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Samstag, 17. Juli 2021 00:00:00 Sport News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Anstelle des Qualifyings findet in Silverstone erstmals ein Sprintrennen statt. Das Versprechen des Vermarkters Liberty Media von noch mehr Action wird mit diesem Format kaum eingelöst.

Das Schweizer Ruderteam bereitet sich rund 600 Kilometer westlich von Tokio auf die Olympischen Spiele vor. Jeannine Gmelin, die Weltmeisterin von 2017, schildert in einem Text für die NZZ erste Eindrücke.

Lando Norris ist der Prototyp einer neuen Rennfahrergeneration, auf den die Briten und die Formel 1 gleichermassen setzen.

Die Tennisspielerin war einst als Wunderkind auf die Tour gekommen. Doch statt Pokale sammelte sie Lebenserfahrungen. Die lassen sie den Zirkus nun ohne Groll verlassen.

Olivier Giroud setzt seine Karriere in Italien fort. Louis Oosthuizen verbessert Faldos British-Open-Rekord. Und Admir Mehmedi tritt aus dem Schweizer Nationalteam zurück. Die neuesten Nachrichten im Überblick.

Kurz vor Ende des Testspiels gegen Honduras haben die deutschen Olympia-Fussballer den Platz verlassen. Der Grund: eine rassistische Beleidigung gegen Jordan Torunarigha.

Nach 97 Jahren Abstinenz kehrt die Musikhochburg Seattle als 32. Team in die NHL zurück. Das Comeback kostet viel Geld – es wird unter anderem vom legendären Filmproduzenten Jerry Bruckheimer bereitgestellt. Zum ersten Kader könnten ab Mittwoch auch Schweizer Profis gehören.

Der Hürdenläufer Kariem Hussein war 2014 Europameister und wollte nach den Sternen greifen, vier Jahre später konnte er kaum noch joggen. Er sagt, das habe ihn als Arzt, Sportler und Menschen weitergebracht.

Weshalb gelangen Journalisten so einfach ins Wembley-Stadion? Wieso bleibt unklar, ob der neue YB-Trainer David Wagner tatsächlich in Bern war? Und warum mussten mehrere Abschnitte zu Haris Seferovic wieder gelöscht werden? Unsere Autoren berichten von ihren persönlichen EM-Momenten.

Ausgerechnet im militärisch geprägten Dressurreiten schaffte es vor 57 Jahren eine Frau ins Schweizer Olympiateam. Marianne Fankhauser-Gossweiler erinnert sich, was für ein Abenteuer damals nur schon die Reise war.

Gress, Gascoigne, Basler und viele andere: Während der Europameisterschaft schlägt die Stunde der Experten und Phrasendrescher. Wir haben während vier Wochen zugehört.

Bereits am übernächsten Wochenende startet der Schweizer Klubfussball in die Saison 2021/22. Die Corona-Lockerungen lassen wieder Publikum in den Stadien zu. Doch die zu überwindenden Hindernisse sind hoch. Westschweizer Klubs nutzen die Gunst der Corona-Stunde dazu, vorderhand die Sektoren der Gästefans zu schliessen.

Die Lufthansa will den Vertrag mit dem DFB auflösen. Ein Deal mit Qatar Airways würde sämtliche DFB-Aktionen pro Menschenrechte konterkarieren.

Die Zukunft von Lionel Messi wird im FC Barcelona erneut zur Zitterpartie. Nach den finanziellen Auflagen der spanischen Liga kann der Klub sich den Superstar nicht mehr leisten.

Im letzten Moment holte die Engländer das alte Trauma ein. Trotz der EM-Finalniederlage im Penaltyschiessen ist die Boulevard-Presse des Lobes voll für das junge Fussball-Nationalteam, doch in sozialen Netzwerken prasselt eine Welle rassistischer Kommentare auf die Penaltyschützen nieder.

Im Penaltyschiessen nominierte der Coach unerfahrene Schützen und Spieler, die zuvor kaum eine Rolle im Team gespielt hatten. Nachvollziehbar ist dies nicht.

Der Fussball liebt das Pathos, aber nirgends gelingt seine Überhöhung selbstverständlicher als in Italien. Eine kurze Ode an unser südliches Nachbarland.

Roger Federer verzichtet auf die Teilnahme an Olympia – doch zurücktreten will er vorerst noch nicht.

Djokovic erringt in Wimbledon seinen 20. Major-Titel. Damit zieht er mit seinen grossen Rivalen gleich. Ob Djokovic auch den Titel an den Olympischen Spielen in Tokio jagen will, weiss er noch nicht. Die Chancen stünden 50:50, sagt er.

Die Weltnummer 1 Ashleigh Barty ist auch die neue Königin von Wimbledon. Die Australierin siegt im Final 6:3, 6:7 (4:7), 6:3 gegen die als Nummer 8 gesetzte Tschechin Karolina Pliskova.

