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Freitag, 21. August 2020 00:00:00 Wirtschaft News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der Pharmakonzern Novartis mit Sitz in Basel hat eine Maskenpflicht für Mitarbeitende beschlossen.

Der Trend zu Elektrofahrzeugen und der Speicherbedarf für Solarenergie bescheren den Batterieproduzenten weltweit einen beispiellosen Boom.

Die Schweizer Börse hat zum Wochenschluss seitwärts tendiert. Uneinheitliche Konjunkturdaten aus aller Welt verhinderten Händlern zufolge, dass die Anleger klar Position bezogen.

Erfahren Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, zusammengetragen von der Redaktion von cash.ch.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den grössten Erdgas-Fund in der Geschichte des Landes bekanntgegeben. Im Schwarzen Meer seien 320 Milliarden Kubikmeter Gas entdeckt worden, sagte Erdogan am Freitag.

Der Flughafen Zürich hat in Folge der Coronakrise einen beispiellosen Einschnitt erfahren. Bis die Passagierzahlen wie der auf dem Vorkrisenniveau liegen, wird es noch dauern.

Mit 306 Fällen sind beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag bereits zum zweiten Mal in dieser Woche über 300 Meldungen über neue bestätigte Coronavirus-Erkrankungen eingegangen.

Auch diese Woche gewinnt ein Schweizer Pennystock mehr als hundert Prozent. Doch auch bei den Blue Chips ist viel Bewegung vorhanden.

Rund 1,4 Millionen Kunden des Lufthansa-Konzerns warten immer noch auf Ticketerstattungen für Flüge, die in der Corona-Krise storniert worden sind.

Die erste Beteiligung des angeschlagenen Unternehmens Wirecard steht nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters kurz vor dem Verkauf.

Das Abkommen ist begrenzt, aber von hoher politischer Symbolkraft.

Christoph Lütge, Professor für Wirtschaftsethik an der Technischen Universität München, warnt Topmanager und Firmeninhaber davor, bei einem Shitstorm gleich in die Knie zu gehen. Stattdessen sollten sie sich in Debatten einmischen und Kritiker bei Bedarf selbst ins Visier nehmen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat für eine Kampagne den Kabarettisten Dieter Nuhr engagiert. Als deshalb im Netz Hunderte protestierten, entfernte sie eilig dessen Beitrag. Kritikfähigkeit? Nein, ein unnötiger Kniefall.

Der Thalwiler Chipdesigner U-Blox wirft alle Prognosen über Bord. Die Gewohnheit, die Forschungsausgaben als Vermögenswert in der Bilanz zu führen, rächt sich nun in Form einer riesigen Wertberichtigung. U-Blox muss sparen, auch in der Forschung.

Die geplante Sanierung der Messebetreiberin MCH Group und der Einstieg von James Murdoch bleiben blockiert. Laut der Übernahmekommission ist bei einem zentralen Entscheid der Generalversammlung ein Fehler passiert.

Die Börsennotierungen von Lonza, Siegfried und Bachem sind stark gestiegen. Anleger versprechen sich viel von Geschäften mit Anbietern möglicher Impfstoffe und Medikamente gegen das Virus. Doch die Branche profitiert auch von einem strukturellen Aufschwung.

In einer idealen Welt sässen alle Staaten zusammen und einigten sich auf eine faire Verteilung von Corona-Impfstoffen. Von einer solchen Welt ist in dieser Pandemie aber wenig spürbar. Das BAG handelt daher richtig, wenn es sich im Interesse der Schweiz um einen privilegierten Zugang zu Impfstoffen bemüht.

Der Beziehungsstatus zwischen Weissrussland und Russland ist kompliziert. Obwohl Moskau die Wirtschaft des Autokraten Lukaschenko subventionierte, versuchte dieser stets, den russischen Einfluss gering zu halten. Die Massenproteste gegen ihn könnten nun die Position des Kremls stärken.

