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Montag, 07. September 2020 00:00:00 Schweiz/Zürich News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Im Museum, im Kaffeeraum, am Amtsschalter: Die Stadt Zürich weitet die Maskenpflicht aus. Stadtrat Andreas Hauri (glp.) begründet die Massnahme in erster Linie mit der Sorge um vulnerable Personen.

Einst galten Masken im Kampf gegen das Coronavirus als heikel, nun sind sie für viele politische Behörden plötzlich ein Allheilmittel. Es lohnt sich genauer hinzuschauen.

Fällt die geplante Grossüberbauung in Zürichs Süden den Lärmvorschriften zum Opfer? Nach Ansicht des Baurekursgerichts ist der neue Brunaupark nicht bewilligungsfähig.

Er war mit dem Velo da: Vor zwei Jahren überfiel ein 34-jähriger Mann aus Lettland eine ZKB-Filiale und flüchtete per Rad. Jetzt ist er erneut zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden.

In den Zürcher Volksschulen müssen Erwachsene ab sofort Schutzmasken tragen. Dies gilt ab Donnerstag auch in den öffentlich zugänglichen städtischen Gebäuden, in Einrichtungen im Gesundheitsbereich und in den städtischen Museen.

Die Corona-Krise soll für Schulkinder und Lehrabgänger möglichst wenig Nachteile bringen. Der Kantonsrat hat sich am Montag mit zwei dringlichen Postulaten zu diesen Themen befasst.

Geld für den IS: Unter anderem deshalb muss sich ein Iraker vor Bundesstrafgericht verantworten. Doch im Kampf gegen die Financiers des Terrors befinde sich die Schweiz im Blindflug, sagt der Chef der Geldwäscherei-Meldestelle.

Sie trägt einen Namen wie ein Kunstwerk und sieht auch so aus: Diese Heuschreckenart ist aber auch aus anderen Gründen bemerkenswert – sie steht für eine wieder wachsende Artenvielfalt in der Stadt Zürich.

Für einmal ist es keine Bartheke, die den Falter anzieht wie das Licht die Motte. Es ist ein Tresen, hinter dem die kühlste Versuchung wartet.

In der Stadt Zürich wird über eine Neuregelung der Finanzkompetenzen beim Kauf von Liegenschaften abgestimmt. Das tönt trocken, tangiert aber zentrale Themen der städtischen Politik.

Zürichs politische Lager kämpfen jeweils erbittert miteinander, wenn es um Kauf oder Verkauf von Liegenschaften geht. Wenn die Stimmberechtigten jetzt die Kompetenz dafür dem Stadtrat zuweisen, wird diese Debatte künstlich abgebrochen.

Ein Tetraplegiker macht eine Wanderung, ein «Robo-Dog» versucht, den Gipfel zu erklimmen: Im Safiental waren Forscher der ETH Zürich am Wochenende in eher ungewohnter Umgebung unterwegs.

Die Stadt Zürich will die Bellerivestrasse versuchsweise von vier auf zwei Spuren reduzieren. Nun meldet die Kantonspolizei Widerspruch an.

Die SBB wollen ihre denkmalgeschützten Werkhallen im Westen von Zürich in einen Hotspot für Gewerbe, Kreativwirtschaft und Kultur verwandeln. Ein bisschen sind sie das schon.

Eine Mischung des Beruhigungsmittels Xanax, eines Krebsmedikaments und weiterer Medikamente soll den Tod eines 15-jährigen Mädchens und eines gleichaltrigen Jungen verursacht haben. Dies berichtet der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Nach nur eineinhalb Jahren verlässt Thomas Jung seine Stelle an der Spitze des kantonalen Hochbauamtes. Wie bei seinen beiden Vorgängern bleiben die Gründe für den abrupten Abgang unklar.

Die Episode um den Spurabbau an der Bellerivestrasse zeigt deutlich: Der Zürcher Stadtrat ist wenig zimperlich, wenn es um die Umsetzung seiner verkehrspolitischen Grundsätze geht.

Der Präsident der Zürcher Ärztegesellschaft fühlt sich als Vertreter von 6000 Medizinern von den Behörden ignoriert. Er kritisiert, dass die praktizierenden Ärzte in der Corona-Krise nicht genügend eingebunden wurden.

Bei den Zürcher Gewerblern löst die Maskenpflicht gemischte Gefühle aus. Die neue Massnahme tangiert gleich mehrere Grundrechte. Was das bedeutet, beleuchten zwei Juristen.

Angesichts der wieder steigenden Zahlen der Corona-Infektionen müssen Kunden im Kanton Zürich ab Donnerstag beim Einkaufen Schutzmasken tragen. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli nimmt Stellung.