Der Serbe steht in Wimbledon vor seinem 20. Major-Titel. Nur der Italiener Matteo Berrettini kann ihn im Final vom Sonntag noch stoppen.

Nach der Dreisatzniederlage in Wimbledon gegen Hubert Hurkacz scheint das Ende der Karriere von Roger Federer näher als je zuvor. Doch wir sollten seiner Intuition vertrauen. An diesem Punkt seiner Karriere spielt er nicht mehr um Titel oder Geld, sondern nur noch zur eigenen Freude.

Das Turnier des Schweizers endet mit einer vernichtenden Niederlage gegen den Polen Hubert Hurkacz. Das Resultat aus Federers Sicht lautet: 3:6, 6:7 (4:7), 0:6. Wie seine Karriere weitergeht, ist offen. Noch ist der Rücktritt kein Thema.

Roger Federer nimmt die Niederlage gegen den Polen Hubert Hurkacz enttäuscht oder gefasst. Er ist nicht bereit, deswegen nun alles infrage zu stellen.

Die Schweizerin verliert den ersten Viertelfinal ihrer Karriere an einem Major-Turnier deutlich. Sie unterliegt der Tschechin Karolina Pliskova 2:6, 2:6. Roger Federer darf sich derweil nicht über mangelndes Losglück beklagen.

Die Tampa Bay Lightning gewinnen erneut den Stanley-Cup – in der Finalserie gesteht der Titelhalter den Montreal Canadiens nur einen einzigen Sieg zu. In Florida ist eine NHL-Organisation frei von Schwächen erschaffen worden.

Fast seine ganze Karriere hat der Nationalmannschafts-Verteidiger Yannick Weber in Nordamerika verbracht, er absolvierte in der NHL mehr als 500 Partien. Nun schliesst sich der 32-jährige Berner mit einem Dreijahresvertrag den ZSC Lions an – und sagt, er würde lügen, wenn er behauptete, jede Aufstellung der National-League-Teams fehlerfrei rezitieren zu können.

Die Montreal Canadiens sind mit 24 Titeln souveräner Rekordchampion der NHL, doch ihr letzter Triumph datiert von 1993. In diesem Sommer darf die Organisation immerhin zumindest wieder von einem Finaleinzug träumen, doch ihr reiches Erbe wirft einen langen Schatten voraus.

Von der Reformbereitschaft des Sommers 2020 ist in der National League nicht mehr viel übrig geblieben. Bei der Anzahl der lizenzierten Ausländer gibt es einen Rückzieher – und die ZSC Lions machen sich beim Financial Fairplay unmöglich.

Die ZSC Lions reagieren auf den Abgang von Tim Berni und engagieren den Nationalmannschaftsverteidiger Yannick Weber. Der Berner ist ein weiterer klingender Name im starken ZSC-Kollektiv.

Die Weltmeisterschaft in Lettland sieht auf dem Papier nach einer gewöhnlichen aus, doch das war sie nicht. Von überteuerten Tickets, einem C-Kader als Weltmeister und einer Schweizer Nationalmannschaft, die eine einmalig gute Konstellation nicht ausnutzte.

Nur fünf Wochen nach der Ablösung als Präsident des Weltskiverbandes FIS ist Gian Franco Kasper im Alter von 77 Jahren verstorben. Der St. Moritzer hatte lange einen sehr guten Ruf, erst in den letzten Jahren hat sein Ansehen gelitten.

Er prägte während 23 Jahren die Geschicke des internationalen Skiverbands, erst am 4. Juni endete seine Präsidentschaft. Am Samstagmorgen ist der Bündner nach kurzer Krankheit im Spital gestorben.

Seit 1992 sind die Hauptsponsoren von Swiss Ski auch auf den Renndressen der Skifahrerinnen und Skifahrer zu sehen. Nun übernimmt mit Sunrise UPC der vierte Geldgeber in dreissig Jahren.

Nicht Urs Lehmann wird an die Spitze des Weltskiverbandes gewählt, sondern der Quereinsteiger Johan Eliasch. Wenn es den beiden gelingt, vom Wahlkampf- in den Kooperationsmodus zu schalten, könnte der Schneesport enorm profitieren.

Johan Eliasch ist am Kongress des Weltskiverbandes FIS zum Nachfolger von Gian Franco Kasper gewählt worden. Der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann blieb chancenlos. Dass Eliasch eine grosse Skifirma besitzt, wirft kritische Fragen auf.

Johan Eliasch besitzt die Skifirma Head und will Präsident des Weltskiverbandes FIS werden. Es droht ein Interessenkonflikt. Doch sein Wahlkampf gibt auch sonst zu reden.

