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Donnerstag, 27. August 2020 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Bei Schweizer Aktien hat sich im 2020 eine grosse Schere aufgetan. Anlegern mit langem Atem gibt dies gute Einstiegsmöglichkeiten, sagt Birgitte Olsen, Fondsmanagerin bei Bellevue Asset Management, im cash-Börsen-Talk.

Am nächsten Dienstag beginnt Ermotti-Nachfolger Ralph Hamers seine Arbeit bei der UBS. Wer als Investor auf baldige Besserung der Lage hofft, macht sich Illusionen.

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Der britische Online-Händler The Hut Group (THG) will der erste grosse Börsenneuling in London seit dem Beginn der Corona-Krise werden.

An der Schweizer Börse haben sich die Anleger am Donnerstag auf breiter Front von Titeln getrennt.

Das Telekomunternehmen Salt droht dem Mitbewerber Sunrise mit juristischen Schritten. Hintergrund ist der vereinbarte gemeinsame Ausbau von Glasfaseranschlüssen.

Die US-Supermarktkette Walmart will sich einem Medienbericht zufolge mit dem Softwarekonzern Microsoft zusammentun, um die chinesische Kurzvideo-Plattform Tiktok zu übernehmen.

Die US-Notenbank Fed stellt mitten in der Corona- und Wirtschaftskrise ihre geldpolitische Strategie um und legt einen stärkeren Fokus auf den Arbeitsmarkt.

Der Rekordlauf der Tech-Aktien macht Amazon & Co nicht gerade zu unterbewerten «Value»-Investments. Doch ein Anlageroboter hat genau diese Titel ausgewählt: Die südkoreanischen Entwickler erklären, weshalb.

Die Wirtschaft der USA ist im zweiten Quartal etwas weniger stark eingebrochen als bisher bekannt.

Die Semesterleistung der Versicherungen Allianz Suisse und Bâloise ist trotz Covid-19 ansprechend ausgefallen. Vor allem bei Auto- und Unfallversicherungen gibt es Spielraum für sinkende Prämiensätze.

Die Schweizer Wirtschaft hat im zweiten Quartal einen Rückschlag historischen Ausmasses erlitten. Gleichwohl schneidet sie besser ab als viele andere europäische Länder. Woran liegt das, und wie könnte es in der zweiten Jahreshälfte weitergehen?

Der wirtschaftliche Einbruch ist auch in der Schweiz heftig. Doch das Land hat es zu einem guten Stück selbst in der Hand, wie gut es die Krise überstehen wird.

Sunrise hat nach dem Kaufangebot von Liberty Global die Glasfaser-Kooperation mit Salt gestoppt. Salt vermutet wohl, von Sunrise instrumentalisiert worden zu sein.

Kevin Mayer verlässt Tiktok, nur Monate nachdem er Chef der chinesischen Video-App wurde, die von der Trump-Administration beschuldigt wird, die nationale Sicherheit der USA zu bedrohen. Der Verkauf scheint wohl beschlossene Sache zu sein.

Der massive Taucher der Wirtschaft ist nicht in erster Linie den Beschlüssen des Bundesrats anzulasten. So hat auch Schweden mit weit weniger Verboten einen Einbruch erlitten. Dieser war jedoch etwas weniger stark.

Nach mehrjährigen Ermittlungen erhebt die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den früheren «Sanierer der Nation» und einen zweiten Beschuldigten. Ziegler droht bei einer Verurteilung eine mehrjährige Gefängnisstrafe.

Der weltgrösste Hersteller von Aromen und Riechstoffen will weiterhin pro Jahr um 4 bis 5% aus eigener Kraft wachsen. Zudem strebt Givaudan weitere Zukäufe an. Es gebe noch viele Möglichkeiten, sagt Konzernchef Gilles Andrier.

Am nur virtuell stattfindenden Jackson-Hole-Symposium verspricht Jerome Powell, künftig eine höhere Inflation zu tolerieren. So will die US-Zentralbank ihr Inflationsziel von 2 Prozent eher erreichen.

