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Donnerstag, 03. September 2020 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Am Freitag wird der Ceneri-Basistunnel eröffnet. Wegen Corona fällt das ganz grosse Brimborium zwar weg. Doch auch ohne dies: Der Ceneri ist das letzte wichtige Puzzleteil der Neat. Die Hintergründe.

Die BLS hat Bund und Kanton Bern zu hohe Abgeltungen verrechnet, meldet die Eidgenössische Finanzkontrolle. Verkehrsdirektor Christoph Neuhaus will das Geld zurückfordern.

Die Schweiz veröffentlicht bislang, zu welchem Preis Krankenkassen Medikamente vergüten. Auch die mit der Industrie ausgehandelten Rabatte sind einsehbar. Das soll sich ändern.

Ein typischer Haushalt bezahle im kommenden Jahr 20,5 Rappen pro Kilowattstunde. Dies entspreche einer Reduktion von 0, 2 Rappen pro Kilowattstunde.

Die Arbeitswelt wurde während Corona auf den Kopf gestellt. Neue Technik half, den rasanten Wandel zu schaffen. Warum die Mitarbeitenden trotzdem der entscheidende Faktor waren.

Zug akzeptiert ab 2021 als erster Kanton digitales Geld zur Begleichung von Steuern. Dem Fiskus können Beträge bis 100’000 Franken digital überwiesen werden. Ein Währungsrisiko bestehe nicht.

Die Wettbewerbskommission ermittelt gegen mehrere Handelsunternehmen und den Zahlungsabwickler «Markant». Im Fokus stehen wettbewerbsbeschränkende Massnahmen gegenüber Lieferanten.

Rabatte, Wanderwege und Spitzenköche sollen Unterländer in die Winterorte locken. Diese versuchen so, das wegbrechende Geschäft mit Ausländern wettmachen.

In der Schweiz hat Nestlé eine griffige Regulierung der Konzernverantwortung bekämpft. Nun befürwortet der Konzern eine europaweite Regulierung. Und sagt, das sei kein Widerspruch.

Roche bringt einen neuen Corona-Schnelltest auf den Markt. Für wen er geeignet ist – und wie er ablaufen wird.

Mit der französischen Kette kann das Schweizer Warenhaus sein Sortiment stark ausbauen. Bei erfolgreichem Verlauf wird das Angebot auf andere Manor-Filialen erweitert.

Die Finanzmarktaufsicht hat im Fall um Topbanker Iqbal Khan ein Enforcementverfahren gegen die Credit Suisse eröffnet.

Die Corona-Krise führt zu Kapriolen im Güterhandel. Die US-Nachfrage nach Gold und Edelmetallen lässt das bilaterale Defizit gegenüber der Schweiz explodieren.

Am Donnerstag hat Tesla-Chef Musk die Baustelle seiner «Gigafabrik» bei Berlin besucht. Doch seine Deutschland-Reise dreht sich nicht nur um Elektroautos, sondern auch um den Impfstoffhersteller Curevac.

Am Swiss Economic Forum versucht Bundesrat Guy Parmelin den Firmenchefs Mut zu machen – und lobt seine Krisenpolitik.

Hybridfahrzeuge mit Batterien und Verbrennungsmotor nehmen Kunden die Angst vor einer zu geringen Reichweite und senken die Schwelle zum Einstieg ins Elektrozeitalter. Doch kaum ziehen die Verkäufe an, torpedieren Umweltschützer auch diese Autos. Das Signal ist verheerend.

Das Management des fusionierten schweizerisch-deutschen Industriekonzerns Dormakaba ist mit seinem ehrgeizigen Margenziel gescheitert. An der designierten neuen Konzernchefin Sabrina Soussan wird es liegen, für realistischere Erwartungen zu sorgen.

Für das Amt des OECD-Generalsekretärs gibt es bereits zwei wichtige Kandidaturen. Nach der Schwedin Cecilia Malmström schicken die USA Christopher Liddell ins Rennen. Präsident Trump will sicherstellen, dass in den internationalen Steuerverhandlungen die amerikanischen Interessen stärker berücksichtigt werden.

Haben Schweizer Grossisten und Detailhändler wie Landi, Volg, Manor, Valora und Spar ihren Lieferanten gedroht, Produkte aus dem Regal zu nehmen? Möglicherweise hat die Zusammenarbeit mit der Firma Markant wettbewerbshemmende Wirkung.

Die Versicherung Zurich sucht mit einer digitalen Offensive einen besseren Zugang zu Kunden. Für Konzernchef Mario Greco ist der chinesische Versicherer Ping An ein Vorbild. Nun wechselt Ericson Chan von Ping An zur Zurich.

