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Donnerstag, 19. November 2020 00:00:00 Schweiz/Zürich News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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In den Zürcher Parlamenten geht es manchmal drunter und drüber. Hier sammeln wir bemerkenswerte Wortmeldungen aus den Ratssälen.

Der Zoo Zürich kann sich über Zuwachs bei seinen Koalas freuen. Der Erzeuger des nun siebenmonatigen Nachwuchses muss seine Gene weitergegeben haben, kurz bevor er einem Retrovirus erlag.

Die Kündigung eines beliebten Chefarztes hatte im Zürcher Unterland für Aufruhr gesorgt. Um «die Situation zu beruhigen», geht der Direktor des Spitals Bülach nun vorzeitig in Pension.

In den Zürcher Alters- und Pflegeheimen sind im Herbst bereits mehr Covid-19-Erkrankte gestorben als im Frühling. Doch ein Besuchsverbot will man unbedingt vermeiden. Eine Gratwanderung.

Die Stadt hilft gebeutelten Restaurants und Bars mit unkomplizierten Massnahmen. Eine Anwohnergruppe verzichtet nun auf einen Rekurs – «trotz Rechtswidrigkeit».

Die Pandemie drückt auf die vorweihnachtliche Stimmung, noch ehe die Adventszeit begonnen hat. Die Organisatoren von Zürcher Traditionsanlässen zeigen sich jedoch kreativ, was Corona-konforme Alternativen angeht.

Die typisch schweizerische Spezialität aus Marroni hat zurzeit Hochsaison. In Zürich gibt es noch für ganz, ganz kurze Zeit ein besonders verlockendes Angebot.

Urs Bühlers «Gereimtheiten» beschäftigen sich Woche für Woche mit dem Geschehen in Stadt und Region Zürich. Jeden Samstag erscheint ein neuer Reim.

Das Parlament setzt in der neuen Gemeindeordnung eigene Schwerpunkte und versagt der Regierung manchen Wunsch. Die Bürgerlichen fühlen sich in einigen Punkten hintergangen und lehnen die gesamte Revision ab.

Die Exekutive präsentiert auf Geheiss des Parlaments Alternativen, bei denen die Bausubstanz erhalten bliebe. Doch sie will weiterhin einen Ersatzneubau. Die Kosten sind auf weit über 100 Millionen Franken beziffert. Bereits formiert sich Widerstand mit prominentem Sukkurs.

Der historische Pfauensaal soll einem Neubau weichen. Auch im jüngsten Anlauf vermag der Zürcher Stadtrat indes nicht darzulegen, weshalb dieser Schritt zwingend sein soll.

Zum ersten Mal seit drei Jahren wurden im Kanton Zürich Schafe gerissen. Es könnte sich um einen Wolfsriss handeln. Die Schafhalter im Kanton wurden gewarnt.

Die Volksabstimmung von Ende November wirft Fragen auf, die im Süden des Kantons Zürich schon 2013 weite Kreise umtrieben. Alles fing mit einem unverhofften Geldsegen in Millionenhöhe an.

Hat ein Ermittler gegen Geld geheime Polizeiinformationen abgefragt, oder hat er bloss Angaben überprüft? Das Zürcher Bezirksgericht beurteilt einen möglichen Bestechungsfall.

Offiziell empfehlen die Zürcher Sportvereine, die Vorlage für Gratiseintritt in die Freibäder anzunehmen. Ursprünglich standen sie im Lager der Gegner. Hinter dem Gesinnungswandel steht Eigennutz.

Am Dienstag ist der Forschungsbericht über den umstrittenen Waffenfabrikanten, Kunstsammler und Mäzen Emil Bührle vorgestellt worden. Seine Entstehung verlief turbulent – und offenbarte ein grundlegendes Problem bei der Aufarbeitung brisanter Themen.

Soll der Zutritt in die Zürcher Freibäder kostenlos werden? Ausgerechnet im tiefsten Herbst befinden die Stimmberechtigten über diese Frage.

In der Nähe des Hallenstadions plant die Stadt Zürich ein neues Quartier für gegen 2000 Menschen. Die Gegner finden die Planung mit fünf Hochhäusern bürokratisch und zu wenig sozialverträglich.

Dass das jetzige Subventionssystem im Zürcher Kulturbetrieb starr und sanierungsbedürftig ist, bestreitet kaum jemand. Ob das vom Stadtrat vorgelegte neue Fördersystem die Mängel beheben kann?

