Schlagzeilen |
Samstag, 22. August 2020 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||||  

Die im Internet der Dinge (IoT) eingesetzten Sensoren kommen bald ohne Batterien aus. Strom beziehen sie aus der Umgebung, etwa aus Licht - aus Wärmedifferenzen oder aus Vibrationen, die mithilfe von Piezoelementen zur Stromproduktion genutzt werden. Laut Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) genügen Energiequellen der Umgebung. Batterien, die mit Arbeitsaufwand getauscht werden müssen, sind somit überflüssig und entlasten zudem die Umwelt.

Die in der Mobil- und Festnetztelefonie tätige Mobilezone mit Zentrale in Rotkreuz hat im ersten Halbjahr 2020 wegen der Coronakrise zwar über 60 Prozent an operativem Gewinn eingebüsst, dafür konnte das Unternehmen den Umsatz aber trotz achtwöchiger Ladenschliessungen wegen der Viruspandemie gegenüber derselben Vorjahresperiode steigern. Konkret stieg er um 5,1 Prozent auf nunmehr 597,4 Millionen Franken an.

Auf das neue Geschäftsjahr hin beruft Microsoft Schweiz zwei neue Personen in die Geschäftsleitung: Martin Haas übernimmt die Leitung des neu geschaffenen Bereiches Small Medium Corporate (SMC), der sich auf die Schweizer KMUs fokussiert. Anita Ratkovic Andric wird neue Finanzchefin.

Das viertgrösste Finanzinstitut in Spanien, die Bankia, hat sich für den angestrebten Ausbau des Vermögensverwaltungsgeschäfts für die On-Premises-Lösung von Avaloq entschieden. Bankia vergab den Auftrag nach einem wettbewerbsintensiven Ausschreibungsverfahren an Avaloq und ist somit der erste spanische Kunde des schweizerischen Wealthtech-Unternehmens.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz will vermehrt Inhalte für soziale Netzwerke produzieren und dafür beim traditionellen Fernsehen sparen. Das gab SRF-Direktorin Nathalie Wappler bekannt. Die tägliche Sportsendung "sportaktuell", die derzeit wegen der Pandemie pausiert, soll nicht wieder auf den grossen Bildschirm zurückkehren. Auch das wöchentliche Wirtschaftsmagazin wird abgeschafft. Im SRF-Radio werden Jazz, Klassik, Literatur und Religion reduziert.

Bei der Schibli-Gruppe, die als Komplettanbieterin verschiedene Unternehmen aus den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Informatik/Kommunikation, Automatik sowie erneuerbare Energien unter ihrem Dach führt, kommt es zu einer Wachablöse an der Unternehmensspitze. Jan Schibli, Inhaber und CEO, habe sich gemäss Mitteilung im Zuge der seit zwei Jahren laufenden Transformation der Gruppe entschieden, die operative Verantwortung abzugeben, um sich inskünftig auf seine Rolle als Delegierter des Verwaltungsrates und Eigentümer zu konzentrieren.

Sunrise hat Applikationen für den Kontakt mit seinen Kunden auf die „Openshift“-Plattform von Red Hat migriert. Damit habe der Schweizer Telko die Markteinführung von neuen Anwendungen stark beschleunigt, heisst es in einer Pressemitteilung von Sunrise. Möglich machten dies die Hybrid-Cloud-Plattform Openshift und eine agile Devops-Kultur, so das US-Unternehmen weiter.

Zalando hat angekündigt, sich künftig verstärkt für Inklusion und den Kampf gegen interne Diskriminierung einsetzen zu wollen. Dafür führt der Online-Händler Massnahmen ein, wie verpflichtende Anti-Diskriminierungs und Kommunikationstrainings für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einen Sprach-Leitfaden. Die Massnahmen folgen aktuellen Rassismusvorwürfen ehemaliger Mitarbeiter.

Studenten, die sich bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben zu sehr auf das Internet verlassen, müssen längerfristig sowohl mit einem schlechteren Gedächtnis als auch mit schlechteren Prüfungsnoten rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Rutgers University-New Brunswick. Insbesondere sei die starke Smartphone-Nutzung hierfür verantwortlich.

Geologie spielerisch erleben - das verspricht ein unter der Leitung der University of South Australia entwickeltes Virtual Reality (VR) Projekt. "Beyond the Ice" setzt auf Gamification, um Nutzer wirklich für Fossilien, Gletscherschrammen und andere natürliche Sehenswürdigkeiten des südaustralischen Hallett Cove Conservation Park zu begeistern. Für Besucher vor Ort gibt es zudem eine Smartphone-App, die sie durch die steinige Landschaft führt.