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Aktualisiert: Vor 2 Min.
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Die Geburtenzahlen in Zürich sind zuletzt verblüffend gesunken. Doch jetzt mehren sich Hinweise, dass während des Lockdown viele Frauen schwanger geworden sind.

Die vier Frauen, denen vorgeworfen wird, eine Kollegin eine Nacht lang malträtiert zu haben, sollen nicht mehr ins Gefängnis müssen. So wollen es ihre Verteidiger.

Auf einer Insel ist vieles anders als gewöhnlich. Auch das Ausstellen von Kunst. Und erst recht das Aufstellen von Kunst, wie zwei Künstler erfahren mussten.

Was passiert mit den Clubs? Kam der Superspreader aus Belgrad? Natalie Rickli twittert, Antworten auf drängende Fragen gibt es aber kaum.

Die Online-Metzgerei von Luma liefert erstklassiges Fleisch aus nachhaltiger Produktion zu dir nach Hause. Heute bestellen, morgen geniessen.

Die Zahl der Menschen in Quarantäne ist richtiggehend explodiert. Der R-Faktor liegt bei hohen 1,75. Die Zürcher Gesundheitsdirektion schliesst nun eine neue Welle nicht mehr aus und warnt vor weiteren «Superspreading-Events».

Anja Rutishauser lebt und forscht in den USA, steckt seit März aber in der Schweiz fest. Lebenspartner und Hund hat sie seit über sechs Monaten nicht mehr gesehen.

Das Strassburger Gericht hat die Beschwerde einer Mutter gutgeheissen, deren Sohn sich 2014 auf dem Polizeiposten in Urdorf das Leben nahm. Die Polizisten haben den 40-Jährigen zu wenig vor sich selbst geschützt.

Niklas Sjöblom aus Kilchberg gewann in der Nacht auf Montag nach 41 Wettkampfstunden den ersten Witiker Backyard Ultra. Der Schwede wäre gerne noch weitergelaufen.

Ein reicher Küsnachter wollte der Gemeinde eine Hängebrücke schenken. Inzwischen ist er verstorben, und der Streit beschäftigt die Gerichte.

Bei der Registrierung am «Superspreader»-Abend lief vieles schief. Es kamen Leute in den Flamingo-Club, ohne sich einzuschreiben. Das könnte Konsequenzen haben.

Ein Deutscher kassierte vom Hinwiler Bezirksgericht 16 Monate bedingt für den Besitz von illegalen Waffen. Vom Vorwurf der Rassendiskriminierung wurde er freigesprochen.

In «7500» spielt Joseph Gordon-Levitt den Co-Piloten eines Flugzeugs, das von Terroristen gestürmt wird. Weshalb das eine Metapher unserer Welt ist.

«And Then We Danced» handelt von schwulen Balletttänzern in Georgien. Regisseur Levan Akin erzählt, wie schwierig die Dreharbeiten waren.

Die Pasta im Casa Nostrana in Wollishofen ist hausgemacht. So kommen Pappardelle, Ravioli oder Tagliolini kommen hier à la Minute auf den Tisch.

Diese Woche starten unter anderem ein Actionfilm mit Daniel Radcliffe («Harry Potter») und eine Doku über junge Transmenschen in der Schweiz.

Dreck, Drogen, Demütigungen: In den sogenannten Gammelhäusern im Zürcher Kreis 4 bezahlten Randständige trotz katastrophalen Zuständen horrende Mieten. Nun steht der Vermieter vor Gericht. Der Fall in der Übersicht.

Der Bundesrat habe Angaben über die Gefahr von Klubs als Corona-Hotspots zurückgehalten, moniert die Zürcher Regierungsrätin Natalie Rickli (svp.). Das kommt nicht überall gut an.

Bis vor 140 Jahren gab es vom Zürichhorn bis zur heutigen Landiwiese nichts als Sumpf und Schilf. Das hat sich zum Glück geändert. Der Heimatschutz zeichnet Stadt und Kanton Zürich jetzt für gemeinsame Projekte am Wasser aus.

Im Januar haben die Verantwortlichen der Zürcher Photobastei das Ende ihrer Kulturinstitution verkündet. Nun geht es trotzdem weiter, mit neuem Schwung, neuem Konzept und neuem Partner – am alten Ort.

Es kommt selten vor, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Zürcher Behörde rüffelt. Im Fall eines Mannes, der in einer Zelle in Urdorf Suizid beging, haben die Verantwortlichen falsch gehandelt.

Eine Pandemie wirkt sich auch auf die räumliche Entwicklung aus. Eine Trendumkehr, wieder vermehrt auf dem Land zu leben, erwartet Wilhelm Natrup jedoch nicht. Wichtiger seien Massnahmen gegen den Hitzestau in den Zentren.

Es hätte ein unbeschwerter Abend werden sollen. Stattdessen tritt ein Klubbesucher eine Corona-Infektionswelle los. Wie konnte es so weit kommen? Eine Rekonstruktion.

