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Montag, 16. November 2020 00:00:00 Schweiz/Zürich News
Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die Gemeinden sollen ihr Budget 2021 statt in einer Versammlung auch an der Urne verabschieden können. Die Meinungen gehen aber auseinander, für welche Geschäfte dies gelten kann.

Zum ersten Mal kapitulieren in Zürich Kinobetreiber vor den Auflagen rund um die Pandemie: In gut einer Woche bleiben sieben Säle für über zwei Monate geschlossen.

Im Dezember 2019 konfrontiert ein Whistleblower den Spitalrat des Unispitals Zürich mit schweren Vorwürfen gegen einen Klinikleiter. Es folgen gegenseitige Anschuldigungen, Missstände offenbaren sich.

Die Führung des Unispitals hat in den letzten Monaten nicht immer glücklich agiert. Doch das Gesamtbild ist weniger düster, als es scheint. Für überbordende politische Einmischung gibt es keinen Grund.

Weil es keinen geeigneten Kooperationspartner fand, schliesst die Klinik, die Schul- und Komplementärmedizin kombiniert, ihren stationären Bereich auf Ende November. 250 Stellen sind bedroht.

Der Kantonsrat verzichtet auf ein Verbot einarmiger Banditen. Ob gegen das Gesetz das Referendum ergriffen wird, ändert daran nichts. Dann gilt ab dem neuen Jahr weiterhin das Bundesrecht.

Der Pandemie zum Trotz haben die Tester des Restaurantführers Hunderte von Betrieben besucht. Nicht nur mit dem Titel «Koch des Jahres» sendet die Limmatstadt starke Lebenszeichen aus.

Urs Bühlers «Gereimtheiten» beschäftigen sich Woche für Woche mit dem Geschehen in Stadt und Region Zürich. Jeden Samstag erscheint ein neuer Reim.

Martin Waser gibt sein Amt auf Ende Juni 2021 ab. Mit ihm treten auch der Vizepräsident des USZ-Spitalrats und ein weiteres Mitglied zurück.

Ein ehemaliger Top-Banker muss einer Ex-Frau seit Jahren monatlich 30 855 Franken Unterhalt bezahlen. Er überwies aber jeweils nur 30 000 Franken, bis er angeblich pleite war. Das Obergericht zeigt sich nun milder gestimmt als das Bezirksgericht Meilen.

Das Virus fordert nicht nur die Medizin heraus: Auch die Geisteswissenschaften stehen vor neuen Fragen. Linguisten und Psychologen, Theologen und Juristen forschen an der UZH zu den Folgen der Pandemie. Wir stellen die spannendsten Projekte vor.

Die öffentliche Kritik am neuen Fördersystem für Tanz und Theater ist im Vorfeld der Abstimmung von Ende November weitgehend verstummt. Dass es mehr Geld für alle geben soll, bringt Gegner aus der Kulturszene offenbar zum Schweigen.

Das vom Stadtrat zur Abstimmung vorgelegte neue Fördersystem für Tanz und Theater will Ideen statt Häuser oder Köpfe subventionieren. Das klingt gut, wird aber nicht konsequent umgesetzt und kostet zu viel.

Eine Mutter ist nicht schuldfähig dafür, dass ihr viereinhalbjähriges Söhnchen nach Misshandlungen starb. Das Bezirksgericht Bülach ordnete eine stationäre Massnahme und einen Landesverweis von 10 Jahren für die Kamerunerin an.

Bis Ende 2021 wird das Coronavirus im Kanton Zürich bis zu 16 Milliarden Franken vernichten. Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh rechnet mit mehr Arbeitslosen und Konkursen.

Der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker stellt 40 Millionen Franken für bedrängte Firmen in Aussicht, fordert aber gleichzeitig ein grösseres Engagement des Bundes sowie neue Covid-19-Kredite.

Soll der Zutritt in die Zürcher Freibäder kostenlos werden? Ausgerechnet im tiefsten Herbst befinden die Stimmberechtigten über diese Frage.

In der Nähe des Hallenstadions plant die Stadt Zürich ein neues Quartier für gegen 2000 Menschen. Die Gegner finden die Planung mit fünf Hochhäusern bürokratisch und zu wenig sozialverträglich.

