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Samstag, 22. August 2020 00:00:00 Schweiz/Zürich News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Einem ehemaligen Klinikdirektor des Unispitals wird vorgeworfen, systematisch Patienten in seine Privatpraxis überwiesen zu haben, um sie dort auf eigene Rechnung zu behandeln. Die kantonale Finanzkontrolle kommt nun zum Schluss, dass dies so passiert ist, dabei allerdings kein Fehlverhalten vorliegt.

Auf die vom früheren Chefbeamten formulierte Einsprache hat das Verwaltungsgericht den Gestaltungsplan für das Generationenprojekt aufgehoben. Der Beschwerdeführer wirft dem Regierungsrat gar kriminelle Machenschaften vor.

Im Kanton Zürich sind am Freitag 83 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Seit dem 9. April ist das der höchste Wert. Die Regierung sieht noch keinen Handlungsbedarf.

Anspruchsvoll ist die Situation vor allem für Branchen, in denen viel körperlich oder mit Menschen gearbeitet wird und alternative Beschäftigungsmöglichkeiten schwierig sind.

Eine 31-Jährige soll im Januar 2019 in Bülach ihren Sohn getötet haben. Sie verweigert die Mitarbeit mit dem psychiatrischen Gutachter. Dieser diagnostiziert anhand der Aktenlage eine Schizophrenie. Eine solche ist ihrem Umfeld jedoch zuvor nie aufgefallen.

Das Sicherheitsdepartement lässt im Umgang mit Demonstrationen eine klare Linie vermissen – jüngst bei der verweigerten Bewilligung für den «Marsch fürs Läbe».

780 statt 300 Franken im Jahr soll man in Zürich neu für eine Blaue-Zone-Karte bezahlen. «Viel zu viel», findet nun der Preisüberwacher. Die Stadt kontert, der Überwacher vergleiche Orangen mit Erdnüsschen.

Für einmal ist es keine Bartheke, die den Falter anzieht wie das Licht die Motte. Es ist ein Tresen, hinter dem die kühlste Versuchung wartet.

Ob nun ihre Verwandten in Asien die Superspreader der ersten Stunde sind oder nicht: Das gute Dutzend an Fledermausarten, die in Zürich vorkommen, ist beinahe mit Superkräften ausgestattet, aber harmlos.

Die kantonale Finanzkontrolle hat bei jeder fünften Klinik des Unispitals Auffälligkeiten festgestellt. Das Spital hat bereits Massnahmen ergriffen, doch die Sache ist vertrackt.

Francesco Maisano, der beurlaubte Leiter der Herzchirurgen des Unispitals Zürich, steht seit Monaten in der Kritik. Der Fall zieht immer weitere Kreise. Das sind die Hintergründe.

Nach dem Tod zweier 15-Jähriger in Zollikerberg haben die Ermittler einen jungen Mann verhaftet. Was zu dem tragischen Vorfall geführt hat, ist jedoch noch unklar.

Die Wochenzeitung «WoZ» sieht die Forschungsfreiheit in Gefahr. Anlass ist eine Studie zum Waffenfabrikanten und Kunstsammler Emil Georg Bührle im Hinblick auf die Erweiterung des Kunsthauses Zürich. Geschichtsprofessor Simon Teuscher hält dagegen.

Der Freispruch des Bezirksgerichts Uster für Ludwig Minelli wird nach mehr als zwei Jahren rechtskräftig. Der Grund liegt in einem folgenschweren Fehler der Staatsanwaltschaft.

Das erste Kalb der sechsjährigen Omysha ist kurz nach der Geburt gestorben: Es ist von der Herde tödlich verletzt worden. Im April war es im Elefantenpark zu einem ähnlichen Todesfall gekommen.

Die Stadt Zürich will mit einem neuen Förderkonzept die Theaterszene umkrempeln. Vor allem freie und junge Kulturschaffende sollen besser unterstützt werden. Innerhalb der Branche aber brodelt es.

Das «Rheinfelder Bierhaus», bekannter als «Bluetige Tuume», ist und bleibt ein preiswerter Hort helvetischer Bodenständigkeit im Zürcher Niederdorf. Nur etwas haben wir vermisst.

Der Kanton Zürich preschte vor, als er die Daten systematisch erfasste. Anfangs übte der Bund Kritik, jetzt wird er sogar zum Leistungsbezüger.

Am Montag sind in der Stadt Zürich 34 500 Kinder zum ersten Mal nach den Sommerferien in die Schule gegangen. Der Stadtzürcher Schulvorsteher Filippo Leutenegger (fdp.) mahnt zur Vorsicht.

