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Mittwoch, 14. Juli 2021 00:00:00 Sport News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der Zehnkampf fordert einem Sportler alles ab. Das merkt BaZ-Autor Robin Rickenbacher, der im Hinblick auf Olympia einen Nachmittag mit dem Maispracher Finley Gaio mittrainiert.

Bei der schwersten Bergankunft des Rennens holt sich Gesamtleader Tadej Pogacar souverän den Sieg. Dahinter wird die Hackordnung immer klarer.

Einst reichte den Radprofis der Puls als Leistungsindikator. Heute werden sie 24 Stunden überwacht. Warum das? Und sollen Hobbysportler das ebenfalls tun?

Derdiyok: «Eine Rückkehr zum FCB hätte Charme» +++ Bua wechseln nach Sion +++ Esposito bereits in Basel +++

Ein volles Wembley während des EM-Finals und Geisterspiele in Tokio bei Olympia: Während der Pandemie gehen die Meinungen auseinander, was im Sport wichtig ist und was nicht.

Abseitsfälle: Ein Nostalgie-Tag für das Meisterteam +++ Joanne Züger gewinnt Startpartie +++ Jan Rohrer holt WM-Silber +++ Der EHC Basel startet gegen Thun +++ Keine Medaille für die Basler Junioren +++ Berthold im Final

Hier finden Sie das Wichtigste aus dem nationalen und internationalen Fussball.

Italiens Fussballverband hatte versprochen, den EM-Titel nicht mit einer Strassenparade zu feiern – und tat es doch. Die Guerillaaktion verärgert nicht nur die Politik.

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

Nach dem Penaltyschiessen im EM-Final werden die drei Fehlschützen rassistisch beleidigt. Wieder einmal im Fussball auf der Insel – diesmal aber ist die Solidarität mit den Spielern überwältigend.

Finley Gaio ist einer der besten Mehrkämpfer der Schweiz. Im Gespräch stellt er seine Sportart vor – von schweren Verletzungen bis hin zur Ausrüstung im Wert von mehreren Tausend Franken.

Der FC Basel verpflichtet Stürmer Sebastiano Esposito von Inter Mailand. Der 19-Jährige gehört zu den grössten Talenten seines Jahrgangs.

Ein 3:3 im Testspiel gegen einen Challenge-League-Vertreter ist kein Beinbruch. Allerdings offenbart der FC Basel einige Mängel.

Silvan Widmer unterschreibt für drei Jahre beim Bundesligisten Mainz 05. Sein Abgang hinterlässt sportlich eine grosse Lücke, die jetzt ein Ehemaliger füllen könnte.

Liam Millar kommt vom FC Liverpool und ein Stürmer von Inter Mailand steht kurz vor der Unterschrift. Was bedeutet das für Cabral, Van Wolfswinkel oder Pululu?

Sauber Motorsport hat den Sponsoringvertrag mit Alfa Romeo verlängert und wird voraussichtlich bis 2024 unter dem Namen der italienischen Sportwagenmarke in der Formel 1 antreten.

Wegen der Pandemie fanden kaum mehr Schachturniere statt, für den Amerikaner wurde das Erzielen der drei Grossmeister-Normen zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Letzter Ausweg: der Umzug nach Budapest.

Die Lufthansa will den Vertrag mit dem DFB auflösen. Ein Deal mit Qatar Airways würde sämtliche DFB-Aktionen pro Menschenrechte konterkarieren.

Erster Schweizer Baseballer in MLB gedraftet. Die NHL kehrt zum alten Modus zurück. YB in der Champions-League-Qualifikation gegen Slovan Bratislava. Und Lea Sprunger scheitert an der 55-Sekunden-Marke. Die neuesten Nachrichten im Überblick.

Roger Federer verzichtet auf die Teilnahme an Olympia – doch zurücktreten will er vorerst noch nicht.

Ausgerechnet im militärisch geprägten Dressurreiten schaffte es vor 57 Jahren eine Frau ins Schweizer Olympiateam. Marianne Fankhauser-Gossweiler erinnert sich, was für ein Abenteuer damals nur schon die Reise war.

Die Zukunft von Lionel Messi wird im FC Barcelona erneut zur Zitterpartie. Nach den finanziellen Auflagen der spanischen Liga kann der Klub sich den Superstar nicht mehr leisten.

Gress, Gascoigne, Basler und viele andere: Während der Europameisterschaft schlägt die Stunde der Experten und Phrasendrescher. Wir haben während vier Wochen zugehört.

Nach dem wilden Lauf durch die EM: die Schweizer Spieler in der Einzelkritik – von Akanji bis Zuber, von Arbeitern und Zauberern.

1921 inszeniert der Box-Promoter George Lewis «Tex» Rickard das transatlantische Duell zwischen dem amerikanischen Schwergewichtsweltmeister Jack Dempsey und dem französischen Halbschwergewichtsweltmeister Georges Carpentier.

Darin liegt eine grosse Herausforderung der nächsten Monate oder Jahre: ob die Schweizer Fussballgemeinde dieses historische Viertelfinal-Erbe angemessen zu deuten weiss; ob sie es schafft, sich und das A-Nationalteam nicht zu zerfleischen, wenn die WM 2022 in Katar verpasst wird.