Tadej Pogacar holt das Bergtrikot und den Etappensieg in Luz-Ardiden. Er festigt seine Führung in der Gesamtwertung. In der Nacht zuvor erschreckte eine Dopingrazzia bei Team Bahrain Victorious die Tour. Auch dort spielen Slowenen eine wichtige Rolle. Die zwei Gesichter des Velosports waren wieder einmal vereint.

Royal St. George’s an der südenglischen Küste ist der diesjährige Austragungsort des einzigen Golf-Majors in Europa. Landschaft und Wetter sorgen dafür, dass stets Unvorhergesehenes passieren kann. Kein Wunder, hat dieser Platz schon zwei Sieger hervorgebracht, mit denen niemand rechnete.

Tadej Pogacar setzt sich im Bergsprint gegen Jonas Vingegaard und Richard Carapaz durch. Das ist auch die neue Podiumsbesetzung. Sie wirkt wie festgemeisselt ins Felsgestein und dürfte bis Paris halten.

Wegen der Pandemie fanden kaum mehr Schachturniere statt, für den Amerikaner wurde das Erzielen der drei Grossmeister-Normen zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Letzter Ausweg: der Umzug nach Budapest.

Der Gesamtleader wirkt an der Frankreichrundfahrt häufig unantastbar, dabei bricht der Slowene Pogacar längst nicht jeden Rekord – und was die Konkurrenz und Experten zu seinen Leistungen meinen.

Bauke Mollema gewinnt nach einer Soloflucht über mehr als 40 Kilometer die 14. Etappe der Frankreichrundfahrt. Der Franzose Guillaume Martin stösst derweil vom neunten in den zweiten Gesamtrang vor. Tadej Pogacar bleibt der souveräne Leader.

Die Formel 1 treibt die Neuerfindung der Königsklasse radikal voran und ändert am GP von Grossbritannien das Format des Qualifyings. Das Ziel sind mehr Spektakel und Einnahmen.

Sauber Motorsport hat den Sponsoringvertrag mit Alfa Romeo verlängert und wird voraussichtlich bis 2024 unter dem Namen der italienischen Sportwagenmarke in der Formel 1 antreten.

Max Verstappen gewinnt als erster Fahrer zum vierten Mal ein Formel-1-Rennen in Spielberg. Der Niederländer im Red Bull liegt nun in der WM-Wertung schon 32 Punkte voraus.

Die Verträge mit den beiden Fahrern laufen Ende der Saison aus. Die Personalentscheidungen hängen eng damit zusammen, unter welcher Markenfarbe die Schweizer Rennwagen künftig unterwegs sein werden, mit welchen Sponsoren und unter welchen Besitzverhältnissen.

Während der Niederländer in der Steiermark dominiert, scheint Mercedes, das Team des Weltmeisters Hamilton, die Saison schon halbwegs abgeschrieben zu haben.

Im zugespitzten Titelduell der Formel 1 hat Mercedes seine Unverletzlichkeit verloren. Max Verstappen zieht im GP von Frankreich bezüglich Siegen mit Lewis Hamilton gleich.

Marianne Fankhauser-Gossweiler war 1964 eine der ersten Schweizerinnen an Sommerspielen und wurde im Sicherheitstrakt untergebracht. Die 78-Jährige erinnert sich lebhaft.

Beim ersten Sprintrennen der Formel-1-Geschichte holt sich Max Verstappen in Silverstone die Pole für den GP vom Sonntag. Lewis Hamilton hat das Nachsehen.

Der Thurgauer verpatzt als Favorit das zweite Zeitfahren der Tour de France. Trotzdem reist er optimistisch nach Tokio.

Hier finden Sie das Wichtigste aus dem nationalen und internationalen Fussball.

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

2020 traten sie im Pariser Juniorenfinal gegeneinander an, seitdem ist Dominic Stricker durchgestartet. In Gstaad will sich nun auch Leandro Riedi zeigen.

Laufbegeisterte und Triathleten mussten in der Pandemie auf Wettkämpfe verzichten. Verschiebungen haben zu einem saisonalen Überangebot geführt. Eine Rundschau.

Der ehemalige Präsident des FC Basel berät seit seinem Rücktritt andere Vereine. Warum ihm die Ereignisse bei seinem ehemaligen Club Sorge bereitet haben.

Admir Mehmedi beendet seine Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft. Ein Rückblick auf seine wichtigsten Auftritte im Trikot der Schweiz.

Der Kanton Zürich ist ein Eldorado für Radfahrer, die gerne klettern. Das zeigen die Lieblingsrampen unserer Leserinnen und Autoren.

Erstmals entscheidet nicht das Qualifying über die Startaufstellung, sondern ein Sprint. Die neuen Chefs erhoffen sich mehr Action. Nicht alle finden das eine gute Idee.