Der genaue wirtschaftliche Nutzen der bilateralen Verträge für die Schweiz lässt sich nicht schlüssig beziffern. Die Ökonomen liefern Studien, doch die Unsicherheit ist gross. Studien mit offengelegten Annahmen sind aber immer noch besser als Bauchgefühle mit versteckten Annahmen.

Der langwierigen, aber bisher erfolglosen Transformation von Kudelski hat die Corona-Krise einen weiteren Dämpfer verpasst. Seit Anfang Jahr sind fast 500 oder 14% der Stellen vorübergehend gestrichen worden. An eine Zukunft scheint nur noch André Kudelski, der langjährige Chef, Verwaltungsratspräsident und Hauptaktionär, zu glauben.

Die Aktienmärkte haben sich überraschend schnell von dem Corona-bedingten Kurseinbruch erholt. Für Anleger lassen sich daraus zwei wichtige Lehren ableiten.

Die weltgrösste Containerreederei überrascht: Trotz geringerem Frachtvolumen ist der Gewinn von Maersk um einen Viertel gestiegen. Im Gegensatz zu früheren Krisen haben der dänische Konzern und seine Konkurrenten diesmal einen Preiskrieg vermeiden können.

Das japanische Bruttoinlandprodukt ist im zweiten Quartal um 7,8 Prozent eingebrochen. Die Corona-Pandemie ist dafür der Auslöser, aber die durch Steuererhöhungen belastete Wirtschaft befand sich schon vorher in der Rezession.

Finnlands Wirtschaft ist im Frühling nur geringfügig geschrumpft. Die überraschten und etwas skeptischen Konjunkturexperten können nicht vollständig erklären, warum das kleine nordische Land so viel besser abschnitt als das übrige Europa.

In der Krise hat sich der Trend zu flexiblem Arbeiten deutlich akzentuiert. Nachdem viele Unternehmen gute Erfahrungen mit Home-Office gemacht haben, wird nun befürchtet, dass sie Arbeitsplätze vermehrt auslagern werden.

Der neue «Digitale Atlas» ist eine Fundgrube für Daten zum Schweizer Immobilienbestand und zur Immobilienwirtschaft. Spannend sind unter anderem die Eigentumsverhältnisse bei den Wohnungen.

Laut diversen Schweizer Studien haben die Abkommen mit der EU erheblichen wirtschaftlichen Nutzen für die Schweiz. Eine Londoner Analyse sagt das Gegenteil. Die Frage ist, wie solche völlig unterschiedliche Einschätzungen entstehen.

Es kündigt sich eine Neuauflage der wirtschaftspolitischen Umstände der Jahre 2008/2009 an. Heute wie damals stecken die USA in einer Krise, deren Bekämpfung Priorität haben wird. Finanzpolitischen Spielraum dafür gibt es allerdings kaum.

Die Erholung der israelischen Wirtschaft kommt nur schleppend voran. Daran ändert auch das Abkommen mit den Emiraten nichts. Israel muss die politischen Grabenkämpfe überwinden und die Corona-Pandemie in den Griff bekommen.

Japans relativ erfolgreiche Kontrolle der ersten Virenwelle zahlt sich nicht aus. Denn wegen einer Steuererhöhung ging das Land schon mit einer Rezession in die Krise.

Mit der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über die STA Travel Holding AG fordert die Pandemie in der Schweiz ein prominentes Opfer. Unter dieser Holding sind 12 Ländergesellschaften mit rund 1500 Mitarbeitern angesiedelt.

Neun Jahre brauchte der Berliner Lieferdienst zum Aufstieg in den DAX, das war halb so lange, wie Wirecard benötigt hatte. Das einstige Startup lieferte bisher stets Verluste, doch dies war der aggressiven Expansion geschuldet. Die Erträge stammen vor allem aus dem Nahen Osten, Nordafrika und Asien, das macht Beobachter skeptisch.

