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Samstag, 09. Januar 2021 00:00:00 Schweiz/Zürich News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Der erste Covid-19-Patient wurde am 27. Februar 2020 von Schutz und Rettung Zürich hospitalisiert. Seither ist der Alltag der Rettungssanitäter von der Pandemie geprägt. Katastrophenszenarien gehören dazu.

Der Patron Rudi Bindella sen. und Rudi Bindella jun., seit 2018 Leiter der 1909 gegründeten Familienfirma, kritisieren in einem offenen Brief den Bundesrat. Im Gespräch mit Urs Bühler erläutern sie ihren Unmut – wenden sich aber auch klar gegen zivilen Ungehorsam.

Die Proteste gegen die Einschränkungen des Gastgewerbes werden lauter. Nun aber dazu aufzurufen, rechtswidrig die Türen wieder zu öffnen, ist ganz sicher ein Griff in die falsche Trickkiste.

Die Lage am Zürcher Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt. Der Kanton rechnet mit einer steigenden Arbeitslosigkeit, aber keiner eigentlichen Entlassungswelle.

Die meisten Kantone liefern den Corona-Impfstoff bereits aufgetaut aus, was die Haltbarkeit markant verkürzt. Ein neuer Bericht übt Kritik am Vorgehen. Die Behörden wollen jedoch mit anderen Strategien verhindern, dass Impfstoff verfällt.

Ein VBZ-Doppelgelenkbus ist am Freitagmorgen auf die Haltestelle am Limmatplatz aufgefahren und gegen einen Brunnen geprallt. Mehrere Personen wurden verletzt. Mittlerweile verkehrt der 32er wieder störungsfrei.

Später als andere Kantone startet Zürich seine grosse Impfaktion in den Altersheimen. Die Projektleiterin ist Gabriela Bieri, die ärztliche Direktorin der Stadtzürcher Pflegezentren. Sie sagt: «Wir nehmen uns etwas mehr Zeit, um eine möglichst hohe Impfrate zu erreichen.»

Urs Bühlers «Gereimtheiten» sind Woche für Woche dem aktuellen Geschehen und den saisonalen Stimmungslagen in Stadt und Region Zürich gewidmet. Jeden Samstag erscheint hier ein neuer Vers.

Das Interesse an einer Corona-Impfung ist riesig. Hausärzte können nur einen Bruchteil ihrer Patienten anmelden. Die Mediziner müssen entscheiden, wem sie den Vorrang geben.

Der Zürcher Stadtrat will Papierlose mit der «Züri City Card» besser vor Ausbeutung schützen. Der SP-Sicherheitsdirektor Mario Fehr sieht das Projekt aus rechtsstaatlichen Gründen kritisch – und auch eine allgemeine Regularisierung lehnt er ab.

Wie Bern und Genf setzt nun auch Winterthur auf autofreie Sonntage. GLP-Stadträtin Katrin Cometta sagt: «Wir wollen damit die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern.»

Das juristische Verfahren hat den Bahnfahrer bisher wesentlich mehr gekostet, als er für die vier Tickets hätte ausgeben müssen. Er muss nun knapp 2000 Franken zahlen.

Andere Kantone unterstützen Betriebe, die infolge der Bekämpfung der Pandemie in Schwierigkeiten geraten, grosszügiger als Zürich. Das will der Gewerbeverband in Gesprächen mit SVP, FDP und CVP ändern.

In den Zürcher Parlamenten geht es manchmal drunter und drüber. Hier sammeln wir bemerkenswerte Wortmeldungen aus den Ratssälen.

Corinne und Philipp Kaiser betreuen ihre schwerkranke Tochter Elodie zu Hause in Affoltern. Der Familienalltag, schon in gewöhnlichen Zeiten eine Gratwanderung, hat sich im Pandemiejahr weiter verkompliziert.

Um den Zürcher Ableger einer amerikanischen Burger-Kette ist in den letzten zwei Monaten viel Wirbel veranstaltet worden. Es ist Zeit, da ein bisschen Luft rauszulassen.

Der Flughafen Zürich kann Covid-19-Tests nicht auf deren Echtheit überprüfen. Auf die Spur der Fälscherin kam man im bisher ersten bekannten Fall in Zürich dank Hinweisen aus dem Wallis.

Die Schulen haben aus dem Lockdown im Frühling 2020 gelernt und Konzepte entwickelt. Doch gerade in einkommensschwachen Regionen wäre erneuter Fernunterricht problematisch.

Kurz vor Weihnachten hat der Bundesrat die Corona-Massnahmen verschärft. Die Botschaft war deutlich: Schränken Sie Ihre Kontakte ein, vermeiden Sie unnötige Ausflüge. Hat sich die Bevölkerung an den Appell gehalten?

