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Mittwoch, 02. September 2020 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

«Kaufen lohnt sich immer» gilt seit Jahren als Paradigma bei Immobilien. Doch ist es wirklich so einfach? Ein näherer Blick auf die Vor- und Nachteile zeigt: Die eine richtige Antwort für jedermann gibt es nicht.

Der Fall Nawalny zeigt: Autoritäre Staaten terrorisieren und ermorden eigene Bürger im In- und Ausland immer schamloser - und meist ohne Folgen. Investoren können auf ihre Weise protestieren.

Die Messebetreiberin MCH Group streicht eine weitere Messe aus ihrem Programm.

Medacta kann das Schulterimplantat «Lateralized Glenosphere» nun auch in den USA verkaufen.

Für die Präsidentin der Europäischen Zentralbank gibt es eine neue Herausforderung neben einer schwächer werdenden Konjunkturerholung und einem Inflationseinbruch: der Höhenflug der Gemeinschaftswährung.

Der SMI schliesst knapp unter 10'400 Punkten

Die Credit Suisse überprüft die Strategie ihres Asset-Management-Geschäfts.

Nach den herben Rückschlägen der vergangenen Monate setzt der Autobauer Daimler zum lange geplanten Befreiungsschlag an.

Die angeschlagene US-Kaufhauskette Macy's kämpft weiter mit Verlusten. Allerdings sei das zweite Quartal nicht ganz so schwach ausgefallen wie wegen der Corona-Pandemie zunächst befürchtet.

Anders als seine grössten direkten globalen Konkurrenten hat der privat gehaltene dänische Spielwarenkonzern Lego die Corona-Krise gut verdaut. Die Forcierung des Online-Geschäfts machte sich ebenso bezahlt wie die Suche nach Innovationen im Produkteportfolio.

Das Swiss Economic Forum (SEF) thematisiert die Herausforderungen durch die Corona-Krise. Das Motto «Walk the line?» soll die Gratwanderung zwischen Altbekanntem und Ungewohntem thematisieren. Die wichtigsten Aussagen am ersten Tag des Forums im Überblick.

In Montreux startet, begleitet von strengen Corona-Schutzmassnahmen, der erste Grossevent der Schweiz seit der Lockerung des Shutdown.

Der Agrochemiekonzern Syngenta will in einer ehemaligen Pharmafabrik von Novartis nun Pflanzenschutzmittel produzieren. Damit erhalten nur ganz wenige der von Novartis nicht mehr beschäftigten Schweizer Mitarbeiter eine neue Stelle.

Die Finma hat im Fall Iqbal Khan ein Enforcement-Verfahren gegen die Grossbank gestartet. Aber bei ihren Untersuchungen sind der Aufsicht Grenzen gesetzt.

Schweizer Wohneigentum ist seit 2002 um real 37 Prozent teurer geworden. Nur etwa ein Fünftel dieses Anstiegs ist laut einer Rechnung des Denkinstituts Avenir Suisse auf die Personenfreizügigkeit zurückzuführen.

Mit dem Wirtschaftsprogramm Abenomics wollte Shinzo Abe Japan reformieren, mit einigem Erfolg. Aber ein drängendes Problem hat auch er auf die lange Bank geschoben: die Schulden.

Die Affäre um die Beschattung des ehemaligen Chefs der Vermögensverwaltung der Credit Suisse (CS) hat ein Nachspiel: Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hat ein Enforcement-Verfahren gegen die Grossbank eröffnet. Der Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz sagt, was die möglichen Konsequenzen sind.

Die Aufsichtsbehörde hat aufgrund ihrer vertieften Abklärungen beschlossen, den Geschehnissen um die Beschattung von Iqbal Khan und Peter Goerke auf den Grund zu gehen. Am Ende des Verfahrens wird sie in einer Verfügung bekanntgeben, ob und welche aufsichtsrechtlichen Massnahmen gegen die Bank ergriffen werden.

In dem Nachbarland der Schweiz hat ein Bankchef jahrzehntelang die Bilanz frisiert, ohne dass die komplex ausgestaltete Aufsicht einschritt. Das zeigt, wie nützlich Whistleblower sind.

Nachhaltige Anlageprodukte sind zum bevorzugten Marketinginstrument von Banken und Fondsgesellschaften geworden. Diese Strategie und das Fehlen von Standards führen dazu, dass nicht jeder Investor in ESG-Produkte diese mit Absicht kauft.

