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Mittwoch, 09. September 2020 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) platzieren bis Ende 2022 an insgesamt 500 kleinen und mittelgrossen Bahnhöfen neue Bildschirme. Auf diesen Displays, im Fachjargon "Smart Information Displays" (SID) genannt, sollen sämtliche reiserelevanten Bahninformationen zum Fahrplan und zu Störungen interaktiv sowie in Echtzeit gebündelt werden. Der Rollout soll in diesen Tagen bei den ersten drei Bahnhöfen starten, namentlich in Suhr, Effretikon und Düdingen, heisst es in einem Communiqué dazu.

Das 2009 gegründete französische Startup Scality mit Hauptsitz in Kalifornien hat ursprūnglich mit "Scality-Ring" eine interne Speicherlösung für Unternehmen entwickelt, die mit dem Aufkommen von Cloud-Architekturen für Storage auch eine externe Cloud-Komponente erhalten hat. Ein bereits angekündigter Börsengang wurde wieder zurückgezogen. Firmengrūnder und CEO Jérôme Lecat sprach auf einer Veranstaltung von A3 davon, dass man weitere Kunden gewinnen konnte, aber noch nicht profitabel geworden sei.

Nach 13 Jahren als selbständiger Unternehmer und Managing Partner der Yukondaylight kehrt Tom Buser zurück zur Polydata Gruppe und geht dort als Senior Advisor an Bord. In seiner neuen Funktion werde er sowohl bei Pidas als auch bei der im Jahr 2019 neu gegründeten Technologie-Company Swiss Moonshot (Aiaibot) tätig sein, heisst es in einer Aussendung dazu.

Der Schweizer CRM-Spezialistin BSI bietet neu seine Automation Platform mit integrierter KI-basierter Sprachtechnologie von Spitch an. Zu diesem Zweck haben die beiden Unternehmen eine Kooperation besiegelt. Für den Einstieg in eine automatisierte interaktive Sprachschnittstelle (IVR) werde die Integration mittels Starter Package zu einem attraktiven Preis angeboten, versprechen die beiden Partner.

Der weltgrösste Unternehmenssoftwareanbieter SAP steigert in der Corona-Krise offenbar seinen Geldfluss stärker als zuletzt prognostiziert. Finanzchef Luka Mucic sagte auf einer von der US-Bank Citi organisierten Online-Konferenz, dass es noch weiteren Spielraum für Verbesserungen gäbe. Dies hänge unter anderem mit den geringeren Investitionsausgaben zusammen.

Arbeitgeber bewerten Jobanwärter schlechter, wenn sie anstelle eines persönlichen Treffens in einem virtuellen Bewerbungsgespräch mit ihnen reden. In Zeiten der Coronavirus-Krise finden Job-Interviews häufig auf Video-Chat-Apps wie Zoom oder Microsoft Teams statt. Laut einer Studie der Missouri University of Science and Technology ist das aber ein Nachteil für Bewerber.

Der Chef des weltgrössten Online-Versandhändlers Amazon, Jeff Bezos, verfügt aktuell über ein Vermögen von 179 Milliarden Dollar. Damit ist er nicht nur der das dritte Jahr in Folge der reichste Amerikaner, sondern auch der reichste Mann der Welt, wie das US-Magazin "Forbes" berechnet hat. Auf Platz zwei und drei der Forbes-Liste der 400 wohlhabendsten US-Bürger folgen Microsoft-Gründer Bill Gates und Facebook-Chef Mark Zuckerberg mit aktuell 111 beziehungsweise 85 Milliarden Dollar.

Die US-amerikanische Online-Fahrdienst-Vermittlerin Uber will bis zum Jahr 2025 die Hälfte der in Berlin und sechs weiteren europäischen Grossstädten gefahrenen Kilometer mit emissionsfreien Fahrzeugen zurücklegen. Dies gab das Unternehmen vie Aussendung bekannt. Die weiteren Städte sind demzufolge Amsterdam, Brüssel, Lissabon, London, Madrid und Paris. Das 50-Prozent-Ziel gelte allerdings für alle sieben Städte als Gesamtheit. In der einen Stadt könnte der Wert also höher, in einer anderen dafür niedriger sein.

Die Schweizer Cybersecurity-Spezialistin Wisekey mit Sitz in Genf geht eine Kooperation mit dem deutschen Spezialisten für künstliche Intelligenz Arago ein, um gemeinsam ein Ökosystem für das Management von Covid-19-Risiken zu entwickeln. Das Pandemie-Managementtool soll das Risiko der Pandemie für Unternehmen und ihre Angestellten verringern, teilen die Genfer dazu mit.

Die US-amerikanische iPhone-Erfinderin Apple bläst im Streit um den App Store nun zum Gegenangriff und verlangt ihrerseits Schadenersatz von den Machern des Online-Spiels "Fortnite". Die Entwicklerfirma Epic Games habe ihren Vertrag mit Apple verletzt und den Konzern damit rechtswidrig um Einnahmen geprellt, streicht Apple in einer in Kalifornien eingereichten Gegenanklage.