Das Nachtleben flackert wieder auf, und mit ihm entfaltet sich der Falter. Er nähert sich den Theken in drei Etappen an.

Der 23. Mai ist diesem Tier gewidmet rund um den Globus, den es laut Schöpfungsmythen auf seinem Panzer trägt. Spaziert einmal eine Schildkröte durch Zürich, ist es aber eher eine eingeschleppte Art.

Vor einer Woche stand ein deutscher Koch vor dem Bezirksgericht Hinwil. Er hortete mehrere Waffen und über 2000 Schuss Munition in seiner Wohnung in Rüti. Nun ist der Rechtsextreme verurteilt worden.

Aufgrund eines Superspreader-Falls werden Rufe nach Schliessungen im Nachtleben laut. Doch Kehrausstimmung ist nun nicht das richtige Signal.

Seit der Kulturbetrieb wegen Corona zum Erliegen kam, sind im Kanton Zürich über 1000 Hilfsgesuche eingegangen. Deren Behandlung bringt die Zuständigen an ihre Grenzen.

Der 47-jährige Beschuldigte gesteht zwar ein, seine Ehefrau verprügelt zu haben, dies sei aber nicht die Ursache für ihren Tod rund 24 Stunden später gewesen.

Die Klubs schliessen will noch keine Zürcher Partei. Doch gerade diejenigen, die sich sonst uneins sind, sprechen sich für eine Maskenpflicht und ein App-Obligatorium aus.

Im Kanton Zürich herrsche umweltpolitischer Stillstand? Der Vorwurf geht heute ins Leere.

Einen ganzen Tag hat das Parlament ausschliesslich der Klimapolitik gewidmet. Die neue Öko-Mehrheit hielt. Aber das Coronavirus war in der Debatte ebenfalls präsent.

Nach zwei Jahrzehnten führt die Nagra im Zürcher Weinland wieder Sondierbohrungen für ein Atommülllager durch. Bald will sie sich für einen Standort entscheiden, doch manche Stimmen mahnen zu Vorsicht.

Die Leute strömen in Zürich wieder ins Flussbad am Oberen Letten – zum Missfallen der Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli.

Das Luxushaus hoch über Zürich hat die letzten Monate mit einer Handvoll belegter Zimmer überstanden – und mit Improvisationsgeist. Doch wie rüstet man sich auf dem Berg für die Zukunft?

Sechs Selbständige erzählen, wie es ihnen in der Corona-Krise ergeht. Die einen sind schon zurück in der Normalität, andere noch lange nicht.

Seit Freitag wird auf dem Strichplatz im Quartier Altstetten wieder käuflicher Sex angeboten. Die Drogenszene ist in Einrichtungen in der Innenstadt zurückgekehrt. Für diese besonders vulnerablen Gruppen ist die Krise noch lange nicht ausgestanden.

Die Krise trifft die Hotellerie in Zürich und Umgebung speziell hart. Ein Augenschein in drei Betrieben zeigt indes auch Aufbruchstimmung – vom Viersternehaus bis zum Bed and Breakfast.

Zahlreiche Zürcher Läden müssen fortan am Sonntag auf Geheiss des Kantons die Pforten schliessen. Sie mögen nicht im Recht sein, dennoch sollte die Schweiz ihre Haltung zur Sonntagsarbeit grundlegend überdenken.

Die Zahl der Schlägereien und Messerattacken von Jugendlichen ist markant gestiegen. Die Täter sind dabei fast immer männlich. Wirkungsvolle Instrumente gegen die Gewalt gäbe es, man müsste sie aber auch anwenden.

Die Corona-Bestimmungen treffen die Veranstaltungsbranche besonders hart. Wenn gleichzeitig illegale Partys in besetzten Häusern toleriert werden, ist das nicht erklärbar.

Seit 1991 ist der Tierarzt Alex Rübel Direktor des Zoos Zürich. In dieser Rolle kam ihm seine Verwurzelung in der Stadt sehr zugute, und er wurde zum Sympathieträger und Botschafter des Tierschutzes.

Heimlich und in aller Eile liessen die Eigentümer im Sommer 1970 die prächtige Villa Seeburg in Zürich abreissen – obwohl sie als hochwertiges Baudenkmal galt. Die Tat löste heftige Proteste aus und führte letztlich zu einem griffigeren Denkmalschutz.

Der junge Campaigner Oliver Heimgartner präsidiert neu zusammen mit Liv Mahrer die SP der Stadt Zürich. Der Linkskurs der mächtigsten Stadtpartei dürfte sich damit weiter verschärfen.

Das traditionsreiche Wirtshaus in Bonstetten ist seit einem Jahr ein Partnerbetrieb der Stadtzürcher «Au». Am Werk ist ein junges Team, und doch scheint die Zeit hier und dort stehen geblieben zu sein.

Willkommen in der grünen Lunge des einstigen Zürcher Industriequartiers. Hier wurde in der Corona-Zwangspause munter gepicknickt, nun belebt auch die Gastronomie den Volkspark wieder.