Viele Konzerne sind im Rückblick auf den Nationalsozialismus nicht frei von Schuld. Conti hat mit viel Verspätung die eigene Geschichte in dieser Zeit untersuchen lassen. Das Unternehmen profitierte von der Kollaboration mit dem Regime, setzte Tausende Zwangsarbeiter ein und war an menschenverachtenden Tests mit KZ-Häftlingen beteiligt.

Der Ruf nach dem Staat ist in der Corona-Krise in vielen Branchen salonfähig geworden. Im Maschinen-, Elektro- und Metallsektor setzt man hingegen weitgehend auf Selbsthilfe.

Die Corona-Krise hat die Schweizer Reisebüros unverschuldet in Existenznöte gebracht. Aber es wäre falsch, die Branche womöglich jahrelang mit Steuergeldern über Wasser zu halten.

In Deutschland soll die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld Corona-bedingt verlängert werden. Damit steigt die Gefahr, dass «Zombie-Firmen» künstlich am Leben erhalten werden.

Fast zwei Jahre hat Amerikas Notenbank ihre geldpolitische Strategie überprüft. Am Donnerstag werden nun erste Ergebnisse erwartet. Doch die Präsentation neuer Ziele ist der einfache Teil der Übung. Weit schwieriger wird es sein, die neuen Ziele auch zu erreichen.

Die Wettbewerbskommission hat erneut eine Untersuchung gegen die Swisscom eröffnet. Dass sich solche Verfahren in die Länge ziehen, ist halb so schlimm.

Die Grossbank verschlankt ihr Filialnetz und streicht Hunderte von Stellen im Schweizer Geschäft. Mit Kosteneinsparungen allein lässt sich die Zukunft allerdings nicht sichern.

Die heutige Alpiq hat mit dem einstigen Grossversorger nur noch wenig zu tun. Das Unternehmen musste sich vieler seiner Aktiven entledigen, bis es wieder auf einem soliden Fundament stand. Doch im Handel konnte Alpiq stets in der Europaliga mitspielen.

Die Corona-Pandemie hat viele Reisebüros in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Die Branche warnt vor einem Abbau von Tausenden von Stellen. Sie erwartet Hilfe von der Politik, und hat sie zum Teil erhalten. Hier die wichtigsten Antworten.

Die Vorlage zur Einführung eines bezahlten Vaterschaftsurlaubs hat vor allem Symbolcharakter. Doch Forderungen nach einer massiven Ausdehnung sind bereits auf dem Tisch. Ob das mehr Nutzen als Kosten bringt, hängt vom Standpunkt ab.

Ihren kleinen Gewerbemietern ist die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site längst entgegengekommen. Nun zeigt sich: Auch einige grosse Mieter brauchen Unterstützung – in erster Linie die bis zur Krise sehr erfolgreichen Stadthotels.

Der Bundesrat hatte im Juli den Erwerbsersatz für Selbständige unter Druck des Parlaments pauschal bis Mitte September verlängert. Die einen sagen nun, das sei zu viel des Guten gewesen – andere fordern dagegen noch breitere Unterstützung für Selbständige.

Einwanderer aus der EU sind am Arbeitsmarkt so aktiv wie Schweizer – und sie sind besser ausgebildet als früher. Dass bürokratische Kontingente oder Punktesysteme die Einwanderung besser steuern würden als die Nachfrage aus der Wirtschaft, ist nicht einzusehen.

Die grüne Revolution ist auf Metalle wie Kobalt angewiesen. Dieses wird vor allem in Kongo-Kinshasa unter teilweise prekären Verhältnissen abgebaut. Der Rohstoffkonzern Glencore steckt dabei in einem Dilemma.

Die Aktien der Biotech-Unternehmen Cassiopea und Cosmo profitieren von einer Zulassung in den USA.

Die Basler Versicherung hat im ersten Halbjahr auf bereinigter Basis einen Gewinnrückgang von einem Drittel verbucht. Eine starke Rückversicherungsdeckung und Wachstum in den Zielmärkten sind die herausstechenden Merkmale.

In Österreich hat ein Bankchef jahrzehntelang Bilanzen frisiert. Die Aufsicht schritt nicht ein, obwohl die Alarmsignale nicht zu überhören waren. Das stellt die ganze Bankenregulierung infrage.