Für die Opposition gibt es nichts Schöneres: Ein Jahr vor der Bundestagswahl kommt es im Fall Wirecard zum Untersuchungsausschuss, vor dem aussagen zu müssen eine solche Zahl gewichtiger Regierungsvertreter betrifft, dass sich ihre Liste wie ein Who’s who der Regierung liest. Im Fokus der Jagd steht Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz. Hat er viel zu befürchten?

Anfang September tritt der ehemalige ING-Chef in die Konzernleitung der UBS ein, und am 1. November wird er Sergio Ermotti an deren Spitze ablösen. Die Erwartungen sind gross, die Herausforderungen noch grösser.

Der Luzerner Stahlkonzern will sich in Swiss Steel Group umbenennen. Doch die tiefgreifenden Probleme lassen sich dadurch nicht aus der Welt schaffen. Die Firma benötigt eine strategische Neuausrichtung.

Wer in der Krise Gewinne macht, ist ein Glücksritter, den man über Gebühr belasten sollte: So muss man den Vorschlag des KOF-Chefs, Jan-Egbert Sturm, verstehen. Doch wo sind die Firmen, denen das Geld einfach in den Schoss fällt?

Die Corona-Krise kann den Strukturwandel beschleunigen. Anders als Deutschland hat Grossbritannien erkannt: Wird das durch die Kurzarbeit blockiert, drohen am Ende noch mehr Verlierer.

Die Energiegruppe hat die Corona-Krise bisher erstaunlich gut überstanden und operativ deutlich besser abgeschlossen als im Vorjahr. Die grösste Dynamik entfaltet der nicht regulierte Geschäftsbereich Dienstleistungen.

Die Schweizer Tourismusbranche hat an einem Treffen mit Bundesräten Regeln für die Wintersaison erörtert. Noch ist zum Teil offen, welche Vorschriften gelten sollen.

Die Schweiz leistet sich ein Bahnnetz der Luxusklasse. Bahnkunden tragen aber nicht einmal die Hälfte der Kosten. Die Corona-Krise böte die Gelegenheit, neue Angebote zu schnüren und Richtung Verursacherprinzip zu gehen. Doch davon ist noch nichts zu sehen.

Der Tourismussektor dürfte dieses Jahr mit einem blauen Auge davonkommen. Dennoch fordert die Branche an einem «Tourismusgipfel» Unterstützung vom Bund.

Trotz Corona findet diese Woche mit dem Swiss Economic Forum (SEF) das Stelldichein der Schweizer Wirtschaft wieder physisch statt. Eine im Vorfeld unter den Teilnehmern durchgeführte Umfrage zeigt, wie positiver Unternehmergeist der Schweiz durch die Krise hilft.

Der in einen Bilanzskandal verwickelte Zahlungsdienstleister Wirecard ist nicht mehr zu retten. Rund zwei Monate nach dem Insolvenzantrag ist endgültig klar: Der Konzern wird zerschlagen. Erste Töchter sind verkauft, viele Mitarbeiter entlassen. Die Geldverbrennungsrate zum Zeitpunkt der Insolvenz war enorm hoch.

Der Versicherungskonzern Zurich ernennt neue Konzernleitungsmitglieder, um die Digitalisierung schneller voranzutreiben. Ericson Chan wechselt vom chinesischen Lebensversicherer Ping An zur Zurich.

Der Ausverkauf der Schweizer Chemiebranche geht in die nächste Runde. Als Produktionsstandort rangiert die Schweiz nur noch unter «ferner liefen». Mit Lonza und Clariant planen zwei weitere hiesige Unternehmen die Veräusserung grosser Geschäftseinheiten.

Der chinesische Staat ist indirekt der grösste Aktionär von Lenovo. Trotzdem ist der weltgrösste PC-Hersteller bisher von der US-Regierung verschont worden.

Die Schaffhauser Medizintechnikfirma IVF Hartmann zählt zusammen mit ihrer deutschen Muttergesellschaft zu den Profiteuren der Coronavirus-Pandemie. In der ersten Jahreshälfte hat ihr Umsatz um mehr als einen Viertel zugenommen.

Nach der angekündigten Hochzeit von Sunrise und UPC Schweiz steht Salt allein da.