Südkorea hat heuer bekanntlich bei den Academy Awards für Furore gesorgt. Gäbe es eine Auszeichnung für die Gastgeberinnenrolle, unsere Nomination stünde fest.

Ich sass auf der Terrasse, umzingelt von düsteren Schlagzeilen und dunklen Ahnungen. Dann kam dieses Tier, sang, und es wurde heiter. Dabei ist auch seine Art nicht ganz ungefährdet.

Über diese Nager wird allerlei Humbug erzählt. Doch sie wissen sich zu wehren, mit astronomischen Fortpflanzungsraten und mithilfe der chinesischen Astrologie.

Er ist der Held unserer Kindheit, aber so menschenscheu, dass wir ihn kaum je zu Gesicht bekommen: Der Dachs ist im Vormarsch, nicht nur in Zürich.

Die Beiträge, die Sie in diesem Gefäss lesen können, sind von unseren potenziellen Berufskolleginnen und -kollegen der Zukunft verfasst: Wir haben diese Woche zehn Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Einblicke in unser Handwerk gewährt – und hoffentlich bei manchen die Begeisterung für den Beruf geweckt.

Wegwerfen wird immer alltäglicher und das Wiederverwenden unpopulärer. Das müsse jetzt ändern, findet Peter Richner, Leiter des Departements Ingenieurwissenschaften bei der Empa.

Sonnenbrände, Verstauchungen, blaue Flecken und so weiter. All dies sieht man auf medizinischen Notfallstationen. Dagegen will man nun etwas unternehmen, denn das Angebot ist eigentlich für lebensbedrohliche Fälle gedacht.

Seit anderthalb Jahrzehnten ist die grösste Schweizer Stadt ein Magnet für Hightech- und IT-Unternehmen. Die Gründe sind vielfältig, und die Attraktivität der Greater Zurich Aerea nimmt stetig zu.

Ohne Unterstützung der lokalen Bevölkerung haben es grosse Bau- und Verkehrsvorhaben schwer. Das hat jüngst das Scheitern des Rosengarten-Projekts gezeigt. Die Anforderungen an solche öffentlichen Vorhaben steigen in Zukunft noch.

Das Rosengarten-Projekt hätte mit rund 400 Millionen Franken aus dem kantonalen Strassenfonds finanziert werden sollen. Nun weckt das Geld Begehrlichkeiten.

Nach dem Abstimmungs-Nein vom Sonntag schiessen bereits allerhand Ideen für die Beruhigung der Rosengartenstrasse ins Kraut. Doch die Sache ist komplizierter, als es den Anschein macht.

Kein Politikerpaar prägt Zürich so stark wie Gabi Petri und Markus Knauss. Wegen ihrer Hartnäckigkeit haben sie sich aber auch in den eigenen Reihen nicht nur Freunde gemacht.

Ein Tunnel und ein Tram am Rosengarten? Nein, danke. Die Zürcher Stimmbevölkerung versenkt am Sonntag ein Milliardenvorhaben, das anfangs noch viele Befürworter hatte. Wie ein gehässiger Abstimmungskampf das Megaprojekt zu Fall gebracht hat.

Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh äussert sich zu einem der grössten Misserfolge ihrer politischen Karriere: dem klaren Nein zum Rosengartentunnel.

Heidi Weber, die Initiantin und langjährige Betreiberin des Corbusier-Hauses, hat 2014 mit der Zürcher Stadtpräsidentin einen «Letter of Intent» über die Zukunft des Baus unterzeichnet. Dieser sei rechtlich nicht verbindlich gewesen, findet nun auch das Bundesgericht.

Seit Jahren fordert die Fahrrad-Lobby den Bau von durchgängigen und vortrittsberechtigten Velorouten quer durch Zürich. Die ersten Abschnitte lassen sich wohl bereits ab 2021 befahren.

Ein grosser Teil der Zürcher Landiwiese ist zurzeit mit ungenutzten Bauten für das 150-Jahr-Jubiläum der ZKB versperrt. Ab Freitag ist das Areal öffentlich zugänglich.

Standard-Beatmungsgeräte passen nicht auf alle Gesichter. Das Startup Spectroplast hat eine Lösung gefunden: Es erstellt Dichtungen, die der individuellen Gesichtsform angepasst sind.

Auf dem Rollfeld des grössten Schweizer Flughafens bewegt sich fast nichts mehr. Auch an den Check-in-Schaltern ist kaum ein Mensch zu sehen. Thomas Frick (COO, Swiss) erzählt, was es für die Piloten bedeutet, wenn sie nicht fliegen dürfen.

Kantonsspitäler wie dasjenige in Winterthur sagen von sich, für den Ansturm von Covid-19-Erkrankten bereit zu sein. Wir waren vor Ort und zeigen Ihnen, warum Patienten auch unter freiem Himmel getestet werden.

Christoph Sigrist ist Pfarrer im Zürcher Grossmünster. Die Kirche ist wegen der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die jetzt notwendige Digitalisierung ist für die Kirche vor allem etwas: eine Chance.