Die Entwickler moderner Elektrofahrzeuge wittern das grosse Geschäft. Nun hat Canoo unter Führung eines früheren BMW-Managers das «unkonventionelle» Börsen-Debüt angekündigt. Die Begeisterung der Anleger hält sich in Grenzen.

Inlandorientierte Banken, die schwergewichtig im Hypothekargeschäft engagiert sind, kommen erstaunlich gut durch die Covid-19-Krise. Ein gutes Beispiel dafür ist die Raiffeisen-Gruppe.

Die ehemalige Augenmedizinsparte von Novartis, Alcon, hat im ersten Halbjahr einen riesigen Verlust eingefahren. Nicht nur der Bereich Augenchirurgie litt unter der Pandemie, sondern auch das Geschäft mit Kontaktlinsen brach ein. Das Management rechnet frühestens gegen Ende Jahr mit einer Normalisierung.

Wer soll wem wie viel bezahlen – darum hat sich am Krisengipfel in Brüssel alles gedreht. Ein gewisses Mass an Transfers mag der Preis der Einheit sein, doch wenn es nur noch darum geht, verkommt die EU zur Umverteilungsmaschinerie. Sie hätte Besseres verdient.

Die EU wird erstmals in ihrer Geschichte in grossem Stil Schulden aufnehmen. Das ist der wohl brisanteste Aspekt in dem Finanzpaket, auf das sich die 27 Staats- und Regierungschefs nach über 90 Gipfelstunden einigten. Doch nicht alle in Brüssel sind glücklich mit dem Ergebnis.

Mit weitgehenden Zugeständnissen an die bremsenden Länder haben die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron das Corona-Hilfspaket gerettet. Am frühen Dienstagmorgen einigten sich die Staats- und Regierungschefs nach vier Tagen und vier Nächten in Brüssel.

Zum ersten Mal nach vier Monaten Video-Diplomatie hat in Brüssel wieder ein echter EU-Gipfel stattgefunden. Gestritten wurde über so viel Geld wie noch nie: rund 1,8 Billionen Euro.

Nirgends hat das Coronavirus die Wirtschaft so eingeschränkt wie im Tessin, teilweise sogar auf Drängen der Unternehmer. Gesundheitlich ist das Schlimmste wohl schon ausgestanden, wirtschaftlich noch nicht.

Estland gehört zu den am stärksten digitalisierten Staaten weltweit, auch was die öffentliche Verwaltung anbelangt. Entsprechend wichtig sind verlässliche Identitätsprüfungen und Datensicherheit im Cyberspace für das Vertrauen der Bürger. Das reflektiert sich zunehmend in der estnischen Tech-Startup-Szene.

Der Sohn von alt Bundesrat Christoph Blocher ist nicht so bekannt wie seine Schwester Magdalena Martullo-Blocher. Doch besitzt er als Unternehmer einen ähnlichen Leistungsausweis. Von der Politik hält er sich bewusst fern.

In der Regel herrscht in Canary Wharf Dichtestress unter Bankern. Nun stehen die Bürotürme leer. Wie geht es weiter an einem Finanzplatz, der für alles gebaut wurde, nur nicht für Social Distancing?

Das Coronavirus hat verheerende Folgen für den europäischen Tourismus. Europäische Feriendestinationen versuchen jetzt, das Beste aus der voraussichtlich desaströsen Sommersaison zu machen. Unsere Korrespondenten geben einen Überblick über die Rettungsmassnahmen.

Welche Auswirkungen hat die Krise im östlichen Mittelmeer auf die europäische Sicherheitspolitik? Verfolgen die USA bei der Durchsetzung von Sanktionen eine Strategie der staatlichen Piraterie? Mit diesen Themen beschäftigt sich die neue Ausgabe des «Global Risk»-Briefings.