Seit Montag sind auch bei den Schülern im Kanton Zürich die letzten Feriengefühle verflogen. Mit dem neuen Schuljahr hat die Zeit der Pflichterfüllung begonnen. Diesmal mit einer Pflicht mehr, denn auf den Gängen im Schulhaus sind Masken obligatorisch.

Der Zürcher Kantonsrat diskutierte am Montag über eine kostenlose Abgabe von Atemschutzmasken. Das Postulat wurde auf die lange Bank geschoben.

Jürg Schoch hat dreissig Jahre lang das Gymnasium Unterstrass geleitet. Der Experte für Chancengerechtigkeit glaubt, dass Erwachsene Kinder unterschätzen.

Städteplaner fragen sich, ob die Corona-Pandemie zum Exodus aus den Metropolen führt. In Bezug auf Zürich spricht vieles dagegen; einige Zahlen dürften die Stadtoberen dennoch bedenklich stimmen.

Wenn Staatsanwälte Fehlverhalten von Polizisten untersuchen müssen, dann haben sie mitunter Beisshemmungen und stellen Verfahren frühzeitig ein. Über das Problem wird kaum diskutiert, und auch entsprechende Statistiken fehlen. Das sollte sich ändern.

Die SP wollte nach der verlorenen Abstimmung von 2018 dem Stadionprojekt keine Steine mehr in den Weg legen. Trotzdem gibt der Parteivorstand jetzt unverständlicherweise die Nein-Parole heraus.

Die Zürcher Bildungsdirektion trifft vor dem ersten Schultag eine besonnene Entscheidung – ganz im Gegensatz zu anderen Kantonen.

Zum zweiten Mal befinden die Stadtzürcher Stimmberechtigten am 27. September über die Stadionfrage. Inhaltlich ist es das gleiche Projekt, das an der Urne im November 2018 angenommen worden ist. Die Stadiongegner kritisieren es als zu wenig ökologisch.

Dem Stadtrat sind enge Grenzen gesetzt, wenn er als Käufer von Grundeigentum auftritt. Das will die rot-grüne Mehrheit des Gemeinderats ändern – vor allem, um die Zahl der gemeinnützigen Wohnungen zu erhöhen.

Die Initianten fordern 50 Kilometer Veloschnellrouten in der Stadt Zürich. Die Gegner argumentieren, das Vorhaben seit gut gemeint, aber wenig tauglich, und es schränke Fussgänger und Autofahrer zu stark ein.

Im Zürcher Zollhaus erprobt die Genossenschaft Kalkbreite neue Wohnformen auch im Alter. Künftige Bewohnerinnen und Bewohner erzählen, was sie am Experiment reizt.

Das grösste Naturschutzgebiet des Kantons ist auch ein beliebtes Ziel für Wassersportler. Der Druck auf die Brutstätten am Ufer nimmt zu.

Freiluftgastronomie steht zurzeit höher im Kurs denn je, so scheint es. Wie wär’s also mit einem Salätchen in einem exklusiven Zürcher Park?

In Zürich abends ohne Reservation mit der Kleinfamilie fein essen zu gehen, ist nicht einfach. Doch es gibt eine Lösung.

Der Verein für Volksgesundheit öffnet sein zauberhaftes Grundstück am Zürichberg neuerdings für eine Gartenwirtschaft. Und was für eine!

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Seit Jahrtausenden spendet die sie dem Menschen zuckrige Kraft: Die Popularität der Honigbiene auch in der Stadt Zürich ist hoch verdient, doch den 160 Wildbienenarten gebührt ebenso Beachtung.

Ich sass auf der Terrasse, umzingelt von düsteren Schlagzeilen und dunklen Ahnungen. Dann kam dieses Tier, sang, und es wurde heiter. Dabei ist auch seine Art nicht ganz ungefährdet.

Vor hundert Jahren wurden die Reihenhäuser «Im Laubegg» als Mittelstands-Idylle am Zürcher Stadtrand erbaut. Nun erzählt ein Buch Dramatisches und Kurioses aus deren Geschichte – und vom aktuellen Widerstand gegen das Grossprojekt Brunaupark.

Auf der Höschgasse in der Stadt Zürich gilt nachts ab sofort Tempo 30. Die Polizeivorsteherin spricht von einer Kompromisslösung, der Automobilclub nennt es einen Flickenteppich.

Ein grosser Teil der Zürcher Landiwiese ist zurzeit mit ungenutzten Bauten für das 150-Jahr-Jubiläum der ZKB versperrt. Ab Freitag ist das Areal öffentlich zugänglich.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.