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Freitag, 20. November 2020 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Wenn viele elektrisch betriebene Geräte gleichzeitig eingeschaltet werden, verursacht dies Lastspitzen, die bei den Energieversorgungsunternehmen zu hohen Netznutzungskosten führen. Forschende der Hochschule Luzern (HSL) haben mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz nun eine Lösung entwickelt, um diese Lastspitzen zu glätten. So würden die Verteilnetze nicht über Gebühr belastet und die Anwender sparten Geld, teilt die HSL mit.

Die auf den Betrieb und die Überwachung von IT-Sicherheitsinfrastrukturen fokussierte Terreactive hat einen Millionenauftrag seitens der Kantonspolizei (Kapo) Zürich an Land gezogen. Das Unternehmen mit Sitz in Aarau werde bei der Kapo ein Security Operations Center (SOC) aufbauen und die zentrale Log-Management-Komponente (ZLMK) weiterentwickeln. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 8,3 Millionen Franken.

Der Supercomputer Fugaku von Fujitsu und Riken sowie Explainable AI (XAI/"Erklärende Künstliche Intelligenz")-Technologien aus den Fujitsu Laboratories haben im Rahmen eines Forschungsprojekts der Tokyo Medical and Dental University (TMDU) der Arbeit an Erkenntnissen zur Verbindung von genetischer Disposition und Krebsrisiko einen kräftigen Schub verliehen.

Forscher der Monash University haben mit "Aether" einen Service-Roboter entwickelt. "Unser Team hat eine sozial unterstützende Roboterplattform entwickelt, mit der Mitarbeiter und Bewohner von Einrichtungen für Altenpflege und betreutes Wohnen täglich routinemässig unterstützt werden können", so Erfinder Wesley P. Chan, der ihn mit Kollegen der University of British Columbia und des Automatisierungsprofis JDQ Systems entwickelt hat.

Die deutsche Mobilfunkanbieterin Freenet steckt die Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Anteile am Schweizer Telekom-Konzern Sunrise wie angekündigt in die Abzahlung von Schulden. Das Darlehen zur Finanzierung des 2016 erworbenen Aktienpakets an Sunrise in Höhe von 610 Millionen Euro werde heute getilgt, liess das MDax-notierte Unternehmen in Hamburg verlauten. Durch den Verkauf der rund elf Millionen Sunrise-Aktien an die UPC-Mutter Liberty Global, der neuen Konzernmutter von Sunrise, sind Freenet cirka 1,1 Milliarden Euro in die Kassen gespült worden.

Wegen des Coronavirus-Lockdowns in Frankreich verschiebt der Online-Händler dort seine "Black-Friday"-Rabattaktion. Die eigentlich für Ende kommender Woche geplanten Sonderangebote seien nun für den 4. Dezember vorgesehen. Dies teilte Amazon-Frankreich-Chef Frederic Duval dem Fernsehsender TF1 mit. Wegen des zweitens Lockdowns haben in Frankreich die meisten Läden bis voraussichtlich mindestens Ende November geschlossen.

Kommendes Jahr will der Berliner Online-Modehändler Zalando beim Wachstum kräftig aufs Gas drücken. Man rüste sich darauf, erklärte der Finanzchef des auch in der Schweiz operativ tätigen Unternehmens David Schröder im Rahmen einer Morgan-Stanley-Konferenz.

Der Internetkonzern Google hat nach eigenen Angaben den Urheberrechtsstreit mit ersten französischen Presseverlagen beigelegt: Das US-Unternehmen erklärte, es habe Abkommen mit den Verlegern bekannter Titel wie "Le Monde", "Le Figaro" und "Libération" geschlossen. Damit würden die Presseerzeugnisse angemessen für ihre Inhalte vergütet, erklärte Google. Zu den Details äusserte sich der Konzern nicht.

Russland will seine im Westen oft als Propaganda kritisierten Positionen auf Internetseiten künftig unter Androhung von Strafen durchsetzen. Ein von kremltreuen Abgeordneten im Parlament eingebrachtes Gesetz sieht vor, auch etwa Netzwerke wie Youtube, Facebook und Twitter mit Geldstrafen bis hin zu Sperrungen zu belegen, wenn es dort zu einer Diskriminierung und Zensur russischer Medien komme.

Der US-Börsenbetreiber Nasdaq übernimmt die auf die Bekämpfung von Finanzbetrug spezialisierte Softwarefirma Verafin. Die Nasdaq legt 2,75 Milliarden Dollar in bar für das im Jahr 2003 gegründete kanadische Unternehmen auf den Tisch, wie der Betreiber der gleichnamigen US-Technologiebörse mitteilte. Verafin zählt nach eigenen Angaben mehr als 2.000 Finanzinstitute in Nordamerika zu seinen Kunden.