Die Mitarbeiter im Krematorium Nordheim machen Extraschichten, um die vielen Covid-19-Verstorbenen kremieren zu können. Doch das wird wahrscheinlich nicht genügen.

Covid-19 verändert den Umgang mit dem Sterben – und mit der Trauer der Angehörigen. Philipp Messer, Präsident des Bestattungsverbandes, zeigt auf, wie das Coronavirus seinen Alltag beeinflusst.

Das Ehepaar Stüssi aus Wetzikon hat am Montag die erste Corona-Impfung im Kanton erhalten. Die raren Impftermine sind so begehrt, dass sie sofort ausgebucht waren und das Online-Anmeldesystem kollabierte.

Bei PdA denkt man eher an eine Betäubungsart statt an die Partei der Arbeit. Für einmal stand sie im Rampenlicht – die Zürcher Gratis-Badis waren ihre Idee. Man wolle die linken Parteien noch weiter nach links treiben, sagt deren Vorstandsmitglied Siro Torresan.

59,8 Prozent stimmen dem Gestaltungsplan und damit dem Bau von gut 700 Wohnungen in der Nähe des Hallenstadions zu. Viele solcher Abstimmungen wird es nicht mehr geben, weil die Landreserven der Stadt praktisch aufgebraucht sind.

Die Stadt Zürich sagt mit 68 Prozent überaus deutlich Ja zu einem neuen Fördersystem für Tanz und Theater. Damit vollzieht sie einen Paradigmenwechsel.

Die Jungen brauchen sich vor dem Coronavirus kaum zu fürchten. Die Massnahmen treffen sie aber besonders hart. Das hat Folgen für die ganze Gesellschaft.

Der Kanton Zürich hat bei der Anmeldung für die ersten 8000 Impfungen voll und ganz auf das Internet gesetzt. Das sorgt für Frust und Ärger – zu Recht.

Die Stadt Zürich pflegt einen fantasievollen und durchaus kritischen Umgang mit ihren Denkmälern. Auf die staatliche Beurteilung, was stehen bleiben darf und was weg soll, können wir deshalb verzichten.

Kritiker von Geldspielen wollen im neuen Jahr mit einem Referendum an Abstimmungserfolge gegen die Glücksspielapparate vor dreissig Jahren anknüpfen. Doch seither hat sich viel verändert.

Der Zürcher Kantonspolizeikommandant Bruno Keller hatte eigentlich nur geplant, seinen Leuten für den Einsatz im schwierigen Corona-Jahr zu danken. Der Silvesterabend fing ruhig an. Doch dann kam alles anders.

Ausgerechnet dann, wenn Frauen besonders viel Schutz und Fürsorge brauchten, sind sie häufig häuslicher Gewalt ausgesetzt. Schwangerschaften gelten als Risikofaktoren für Übergriffe – mit fatalen Folgen.

Kurz bevor alle Gastbetriebe temporär dichtmachen mussten, hat der Falter im «Leuehof» an der Zürcher Bahnhofstrasse seinen letzten Cocktail des Jahres an einer Theke gekippt.

Das Restaurant «Certo» bietet viel Italianità, vom Pastateller bis zum Tiramisu. Und es empfiehlt sich in diesen Zeiten als angenehmer, unprätentiöser Ort für einen Lunch.

Derzeit ist Reisen fast unmöglich. Wie wäre es, in der eigenen Stadt zum Touristen zu werden?

Sie trägt einen Namen wie ein Kunstwerk und sieht auch so aus: Diese Heuschreckenart ist aber auch aus anderen Gründen bemerkenswert – sie steht für eine wieder wachsende Artenvielfalt in der Stadt Zürich.

Ob nun ihre Verwandten in Asien die Superspreader der ersten Stunde sind oder nicht: Das gute Dutzend an Fledermausarten, die in Zürich vorkommen, ist beinahe mit Superkräften ausgestattet, aber harmlos.

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Der Gemeinderat steht zur Mahmud-Moschee. Der Stadtrat Daniel Leupi spricht von einem Zeichen für die Weltoffenheit Zürichs.

Mehr als zehn Jahre lang versuchte der Stadtrat, die Verkehrsprobleme in Uster mit einer neuen Strasse zu lösen. Nach dem Scheitern dieses Projekts setzt er nun auf Bahnunterführungen und hofft, mit flankierenden Massnahmen die Autoschwemme eindämmen zu können.

Ein grosser Teil der Zürcher Landiwiese ist zurzeit mit ungenutzten Bauten für das 150-Jahr-Jubiläum der ZKB versperrt. Ab Freitag ist das Areal öffentlich zugänglich.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.