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Donnerstag, 03. September 2020 00:00:00 Unterhaltung News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Im März 2020 musste auch der Circus Knie wegen Corona pausieren. Mit fünfeinhalb Monaten Verspätung findet die Premiere nun am 4. September 2020 in Bern statt.

Der bekannte Lenzburger Theatermacher Ruedi Häusermann wird die erste Saison der neu gegründeten Bühne Aarau, die am 4. September eröffnet wird, stark prägen. Er plant im ehemaligen Theater Tuchlaube eine Ausstellung über sein Lebenswerk.

Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag "Quo Vadis, Aida?" erinnert die in Berlin lebende Regisseurin Jasmila Žbanić beim Filmfest Venedig an das Massaker in Srebrenica. "Srebrenica ist einen 40-minütigen Flug von Wien oder weniger als zwei Stunden von Berlin entfernt, und es ist beängstigend, dass ein solcher Völkermord direkt vor europäischen Augen stattgefunden hat - nachdem wir alle millionenfach wiederholt haben "Nie wieder"", erklärte die 45-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur vor der Premiere ihres Dramas am Donnerstagabend in Venedig.

Das Aargauer Kunsthaus in Aarau zeigt das Schaffen des 32-jährigen Westschweizer Künstlers Julian Charrière. In der Ausstellung, die vom nächsten Sonntag bis am 3. Januar 2021 dauert, sind Filme, Fotografien, Skulpturen und Installationen zu sehen.

Als Flüchtling kam Usama al-Shahmani einst vom Irak in die Schweiz. Ein regimekritisches Theaterstück wurde ihm zum Verhängnis. Heute schreibt der Autor sensationelle Romane – auf Deutsch. Sein neustes Werk «Im Fallen lernt die Feder fliegen» handelt von einer Irakerin, die im Spannungsfeld zwischen Heimat und Exil nicht zur Ruhe kommt.

Ein Pfarrer wie ein Freestyle-Rapper: Nicht nur der charismatische Hauptdarsteller Bartosz Bielenia macht den Film zum Ereignis.

Am Mittwoch wurden die 77. Filmfestspiele in Venedig mit dem Familiendrama «Lacci» eröffnet. Den Glamour muss man dieses Jahr aber woanders suchen.

Die Kleinbasler Konzertreihe ist trotz Corona gestartet. Das Konzert von Michael von der Heide lockte jedoch nur rund 250 Besucher an.

Das Theaterfestival Basel dauert noch bis Sonntag. Bisher gab es viel hinreissendes Theater zu entdecken.

Die Wiener Staatsoper wird am 7. September mit der Premiere von Giacomo Puccinis "Madama Butterfly" ihren seit sechs Monaten wegen der Corona-Krise unterbrochenen Spielbetrieb wieder aufnehmen.

Die Leipziger Buchmesse verschiebt ihren Termin im nächsten Jahr vom März auf Ende Mai. Das neue Datum in der wärmeren Jahreszeit gebe den Messemachern in der Corona-Pandemie mehr Flexibilität, erklärte Direktor Oliver Zille.

In ihrem ersten Roman "Liebe um Liebe" erzählt Dragica Rajčić Holzner von Krieg und Gewalt. Dabei hält sich die kroatisch-schweizerische Autorin erstmals an den Duden, nachdem sie bisher für ihre Lyrik in kunstvollem Immigrantinnendeutsch bekannt war. Ein Gewinn.

Im Forum Schlossplatz murmelt, plätschert, wogt Literatur. Die Ausstellung «Im Fluss» öffnet fast alle Sinne für heimische Wasserliteratur von Paul Haller über Erika Burkart bis Hansjörg Schneider.

Musikclubs im Kanton Aargau nehmen ihre Konzerttätigkeit wieder auf. Mit unterschiedlichen Schutzkonzepten. Ein Überblick.

Berlin und Genfersee im selben Film: «Schwesterlein» vereint viele Themen. Im Gespräch mit CH Media erklären die beiden Westschweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, worum es ihnen eigentlich geht.

Der japanische Künstler Taro Izumi macht das Übersehene mit einem Augenzwinkern wieder wahrnehmbar.

Der DJ Erick Morillo, Schöpfer des Welthits "I Like to Move It", ist tot. Der Leichnam des 49-Jährigen wurde am Dienstag in seinem Haus in Miami Beach im US-Bundespolizei Florida gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Oscar-Preisträger Jamie Foxx (52, "Ray") hat sich für eine neue Comedy-Serie von seiner Tochter Corinne Foxx (26) inspirieren lassen.

"Star Wars"-Schauspieler Adam Driver (36) kehrt zum Science-Fiction-Genre zurück. Driver werde im geplanten Thriller "65" im Auftrag des Sony Studios die Hauptrolle übernehmen, berichteten die Branchenportale "Hollywood Reporter" und "Deadline.com" am Dienstag.

Der Fotograf Jürgen Schadeberg, der einige der wichtigsten Ereignisse der Apartheid dokumentierte, ist tot. Er sei am Samstag im Alter von 89 Jahren an Gesundheitsproblemen in Folge eines Schlaganfalls gestorben, sagte seine Ehefrau Claudia Schadeberg der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend.