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Freitag, 08. Januar 2021 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die auf Lösungen für Analytics und künstliche Intelligenz (KI) fokussierte SAS hat Bryan Harris zum Executive Vice President und Chief Technology Officer (CTO) ernannt. Harris kommt aus den eigenen Reihen, war er doch für SAS zuvor als Senior Vice President sowie Head of Engineering tätig.

Die CES (Consumer Electronic Show) ist global gesehen wohl die wichtigste Fachmesse für Unterhaltungselektronik. Jedenfalls gibt es nirgends so viele Weltneuheiten zu sehen, wie auf dieser alljährlich im Januar im Las Vegas Convention Center stattfindenden Technikmesse. Aufgrund der Corona-Krise wagen die Organisatoren das Experiment, die CES dieses Jahr als reines Online-Event durchzuführen (11. bis 14. Januar). Was allerdings ein riskantes Unterfangen sein könnte.

Die neuen Geschäftsbedingungen von Whatsapp, denen zufolge die Nutzerdaten künftig an die Konzernmutter Facebook weitergeleitet werden, haben zu einem Run auf alternative Messenger-Dienste geführt. So war etwa "Signal" gestern Abend vorübergehend aufgrund der hohen Zahl an Neuanmeldungen völlig überlastet. Die dadurch entstandenen Verzögerungen beim Anmeldeprozedere bekam Signal dann aber rasch in den Griff.

Nach der Stürmung des US-Kongresses durch einen Mob von Trump-Anhängern muss die gesamte IT-Infrastruktur der beiden Parlamentskammern auf den Prüfstand gestellt werden. Nachdem Bilder von nicht-gesperrten PCs in Abgeordnetenbüros auf Twitter kursierten, sollte das Netzwerk zudem als kompromittiert angesehen werden. Die Bilder zeigen ausserdem Probleme im Sicherheitsbewusstsein einiger Mitarbeitenden auf.

Windows-Betriebssysteme haben in der Schweiz bei Desktop-PCs und Notebooks einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Ein Grossteil der eingesetzten Geräte nutzt das aktuelle Windows 10. Doch ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt, dass 232‘000 Geräte auf veraltete Windows-Versionen setzen. Allein auf 200‘000 Computern ist noch immer Windows 7 installiert, dabei endete der Support für das Betriebssystem seitens Microsoft vor gut einem Jahr. Und auf mehr als 30‘000 PCs ist Windows 8, XP oder Vista im Einsatz, also Betriebssysteme, die bereits seit Jahren nicht mehr aktualisiert werden.

Das IT-Unternehmen Softwareone mit Zentrale in Stans im Kanton Nidwalden hat zwei neue unabhängige Mitglieder für die Wahl in den Verwaltungsrat nominiert. Zur Wahl vorgeschlagen werden Isabelle Romy, eine Expertin für Governance, Legal und Compliance, sowie der ehemalige Avanade-CEO Adam Warby, wie die Stanser via Aussendung wissen lassen.

Mit einer neuartigen leitfähigen Tinte von Forschern der Wuhan University lassen sich elektronische Schaltkreise auf alle nur denkbaren Oberflächen schreiben, selbst auf menschliche Haut oder Schwämme. Die von Yu Liao und Jun Qian entwickelte Flüssigkeit ist zuden deutlich billiger als gängige Tinten. Sie wird in einen Behälter gefüllt, der der Mine eines Kugelschreibers ähnelt. Von Hand oder einem Roboter geführt lassen sich damit elektronische Schaltkreise zeichnen.

Der europäische Halbleiterhersteller STMicroelectronics mit Hauptsitz in Genf konnte im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres deutlich mehr Geschäft gemacht als erwartet. Konkret hat sich der Umsatz des Unternehmens gemäss Mitteilung gegenüber dem Vorquartal um 20 Prozent auf 3,24 Milliarden US-Dollar erhöht. Zuletzt hatte die Infineon-Rivalin eine Spanne von bis zu knapp 3,1 Milliarden Dollar Erlös in Aussicht gestellt.

Der südkoreanische Elektronik-Gigant Samsung konnte seinen operativen Gewinn im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres aufgrund der starken Nachfrage nach Speicherchips für Server und Rechner in der Corona-Pandemie deutlich nach oben schrauben. Konkret stieg er im Vergleich zum Vorjahreswert um rund ein Viertel auf nunmehr rund 9 Billionen Won (7,27 Mrd. Schweizer Franken).

Der Chiphersteller Micron mit Zentrale in Boise im US-Bundesstaat Idaho konnte im ersten Quartal seines neuen Fiskaljahres den Umsatz im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 5,77 Milliarden Dollar steigern. Auch Micron kommt der Trend zum Homeoffice zugute, ist doch der Bedarf an Speicherchips in Datenzentren im Verlaufe der Coronakrise deutlich gestiegen.