Dass das jetzige Subventionssystem im Zürcher Kulturbetrieb starr und sanierungsbedürftig ist, bestreitet kaum jemand. Ob das vom Stadtrat vorgelegte neue Fördersystem die Mängel beheben kann?

Das zum Swissôtel gehörende Restaurant Le Muh ist seit Donnerstag geschlossen. Und nun muss auch der Zürcher Wirtepräsident seine beiden Lokale zumachen – das «Au Gratin» und die Newsbar.

Die fristlose Entlassung einer Zürcher Lehrerin lässt aufhorchen. Ein Arbeitsrechtsexperte erklärt, in welchen Fällen Corona-Skepsis zum Verhängnis wird.

Das Personal am Universitätsspital wird entlastet, auch für den Fall, dass sich die zweite Welle noch länger hinzieht.

Ein Konkurs, ein Todesfall – wenn etwas vorbei ist, kommt Jürg Hoss. Er veräussert, was zu Geld zu machen ist. In den kommenden Monaten wird er aufgrund der Corona-Krise wohl gefragter sein denn je.

Weil der Bund die Apotheken nicht vorgewarnt hat, konnten sie die neuen Corona-Schnelltest noch nicht durchführen. Ab dieser Woche sind vereinzelte nun so weit. Doch den Mehraufwand müssen sie gratis leisten.

Der rot-grüne Zürcher Stadtrat will einen neuen Ausweis für alle Stadtbewohner schaffen – auch für illegal anwesende Papierlose. Der Ansatz ist problematisch.

Parlamente tagen trotz der zweiten Corona-Welle, Demonstrationen bleiben erlaubt. Schwierig wird es für Gemeinden, ihre Versammlungen abzuhalten. Das ist aber gerade wegen der Folgen der Pandemie wichtig.

Die Fallzahlen steigen, die Kantone verschärfen reihum die Anti-Corona-Massnahmen. Zürich verfällt nicht in Panik. Gut so.

Einst exportierte Sullana Millionen von Zigaretten aus Zürich in alle Welt, dann wurde die Fabrik von einem Grosskonzern aufgekauft, später geschlossen. Nun ist die Marke zurück, und vieles ist anders als damals.

Der Parkplatzkompromiss hat Zürich städtebaulich geprägt, aber er ist unter Druck geraten. Nun versuchen Detailhändler und Gewerbe die Vereinbarung zu retten: Sie kommen Rot-Grün entgegen.

Ihr Mann trug entscheidend zu ihrer akademischen Karriere bei – indem er beruflich zurücksteckte. Ein Gespräch mit einer Frau, die wusste, was sie will.

Weder das Zürcher Geschnetzelte noch der Züri-Tirggel noch das Wiedikerli  geniesst den EU-Schutz für die Herkunftsbezeichnung. Welche Spezialitäten der Limmatstadt könnten sich denn da aufdrängen?

Das Restaurant Turbinenhaus in Zürich Höngg verspricht eine einfache, schweizerisch-mediterrane Küche. Das ist Understatement.

Monat für Monat ist unser Nachtfalter in den Zürcher Bars unterwegs. Heute berichtet er ausnahmsweise aus der Ferne – und aus der Erinnerung: Die Pandemie kennt keine Landesgrenzen.

Sie trägt einen Namen wie ein Kunstwerk und sieht auch so aus: Diese Heuschreckenart ist aber auch aus anderen Gründen bemerkenswert – sie steht für eine wieder wachsende Artenvielfalt in der Stadt Zürich.

Ob nun ihre Verwandten in Asien die Superspreader der ersten Stunde sind oder nicht: Das gute Dutzend an Fledermausarten, die in Zürich vorkommen, ist beinahe mit Superkräften ausgestattet, aber harmlos.

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Das gab es wohl noch nie: Der Zürcher Stadtrat verschickt mit den Abstimmungsunterlagen für den 29. November ein Beiblatt mit einer Visualisierung der Planung an der Thurgauerstrasse – um ein langwieriges Rechtsverfahren zu verhindern.

Die Corona-Krise hat den VBZ einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch nun sollen in den nächsten Wochen die ersten der neuen Flexity-Trams den regulären Betrieb aufnehmen.

Ein grosser Teil der Zürcher Landiwiese ist zurzeit mit ungenutzten Bauten für das 150-Jahr-Jubiläum der ZKB versperrt. Ab Freitag ist das Areal öffentlich zugänglich.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.