Schlagzeilen |
Mittwoch, 13. Januar 2021 00:00:00 Schweiz/Zürich News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
||  

Bis 2050 soll der Anteil gemeinnütziger Wohnungen in der Stadt Zürich von einem Viertel auf einen Drittel steigen. Vier Jahre lang hat er sich nun aber kein bisschen erhöht – weshalb von linker Seite im Gemeinderat «radikalere Massnahmen» verlangt werden.

Fünf Zürcher Regierungsräte schlugen sich im Ständeratswahlkampf 2019 auf die Seite von Ruedi Noser. Das Verwaltungsgericht wertet das Zeitungsinserat nun als «unzulässigen Eingriff».

Jürg Bircher, der von Januar 2009 bis Mai 2012 Präsident des EHC Kloten war und dort ein finanzielles Debakel hinterliess, ist wegen mehrfacher qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung, Betrugs, mehrfacher Misswirtschaft und mehrfacher Urkundenfälschung verurteilt worden.

Dank der Zulassung des Moderna-Vakzins können 165 der insgesamt 6000 Zürcher Arztpraxen demnächst impfen. Josef Widler, Präsident der Ärztegesellschaft, bittet die Patienten um Geduld.

Trotz wochenlangem Fernunterricht bleiben die Prüfungsaufgaben so schwer wie zuvor. Kritiker halten das System für ungerecht und warnen vor Parallelwelten an den Gymnasien. Die SP fordert derweil, die Prüfungen teilweise abzuschaffen.

Gleich vier Zürcher Stadträte könnten 2022 nicht mehr antreten. Ein Jahr vor der Neubestellung der Regierung bringen sich mögliche Nachfolger in Position. Die Übersicht.

Die Zürcher Kantonspolizisten hatten keinen Hausdurchsuchungsbefehl. Trotzdem kontrollierten sie die Wohnung eines 36-Jährigen.

Urs Bühlers «Gereimtheiten» sind Woche für Woche dem aktuellen Geschehen und den saisonalen Stimmungslagen in Stadt und Region Zürich gewidmet. Jeden Samstag erscheint hier ein neuer Vers.

Im Kanton Zürich musste letztes Jahr ein Spital schliessen, weitere stecken in Turbulenzen. Wird uns der Sparkurs der letzten Jahre nun in der Pandemie zum Verhängnis? Nein, aber aus der Krise wird die Politik trotzdem ein paar wichtige Lehren ziehen müssen.

Hausbesitzer sollten einfacher eine gerichtliche Verfügung erlangen, um Besetzer loszuwerden, schlägt der Bund vor. Doch neben der Stadt Zürich zeigen sich auch die Hauseigentümer skeptisch.

Wegen eines Videos in den sozialen Netzwerken hat die Stadtpolizei Winterthur einen Jugendlichen vorläufig festgenommen. Es handelt sich um die zweite Verhaftung im Zusammenhang mit einem problematischen Account.

In den Zürcher Parlamenten geht es manchmal drunter und drüber. Hier sammeln wir bemerkenswerte Wortmeldungen aus den Ratssälen.

Im Rahmen einer schweizweiten Aktion wollten Restaurants gegen die Corona-Auflagen verstossen. Drohende Strafen könnten die meisten abgeschreckt haben. Mancher vermutet, dass Corona-Skeptiker versucht haben, die Branche zu instrumentalisieren.

Zürich müsse beim Impfen dringend ein höheres Tempo anschlagen, findet die GLP. Auch andere Parteien sind mit der Situation nicht zufrieden, sehen das Problem aber nicht primär beim Kanton.

Ein ungetreuer Beistand schloss einen Deal mit der Staatsanwaltschaft und hoffte, mit einer bedingten Freiheitsstrafe davonzukommen. Das Bezirksgericht Zürich hat den Fall aber anders gesehen.

Eine Initiative des Gemeinderats von Zürich für eine Regelung der Stellvertretung in Stadtparlamenten hat die nötige Unterstützung erhalten. Der Kantonsrat wird sich auch in eigener Sache mit der Frage befassen.

SP und Grüne üben Kritik an der Corona-Politik der Bürgerlichen. Diese halten dagegen, auch gegen den Missmut über sie im Gewerbeverband und in der Gastronomie.

Über 60 Prozent der Zürcher Corona-Todesfälle betreffen Heimbewohner, die Hoffnung auf die Impfung ist deshalb gross. Bis Mitte April soll die Impfaktion in den Pflegeeinrichtungen abgeschlossen sein.