Russlands ganz dem Staatskapitalismus verhaftete Regierung zeigt sich in der Corona-Krise kleinen und mittleren Unternehmen und deren Beschäftigten gegenüber knausrig. Das empört die Betroffenen und wird in der Wirtschaft und Gesellschaft Spuren hinterlassen.

Zu gross für Sozialhilfe, zu klein für Staatskredite. Die brasilianischen mittelständischen Unternehmer fallen in der Corona-Krise durch das Netz der staatlichen Hilfe. Damit ist nicht nur der soziale Aufstieg für viele Brasilianer versperrt. Brasilien verliert in der Weltwirtschaft weiter an Bedeutung.

Die Wirtschaft in Asien ist während der Aufschwungjahre in den Himmel gewachsen, Arbeit gab es en masse, doch die soziale Absicherung blieb meist ein kümmerliches Pflänzchen. Das trifft in der jetzigen Krise besonders die Jugendlichen.

Den fragilen Volkswirtschaften in Afrika setzt die Pandemie massiv zu. Der Export von Rohstoffen leidet unter tiefen Preisen und Transportschwierigkeiten, der Import lebenswichtiger Güter wird durch Lieferengpässe erschwert.

Die Schweiz hat in der Corona-Krise rasch wirksame Schutzschirme für den Mittelstand aufgespannt. Polens nationalkonservative Regierung setzt andere Prioritäten.

Die chinesische Wirtschaft erholt sich nur ganz langsam. Europäische Firmen sind denn auch für das erste Halbjahr 2020 äusserst skeptisch.

Untersuchungen zur Bank Raiffeisen zeigen ein erschreckendes Bild über die Betriebskultur in der Ära von Pierin Vincenz. Worum ging es damals eigentlich? Was sind die Vorwürfe? Wie geht es jetzt weiter? Ein Überblick.

Der Fall Wirecard ist so aussergewöhnlich wie verworren. Der deutsche Zahlungsdienstleister hat Mitte Juni eingestehen müssen, dass Belege für rund ein Viertel der Bilanzsumme fehlen. Vorwürfe über Bilanzmanipulation hatte es jedoch schon vor Jahren gegeben.

Nach einer längeren Flaute hat die Digitalwährung Bitcoin wieder zu einem Höhenflug angesetzt. Nicht wenige Anleger erachten die Kryptowährung als Wertaufbewahrungsmittel, also als eine Art von zweitem Gold. Die wichtigsten Fakten zum Hype.

Weil sie eine Frau ist?

Verantwortung abgeben, die Mitarbeiter selber entscheiden lassen: Viele Unternehmen wollen eine neue Führungskultur etablieren. Das klingt verlockend. Doch ist es auch krisentauglich – zum Beispiel in der Corona-Pandemie?

Mit harter Hand von oben, alle Verantwortung den Mitarbeitern oder etwas dazwischen: Führung kann viele Formen annehmen. Vier Persönlichkeiten erläutern ihre Prinzipien als Vorgesetzte – und ob sie damit in der Corona-Krise erfolgreich waren.

In den Zeitungsspalten und in der Wandelhalle, nicht nur im Hörsaal und an Konferenzen: Welche Ökonomen prägen in der Schweiz die Debatten?

Insgesamt haben 40 Wirtschaftswissenschafter die Aufnahme in das Ranking geschafft. Bei den Institutionen liegt erneut die Universität Zürich klar vorne.

Ein origineller Denker auf einem Spitzenplatz im Ökonomen-Ranking: Es wäre ein gutes Zeichen, wenn hiesige Politiker auf Mathias Binswanger hörten. Doch es sind Zweifel angebracht.

Aus der Schweiz haben zwei Ökonomen den Sprung über die Grenze geschafft: Ernst Fehr und Bruno S. Frey. Fehr setzt sich dafür gleich in beiden Ländern an die Spitze.

In die Rangliste fliessen vier Teil-Rankings ein: Medien, Politik, Forschung und Social Media. Aufnahme finden nur Ökonomen, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft wahrgenommen werden.