Der Bundesrat will eine gezielte Unterstützung von besonders stark Corona-geschädigten Unternehmen. Im Vordergrund steht die Idee, dass die Kantone aufgrund eines Kriterienrasters branchenübergreifend die Härtefälle eruieren und einen Teil der Kosten übernehmen.

Statt pauschaler Hilfen für Selbständige soll es künftig nur noch Unterstützung in Härtefällen geben. Die Zeit dafür ist reif.

Anders als seine grössten direkten globalen Konkurrenten hat der privat gehaltene dänische Spielwarenkonzern Lego die Corona-Krise gut verdaut. Die Forcierung des Online-Geschäfts machte sich ebenso bezahlt wie die Suche nach Innovationen im Produkteportfolio.

Die Finma hat im Fall Iqbal Khan ein Enforcement-Verfahren gegen die Grossbank gestartet. Aber bei ihren Untersuchungen sind der Aufsicht Grenzen gesetzt.

In dem Nachbarland der Schweiz hat ein Bankchef jahrzehntelang die Bilanz frisiert, ohne dass die komplex ausgestaltete Aufsicht einschritt. Das zeigt, wie nützlich Whistleblower sind.

Nachhaltige Anlageprodukte sind zum bevorzugten Marketinginstrument von Banken und Fondsgesellschaften geworden. Diese Strategie und das Fehlen von Standards führen dazu, dass nicht jeder Investor in ESG-Produkte diese mit Absicht kauft.

Für die Opposition gibt es nichts Schöneres: Ein Jahr vor der Bundestagswahl kommt es im Fall Wirecard zum Untersuchungsausschuss, vor dem aussagen zu müssen eine solche Zahl gewichtiger Regierungsvertreter betrifft, dass sich ihre Liste wie ein Who’s who der Regierung liest. Im Fokus der Jagd steht Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Hat er viel zu befürchten?

Anfang September tritt der ehemalige ING-Chef in die Konzernleitung der UBS ein, und am 1. November wird er Sergio Ermotti an deren Spitze ablösen. Die Erwartungen sind gross, die Herausforderungen noch grösser.

Schweizer Wohneigentum ist seit 2002 um real 37 Prozent teurer geworden. Nur etwa ein Fünftel dieses Anstiegs ist laut einer Rechnung des Denkinstituts Avenir Suisse auf die Personenfreizügigkeit zurückzuführen.

Die Energiegruppe hat die Corona-Krise bisher erstaunlich gut überstanden und operativ deutlich besser abgeschlossen als im Vorjahr. Die grösste Dynamik entfaltet der nicht regulierte Geschäftsbereich Dienstleistungen.

Die Schweizer Tourismusbranche hat an einem Treffen mit Bundesräten Regeln für die Wintersaison erörtert. Noch ist zum Teil offen, welche Vorschriften gelten sollen.

Die Schweiz leistet sich ein Bahnnetz der Luxusklasse. Bahnkunden tragen aber nicht einmal die Hälfte der Kosten. Die Corona-Krise böte die Gelegenheit, neue Angebote zu schnüren und Richtung Verursacherprinzip zu gehen. Doch davon ist noch nichts zu sehen.

Der Tourismussektor dürfte dieses Jahr mit einem blauen Auge davonkommen. Dennoch fordert die Branche an einem «Tourismusgipfel» Unterstützung vom Bund.

Trotz Corona findet diese Woche mit dem Swiss Economic Forum (SEF) das Stelldichein der Schweizer Wirtschaft wieder physisch statt. Eine im Vorfeld unter den Teilnehmern durchgeführte Umfrage zeigt, wie positiver Unternehmergeist der Schweiz durch die Krise hilft.

An der Themse schaut man wegen der Khan-Affäre verwundert zur Limmat: Werden Top-Banker in Grossbritannien für ihr Institut zum Risiko, droht ihnen als letztes Mittel zwar auch die Beschattung. Aber die Hürden sind hoch.

Der Agrochemiekonzern Syngenta will in einer ehemaligen Pharmafabrik von Novartis nun Pflanzenschutzmittel produzieren. Damit erhalten nur ganz wenige der von Novartis nicht mehr beschäftigten Schweizer Mitarbeiter eine neue Stelle.

Die Affäre um die Beschattung des ehemaligen Chefs der Vermögensverwaltung der Credit Suisse (CS) hat ein Nachspiel: Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hat ein Enforcement-Verfahren gegen die Grossbank eröffnet. Der Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz sagt, was die möglichen Konsequenzen sind.

Die Aufsichtsbehörde hat aufgrund ihrer vertieften Abklärungen beschlossen, den Geschehnissen um die Beschattung von Iqbal Khan und Peter Goerke auf den Grund zu gehen. Am Ende des Verfahrens wird sie in einer Verfügung bekanntgeben, ob und welche aufsichtsrechtlichen Massnahmen gegen die Bank ergriffen werden.

