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Mittwoch, 21. Juli 2021 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der Chipmangel macht nun auch dem bayerischen Autobauer BMW zu schaffen. In fast allen deutschen Werken, im Mini-Werk im britischen Oxford sowie bei Auftragsfertigern komme es in dieser und in der kommenden Woche zu Produktionsausfällen, sagte eine Sprecherin. Betroffen seien die Werke Regensburg, Dingolfing, Leipzig, Oxford sowie die Produktionsstätten von Magna Steyr in Graz und VDL.

Zum mittlerweile dritten Mal binnen eines Jahres ist in Pakistan die Video-App Tiktok blockiert worden. Die Telekommunikationsbehörde PTA in Islamabad teilte heute Mittwoch auf Twitter mit, dass die chinesische App gesperrt wurde, weil „unangemessene Inhalte“ nicht entfernt worden seien. Pakistan hatte die App im Vorjahr erstmals blockiert, nachdem öffentliche Beschwerden wegen angeblicher Vulgarität zu einer gerichtlichen Sperre führten. Nach mutmasslichem diplomatischem Druck der chinesischen Regierung wurde das Verbot später wieder aufgehoben.

Die helvetische Cybersecurity- und IoT-Spezialistin Wisekey konnte in der ersten Hälfte des laufenden Fiskaljahres im US-Geschäft mit IoT-Angeboten von der guten Entwicklung am Halbleitermarkt Nutzen ziehen. Gemäss Mitteilung sei der Umsatz in den USA in diesem Bereich in der Berichtsperiode um 5 Prozent auf 4,5 Millionen US-Dollar angestiegen.

Der kalifornische Streamingdienst Netflix mit Sitz in Los Gatos konnte im vergangenen Quartal zwar die Zahl an Neukunden weiter steigern, jedoch ist der Zugewinn neuer Nutzer in einem Vierteljahr so gering wie noch nie. Konkret zählte Netflix im zweiten Quartal des aktuellen Fiskaljahres nach eigenen Angaben 209 Millionen zahlende Kunden, was einem Plus von gerade einmal 1,5 Millionen entspricht.

In Frankreich hat die Staatsanwaltschaft wegen der mutmasslichen Ausspähung von Journalisten Ermittlungen aufgenommen. Zuvor hatte die Enthüllungsplattform "Mediapart" Anzeige erstattet. Sie beschuldigt Marokko, mithilfe des Spionageprogramms Pegasus zwei ihrer Journalisten ausspioniert zu haben. Marokko und der Hersteller der Software, die israelische Firma NSO, wiesen die Vorwürfe zurück.

Der Online-Lebensmitteldienst Jokr holt sich nur drei Monate nach dem Marktstart bei namhaften Finanzinvestoren 170 Millionen Dollar für seine Expansion. Angeführt wurde eine der grössten Series-A-Runden der vergangenen Jahre von GGV Capital, Balderton Capital und Tiger Global, wie Jokr mitteilte. Der deutsche Risikokapitalgeber HV Capital war wie bereits in der Seed-Runde ebenfalls mit von der Partie.

Der Schweizer Hightechkonzern ABB mit Zentrale in Zürich übernimmt für einen nicht genannten Betrag den spanischen Hersteller von selbstfahrenden Fahrzeugen Asti Mobile Robotics Group. Damit baut das Automationsunternehmen das Geschäft mit Robotern kräftig aus. Die Akquisition soll die bestehende Robotik- und Maschinen-Automatisierungslösungen von ABB entsprechend erweitern und so ein neues Automatisierungsportfolio begründen, heisst es in einer Aussendung von ABB.

Geschätzte Leserinnen und Leser von ICTkommunikation, wir nehmen für die Zeitspanne von gut zwei Wochen den Hut und verabschieden uns in die Sommerferien. Zwar wird die Redaktion nicht ganz verweist bleiben, aber es werden nur sporadisch ICT-News online gestellt. Auch der Newsletter wird in dieser Zeit nicht verschickt. Wir hoffen, dass auch Sie über die Sommermonate Gelegenheit finden, etwas zurückzuschalten und sich etwas vom Alltagsbusiness zu erholen. Und wir freuen uns darauf, Sie nach dem Nationalfeiertag wieder mit dem vollen Programm bedienen zu dürfen.

Die Digitalwährung Bitcoin ist am heutigen Dienstag erstmals seit längerem unter die Marke von 30.000 US-Dollar gefallen. In der Früh kostete die älteste und nach Marktwert grösste Kryptoanlage auf der Handelsplattform Bitstamp im Tief 29.500 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit etwa einem Monat. Bis zum Jahrestief ist es aber nicht mehr weit. Auch andere Digitalwerte wie die Nummer zwei am Markt, Ether, standen unter Druck.

Die auf End-to-End-Software- und Cloud-Lösungen fokussierte Softwareone mit Holding-Sitz in Stans übernimmt den osteuropäischen SAP-Technologieserviceanbieter und SAP S/4 Hana-Spezialisten SE16N. SE16N (SE16N.com) wurde im Jahr 2013 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Warschau, der Hauptstadt Polens.