Schlagzeilen |
Montag, 22. Februar 2021 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||||  

Nachdem die App des deutschen Satiremagazin "Titanic" wegen einer Titelzeichnung, die den Papst in einer sexuellen Pose darstellt, aus Googles Play Store verbannt wurde, hat die Alphabet-Tochter den Vertriebsweg inzwischen wieder freigeschaltet. Gemäss einem Sprecher von Google Germany wolle man sich sowohl bei "Titanic" als auch bei der Leserschaft aufrichtig um Entschuldigung bitten, dass die App im Play Store von Google zwischenzeitlich nicht verfügbar war.

Das Business-Netzwerk Linkedin mit Sitz im kalifornischen Mountain View arbeitet momentan an einer eigenen Plattform für Freelancer namens "Marketplaces". Unternehmen sollen durch sie leichter freie Mitarbeiter finden und anheuern können. Das neue Netzwerk der Microsoft-Tochter soll ausserdem eine eigene Wallet erhalten, mit der Freelancer leichter an ihre Bezahlung kommen können.

Fujitsu hat einen neuen Supercomputer der 10-Petaflops-Klasse für Portugals Forschung entwickelt. Der Auftrag sei Teil einer Initiative der Europäischen Union und der portugiesischen Regierung, teilt Fujitsu dazu mit. Die Initiative "European High Performance Computing (HPC)" soll HPC-Kapazitäten auf Weltklasseniveau für Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft in ganz Europa bereitstellen.

In der konkurrenzreichen Suche nach Cybercrime-Experten konnte T-Systems Alpine einen Coup landen. Mit Daniel Nussbaumer übernimmt nämliche der bisherige Chef der Abteilung Cybercrime der Kantonspolizei Zürich per 1. März als Deputy Head of Portfolio Unit Cyber Security Alpine beim IT-Dienstleister die strategischen Leitung des Schweizer Geschäftsbereichs Cyber Security.

Der US-amerikanische Fahrdienst-Vermittler Uber weist die Vorwürfe über Sozialdumping in Deutschland zurück und kritisiert im selben Atemzug die geplante Reform des Personenbeförderungsrechts in Deutschland scharf. Gemäss dem Chef von Uber-Deutschland, Christoph Weigler, sei die Novelle symptomatisch dafür, wie schwer sich Deutschland mit der Digitalisierung tue. Sie diene nicht den Interessen der Konsumenten.

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook hat nur wenige Stunden nach dem Tod von Demonstranten bei Protesten gegen den Putsch in Myanmar eine Internet-Seite des dortigen Militärs rausgeworfen. Die Homepage des Tatmadaw True News Information Teams habe wiederholt gegen Richtlinien verstossen, die Anstiftung zur Gewalt und Vorbereitungen zur Anrichtung von Schaden verbieten, gab ein Mitarbeiter des Online-Netzwerks bekannt. Die Streitkräfte des südostasiatischen Landes, das früher Birma hiess, werden allgemein als Tatmadaw bezeichnet.

Amazons Technik-Chef Werner Vogels zufolge bringt die rasch voranschreitende Digitalisierung des Alltags infolge der Corona-Krise neue Herausforderungen für die Sicherheit im Netz. In der Pandemie seien viele unerfahrene Nutzer von Online-Diensten dazugekommen, die leichte Beute für Cyberkriminelle werden könnten, betonte Vogels im Rahmen eines Auftritts bei der noch bis Dienstag dauernden Innovationskonferenz DLD All Stars in München. Wobei DLD für "Digital Life Design" steht.

Die Konfrontation zwischen der australischen Regierung und Facebook hat sich weiter verschärft: Die Regierung in Canberra kündigte an, dass sie keine Anzeigen mehr auf Facebook schalten wird. Die Ankündigung kam zum Start der australischen Impfkampagne gegen das Coronavirus. Gesundheitsminister Greg Hunt sagte, die Regierung werde im Internet für die Impfungen werben, nur nicht bei Facebook.

Tesla-Chef Elon Musk hat sich erneut in die Diskussion um Digitalwährungen eingeschaltet: Die Kurse von Bitcoin und Ethereum erschienen hoch, schrieb Musk auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Der Milliardär antwortete mit seiner Äusserung auf einen Tweet eines Nutzers, der Gold für besser als Bitcoin und Bargeld hielt. Der Chef des E-Auto-Bauers fügte hinzu, dass Geld lediglich Daten darstelle, mit denen man die Unannehmlichkeiten beim Tauschhandel vermeiden könne. Abgesehen davon wirkten die Preise für Bitcoin und Ethereum hoch.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt auf einen Schub in der Digitalisierung durch die Corona-Krise. In ihrem wöchentlichen Videopodcast verwies sie auf den Digitalunterricht für Kinder und Jugendliche, das Studium in virtuellen Hörsälen und Videokonferenzen im Berufsalltag. Der Alltag habe sich in der Pandemie gravierend verändert, das betreffe jeden, sagte Merkel und nannte die Kontaktbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, die eingeschränkte Freiheit und den Verzicht auf Reisen.