Der Ausverkauf der Schweizer Chemiebranche geht in die nächste Runde. Als Produktionsstandort rangiert die Schweiz nur noch unter «ferner liefen». Mit Lonza und Clariant planen zwei weitere hiesige Unternehmen die Veräusserung grosser Geschäftseinheiten.

Der chinesische Staat ist indirekt der grösste Aktionär von Lenovo. Trotzdem ist der weltgrösste PC-Hersteller bisher von der US-Regierung verschont worden.

Der Fluch des Sommers: Die Corona-Pandemie hat Hotels und Restaurants in Cornwall einen Grossteil der Saison gekostet. Im Winter ist kaum etwas los. Das muss sich ändern, trotz den maximal erschwerten Bedingungen.

Bis weit in den Juli herrschte in der Ferienmetropole an der Adria gähnende Leere, nun aber kommen die Touristen wieder. Besonders Italiener und Schweizer verbringen in der Hochsaison ihre Ferien in der Stadt, die sich von ihrem Ruf als Anziehungspunkt für Partygänger lösen will.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Estland gehört zu den am stärksten digitalisierten Staaten weltweit, auch was die öffentliche Verwaltung anbelangt. Entsprechend wichtig sind verlässliche Identitätsprüfungen und Datensicherheit im Cyberspace für das Vertrauen der Bürger. Das reflektiert sich zunehmend in der estnischen Tech-Startup-Szene.

Der Sohn von alt Bundesrat Christoph Blocher ist nicht so bekannt wie seine Schwester Magdalena Martullo-Blocher. Doch besitzt er als Unternehmer einen ähnlichen Leistungsausweis. Von der Politik hält er sich bewusst fern.

Washington droht Peking damit, Apps wie Tiktok oder WeChat zu sperren. Aus dem Handelskrieg ist eine Konfrontation im Technologiebereich entstanden, die an Heftigkeit zunimmt – mit grossen Auswirkungen auf den gesamten Globus.

Entscheiden erneut nur wenige zehntausend Stimmen die amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Herbst? Die Arbeiterklasse jedenfalls wird hart umworben in den industriell geprägten Gliedstaaten.

Demokraten und Republikaner haben in den letzten zwei Wochen ihre Conventions abgehalten und Donald Trump und Joe Biden offiziell als Kandidaten nominiert. Die Parteitage hatten für die beiden eine unterschiedliche Wirkung in den Umfragen.

Das in vielen Teilstaaten der USA erlaubte offene Tragen von Waffen birgt ein grosses Gefahrenpotenzial in sich. In der letzten Augustwoche wurden drei Personen in Demonstrationen erschossen.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Die Schweiz hat in der Corona-Krise rasch wirksame Schutzschirme für den Mittelstand aufgespannt. Polens nationalkonservative Regierung setzt andere Prioritäten.

Die chinesische Wirtschaft erholt sich nur ganz langsam. Europäische Firmen sind denn auch für das erste Halbjahr 2020 äusserst skeptisch.

Untersuchungen zur Bank Raiffeisen zeigen ein erschreckendes Bild über die Betriebskultur in der Ära von Pierin Vincenz. Worum ging es damals eigentlich? Was sind die Vorwürfe? Wie geht es jetzt weiter? Ein Überblick.

Der Fall Wirecard ist verworren und finanziell desaströs. Der Insolvenzverwalter stellt eine Liquiditätslücke von 99 Prozent fest. Für Gläubiger verspricht das wenig Gutes. Hier die wichtigsten Antworten zum Skandal um den früheren DAX-Star.

Nach einer längeren Flaute hat die Digitalwährung Bitcoin wieder zu einem Höhenflug angesetzt. Nicht wenige Anleger erachten die Kryptowährung als Wertaufbewahrungsmittel, also als eine Art von zweitem Gold. Die wichtigsten Fakten zum Hype.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.

In den Zeitungsspalten und in der Wandelhalle, nicht nur im Hörsaal und an Konferenzen: Welche Ökonomen prägen in der Schweiz die Debatten?

Insgesamt haben 40 Wirtschaftswissenschafter die Aufnahme in das Ranking geschafft. Bei den Institutionen liegt erneut die Universität Zürich klar vorne.

Ein origineller Denker auf einem Spitzenplatz im Ökonomen-Ranking: Es wäre ein gutes Zeichen, wenn hiesige Politiker auf Mathias Binswanger hörten. Doch es sind Zweifel angebracht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr setzt sich dafür gleich in beiden Ländern an die Spitze.

In die Rangliste fliessen vier Teil-Rankings ein: Medien, Politik, Forschung und Social Media. Aufnahme finden nur Ökonomen, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft wahrgenommen werden.