Der erste Covid-19-Patient des Kantons Zürich wurde am 27. Februar 2020 hospitalisiert. Seither ist der Alltag der Sanitäter von Schutz und Rettung Zürich geprägt von der Pandemie. Katastrophenszenarien gehören dazu.

Der Patron Rudi Bindella sen. und Rudi Bindella jun., seit 2018 Leiter der 1909 gegründeten Familienfirma, kritisieren in einem offenen Brief den Bundesrat. Im Gespräch mit Urs Bühler erläutern sie ihren Unmut – wenden sich aber auch klar gegen zivilen Ungehorsam.

Die Lage am Zürcher Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Der Kanton rechnet mit einer steigenden Arbeitslosigkeit, aber keiner eigentlichen Entlassungswelle.

Die meisten Kantone liefern den Corona-Impfstoff bereits aufgetaut aus, was die Haltbarkeit markant verkürzt. Ein neuer Bericht übt Kritik am Vorgehen. Die Behörden wollen jedoch mit anderen Strategien verhindern, dass Impfstoff verfällt.

Die Proteste gegen die Einschränkungen des Gastgewerbes werden lauter. Nun aber dazu aufzurufen, rechtswidrig die Türen wieder zu öffnen, ist ganz sicher ein Griff in die falsche Trickkiste.

Die Jungen brauchen sich vor dem Coronavirus kaum zu fürchten. Die Massnahmen treffen sie aber besonders hart. Das hat Folgen für die ganze Gesellschaft.

Der Kanton Zürich hat bei der Anmeldung für die ersten 8000 Impfungen voll und ganz auf das Internet gesetzt. Das sorgt für Frust und Ärger – zu Recht.

Der Polizeisprecher Marco Cortesi ist der prominenteste Vertreter seines Fachs in der Schweiz. Bevor er Ende Januar in Pension geht, blickt er zurück auf fast dreissig Jahre «Diplomatenjob», wie er es nennt.

Später als andere Kantone startet Zürich seine grosse Impfaktion in den Altersheimen. Die Projektleiterin ist Gabriela Bieri, die ärztliche Direktorin der Stadtzürcher Pflegezentren. Sie sagt: «Wir nehmen uns etwas mehr Zeit, um eine möglichst hohe Impfrate zu erreichen.»

Kritiker von Geldspielen wollen im neuen Jahr mit einem Referendum an Abstimmungserfolge gegen die Glücksspielapparate vor dreissig Jahren anknüpfen. Doch seither hat sich viel verändert.

Um den Zürcher Ableger einer amerikanischen Burger-Kette ist in den letzten zwei Monaten viel Wirbel veranstaltet worden. Es ist Zeit, da ein bisschen Luft rauszulassen.

Kurz bevor alle Gastbetriebe temporär dichtmachen mussten, hat der Falter im «Leuehof» an der Zürcher Bahnhofstrasse seinen letzten Cocktail des Jahres an einer Theke gekippt.

Das Restaurant «Certo» bietet viel Italianità, vom Pastateller bis zum Tiramisu. Und es empfiehlt sich in diesen Zeiten als angenehmer, unprätentiöser Ort für einen Lunch.

Sie trägt einen Namen wie ein Kunstwerk und sieht auch so aus: Diese Heuschreckenart ist aber auch aus anderen Gründen bemerkenswert – sie steht für eine wieder wachsende Artenvielfalt in der Stadt Zürich.

Ob nun ihre Verwandten in Asien die Superspreader der ersten Stunde sind oder nicht: Das gute Dutzend an Fledermausarten, die in Zürich vorkommen, ist beinahe mit Superkräften ausgestattet, aber harmlos.

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Der Gemeinderat steht zur Mahmud-Moschee. Der Stadtrat Daniel Leupi spricht von einem Zeichen für die Weltoffenheit Zürichs.

Wie Bern und Genf setzt nun auch Winterthur auf autofreie Sonntage. GLP-Stadträtin Katrin Cometta sagt: «Wir wollen damit die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern.»

Einmalige Ausblicke bis in die Alpen hätte eine Seilbahnfahrt über den Zürichsee ermöglichen sollen. Das Projekt der Zürcher Kantonalbank verzögert sich jedoch weiter. Möglicherweise wird es ganz fallengelassen.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.