In Berlin ist der Wirecard-Skandal das Wirtschaftsthema der Stunde. Die Opposition wittert die Chance, der Bundesregierung Fehler nachzuweisen. Zur politischen Aufarbeitung des Betrugsskandals einigten sich FDP, Grüne und Linke nun auf einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, den auch die AfD fordert.

Der Fluch des Sommers: Die Corona-Pandemie hat Hotels und Restaurants in Cornwall einen Grossteil der Saison gekostet. Im Winter ist kaum etwas los. Das muss sich ändern, trotz den maximal erschwerten Bedingungen.

Bis weit in den Juli herrschte in der Ferienmetropole an der Adria gähnende Leere, nun aber kommen die Touristen wieder. Besonders Italiener und Schweizer verbringen in der Hochsaison ihre Ferien in der Stadt, die sich von ihrem Ruf als Anziehungspunkt für Partygänger lösen will.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Estland gehört zu den am stärksten digitalisierten Staaten weltweit, auch was die öffentliche Verwaltung anbelangt. Entsprechend wichtig sind verlässliche Identitätsprüfungen und Datensicherheit im Cyberspace für das Vertrauen der Bürger. Das reflektiert sich zunehmend in der estnischen Tech-Startup-Szene.

Der Sohn von alt Bundesrat Christoph Blocher ist nicht so bekannt wie seine Schwester Magdalena Martullo-Blocher. Doch besitzt er als Unternehmer einen ähnlichen Leistungsausweis. Von der Politik hält er sich bewusst fern.

Entscheiden erneut nur wenige zehntausend Stimmen die amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Herbst? Die Arbeiterklasse jedenfalls wird hart umworben in den industriell geprägten Gliedstaaten.

Demokraten und Republikaner haben in den letzten zwei Wochen ihre Conventions abgehalten und Donald Trump und Joe Biden offiziell als Kandidaten nominiert. Die Parteitage hatten für die beiden eine unterschiedliche Wirkung in den Umfragen.

Das in vielen Teilstaaten der USA erlaubte offene Tragen von Waffen birgt ein grosses Gefahrenpotenzial in sich. In der letzten Augustwoche wurden drei Personen in Demonstrationen erschossen.

Wirbelsturm Laura hat die Wirbelsturm-Saison in den USA eröffnet. Seit 1980 haben Wirbelstürme in den USA Schäden von 1,5 Bio. $ verursacht. Das liegt auch an einer verfehlten Siedlungspolitik.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Die Schweiz hat in der Corona-Krise rasch wirksame Schutzschirme für den Mittelstand aufgespannt. Polens nationalkonservative Regierung setzt andere Prioritäten.

Die chinesische Wirtschaft erholt sich nur ganz langsam. Europäische Firmen sind denn auch für das erste Halbjahr 2020 äusserst skeptisch.

Untersuchungen zur Bank Raiffeisen zeigen ein erschreckendes Bild über die Betriebskultur in der Ära von Pierin Vincenz. Worum ging es damals eigentlich? Was sind die Vorwürfe? Wie geht es jetzt weiter? Ein Überblick.

Der Fall Wirecard ist verworren und finanziell desaströs. Der Insolvenzverwalter stellt eine Liquiditätslücke von 99 Prozent fest. Für Gläubiger verspricht das wenig Gutes. Hier die wichtigsten Antworten zum Skandal um den früheren DAX-Star.

Nach einer längeren Flaute hat die Digitalwährung Bitcoin wieder zu einem Höhenflug angesetzt. Nicht wenige Anleger erachten die Kryptowährung als Wertaufbewahrungsmittel, also als eine Art von zweitem Gold. Die wichtigsten Fakten zum Hype.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.

In den Zeitungsspalten und in der Wandelhalle, nicht nur im Hörsaal und an Konferenzen: Welche Ökonomen prägen in der Schweiz die Debatten?

Insgesamt haben 40 Wirtschaftswissenschafter die Aufnahme in das Ranking geschafft. Bei den Institutionen liegt erneut die Universität Zürich klar vorne.

Ein origineller Denker auf einem Spitzenplatz im Ökonomen-Ranking: Es wäre ein gutes Zeichen, wenn hiesige Politiker auf Mathias Binswanger hörten. Doch es sind Zweifel angebracht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr setzt sich dafür gleich in beiden Ländern an die Spitze.

In die Rangliste fliessen vier Teil-Rankings ein: Medien, Politik, Forschung und Social Media. Aufnahme finden nur Ökonomen, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft wahrgenommen werden.