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Montag, 07. Juni 2021 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der US-amerikanische IT-Riese Apple will nach dem Boom von Diensten wie Zoom künftig auch eine grössere Rolle bei Videochats spielen. Dafür erhält der hauseigene Videodienst Facetime neue Funktionen und soll erstmals auch für Android-Smartphones und Windows-Rechner verfügbar werden. Sie werden den Videochats über den Webbrowser beitreten können, gab Apple-Manager Craig Federighi am Montag zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC bekannt.

Nach dem starken Rückgang im vergangenen Jahr haben die weltweiten Smartphone-Verkäufe im ersten Quartal 2021 wieder massiv zugelegt. Konkret stieg der globale Absatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 26 Prozent auf fast 378 Millionen Geräten, teilt das Marktforschungsunternehmen Gartner mit. Verbraucher gäben nun wieder mehr Geld aus, so die Marktforscher.

Der digitale Staat, die Rolle der Digitalisierung bei der Bewältigung der Corona-Krise, digitale Inklusion, Cyberangriffe sowie die Medien im Internetzeitalter stehen im Zentrum des Swiss Internet Governance Forum (Swiss IGF) 2021. Die sechste Ausgabe des Schweizer Forums für Internet Gouvernanz findet am 21. Juni 2021 in virtueller Form statt.

Das Vertrauen in die Technologieriesen Google, Apple, Facebook und Co in den USA schwindet. Laut einer Umfrage unter 6.351 Menschen in den Vereinigten Staaten von "The Kim Komando Show", einer Sendung im US-Rundfunk, vertrauen 86 Prozent den Internet-Unternehmen nicht mehr. Die Umfrage unterstreicht die wachsende Besorgnis über deren Einfluss auf Politik und Gesellschaft.

Apple wird heute zum Auftakt seiner Entwicklerkonferenz WWDC einen Ausblick auf künftige Funktionen des iPhone und anderer Geräte geben. Wegen der Pandemie wird die Konferenz das zweite Jahr in Folge als Onlineevent veranstaltet. Nach Medienberichten werden unter anderem grössere Neuerungen für den Webbrowser Safari, Apples Karten und den Chatdienst iMessage erwartet. Traditionell stellt der Konzern bei der WWDC die meist im Herbst verfügbaren neuen Versionen der Betriebssysteme seiner Geräte vor.

Knapp zwei Wochen vor der Präsidentenwahl im Iran haben die Hardliner im Parlament noch mehr Internetzensur im Land gefordert. 170 der 290 Abgeordneten bereiteten einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, über den das Parlament demnächst abstimmen solle, sagte der Abgeordnete Resa Taghipur.

Der Schweizer Pharmazulieferer Siegfried mit Zentrale in Zofingen hat eigenen Angaben zufolge den kurz vor Pfingsten erlittenen Cyberangriff inzwischen überwunden. Ab sofort könne das Unternehmen wieder im gesamten Netzwerk voll produzieren. Einzige Ausnahme sei der kleinste Standort in Malta, heisst es. An diesem werde die Produktion in den nächsten Tagen wieder hochgefahren. Von der Attacke nicht betroffen waren den Angaben zufolge die beiden Standorte in Barcelona.

Handelt es sich bei E-Sports um eine kompetitive Nische, so ist Gaming allgemein in der Schweiz längst zu einem Massenphänomen geworden. Dies geht aus der repräsentativen Studie "Gaming Atlas Schweiz 2021" hervor, die Jung von Matt und Ovomaltine veröffentlicht haben. Laut dieser Untersuchung bezeichnen sich 44 Prozent der Schweizer als Gamerin oder Gamer, die mindestens fünf Stunden pro Woche spielen, 26 Prozent davon sogar zwischen fünf und dreissig Stunden.

Am heutigen Montag tritt ein grosser Teil der Urheberrechtsreform in Deutschland in Kraft. Die Novelle beinhaltet auch ein neues Leistungsschutzrecht für journalistische Inhalte von Verlagen, die auf externen Internetplattformen stehen. Der Vizepräsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Philipp Welte, der auch Vorstand beim Medienkonzern Hubert Burda Media ist, rechnet damit, dass sehr bald ein System zur Anwendung des Gesetzes entstehen wird.

Weltweite Mindeststeuer und Besteuerung an dem Ort, an dem Gewinne erzielt werden: Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich wichtige Industrienationen auf die Pfeiler einer weltweiten Digitalsteuer verständigt. Es handle sich um ein gutes Ergebnis, betonte der deutsche Bundesfinanzminister Olaf Scholz am Rande eines Treffens der G7-Finanzminister. Beim britischen Sender Sky News sprach er von einem "historischen Moment", der die Welt verändern werde. Nur noch Details seien zu klären.