie hat Hotels und Restaurants in Cornwall einen Grossteil der Saison gekostet. Im Winter ist kaum etwas los. Das muss sich ändern, trotz den maximal erschwerten Bedingungen.

Bis weit in den Juli herrschte in der Ferienmetropole an der Adria gähnende Leere, nun aber kommen die Touristen wieder. Besonders Italiener und Schweizer verbringen in der Hochsaison ihre Ferien in der Stadt, die sich von ihrem Ruf als Anziehungspunkt für Partygänger lösen will.

Gigantische Kosten aufgrund der nach zwei verheerenden Abstürzen stillgelegten 737-Max-Flotte haben den amerikanischen Flugzeughersteller Boeing in die heftigste Krise seiner über 100-jährigen Konzerngeschichte getrieben. Ein Überblick über offene Fragen.

Die Staatshilfen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing sind die Ursache eines jahrzehntelangen Streits zwischen den USA und der EU. Im Oktober 2019 erlaubte die WTO deswegen den USA, Strafzölle in der Höhe von 7,5 Milliarden Dollar zu erheben. Kurz darauf gesteht sie aber auch den Europäern Milliardenstrafen gegen die USA zu.

Der amerikanische Präsident Trump führt nicht nur gegen China einen Handelskrieg. Gegen die meisten Handelspartner hat er Konflikte mit unabsehbaren Folgen ausgelöst. Jetzt führen die USA auch die Aluminium-Strafzölle gegen Kanada wieder ein.

Liebe kann beflügeln, aber sie kann auch blind machen. Nippons Roboterentwickler etwa befanden sich lange auf einem Irrweg: Sie wollten menschenähnliche Roboter schaffen. Der Traum lebt zwar weiter, aber inzwischen konzentriert sich die Industrie auf Nutzwert-Roboter. Der Alleskönner folgt vielleicht später.

Das Credo Pekings lautet, nicht zu früh neue Märkte zu regulieren, um dadurch die Innovationskraft der Firmen zu schützen. Nach Ansicht der Regulatoren ist es nun jedoch Zeit, aktiv zu werden. Neben der Fintech-Branche müssen künftig Internetfirmen wie Alibaba, Meituan und Tencent mit einem verschärften regulatorischen Umfeld leben.

Analysen und Hintergründe zu Geopolitik und Globalisierung

Vieles wird sich ändern, wenn Präsident Biden im Januar sein Amt antritt. Die Europäer hoffen auf einen Neustart der Wirtschaftsbeziehungen. Doch welche Erwartungen sind realistisch?

Zu den einflussreichsten Ökonomen in der Schweiz gehören Deutsche. Sie nutzen Twitter viel offensiver als viele Schweizer Fachkollegen.

Die Pandemie hat ihnen Auftrieb verschafft. Die Ökonomenzunft insgesamt hat sich öffentlich deutlich mehr zu Wort gemeldet als früher. Den grössten Sprung nach vorne in der Rangliste der einflussreichsten Wirtschaftsexperten hat der Chef der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich gemacht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr behauptet sich in beiden Ländern an der Spitze – aber es ist eng.

Insgesamt sind 40 Wirtschaftswissenschafter im Ranking vertreten. Neu zählen sechs Ökonominnen zu den einflussreichsten Fachpersonen in der Schweiz.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Die Schweiz hat in der Corona-Krise rasch wirksame Schutzschirme für den Mittelstand aufgespannt. Polens nationalkonservative Regierung setzt andere Prioritäten.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.