Im letzten Moment holte die Engländer das alte Trauma ein. Trotz der EM-Finalniederlage im Penaltyschiessen ist die Boulevard-Presse des Lobes voll für das junge Fussball-Nationalteam, doch in sozialen Netzwerken prasselt eine Welle rassistischer Kommentare auf die Penaltyschützen nieder.

Im Penaltyschiessen nominierte der Coach unerfahrene Schützen und Spieler, die zuvor kaum eine Rolle im Team gespielt hatten. Nachvollziehbar ist dies nicht.

Der Fussball liebt das Pathos, aber nirgends gelingt seine Überhöhung selbstverständlicher als in Italien. Eine kurze Ode an unser südliches Nachbarland.

England hat im Penaltyschiessen verloren. Wieder einmal. Aber diesmal war es wenigstens erst im Final. Die Insel feiert die Three Lions, als hätten sie gewonnen.

Die EM-Endrunde bot vor allem ab den Halbfinals in Wembley eine spektakuläre Atmosphäre. Unabhängig davon stellt sich aber nach wie vor die Frage, wie viel Risiko in Zeiten einer Pandemie vertretbar ist.

Weshalb gelangen Journalisten so einfach ins Wembley-Stadion? Wieso bleibt unklar, ob der neue YB-Trainer David Wagner tatsächlich in Bern war? Und warum mussten mehrere Abschnitte zu Haris Seferovic wieder gelöscht werden? Unsere Autoren berichten von ihren persönlichen EM-Momenten.

Djokovic erringt in Wimbledon seinen 20. Major-Titel. Damit zieht er mit seinen grossen Rivalen gleich. Ob Djokovic auch den Titel an den Olympischen Spielen in Tokio jagen will, weiss er noch nicht. Die Chancen stünden 50:50, sagt er.

Die Weltnummer 1 Ashleigh Barty ist auch die neue Königin von Wimbledon. Die Australierin siegt im Final 6:3, 6:7 (4:7), 6:3 gegen die als Nummer 8 gesetzte Tschechin Karolina Pliskova.

Der Serbe steht in Wimbledon vor seinem 20. Major-Titel. Nur der Italiener Matteo Berrettini kann ihn im Final vom Sonntag noch stoppen.

Nach der Dreisatzniederlage in Wimbledon gegen Hubert Hurkacz scheint das Ende der Karriere von Roger Federer näher als je zuvor. Doch wir sollten seiner Intuition vertrauen. An diesem Punkt seiner Karriere spielt er nicht mehr um Titel oder Geld, sondern nur noch zur eigenen Freude.

Das Turnier des Schweizers endet mit einer vernichtenden Niederlage gegen den Polen Hubert Hurkacz. Das Resultat aus Federers Sicht lautet: 3:6, 6:7 (4:7), 0:6. Wie seine Karriere weitergeht, ist offen. Noch ist der Rücktritt kein Thema.

Roger Federer nimmt die Niederlage gegen den Polen Hubert Hurkacz enttäuscht oder gefasst. Er ist nicht bereit, deswegen nun alles infrage zu stellen.

Die Schweizerin verliert den ersten Viertelfinal ihrer Karriere an einem Major-Turnier deutlich. Sie unterliegt der Tschechin Karolina Pliskova 2:6, 2:6. Roger Federer darf sich derweil nicht über mangelndes Losglück beklagen.

Zum ersten Mal überhaupt erreicht die 28-jährige Zürcherin den Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers. Derzeit scheint ihr das Wettkampfglück geradezu am Schläger zu kleben. Sie sagt, sie habe gelernt, dass man den Erfolg nicht erzwingen kann.

Die Tampa Bay Lightning gewinnen erneut den Stanley-Cup – in der Finalserie gesteht der Titelhalter den Montreal Canadiens nur einen einzigen Sieg zu. In Florida ist eine NHL-Organisation frei von Schwächen erschaffen worden.

Fast seine ganze Karriere hat der Nationalmannschafts-Verteidiger Yannick Weber in Nordamerika verbracht, er absolvierte in der NHL mehr als 500 Partien. Nun schliesst sich der 32-jährige Berner mit einem Dreijahresvertrag den ZSC Lions an – und sagt, er würde lügen, wenn er behauptete, jede Aufstellung der National-League-Teams fehlerfrei rezitieren zu können.

Die Montreal Canadiens sind mit 24 Titeln souveräner Rekordchampion der NHL, doch ihr letzter Triumph datiert von 1993. In diesem Sommer darf die Organisation immerhin zumindest wieder von einem Finaleinzug träumen, doch ihr reiches Erbe wirft einen langen Schatten voraus.

Von der Reformbereitschaft des Sommers 2020 ist in der National League nicht mehr viel übrig geblieben. Bei der Anzahl der lizenzierten Ausländer gibt es einen Rückzieher – und die ZSC Lions machen sich beim Financial Fairplay unmöglich.

