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Sonntag, 23. August 2020 00:00:00 Unterhaltung News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Fünf Monate nach der coronabedingten Schliessung sind am Sonntagabend in der Hamburger Elbphilharmonie erstmals wieder Musiker aufgetreten. Im Rahmen des 60. Bühnenjubliäums der Beatles musizierten Jazzpianistin Julia Hülsmann, Vibraphonist Christopher Dell und Posaunist Nils Wogram im Grossen Saal. Der Abend mit der Hommage "Come together" galt als Testlauf für den Betrieb der Elbphilharmonie unter Corona-Bedingungen.

Israelische Forscher haben die Überreste einer rund 3200 Jahre alten Festung gefunden. Die 18 mal 18 Meter grosse Anlage solle am Dienstag feierlich für Besucher geöffnet werden, teilte die Altertumsbehörde am Sonntag mit. Die Festung sei Mitte des 12. Jahrhunderts vor Christus von den Kanaanitern gebaut worden, als Verteidigung gegen den damaligen Vormarsch der Philister.

Auf 677 Seiten lässt der begnadete Autor und charmante Humanist im Roman «Halbbart» einen Dorfbuben die krassen Konflikte der Innerschweiz um 1300 berichten: Grosses Kino – meisterhaft!

Als grösstes Klassik-Festival der Schweiz hatte das Lucerne Festival auch im Kleinformat mehr Erfolg, als Intendant Michael Haefliger erwartete.

Das renovierte Basler Stadtcasino hat am Wiedereröffnungskonzert am Samstag seine akustische und musikalische Feuerprobe bestanden. Das Sinfonieorchester Basel stellte den Musiksaal mit einem klanglich breiten Spektrum umfassend auf die Probe.

Manche Kinogänger fielen in Ohnmacht, anderen wurde übel: Zu schauerlich waren die Szenen, in denen zwei Priester versuchen, der kleinen Linda Blair den Teufel aus dem Körper zu treiben. Der Okkultschocker "Der Exorzist" von 1973 schockierte viele Kinobesucher weltweit. Kritiker verpassten ihm das Prädikat "gruseligster Film aller Zeiten", die Filmakademie würdigte den Streifen mit zehn Oscar-Nominierungen. Der Mann dahinter - Regisseur William Friedkin - wird am Samstag (29.8.) 85 Jahre alt.

Albert Anker (1831–1910), der grosse Realist der Schweizer Malerei, hat Dutzende von Kinderbildern gemalt. Bildung für alle war ihm wichtig.

In seiner Kolumne erklärt Schriftsteller Pedro Lenz diese Woche, warum man besser nicht übers Wetter wettert, wenn man einem Meteorologen begegnet.

Diese Tage wird der erweiterte Musiksaal des Stadtcasinos eröffnet. Seine bewegte Geschichte zeigt, wie sehr das Kulturleben Basels auf privater Initiative beruht. Und es wird auch klar: Nach der Renovation des Stadtcasinos tun sich bereits neue Baustellen auf.

Die Streaming-Plattformen haben das Musikgeschäft in eine neue Zeitrechnung geführt. Die Geschichte der Pianistin Christiane Mathé zeigt exemplarisch, wie verbriefte Rechte von Musikern ignoriert, vernachlässigt und umgangen werden.

Letzte Chance: Wenn der Musikmanager Martin Engstroem sein Verbier Festival nächsten Sommer erneut absagen muss, ist es tot. Trotzdem glaubt er, dass Künstler in Europa besser dran sind als in Amerika.

Terror, Mafia, ein Komplott: «Helvetica» wäre eigentlich eine toll gemachte Serie aus der Westschweiz. Doch SRF vergibt eine Chance.

Die irische Schriftstellerin Sally Rooney wurde zur wichtigsten Stimme der Millennials erklärt. Warum ist das so? Unsere Autorin hat ihren Roman «Normal People» gelesen und sich dazu Gedanken gemacht.

Diese Woche erklärt Amina Abdulkadir, weshalb Bücher bei ihr auch auf der Strasse landen. Und verrät, wie sie ihre Bücher sortiert.

Im 200-Millionen-Spektakel «Tenet» fordert der Regisseur unser lineares Zeitdenken heraus. Diesmal hat er etwas zu viel gewollt.

Mit «Life Is Live» begeistert Lucerne Festival 7'400 Besucher und erreicht eine Auslastung von 87 Prozent. Für die abschliessenden Konzerte von Cecilia Bartoli, Igor Levit und Lucerne Festival Alumni sind noch Tickets verfügbar.

Trotz der corona-bedingten Verkürzung bietet das Lucerne Festival 2020 ein aufregendes Programm. An dieser Stelle können Sie alle Artikel dazu lesen, sowohl die Beiträge vor dem Festival als auch die Konzertberichte. Die gesamte Berichterstattung ist exklusiv für unsere Abonnenten.

Daniel Barenboim will sich mit Streaming-Alternativen zu Live-Konzerten und Opern vor Publikum auf Dauer nicht arrangieren. "Uns droht sonst ein geistloser Zeitgeist", sagte der Pianist und Dirigent der Deutschen Presse-Agentur. Er könne zwar die Einschränkungen wegen der Pandemie verstehen und nachvollziehen. Viele Regelungen finde er aber widersprüchlich und irritierend - gleichwohl für Musiker und Zuhörer.

In seinem neuen Roman "Ameisen unterm Brennglas" fügt Jens Steiner ein beunruhigendes Gesellschaftsporträt wie ein Wimmelbild zusammen. Zu lesen ist das erst etwas langatmig, gewinnt dann aber an Tempo. Zurzeit schreibt Steiner ausserdem an einem neuen Kinderbuch.

Die 12. Ausgabe des Gässli Film Festivals bittet den Basler Filmemacher Tim Fehlbaum als Ehrengast aufs Podium.