In der Stadt Zürich muss man an zusätzlichen Orten Maske tragen. Die Vorschriften in der Übersicht.

Im Kanton Zürich sind am Freitag 83 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Seit dem 9. April ist das der höchste Wert. Die Regierung sieht noch keinen Handlungsbedarf.

Anspruchsvoll ist die Situation vor allem für Branchen, in denen viel körperlich oder mit Menschen gearbeitet wird und alternative Beschäftigungsmöglichkeiten schwierig sind.

Die Krawalle der achtziger Jahre waren die Initialzündung zu dem Wohlstand und den Freiheiten, von denen die Stadt Zürich bis heute zehrt. So lautet die rot-grüne Erzählung, die sich vierzig Jahre nach den Jugendunruhen durchgesetzt hat. Aber stimmt die These wirklich? Zeit für eine Neubetrachtung.

Um den Haushalt zu entlasten, streicht der Zürcher Regierungsrat sämtliche Reserven für die Senkung der Firmensteuern – und sendet damit ein falsches Signal aus.

Mit der Kunstsammlung des Industriellen Emil Georg Bührle bekommt die Stadt Zürich eine unvergleichliche Chance. Aber sie übernimmt auch eine Verpflichtung: Transparenz zu schaffen.

Ein Fünftel der Mittel, die jährlich für Bau und Unterhalt der Kantonsstrassen zur Verfügung stehen, sollen in Zukunft die Gemeinden erhalten. Zu reden geben vor der Abstimmung Ende September die finanzpolitischen Nebenwirkungen.

Zum zweiten Mal befinden die Stadtzürcher Stimmberechtigten am 27. September über die Stadionfrage. Inhaltlich ist es das gleiche Projekt, das an der Urne im November 2018 angenommen worden ist. Die Stadiongegner kritisieren es als zu wenig ökologisch.

Dem Stadtrat sind enge Grenzen gesetzt, wenn er als Käufer von Grundeigentum auftritt. Das will die rot-grüne Mehrheit des Gemeinderats ändern – vor allem, um die Zahl der gemeinnützigen Wohnungen zu erhöhen.

Die Gegner des Stadionprojekts wollen kein Stadion mehr auf dem Hardturm. Aber die Realisierung dieses Traums dürfte weit teurer werden, als die Stadiongegner angeben.

Am Samstag gehen die Gegner der Corona-Massnahmen in Zürich für ihre Freiheitsrechte auf die Strasse. Mit dabei ist auch der ehemalige Stadtzürcher SVP-Gemeinderat Daniel Regli.

Wespen sind natürliche Schädlingsbekämpfer. Doch wer ein Nest findet, holt meist den Kammerjäger. Warum eigentlich?

Seit 22 Jahren zelebriert die Konditorei Caredda in Zürich 5 süditalienische Zuckerbäckerkunst. Ihre Aragoste sind und bleiben himmlisch.

Das «Rheinfelder Bierhaus», bekannter als «Bluetige Tuume», ist und bleibt ein preiswerter Hort helvetischer Bodenständigkeit im Zürcher Niederdorf. Nur etwas haben wir vermisst.

Freiluftgastronomie steht zurzeit höher im Kurs denn je, so scheint es. Wie wär’s also mit einem Salätchen in einem exklusiven Zürcher Park?

Ob nun ihre Verwandten in Asien die Superspreader der ersten Stunde sind oder nicht: Das gute Dutzend an Fledermausarten, die in Zürich vorkommen, ist beinahe mit Superkräften ausgestattet, aber harmlos.

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Seit Jahrtausenden spendet die sie dem Menschen zuckrige Kraft: Die Popularität der Honigbiene auch in der Stadt Zürich ist hoch verdient, doch den 160 Wildbienenarten gebührt ebenso Beachtung.

Der kantonale Sicherheitsdirektor und Sportminister Mario Fehr (sp.) mischt sich in den städtischen Abstimmungskampf um ein neues Zürcher Fussballstadion ein. Er tut dies mit einem offenen Brief, den er gemeinsam mit Stadtrat Filippo Leutenegger (fdp.) verfasst hat.

Das Projekt für eine Seilbahn zum Zoo ist ein Schrittchen weiter. Nach der Ablehung der Rekurse gegen den Gestaltungsplan sind aber noch einige Hürden zu nehmen.

Ein grosser Teil der Zürcher Landiwiese ist zurzeit mit ungenutzten Bauten für das 150-Jahr-Jubiläum der ZKB versperrt. Ab Freitag ist das Areal öffentlich zugänglich.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.