Weil es keinen geeigneten Kooperationspartner fand, schliesst die Klinik, die Schul- und Komplementärmedizin kombiniert, ihren stationären Bereich auf Ende November. 250 Stellen sind bedroht.

Das Virus fordert nicht nur die Medizin heraus: Auch die Geisteswissenschaften stehen vor neuen Fragen. Linguisten und Psychologen, Theologen und Juristen forschen an der UZH zu den Folgen der Pandemie. Wir stellen die spannendsten Projekte vor.

Bis Ende 2021 wird das Coronavirus im Kanton Zürich bis zu 16 Milliarden Franken vernichten. Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh rechnet mit mehr Arbeitslosen und Konkursen.

Das zum Swissôtel gehörende Restaurant Le Muh ist seit Donnerstag geschlossen. Und nun muss auch der Zürcher Wirtepräsident seine beiden Lokale zumachen – das «Au Gratin» und die Newsbar.

Die fristlose Entlassung einer Zürcher Lehrerin lässt aufhorchen. Ein Arbeitsrechtsexperte erklärt, in welchen Fällen Corona-Skepsis zum Verhängnis wird.

Die Führung des Unispitals hat in den letzten Monaten nicht immer glücklich agiert. Doch das Gesamtbild ist weniger düster, als es scheint. Für überbordende politische Einmischung gibt es keinen Grund.

Das vom Stadtrat zur Abstimmung vorgelegte neue Fördersystem für Tanz und Theater will Ideen statt Häuser oder Köpfe subventionieren. Das klingt gut, wird aber nicht konsequent umgesetzt und kostet zu viel.

Der rot-grüne Zürcher Stadtrat will einen neuen Ausweis für alle Stadtbewohner schaffen – auch für illegal anwesende Papierlose. Der Ansatz ist problematisch.

Immer wieder meldet die Polizei Strolchenfahrten von Jugendlichen. Nun zeigt eine Erhebung der Zürcher Oberjugendanwaltschaft, was hinter dem Phänomen steckt.

Die Geschichte des Waffenfabrikanten und Kunstsammlers Emil Georg Bührle sollte neu aufgearbeitet werden. Doch das Projekt geriet selbst in Turbulenzen. Nun zeigt sich, was an der Kritik dran war.

Im Dezember 2019 konfrontiert ein Whistleblower den Spitalrat des Unispitals Zürich mit schweren Vorwürfen gegen einen Klinikleiter. Es folgen gegenseitige Anschuldigungen, Missstände offenbaren sich.

Weder das Zürcher Geschnetzelte noch der Züri-Tirggel noch das Wiedikerli  geniesst den EU-Schutz für die Herkunftsbezeichnung. Welche Spezialitäten der Limmatstadt könnten sich denn da aufdrängen?

Das Restaurant Turbinenhaus in Zürich Höngg verspricht eine einfache, schweizerisch-mediterrane Küche. Das ist Understatement.

Monat für Monat ist unser Nachtfalter in den Zürcher Bars unterwegs. Heute berichtet er ausnahmsweise aus der Ferne – und aus der Erinnerung: Die Pandemie kennt keine Landesgrenzen.

Sie trägt einen Namen wie ein Kunstwerk und sieht auch so aus: Diese Heuschreckenart ist aber auch aus anderen Gründen bemerkenswert – sie steht für eine wieder wachsende Artenvielfalt in der Stadt Zürich.

Ob nun ihre Verwandten in Asien die Superspreader der ersten Stunde sind oder nicht: Das gute Dutzend an Fledermausarten, die in Zürich vorkommen, ist beinahe mit Superkräften ausgestattet, aber harmlos.

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Das gab es wohl noch nie: Der Zürcher Stadtrat verschickt mit den Abstimmungsunterlagen für den 29. November ein Beiblatt mit einer Visualisierung der Planung an der Thurgauerstrasse – um ein langwieriges Rechtsverfahren zu verhindern.

Die Corona-Krise hat den VBZ einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch nun sollen in den nächsten Wochen die ersten der neuen Flexity-Trams den regulären Betrieb aufnehmen.

Ein grosser Teil der Zürcher Landiwiese ist zurzeit mit ungenutzten Bauten für das 150-Jahr-Jubiläum der ZKB versperrt. Ab Freitag ist das Areal öffentlich zugänglich.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.