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Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Das in die Kritik geratene Soziale Netzwerk Facebook will im Kampf gegen Falschinformationen künft Nachrichten, die als glaubwürdig eingestuft sind, zu einer grösseren Verbreitung verhelfen. Artikel mit Informationen aus erster Hand und Autorennamen sollten häufiger im Newsfeed der Nutzer angezeigt werden, gab der Mark-Zuckerberg-Konzern bekannt. Die Nutzer wollten "glaubwürdige und informative Nachrichten" lesen, heisst es.

Die paneuropäische Cyber-Sicherheitsgruppe CymbiQ Group mit Sitz in der Schweiz stellt personellen Weichen in der Geschäftsführung neu. So übernimmt zum 1. Juli Antonio Sirera die neu geschaffene Funktion des Chief Operating Officers (COO) in der Cymbiq-Gruppenleitung. Als Nachfolger von Sirera nimmt bei der unter dem Dach von Cymbiq segelnden Ispin Craig Fletcher neu das Amt des CEO (Chief Executive Officer) ein. Ispin mit Sitz in Bassersdorf ist auf Cyber-Security- und Cyber-Risk-Resilience-Lösungen fokussiert.

Das in öffentlich-privater Partnerschaft geführte schweizerische Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM war noch nie an derart vielen Forschungsprojekten beteiligt wie 2019, in seinem 35. Betriebsjahr. Und da es bei den meisten Projekten um die Digitalisierung von Unternehmensprozessen geht, will sich das CSEM einem Communiqué zufolge in Zukunft insbesondere in den Bereichen Deeptech, einschliesslich künstlicher Intelligenz und fortgeschrittene Fertigungsprozesse weiterentwickeln.

Das in Zürich ansässige Softwareunternehmen Certifaction hat im Rahmen seiner ersten Finanzierungsrunde über 1,1 Millionen Schweizer Franken eingesammelt. Zu den Investoren zählen der Schweizer Seed-Fonds Wingman Ventures, die in London domizilierte Seedcamp und die in Berlin heimischen Angel Invest Ventures. Certifaction entwickelt Lösungen gegen Dokumenten- und Unterschriftenfälschung, bei denen Informationen unmittelbar über die Blockchain verifizierbar gemacht und gleichzeitig Prozesse und das Kundenerlebnis optimiert werden sollen.

Das Max Planck ETH Center for Learning Systems hat sich als Adresse für KI-​Forschung und Nachwuchsförderung etabliert. "Wir beantworten drängende Fragen, die sich heute stellen", erläutert sein Co-​Direktor Thomas Hofmann. Im Bereich der Künstlichen Intelligenz arbeiten die ETH Zürich und das Max-​Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-​IS) seit fünf Jahren eng zusammen. In diesem Frühjahr haben sie vereinbart, ihre Forschungspartnerschaft, das Max Planck ETH Center for Learning Systems, für weitere fünf Jahre bis 2025 fortzusetzen.

Ein amerikanisch-deutsches Forscher-Team hat ein neues Radar-System entwickelt, mit dem Fahrzeuge um die Ecke sehen können. Das soll es beispielsweise selbstfahrenden Autos erlauben, bei einer Kreuzung Fussgänger und Radfahrer zu bemerken, bevor diese ins eigentliche Sichtfeld kommen. "Die Radarsensoren sind relativ kostengünstig, gerade im Vergleich zu Lidar, und skalieren für die Massenfertigung", betont Felix Heide, Informatikprofessor an der Princeton University. Das System könnte also relativ bald den Weg in Serienfahrzeuge finden.

Die unter Insolvenzverwaltung gestellte deutsche Spezialistin für elektronische Zahlungsdienstleistungen Wirecard könnte schon bald ihre US-Tochter verlieren. Denn Wirecard North America stellt sich zum Verkauf, wie das US-Unternehmen verlauten lässt. Dabei betonen die US-Amerikaner ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit von dem ums Überleben kämpfenden Zahlungsabwicker aus Aschheim bei München. "Wirecard North America ist eine selbsttragende Einheit, die weitgehend autonom von Wirecard ist," heisst es in einem Communiqué dazu.

Der IT-Logistiker und Distributor Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen baut seine innere Organisation um. Unter anderem werden dabei gemäss Mitteilung die Bereiche Supply, Solutions und Service mit Managern aus den eigenen Reihen neu besetzt.

Die Online-Plattform Reddit will die Verbreitung von hasserfüllten Inhalten bekämpfen und hat daher eine bei vielen Unterstützern von US-Präsident Donald Trump beliebte Gruppe geschlossen. Neuen Regeln zufolge sollen Nutzer, die hasserfüllte Botschaften wie zum Beispiel rassistische Inhalte posten, künftig gesperrt werden, wie die Plattform gestern erklärte. Zunächst würden 2.000 Gruppen gesperrt, von denen die meisten inaktiv seien.

Allen Windows-10-Usern, die mit einem aktuellen Update die neue Edge-Generation auf Chromium-Basis erhalten haben, wird automatisch ein bildschirmfüllender Dialog zur Einrichtung des Browsers angezeigt. Als würde das nicht schon reichen, um viele Nutzer zu verärgern, bedient sich Microsoft dabei auch noch zweifelhafter Methoden. Wie sich nun zeigt, werden direkt nach dem Aufruf dieses Dialogs nämlich automatisch die Daten von anderen Browsern importiert.