Das geheimnisumwitterte, von Peter Thiel mitbegründete Unternehmen wächst aufgrund guter Geschäfte mit Polizei, Geheimdiensten und dem Militär, schreibt allerdings rote Zahlen. Der Börsengang stösst auch wegen anderer Gründe auf eine gewisse Skepsis.

Auf Anfang Jahr tritt bei der Schweizerischen Mobiliar Michèle Rodoni die Nachfolge von Markus Hongler an. Sie ist seit acht Jahren Mitglied der Geschäftsleitung.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Estland gehört zu den am stärksten digitalisierten Staaten weltweit, auch was die öffentliche Verwaltung anbelangt. Entsprechend wichtig sind verlässliche Identitätsprüfungen und Datensicherheit im Cyberspace für das Vertrauen der Bürger. Das reflektiert sich zunehmend in der estnischen Tech-Startup-Szene.

Der Sohn von alt Bundesrat Christoph Blocher ist nicht so bekannt wie seine Schwester Magdalena Martullo-Blocher. Doch besitzt er als Unternehmer einen ähnlichen Leistungsausweis. Von der Politik hält er sich bewusst fern.

In der Regel herrscht in Canary Wharf Dichtestress unter Bankern. Nun stehen die Bürotürme leer. Wie geht es weiter an einem Finanzplatz, der für alles gebaut wurde, nur nicht für Social Distancing?

Das Coronavirus hat verheerende Folgen für den europäischen Tourismus. Europäische Feriendestinationen versuchen jetzt, das Beste aus der voraussichtlich desaströsen Sommersaison zu machen. Unsere Korrespondenten geben einen Überblick über die Rettungsmassnahmen.

Der amerikanische Aussenminister Mike Pompeo lässt Deutschland links liegen und besucht dafür Zentraleuropa. Warum? Bleibt die WTO lange führungslos? Führt Trumps Unilateralismus zu einer nachhaltigen Schwächung der Uno? Mit diesen Themen beschäftigt sich die neue Ausgabe des «Global Risk»-Briefings.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Die Schweiz hat in der Corona-Krise rasch wirksame Schutzschirme für den Mittelstand aufgespannt. Polens nationalkonservative Regierung setzt andere Prioritäten.

Die chinesische Wirtschaft erholt sich nur ganz langsam. Europäische Firmen sind denn auch für das erste Halbjahr 2020 äusserst skeptisch.

Untersuchungen zur Bank Raiffeisen zeigen ein erschreckendes Bild über die Betriebskultur in der Ära von Pierin Vincenz. Worum ging es damals eigentlich? Was sind die Vorwürfe? Wie geht es jetzt weiter? Ein Überblick.

Der Fall Wirecard ist so aussergewöhnlich wie verworren. Der deutsche Zahlungsdienstleister hat Mitte Juni eingestehen müssen, dass Belege für rund ein Viertel der Bilanzsumme fehlen. Vorwürfe über Bilanzmanipulation hatte es jedoch schon vor Jahren gegeben.

Nach einer längeren Flaute hat die Digitalwährung Bitcoin wieder zu einem Höhenflug angesetzt. Nicht wenige Anleger erachten die Kryptowährung als Wertaufbewahrungsmittel, also als eine Art von zweitem Gold. Die wichtigsten Fakten zum Hype.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.

In den Zeitungsspalten und in der Wandelhalle, nicht nur im Hörsaal und an Konferenzen: Welche Ökonomen prägen in der Schweiz die Debatten?

Insgesamt haben 40 Wirtschaftswissenschafter die Aufnahme in das Ranking geschafft. Bei den Institutionen liegt erneut die Universität Zürich klar vorne.

Ein origineller Denker auf einem Spitzenplatz im Ökonomen-Ranking: Es wäre ein gutes Zeichen, wenn hiesige Politiker auf Mathias Binswanger hörten. Doch es sind Zweifel angebracht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr setzt sich dafür gleich in beiden Ländern an die Spitze.

In die Rangliste fliessen vier Teil-Rankings ein: Medien, Politik, Forschung und Social Media. Aufnahme finden nur Ökonomen, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft wahrgenommen werden.