Die ZSC Lions reagieren auf den Abgang von Tim Berni und engagieren den Nationalmannschaftsverteidiger Yannick Weber. Der Berner ist ein weiterer klingender Name im starken ZSC-Kollektiv.

Die Weltmeisterschaft in Lettland sieht auf dem Papier nach einer gewöhnlichen aus, doch das war sie nicht. Von überteuerten Tickets, einem C-Kader als Weltmeister und einer Schweizer Nationalmannschaft, die eine einmalig gute Konstellation nicht ausnutzte.

Nur fünf Wochen nach der Ablösung als Präsident des Weltskiverbandes FIS ist Gian Franco Kasper im Alter von 77 Jahren verstorben. Der St. Moritzer hatte lange einen sehr guten Ruf, erst in den letzten Jahren hat sein Ansehen gelitten.

Er prägte während 23 Jahren die Geschicke des internationalen Skiverbands, erst am 4. Juni endete seine Präsidentschaft. Am Samstagmorgen ist der Bündner nach kurzer Krankheit im Spital gestorben.

Seit 1992 sind die Hauptsponsoren von Swiss Ski auch auf den Renndressen der Skifahrerinnen und Skifahrer zu sehen. Nun übernimmt mit Sunrise UPC der vierte Geldgeber in dreissig Jahren.

Nicht Urs Lehmann wird an die Spitze des Weltskiverbandes gewählt, sondern der Quereinsteiger Johan Eliasch. Wenn es den beiden gelingt, vom Wahlkampf- in den Kooperationsmodus zu schalten, könnte der Schneesport enorm profitieren.

Johan Eliasch ist am Kongress des Weltskiverbandes FIS zum Nachfolger von Gian Franco Kasper gewählt worden. Der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann blieb chancenlos. Dass Eliasch eine grosse Skifirma besitzt, wirft kritische Fragen auf.

Johan Eliasch besitzt die Skifirma Head und will Präsident des Weltskiverbandes FIS werden. Es droht ein Interessenkonflikt. Doch sein Wahlkampf gibt auch sonst zu reden.

Der Gesamtleader wirkt an der Frankreichrundfahrt häufig unantastbar, dabei bricht der Slowene Pogacar längst nicht jeden Rekord – und was die Konkurrenz und Experten zu seinen Leistungen meinen.

Bauke Mollema gewinnt nach einer Soloflucht über mehr als 40 Kilometer die 14. Etappe der Frankreichrundfahrt. Der Franzose Guillaume Martin stösst derweil vom neunten in den zweiten Gesamtrang vor. Tadej Pogacar bleibt der souveräne Leader.

Ralph Stöckli geht davon aus, dass die Corona-Massnahmen in Japan «knallhart durchgezogen» werden. Die Athletinnen und Athleten stehen vor einer zusätzlichen mentalen Herausforderung. «Wir müssen auf extrem emotionale Fälle vorbereitet sein», sagt der Missionschef.

Am Mittwoch ging es gleich zweimal über den berüchtigten Mont Ventoux. In den Vordergrund drängte sich etwas überraschend der Däne Jonas Vingegaard, der Mann im weissen Trikot des besten Nachwuchsfahrers – der eigentlich an der Tour ist, um zu lernen und zu helfen.

Er gehört mit 20 Jahren bereits zu den besten Zehnkämpfern der Welt. Doch Simon Ehammer muss wegen einer Verletzung auf die Olympischen Spiele verzichten – auch weil die Qualifikationsphase unterbrochen wurde.

Der erst 22-jährige Slowene attackiert in den Bergen munter weiter. Wie die überragende Leistung des Titelverteidigers zu erklären ist, bleibt die grosse Frage.

Max Verstappen gewinnt als erster Fahrer zum vierten Mal ein Formel-1-Rennen in Spielberg. Der Niederländer im Red Bull liegt nun in der WM-Wertung schon 32 Punkte voraus.

Die Verträge mit den beiden Fahrern laufen Ende der Saison aus. Die Personalentscheidungen hängen eng damit zusammen, unter welcher Markenfarbe die Schweizer Rennwagen künftig unterwegs sein werden, mit welchen Sponsoren und unter welchen Besitzverhältnissen.

Während der Niederländer in der Steiermark dominiert, scheint Mercedes, das Team des Weltmeisters Hamilton, die Saison schon halbwegs abgeschrieben zu haben.

Im zugespitzten Titelduell der Formel 1 hat Mercedes seine Unverletzlichkeit verloren. Max Verstappen zieht im GP von Frankreich bezüglich Siegen mit Lewis Hamilton gleich.

Der Holländer hat den Reifenplatzer in Aserbaidschan offensichtlich gut verkraftet und verweist Konkurrent Lewis Hamilton auf den zweiten Startplatz. Auch in der Konstrukteurswertung hat Red Bull Racing die Silberpfeile von Mercedes überholt.

Max Verstappen sieht im sechsten Saisonrennen wie der sichere Sieger aus, doch kurz vor dem Rennende fällt der Niederländer aufgrund eines geplatzten Reifens aus. Der Weltmeister Lewis Hamilton kann die Zufalls-Chance nicht nutzen – der Brite fällt wegen Problemen mit den Hinterradbremsen weit zurück.