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Freitag, 14. Februar 2020 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Die zur britischen Liberty Global gehörende Kabelnetzbetreiberin UPC hat in der Schweiz im vergangenen Jahr wie bereits in den beiden Jahren davor etwas an Umsatz eingebüsst. Konkret gingen die Einnahmen um 3,5 Prozent auf 1,25 Milliarden Franken zurück. Alledings konnte das Unternehmen gemäss Mitteilung im Schlussquartal des vergangenen Jahres gegenüber dem dritten Quartal zulegen. Da stieg der Umsatz nämlich um 1,8 Prozent auf 312,7 Millionen Franken an.

Mit Jean-Marc Leutenegger hat die auf den Regionalverkehr fokussierte Schweizer Normalspur-Bahngesellschaft BLS mit Zentrale in Bern einen neuen Leiter Informatik unter Vertrag genommen. Der 55-jährige Berner folgt auf Daniel Leuenberger, welcher das Unternehmen bereits im Mai 2019 verlassen hatte.

Einen 3D-Drucker der besonderen Art haben Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt. Er schafft die Herstellung kleiner weicher Objekte innerhalb von 30 Sekunden. Das Verfahren hat nach Meinung der Wissenschaftler breite Anwendungsmöglichkeiten, einschliesslich der additiven Fertigung, ein anderer Ausdruck für den 3D-Druck, von Biomaterialien wie Organteilen oder Haut.

In der Auseinandersetzung um einen Grossauftrag in Milliardenhöhe des Pentagons hat Amazon eine einstweilige Verfügung gegen Microsoft erwirkt. Der Software-Hersteller aus Redmond muss seine Arbeit am Zehn-Milliarden-Dollar-Deal zur Modernisierung der IT-Systeme des US-amereikanischen Verteidigungsministeriums ("Jedi") zunächst einstellen, urteilte eine Bundesrichterin. Ihre Begründung blieb zunächst unter Verschluss.

Das US-amerikanische Onlineauktionshaus Ebay mit Zentrale im kalifornischen San Jose erhöt die Mittel für den geplanten Aktienrückkauf um drei Milliarden Dollar. Damit stehen nun für den Rückkauf insgesamt 4,5 Milliarden Dollar zur Verfügung, wie der Konzern bekannt gibt.

Wie Grossbritannien will nun auch Frankreich den chinesischen Technologiekonzern Huawei beim Ausbau der 5G-Mobilfunknetze nicht grundsätzlich ausschliessen. Huawei werde von 5G in Frankreich nicht ausgeschlossen, stellte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire klar. Er fügte aber hinzu, dass Europäische Anbieter wie Nokia und Ericsson bevorzugt werden könnten. Rund um sensible Einrichtungen wie Militärstützpunkte und Atomkraftwerke werde es eine Reihe von Einschränkungen geben, um die staatlichen Interessen Frankreichs zu wahren, sagte Le Maire weiter.

Ein russisches Gericht hat Geldstrafen gegen Facebook und Twitter verhängt, weil die beiden US-Unternehmen die Daten russischer Nutzer weiterhin im Ausland speichern. Die Internetriesen müssen deshalb jeweils vier Millionen Rubel (knapp 58.000 Euro) Strafe zahlen, wie die Staatsagentur Tass meldete. Das Gesetz schreibt vor, dass ausländische Kommunikationsunternehmen über Server in Russland verfügen müssen. Die Behörden argumentieren mit Sicherheitsbedenken. Hacker hätten es dann schwerer, an Informationen russischer Bürger zu kommen.

Der französische Elektrotechnik-Konzern Schneider will den Stuttgarter Bausoftware-Spezialisten RIB Software für 1,4 Milliarden Euro kaufen. Schneider Electric bietet 29 Euro je RIB-Aktie, wie beide Unternehmen mitteilten. 15 Prozent der Anteile haben sich die Franzosen bereits gesichert, mindestens 50 Prozent plus eine Aktie sollen es werden, damit die Übernahme stattfinden kann. Aufseher müssen dem Vorhaben noch zustimmen.

In Australien dürfen das lokale Joint Venture der britischen Vodafone mit dem Internet-Provider TPG Telecom fusionieren. Der geplante Deal in Höhe von 10,1 Milliarden Dollar würde den Wettbewerb in der Telekommunikationsbranche nicht schaden, so der australische Bundesrichter John Middleton in seiner Entscheidung. Das Urteil kippt eine Entscheidung der Kartellbehörde ACCC (Australian Competition and Consumer Commission).

Forscher der Universität Genf arbeiten an einer neuen Hightech-Prothese mit Eye-Tracking-Technologie. Sie zeichnet Blickbewegungen des Trägern über eine Kamera auf und verbessert durch die Kombination aus Bildverarbeitung, natürlichen Nervensignalen und Beschleunigungssensoren die Funktionalität erheblich. Die Entwicklung hat die Swiss National Science Foundation finanziert.

In der Schweiz sind bisher 250 Personen auf das neue Coronavirus getestet worden. Die News im Ticker.

In der Antarktis sind tiefgreifende Veränderungen messbar, die in diesem Jahrhundert die Erde stärker als erwartet verändern können.

Woher kommen ausländische Studenten in der Schweiz? Studieren sie andere Fächer? Zehn Fragen zu erstmals veröffentlichten Zahlen.

Plötzlich ist die Anzahl der Coronafälle drastisch gestiegen. Die Zunahme geht auf eine überraschende Änderung zurück.

Die Erderwärmung als grösste Herausforderung der Menschheit? Übertreibungen im Öko-Diskurs haben eine lange Tradition.

Immer wieder entweichen gefährliche Viren aus Labors. War das bei Corona auch so? Biosicherheitsexpertin Kathrin Summermatter nimmt Stellung.

In den 80er- und 90er-Jahren, war BSE eine Tierseuche, die die Bauern in Angst und Schrecken versetzte. Dabei war der Schaden der Tierhalter nur ein Teil der Katastrophe.

Die Wissenschaftler haben einen sensationellen Fund gemacht. Nun muss der Stammbaum des Panzertiers überarbeitet werden.

Forscher haben 4000 Jahre alte Küchengeheimnisse entdeckt – zum Beispiel eine Anleitung für einen Randen-Lamm-Eintopf.

Astronomen in Kanada haben in mysteriösen Radioblitzen ein Muster entdeckt. Die Impulse stammen aus einer anderen Galaxie.

Zuerst Buschbrände, jetzt Stürme, sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen – und die nächste Katastrophe ist schon im Anmarsch.

Private Unternehmen schiessen Tausende Satelliten ins All. Jetzt legt sich ein Schweizer Nobelpreisträger mit Elon Musk an.